DE228993C - - Google Patents

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DE228993C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/16Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by adjusting the capacity of dead spaces of working chambers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ms 228993 KLASSE 27#. GRUPPE
OTTO WIENBREYER in MÜLHEIM, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. April 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Reguliervorrichtung für Gebläse- und andere Gasverdichtungsmaschinen, vermittels deren eine Einstellung der Antriebsmaschine für Leerlauf und weiter für verschiedene Verdichtungsgrade und verschiedene Liefermengen ermöglicht wird. Die Erfindung ist insbesondere da von Bedeutung, wo die Antriebsmaschine vermöge ihrer Beschaffenheit einem Ansetzen unter Belastung
to Schwierigkeiten entgegenstellt und andererseits eine Anpassung an verschiedene Belastungszustände durch weitgehende Veränderung der Umdrehungszahl nicht gestattet, wie z. B. bei bestimmten Bauarten von Gasmaschinen, Elektromotoren u. dgl.
Es ist bekannt, bei Gebläsen mittels Vergrößern bzw. Verkleinern des schädlichen Raumes durch Zu- bzw. Abschalten von sogenannten Schalträumen die Förderung nach
ao Druck und Volumen zu verändern. Auch ist dem Fachmann die Veränderung1 der beispielsweise gelieferten Windmenge hinsichtlich Volumen und Druck zwecks Be- und Entlastung der Antriebsmaschine geläufig.
Die vorliegende Erfindung stellt eine heue, und eigenartige Ausführung des letzteren Gedankens dar. Vermittels eines Steuerörgans, das von Hand oder durch ein,e Hilfskraft, durch Fernsteuerung oder direkt von der Maschine betätigt wird, wird eine allmählich ansteigende Belastung der Antriebsmaschine von Leerlauf bis. Vollast und eine den Betriebserfordernissen entsprechende Regelung innerhalb dieser Grenzen erreicht.
Die Einrichtung besteht in einem Steuerorgan, dessen steuernde Kanten so angeordnet sind, daß
ι. der Druckraum mit der in der Atmosphäre ausblasenden Leerlaufleitung in Verbindung gebracht werden kann,
2. der Schaltraum unter Abschaltung der Leerlaufleitung zum Druckraum geschaltet werden kann, '■■·..
3. der Druckraum von der Leerlauf leitung und dem Schaltraum abgeschlossen werden kann. ;
Um die Anzahl der Druckstüfen zu erhöhen, werden zweckmäßig mehrere Schalträume verschiedener Größe oder Vorrichtungen vorgesehen, durch die sich die Schalträume nach Bedarf einzeln oder in Gruppen dem Druckraum zuschalten lassen.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Ausführung eines als Drehschieber ausgebildeten Steuerorgans der neuen Bauart im Schnitt senkrecht zur Drehachse dargestellt. Die Bezeichnungen sind in den Zeichnungen die gleichen, α ist der Drehschieber, der durch seine zentrale Bohrung b mit dem Druckraum des Gebläses in Verbindung steht. Der Schieber trägt beispielsweise zwei Paar Schlitze cc, dd, ee, ff, die je nach Bedürfnis die Verbindung mit den Schalträumen gg und den Anschlüssen der Leerlauf leitung hh herstellen.
In Fig. ι ist der Fall dargestellt, daß der Schieber den Druckraum mit der Atmosphäre verbindet. Demgemäß wird die ganze angesaugte Windmenge durch die Bohrung b des
(2. Auflage, ausgegeben am 10. September 1913.)
Steuerschiebers und die Leerlaufleitung hh hierdurch ins Freie geblasen. Der Pfeil I gibt den Verlauf des Windstromes an. Die Schalträume gg sind abgesperrt. Diese Lage nimmt
' 5 der Schieber beim Anlassen ein, und hat die Antriebsmaschine bei dieser Lage außer ihrer eigenen Leerlaufarbeit nahezu ausschließlich Reibungsarbeit zu leisten.
Wird der Schieber in linksdrehendem Sinne
ίο weiterbewegt, so gelangt er in die in Fig. 2 dargestellte Lage. Durch die Schlitze dd, ee wird die Verbindung zwischen der Bohrung b und den Schalträumen gg hergestellt, während die Leerlaufleitung hh abgeschaltet ist. Der Pfeil II zeigt den Verlauf des Windstromes. Die angesaugte Windmenge ist infolge des durch Zuschalten der Schalträume vergrößerten schädlichen Raumes entsprechend gering; die zur Verdichtung der in dem Schaltraum gedrückten Luft aufgewandte Arbeit wird durch Rückexpansion derselben wiedergewonnen. Dementsprechend ist der Arbeitsaufwand ein geringer. Die Antriebsmaschine ist nicht vollbelastet. Der Grad der Belastung läßt sich durch die Größe des jeweils zugeschalteten Schaltraumes verändern.
Fig. 3 zeigt die Stellung des Schiebers für den Fall des normalen Betriebes. Diese Stellung wird durch Weiterbewegung des Schiebers im angegebenen Sinne erreicht. Schalträume und Leerlaufleitung sind abgeschaltet. Die Maschine arbeitet mit dem normalen schädlichen Raum und bringt dem Luftleitungswiderstand entsprechend die vom Kolben beschriebene Luftmenge auf Pressung. Hat die Antriebsmaschine ihre volle Leistung erreicht, so geht ihre Umdrehungszahl bei" steigender Pressung zurück.
Für die angegebene Einrichtung ist die Aufeinanderfolge der Druckstufen ein bezeichnendes Merkmal. Sie ist so zu gestalten,, daß eine stufenweise ansteigende Belastung immer gewährleistet ist. : ■_ ,.;
Die Anordnung des als Drehschieber beispielsweise ausgebildeten Steuerorgans hat bei Hubmaschinen gemäß folgender Bauart besondere Vorzüge. Der Drehschieber wird in die mit Schalträumen ausgestatteten Zylinderdeckel gelegt, derart, daß seine Drehachse der Zylinderachse gleichgerichtet ist. Es wird damit nicht nur eine außerordentlich wirksame Versteifung des Zylinderdeckels gewonnen, sondern es ist bei ausreichenden Größenverhältnissen auch möglich, die für den Schieber vorgesehene Öffnung in der Deckelwand als Einsteigöffnung zu gestalten. Diese eigenartige, durch Einfachheit ausgezeichnete Anordnung ist für die Anwendung der neuen Reguliervorrichtüng bei größeren Maschinen von besonderer Bedeutung. , ■

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Reguliervorrichtung für Gebläse und andere Gasverdichtungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermöglichung einer fortlaufenden genauen Einstellung der Belastung der Ringschieber (b) und sein Umschlußorgan mit getrennten und gegeneinander versetzten Durchgangskanälen versehen ist, von denen die einen die Verbindung des Druckraumes mit der Atmosphäre, die anderen mit Schalträumen vermitteln, die bei der allmählichen Verstellung nach einer Richtung hin sich gegenseitig ergänzend wirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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