AT46159B - Einrichtung zur explosionssicheren Lagerung feuergefährlicher Flüssigkeiten. - Google Patents
Einrichtung zur explosionssicheren Lagerung feuergefährlicher Flüssigkeiten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur explosionssicheren Lagerung feuergefährlicher FlÜssigkeiten. Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung ist die feuergefährliche Flüssigkeit in einem unterirdischen Behälter gelagert und wird durch ein aus einem Gasbehälter in den Lagerbehälter übertretendes, unter geringem Druck stehendes, nicht oxydierbares Gas gegen Explosion geschützt. Die Entnahme der Flüssigkeit aus dem Lagerbehälter und ihre Förderung zur Zapfstelle geschieht durch eine Pumpe, und zwar derart. dass in dem Masse. in welchem Flüssigkeit aus dem Lagerbehälter entnommen wird. in letzteren Schutzgas aus dem Behälter übertritt. Dtc von dem Lagerbehälter nach der Förderpumpe und von dieser nach der Zapfstelle führende Flüssigkeitsleitung ist in bekannter Weise mit einem Mantelrohre umgeben, um im Falle von Undichtigkeiten oder Rohrbrüchen das Austreten der feuergefährlichen Flüssigkeit in der weiter unten näher beschriebenen Weise zu verhüten. EMI1.1 der Druckleitung der Pumpe in Verbindung, so dass bei eintretender Undichtigkeit des Mantels der Druckleitung durch die Pumpe Luft angesaugt und die weitere Flüssigkeitsförderung selbsttätig unterbrochen wird. EMI1.2 keit selbsttätig in den Lagerbehälter zurückführt. Auf der Zeichnung ist die Einrichtung in lotrechten Schnitt schematisch dargestellt. Der unterirdisch gelagerte, zur Aufnahme der feuergefährhchen Flüssigkeit dienende Behälter 1 steht in seinem oberen Teile durch die in dem Behälterdeckel 2 mündende Leitung 3 mit dem Gasraume 4 der Glocke -5 des Schutzgasbehälters 6 in Verbindung. An der Decke der Glocke 5 sitzt ein Kegelventil 7, welches bei ERreichtung der niedrigsten Stellung der Glocke in EMI1.3 EMI1.4 in das Saugrohr 11 der Pumpe 12, deren Zylinder 13 mit einer Ummantelung 14 versehen ist. Diese ist in ihrem unteren Teile gegen das Mantelrohr 10 durch eine Scheidewand 7J abgeschlossen. steht jedoch mit dem Mantelrohre 76 der Pumpendruck-und Förderleitung 1' in Verbindung. EMI1.5 Zylinders ist ein unter Federdruck stehendes Überdruckventil 25 angeordnet, welches die nach dem Innenraum des Lagerbehälters 1 führende, mit einem Mantelrohr 26 umgebene Leitugn 27 für gewöhnlich abschliesst. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 pumpe aus der Saugleitung sowie aus den Ummantelungen 14, 16 entfernt und eine genügende Luftverdünnung erzeugt ist, tritt die feuergefährliche Flüssigkeit durch das Ventil 19 unter den Pumpenkolben 21 und wird durch diesen in die Druckleitung 17 fortgedrückt, gelangt durch das EMI2.2 behälters 6 in dem Masse Schutzgas in den Lagerbehälter 1 über, in welchem aus diesem Flüssigkeit durch die Pumpe 12 nach dem Zapfhahn-M gefördert wird. Tritt nun in der Ummantelung-M der Druck-und Förderleitung 17 eine Undichtigkeit oder ein Bruch ein, so wird durch die Pumpe 12 infolge der Anordnung der Offnungen 20 Luft angesaugt und hiedurch die weitere Flüssigkeitsförderung selbsttätig unterbrochen, so dass die feuergefährliche Flüssigkeit an der undichten Stelle nicht ausfliessen kann. Für den Fall, dass die Förderpumpe 12 bei geschlossenem Zapfen 18 arbeitet, wird durch den in dem Zylinder 22 auftretenden Überdruck das Überdruckventil 25 angehoben, so dass es das Innere des Zylinders 22 mit der Leitung 27 verbindet und die geförderte Flüssigkeit durch diese Leitung in den Lagerbehälter 1 zurückgeführt wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur explosionssicheren Lagerung feuergefährlicher Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugraum der Förderpumpe (12) mit dem Innern der Ummantelung (16) der Förder-und Druckleitung (17) der Pumpe in Verbindung steht, um bei eintretender Undichtigkeit der Ummantelung der Druckleitung durch die alsdann stattfindende Luftsaugung die weitere Flüssigkeitsförderung selbsttätig zu unterbrechen.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (13) und das Saugrohr (11) der Pumpe (12) von einer Ummantelung (14) umschlossen wird, welche einerseits mit der Ummantelung (16) der Druck-und Förderleitung (17), andererseits mit dem Innern des Saugrohres (11) durch Öffnungen (20) in Verbindung steht.3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein in die Druck-und Förderleitung (17) eingeschaltetes überdruckventil (25), welches die bei geschlossener Zapfstelle (18) EMI2.3
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1909
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