DE227948C - - Google Patents

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DE227948C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof
    • A61F2/604Joints for artificial legs

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 227948 KLASSE 30 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1909 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein künstliches Bein, das wie ein natürliches Bein sämtliche Gelenke besitzt. Der Auflagering für den Schenkelstummel ist mit den, den Oberschenkelknochen ersetzenden Schienen gelenkig verbunden und besitzt außerdem noch ein Führungsstück, das an einer zwischen den Schienen befestigten Traverse läuft und durch einen Riegel arretiert ίο wird.
Das Bein zeichnet sich dadurch aus, daß das Kniegelenk durch eine verschiebbare, von Spiralfedern beeinflußte Hülse übergriffen wird. An dieser Hülse ist eine Zugstange befestigt, deren unteres Ende an dem einen Arm eines zweiarmigen, im Mittelfußteil angeordneten Hebels angreift, dessen anderer Arm in den Zehenteil, hineinreicht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist das Bein durch die Fig. 1 bis 7 dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt des unteren Teiles nach Linie A-B,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach Linie C-D,
Fig. 5 einen Horizontalschnitt nach Linie E-F,
Fig. 6 einen Vertikalschnitt in gestreckter und
Fig. 7 denselben in gebeugter Stellung.
Das Bein besteht aus dem mit Lederstulp a versehenen Auflagering b für den Schenkelstummel, der an die den Schenkelknochen ersetzenden Schienen c angelenkt ist, welche anderseits mit den das Schienbein bildenden Schienen d gelenkig verbunden sind. Diese letzteren sind an den Knöchelteil e des Fußes angeschraubt, in welchem eine Achse f horizontal gelagert ist, die diesen Teil mit dem als Mittelfuß dienenden Teil g gelenkig verbindet. In diesem Teile g ist der zweiarmige Hebel h auf einer Achse i lose drehbar gelagert, wobei der eine Arm mit der Zugstange k gelenkig verbunden ist, die an der über das Kniegelenk laufenden Hülse I befestigt ist, während der andere Arm des zweiarmigen Hebels h in den an den Mittelfußteil g angelenkten Zehenteil m hineinragt. An dem Knöchelteil e ist ein Anschlag η befestigt, dessen freies Ende in den Fußteil g hineinragt und sich auf den zweiarmigen Hebel h stützt. Dieser Anschlag η wird durch einen den Spann des Fußes bildenden, an dem Mittelfuß angelenkten Teil 0 verdeckt, der durch Zugfedern p gegen den Knöchelteil e gezogen wird. Ebenso wird auch der Zwischenteil m durch Zugfedern q gegen den Mittelfuß teil herangezogen.
An den. Auflagering b für den Schenkelstummel ist ein Führungsstück r angelenkt, das in einer zwischen den Schienen c befestigten Traverse s läuft, und wird durch einen federbeeinflußten Riegel t in seiner Lage festgehalten. Nach dem Auslösen dieses Riegels kann der Führungsteil r in der Traverse verschoben werden, wodurch sich der
Auflagering b nach vorn umlegt. Die Betätigung der einzelnen Teile beim Gehen geht auf folgende Weise vor sich:
Wenn sich bei der Ausführung eines Schrittes der Mittelfußteil g mit der Ferse vom Boden abhebt, so wird dadurch der Zehenteil m entgegen der Wirkung der Zugfedern q nach oben gedrückt, wodurch der in denselben hineinragende Arm des zweiarmigen Hebels h ebenfalls nach oben gedreht wird, so daß der mit der Zugstange k gelenkig verbundene andere Arm nach abwärts geht. Durch diese Abwärtsbewegung des Hebels h bzw. der Zugstange k wird die Hülse I entgegen der Wirkung der Feder u über das Kniegelenk nach abwärts gezogen und das letztere zur Beugung freigegeben. Gleichzeitig mit dem Niedergehen des hinteren Armes des Hebels h dreht sich auch der
ao Knöchelteil e um seine Achse f, soweit es der auf dem Hebel h aufstehende Anschlag η erlaubt. Im weiteren Verlauf des Schrittes wird das Bein vom Boden angehoben, wobei der Unterschenkel nach vorn schwingt und die einzelnen Teile mit Hilfe der Zugfedern ihre Anfangsstellung wieder einnehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Künstliches Bein mit beweglichem Hüft-, Knie-, Knöchel- und Zehengelenk, dadurch gekennzeichnet, daß das Kniegelenk durch eine verschiebbare, von Spiralfedern (u) beeinflußte Hülse (I) übergriffen wird,' an welcher eine Zugstange (k) befestigt ist, deren unteres Ende an dem der Ferse zugekehrten Arm eines zweiarmigen, im Mittelfußteil angeordneten Hebels (h) angreift, während der andere Arm in den Zehenteil (m) hineinreicht, so daß beim Beugen des Fußes die Hülse (u) durch die Zugstange (k) herabgezogen wird und das Kniegelenk zur Beugung freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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