DE228680C - - Google Patents
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- DE228680C DE228680C DENDAT228680D DE228680DA DE228680C DE 228680 C DE228680 C DE 228680C DE NDAT228680 D DENDAT228680 D DE NDAT228680D DE 228680D A DE228680D A DE 228680DA DE 228680 C DE228680 C DE 228680C
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- Germany
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- sleeve
- incisions
- axis
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C27/00—Elastic or yielding bearings or bearing supports, for exclusively rotary movement
- F16C27/02—Sliding-contact bearings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Support Of The Bearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Alb. GRUPPE
HANS~ RÖHL in MANNHEIM.
Elastische Lagerung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1909 ab.
Es ist bekannt, Wellen mit schnell umlaufenden Drehkörpern in Rücksicht auf ruhigen
Gang in der Weise elastisch zu lagern, daß die Lager von Gummi- oder Federpuffern gehalten
werden. Es ist auch bekannt, an Stelle der Gummi- oder Federpuffer dünne biegsame Stäbe
anzuwenden, welche einerseits fest eingeklemmt sind und andererseits das Lager für die Achse
des Drehkörpers tragen (s. die brit. Patentschrift 152 vom Jahre 1895).
Die Lagerung mittels Gummipuffer ist wenig dauerhaft und zuverlässig, denn durch die Einwirkung
von Öl und Luft quillt der Gummi auf oder er.wird brüchig, infolgedessen ändert
sich bald der Grad der Elastizität, und auch die genaue Mittelstellung des Lagers wird nicht
beibehalten. Ähnlich verhält es sich mit den Federpuffern. Diese sind schon bei der Montage
hinsichtlich genauer Mittellage schwer einzubauen, und ihre gleichmäßige Elastizität läßt
sich nur durch besondere Ein- und Nachstellvorrichtungen für jede Feder herbeiführen, so
daß diese Lagerungsart auch kostspielig wird. Ferner ist es nicht möglich, beliebige Elastizitätsgrade
bei gegebenen, namentlich beschränkten Abmessungen zu erzielen.
Der Ersatz der Gummi- oder Federpuffer durch dünne biegsame Stäbe beseitigt die genannten
Mängel nur teilweise. Beliebige Elastizitätsgrade bei bestimmter Tragkraft und gegebenen
Abmessungen sind auch hier nicht möglich, vielmehr ist bei den Stäben der Elastizitätsgrad von der Länge und Stärke der
Stäbe abhängig. Ferner kann die Drehbewegung von einer anderen Welle in die Achse
des Rotationskörpers auf der Seite der elasti
schen Lagerung nicht eingeleitet werden, sondern nur auf der dieser Lagerung entgegengesetzten
Seite. Die Anwendbarkeit der Lagerung mittels elastischer Stäbe ist somit beschränkt.
Die vorliegende Neuerung beseitigt alle vorgenannten Mängel dadurch, daß eine an sich
bekannte rohrförmige Hülse, welche an ihren beiden Enden starr, in der Mitte aber durch
eingeschnittene Schlitze in beliebigem Grade elastisch gemacht ist, einerseits fest im Maschinengestell
eingespannt wird, andererseits das die Achse des Rotationskörpers führende Lager trägt.
In der Zeichnung ist eine solche Lagerung in einigen Ausführungsformen und in einer beispielsweisen
Anwendungsart dargestellt.
In Fig. ι ist α die rohrförmige Lagerhülse;
diese ist mit dem starren Ende b fest in das Maschinengestell c gespannt; hinter der Einspannung
ist die Hülse in bekannter Weise durch beliebig geformte Einschnitte d elastisch
gemacht, während das nun folgende starre Ende b1 das Lager e für die Achse w trägt.
Die Elastizität der Hülse läßt sich bei gegebenem Durchmesser und gegebener Länge und
Wandstärke in beliebigem Grade herstellen, je nach der Wahl Anzahl, Länge und Breite der
Einschnitte sowie des Neigungswinkels derselben zur Hülsenachse.
Fig. 2 zeigt eine beispielsweise Anwendungsart der Neuerung. Die in der vorbeschriebenen
Art zweifach gelagerte Achse w trägt einen Rotationskörper f (Dynamoanker, Turbinenrad,
Schleifscheibe 0. dgl.). Die Hülsen α wirken hier derart, daß die durch den Rotations-
körper verursachten Erschütterungen vom geschlitzten, elastischen Teil der Hülsen aufgenommen
und nicht auf das Maschinengestell übertragen werden. Die Einleitung der Drehbewegung
in den Rotationskörper oder dessen Achse ist an jedem der beiden Achsenenden möglich. Das betreffende Achsenende wird,
wie aus der Fig. 2 rechts ersichtlich, durch die Hülse hindurchgeführt und hier mit einer
ίο in der Zeichnung nicht enthaltenen, beliebigen
Antriebsvorrichtung gekuppelt.
Bei schwereren Drehkörpern und größerer Belastung werden die Lagerhülsen, wie in
Fig. 3 gezeigt, aus mehreren übereinandergeschobenen Rohren hergestellt, wobei die schraubenförmigen
Einschnitte d zweier benachbarter Rohre sich schneiden. Hierdurch wird bei
eventuell auftretenden Drehmomenten ein Zusammenziehen der Rohre im geschlitzten Teil
verhütet. Auf den starren Strecken können die Rohre durch Verlöten oder Verschweißen
fest miteinander verbunden werden.
Fig. 4 zeigt eine Einrichtung zur Veränderung des Elastizitätsgrades der Hülse. Diese
Einrichtung besteht aus einem Schieber s, welcher außerhalb oder innerhalb (letzterer
punktiert gezeichnet) oder auch zugleich außerhalb und innerhalb der Hülse angeordnet ist,
und mittels welchem die Einschnitte d teilweise überdeckt werden können, wodurch der
Grad der Elastizität geändert wird.
Die Vorteile der neuen Lagerung gegenüber den bisher bekannten ähnlichen Einrichtungen
bestehen also zusammengefaßt aus folgendem:
Die Rohrform der Lagerhülse a, der nicht unterbrochene Zusammenhang der starren Einspannung
mit dem starren Teil zur Aufnahme des Lagers gewährleisten einen bequemen und genauen Einbau der Einrichtung in die Maschine
sowie dauernd richtige Lage in dieser. Der Grad der Elastizität läßt sich bei gegebenen
Abmessungen beliebig herstellen, und die Einleitung der Drehbewegung in die Achse des
Rotationskörpers ist durch die Lagerung hindurch ermöglicht.
Claims (3)
1. Elastische Lagerung, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte rohrförmige
Hülse (a), welche an ihren beiden Enden starr, in der Mitte aber durch beliebig
geformte Einschnitte elastisch gemacht ist, einerseits fest im Maschinengestell eingespannt wird, andererseits das die
Achse des Drehkörpers führende Lager trägt.
2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (a) aus mehreren
übereinandergeschobenen Rohren besteht, wobei die schraubenförmigen Einschnitte zweier benachbarter ■ Rohre sich
schneiden.
3. Lagerung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (a)
mit einem inneren oder äußeren Schieber (s) versehen ist, mittels welchem die
Elastizität der Hülse durch teilweise Überdeckung der Einschnitte reguliert werden
kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228680C true DE228680C (de) |
Family
ID=489054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228680D Active DE228680C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228680C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973334C (de) * | 1947-02-07 | 1960-01-28 | Spindel | Lagerung fuer eine Spinn- und Zwirnspindel |
-
0
- DE DENDAT228680D patent/DE228680C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973334C (de) * | 1947-02-07 | 1960-01-28 | Spindel | Lagerung fuer eine Spinn- und Zwirnspindel |
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