AT43144B - Sicherheitsvorrichtung gegen das Verschütten von feuergefährlichen Flüssigkeiten und Entweichen feuergefährlicher Gase beim Umfüllen von einem Behälter in einen anderen. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung gegen das Verschütten von feuergefährlichen Flüssigkeiten und Entweichen feuergefährlicher Gase beim Umfüllen von einem Behälter in einen anderen.

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AT43144B
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Gasmotoren Fabrik Deutz
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    Sicherheitsvorrichtung gegen das Verschütten von feuergefährlichen Flüssigkeiten und Entweichen feuergefährlicher Gase beim Umfüllen von einem Behälter in einen anderen.   
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 Hinüberpumpen der Flüssigkeit eine zweite Leitung vor, die die Lufträume der beiden Behälter verbindet, so dass einerseits ein Druckausgleich stattfindet, andererseits ein Entweichen feuergefährlicher Gase in die Umgebung verhütet wird. Hierbei ist man nun ganz von der Aufmerksamkeit des Bedienenden   abhängig. Öffnet   derselbe den Entlüftungsstutzen des zu   füllenden   Behälters und vergisst, die   Luftverbindung   mit dem Vorratsbehälter herzustellen, so entweicht beim Aufpumpen feuergefährliches Gas.

   Auch kann beim Weiterpumpen nach   erfolgter Füllung   des Behälters die feuergefährliche Flüssigkeit ungehindert in die Umgebung austreten. Aber 
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 bei einem der beiden Behälter kann ein Austreten der feuergefährlichen Flüssigkeit oder feuergefährlicher Gase eintreten. 



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Möglichkeit des Austretens von   Flüssigkeit   oder Gasen bei solchen Behältern auch bei Versehen des Bedienungspersonales mit Sicherheit zu verhüten. 



   Hierzu werden sowohl an der   Anschlussstelle   der Flüssigkeitsleitung, als auch an derjenigen der   Entlüftungsleitung   durch inneren Druck des zugehörenden Behälters nicht zu öffnende 
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   Solche selbsttätige Abschlussorgane in beiden Teilen einer Leitungskupplung, die sich beim Kuppeln   gegenseitig öiffnen,   sind zwar an und für sich bekannt. Sie wurden jedoch bei   Behältern   für   feuergefährliche Flüssigkeiten   bisher insbesondere nicht in den   Entlüftungsleitungen   verwendet. 



  Gerade der   Anschluss   dieser Leitung wird aber am leichtetsten übersehen, wodurch bisher bei derartigen Umfüllvorrichtungen die stetige Gefahr des Austretens feuergefährlicher Gase oder   Flüssigkeit vorlag.   Durch die vorliegende Erfindung ist aber eine Sicherheitsvorrichtung geschaffen, die auch ein versehentliches   Off'einlassen   eines Anschlussstutzens und damit jede   Moglichkeit eines Austretens   von   Gasjpn   oder Flüssigkeiten ausschliesst. 



   Auf den beigefügten Zeichnungen ist die   Vorrichtung in vier beispielsweisen Ausführungs-   formen dargestellt. In sämtlichen Figuren bedeutet   A   den Vorratsbehälter und B den zu füllenden Behälter, c die Flüssigkeits-und d die   Entlüftungsleitung. k   ist die auf dem Vorratsbehälter   angeordnete Würgelpumpe.   



   In   Fig. l   sind an dem zu füllenden Behälter zwei Stutzen   9 und i   angeordnet, die für ge-   wohnlich   durch   Uberwurfkappen   geschlossen sind. Jeder dieser Stutzen ragt mit einem rohrartigen Ansatz in das Innere des Behälters hinein und weist ein federbelastetes Rückschlag-   ventil g bezw. i   auf, das durch den Federdruck oder den eventuell im Behälter vorherrschenden 

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 Bedienende beispielsweise versehentlich unterlassen, den Schlauch c an den Behälter B an-   zuschliessen,   so würde beim Pumpen bald im Behälter B der Druck derart ansteigen, dass die Würgelpumpe unwirksam würde, oder-man das Pumpen wegen des zu grossen Widerstandes einstellen müsste.

   Dasselbe würde eintreten, wenn der Bedienende beispielsweise vergessen würde, den   Flüssigkeitsschlauch   anzuschliessen. Es kann also auch durch unbefugtes Hantieren an der Würgelpumpe bei losgekuppelten Schläuchen weder Gas noch   Flüssigkeit   austreten. Nach bei richtiger Schlauchverbindung, erfolgtem Füllen des Behälters B würde beim Weiterpumpen 
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Schläuchen noch aus dem Behälter B Gase oder Flüssigkeit austreten können. 



   In Fig. 2 ist das Ventil i durch einen federbelasteten Kolbenschieber ersetzt, der ebenfalls durch Druck im Behälter B nicht geöffnet wird, sondern erst beim Ankuppeln des Schlauches d, wobei ein rohrartiger Ansatz des Schlauchkupplungsteiles in den Stutzen des Behälters eindringt, den Kolbenschieber nach unten drängt und dadurch die Verbindung mit dem Behälter B herstellt. 



   Fig. 3 zeigt die Rückschlagorgane des Behälters B in geschlossenem Zustande nach Loskuppeln der Schläuche. 



   In Fig. 4 sind die die Rückschlagorgane tragenden Schläuche nicht am Vorrats-sondern am Gebrauchsbehälter dauernd befestigt, wodurch die ebenfalls Rückschlagorgane aufweisenden
Anschlussstutzen am Behälter   A   angeordnet sein müssen. 



   In Fig. 5 ist je ein Schlauch und je ein   Anschlussstutzen   an jedem der beiden Behälter be- festigt. Die Anordnung der Ventile in den Schlauchleitungen und   Abschlussstutzen   der beiden   letzten Ausführungsformen entspricht   genau derjenigen der Fig. 1 und 2.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Sicherheitsvorrichtung gegen das Verschütten von feuergefährlichen Flüssigkeiten und das Entweichen feuergefährlicher Gase beim Umfüllen von einem Behälter in einen anderen, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl an der Anschlussstelle der Flüssigkeitsleitung als an der- jenigen der Entlüftungsleitung an und für sich bekannte, durch inneren Druck des zugehörigen i Behälters nicht zu öffnende Abschlussorgane vorgesehen sind, die erst durch die Verbindung der beiden Behälter durch Ankuppeln der beiden Leitungen selbsttätig geöffnet werden.
AT43144D 1909-05-10 1909-05-10 Sicherheitsvorrichtung gegen das Verschütten von feuergefährlichen Flüssigkeiten und Entweichen feuergefährlicher Gase beim Umfüllen von einem Behälter in einen anderen. AT43144B (de)

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