DE228166C - - Google Patents
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- DE228166C DE228166C DENDAT228166D DE228166DA DE228166C DE 228166 C DE228166 C DE 228166C DE NDAT228166 D DENDAT228166 D DE NDAT228166D DE 228166D A DE228166D A DE 228166DA DE 228166 C DE228166 C DE 228166C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B23/00—Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
- D06B23/14—Containers, e.g. vats
- D06B23/18—Sealing arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
Gelöscht arm I.B .1912J
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sa. GRUPPE
Firma FR. GEBAUER in BERLIN.
Die Behandlung von breitgeführten Geweben in luft- und dampfdicht verschließbaren Behältern
muß, namentlich beim Oxydieren, Bäuchen und Bleichen unter erhöhtem Dampfdruck,
mit Vorteil fortlaufend erfolgen. Beim Oxydieren wird durch den Abschluß der atmosphärischen
Luft die Bildung von Oxycellulose, welche sich beim Vorhandensein von Luft bei der Behandlung der Gewebe mit Dampf bildet,
ίο vermieden. Beim Bäuchen und Bleichen dagegen
wird die Wirkung des Bäuchens durch die Erhöhung des Dampfdruckes, welcher eine erhöhte Temperatur bedingt, eine bessere Wirkung
hervorbringen.
Zur Erreichung dieses Zweckes soll die vorliegende Verschlußvorrichtung, mit welcher Behälter
zum fortlaufenden Oxydieren, Bäuchen und Bleichen usw. breitgeführte Gewebe unter
erhöhtem Dampfdruck luft- und dampfdicht verschlossen werden, dienen.
Es sind bereits Verschlußvorrichtungen für Druck- und Vakuumbehälter zum Behandeln
von Stoffen in Bahnform bekannt geworden, bei denen die Stoffbahn zwischen einer in der
äußeren Behälterwandung angeordneten, mit Durchlaßschlitz versehenen Mulde und einer in
der Mulde drehbaren, mit elastischem Überzug versehenen Abdichtwalze und gegebenenfalls
mit einem zwischen Mulde und Walze laufenden endlosen Mitläufer umgeben ist, dessen Spannung
sich durch eine Spannwalze regeln läßt, geführt wird. Diese Walze wurde außerhalb
des Behälters mechanisch am ganzen Umfang der halbkreisförmigen Mulde mit Durchlaß-
schlitz zur Abdichtung gebracht, wodurch das an der Walze anliegende Gewebe ziemlich hoch
beansprucht wird.
Bei der ,Verschlußvorrichtung nach der Erfindung
dreht sich die vollkommen elastische Abdichtwalze in einem nach außen auf allen Seiten verjüngt zulaufenden Abschlußstück
innerhalb der Behälterwandung und dichtet durch den im Innern des Behälters herrschenden
Dampfdruck selbsttätig ab.
Durch die nach allen Seiten konisch verlaufende Unterlage, in welcher sich die Verschlußwalze
dreht, erfolgt die Ein- und Ausführung der Gewebe auf einem weit kleineren Umfang der Walze, wodurch die Beanspruchung
der Gewebe gering ist und auch der zur Abdichtung nötige Druck auf die Walze ohne
weiteres durch den Dampfdruck im Behälterinnern erreicht wird, wobei außerdem nicht
nur die Mantelfläche, der Walze, sondern auch die Stirnflächen zwecks seitlichen Verschlusses
abgedichtet werden.
Auf der Zeichnung ist diese Vorrichtung in den Fig. 1 bis 3 dargestellt. Fig. 1 stellt einen
Längsschnitt, Fig. 2 und 3 einen Querschnitt, und zwar Fig. 2 zwei getrennte Abschlußvorrichtungen
für Ein- und Auslaß, Fig. 3 eine gemeinsame Abschlußvorrichtung für Ein- und Auslaß dar.
Dieselbe besteht aus einer elastischen Walze a,
welche sich in einem nach außen auf allen Seiten verjüngt zulaufenden Abschlußstück b innerhalb
der Behälterwandung dreht und an dem Behälter so angebracht ist, daß sie durch den
Claims (1)
- im Innern des Behälters herrschenden Dampfdruck selbsttätig abgedichtet wird. Das Abschlußstück dieser Vorrichtung kann entweder getrennt von der Behälterwandung an dieser befestigt oder in dieser selbst hergestellt sein.Die Ein- und Ausführung der Gewebe kannnun entweder durch eine Einführvorrichtung (Fig. 3) gleichzeitig erfolgen, oder es sind für die Ein- und Ausführung der Gewebe getrennte Vorrichtungen (Fig. 2) angebracht. Im ersteren Falle tritt auf der einen Seite der Walze das Gewebe in den Behälter ein, auf der anderen Seite verläßt es dasselbe. Die elastische Walze a wird in bekannter Weise durch Räder von einer am äußeren Umfange des Behälters angebrachten· Antriebsvorrichtung bewegt.Ρλτενϊ-Anspruch :Verschlußvorrichtung für luft- und dampfdicht verschließbare Behälter zum fortlaufenden Oxydieren, Bäuchen, Bleichen und ähnlichen Behandeln von breitgeführten Geweben unter erhöhtem Druck, bestehend aus einer in einem muldenartigen Abschlußstück mit Durchlaßschlitz drehbaren Abdichtwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Abdichtwalze (a) sich in einem nach außen auf allen Seiten verjüngt zulaufenden Abschlußstück (b) innerhalb der Behälterwandung dreht und. durch den im Innern des Behälters herrschenden Dampfdruck selbsttätig. abdichtet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228166C true DE228166C (de) |
Family
ID=488571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228166D Active DE228166C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228166C (de) |
-
0
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