DE2263908C2 - Regelschaltung für eine vollautomatisch arbeitende Spiegelreflex-Selbstentwicklerkamera - Google Patents

Regelschaltung für eine vollautomatisch arbeitende Spiegelreflex-Selbstentwicklerkamera

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Richard Chin Chestnut Hill Mass. Kee
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Regelschaltung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung. Jedes mit einer solchen Spiegelreflex- Kamera durchgeführte Arbeitsspiel umfaßt eine vorbestimmte Folge von Arbeitsgängen: Nachdem der Bildausschnitt gewählt und scharfgestellt ist, muß der Verschluß zunächst geschlossen werden, damit der Belichtungs-Reflexspiegel, der im Sucherbetrieb die Bildbühne abdeckt und auf seiner Rückseite eine Einstellfläche bildet, in die Belichtungsstellung hochgeklappt werden kann. Dann muß der Verschluß ablaufen, wobei die Belichtungsblende und die Zeit der Verschlußblendenlamellen über eine Belichtungsregelschaltung eingestellt werden. Nach Schließen des Verschlusses muß ein motorisch angetriebener Greifer die belichtete oberste Filmeinheit in der Kassette aus deren Auswurfschlitz bis in den Einlauf der Quetschwalzen vorschieben, die die belichtete Filmeinheit weiterfördern und beim Durchlaufen der Filmeinheit durch den Quetschspalt den mit der Filmeinheit vereinigten Flüssigkeitsbehälter aufbrechen und die Behandlungsflüssigkeit als gleichmäßige Schicht zwischen zwei Blättern der Filmeinheit ausbreiten.
  • Eine derartige Spiegelreflex-Selbstentwicklerkamera ist Gegenstand des älteren deutschen Patentes 22 18 544. Hier werden bereits Überwachungsvorrichtungen in Gestalt mechanischer Schalter vorgeschlagen, die auf die Lage mechanischer Ablaufelemente der Kamera ansprechen, um Steuer- bzw. Abschaltfunktionen einzuleiten.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Regelschaltung derart zu verbessern, daß eine automatische Rückstellung der elektrischen und mechanischen Schaltungselemente dann erfolgt, wenn ein fotografisches Arbeitsspiel nicht in der richtigen Weise abläuft.
  • Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Patentspruchs 1 angegebenen Merkmale. Durch die Umgebung der Belichtungsphase wird vermieden, daß unnütz Filmmaterial verbraucht oder eine Blitzlampe unnötig abgebrannt wird. Die Rücksetzung durch den Sicherheitskreis kann dadurch erfolgen, daß die Beschickungsklappe geöffnet und wieder geschlossen wird, über die die Kassettenkammer zugänglich ist. Dabei kann erforderlichenfalls eine verklemmte Filmeinheit entnommen werden und nachdem durch das Schließen der Klappe bewirkten Schließen des Sicherheitskreisschalters ist die Kamera wieder funktionsbereit.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen den den Funktionsablauf des Reflexspiegels überwachenden Schalter und den von ihm gesteuerten Verschlußregelkreis eine Zeitverzögerungsstufe geschaltet. Parallel zu dem Schalter des Sicherheitskreises, der von der Kassettenklappe betätigt wird, kann noch ein von einem Filmzählwerk betätigbarer Schalter vorgesehen sein.
  • Dieser vom Filmzählwerk betätigbare Schalter liegt dabei zweckmäßigerweise in einem einen Blitzzündkreis der Kamera nebenschließenden Kreis, und die Blitzauslösung sperrt bei Betätigung.
  • Weitere zweckmäßige Einzelheiten und Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
  • Fig. 1 eine perspektivische, teilweise aufgebrochene Darstellung einer vollautomatischen Spiegelreflex-Selbst- entwicklerkamera in Bereitschaftsstellung;
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer in Verbindung mit der Kamera nach Fig. 1 benutzbaren Selbstentwickler-Filmkassette;
  • Fig. 3 einen Teil der Vorderseite des Verschlusses der Kamera der Fig. 1;
  • Fig. 4 in einem Blockschaltbild die Folge der während eines Arbeitsspiels der Kamera nach Fig. 1 ablaufenden Vorgänge;
  • Fig. 5 eine Einzelheit bestimmter Meldeschalter der Kamera nach Fig. 1;
  • Fig. 6 schematisch eine in Verbindung mit der Steuereinrichtung der Kamera nach Fig. 1 verwendbare Steuerschaltung;
  • Fig. 7 in einer Wertetabelle die durch die Steuereinrichtung der Kamera nach Fig. 1 durchgeführten Vorgänge, wobei die logischen Zustände an den Ein- und Ausgängen von Gattern, die zu der Schaltung nach Fig. 6 gehören, für den Fall dargestellt sind, daß eine Aufnahme bei Tageslicht hergestellt wird;
  • Fig. 8 in einer graphischen Darstellung die Einschaltzustände verschiedener Elemente der Schaltung nach Fig. 6, die sie im Verlauf eines Arbeitsspiels bei einer Tageslichtaufnahme durchlaufen;
  • Fig. 9 in einer graphischen Darstellung in Abhängigkeit von der Zeit die Drehbewegung des Reflexspiegels der Kamera nach Fig. 1;
  • Fig. 10 in einer Wertetabelle die durch die Steuereinrichtung der Kamera nach Fig. 1 herbeigeführten Vorgänge, wobei die logischen Eingangs- und Ausgangszustände von Gattern, die zu der Schaltung nach Fig. 6 gehören, für den Fall der Herstellung einer Blitzlichtaufnahme angegeben sind;
  • Fig. 11 in einer graphischen Darstellung die Einschaltzustände verschiedener Elemente der Schaltung nach Fig. 6 für den Fall der Herstellung einer Blitzlichtaufnahme;
  • Fig. 12 in einer Wertetabelle die durch die Steuereinrichtung der Kamera nach Fig. 1 herbeigeführten Vorgänge, wobei die logischen Eingangs- und Ausgangszustände von Gattern, die zu der Schaltung nach Fig. 6 gehören, für den Fall angegeben sind, daß die Ausschalt- und Rückstelleinrichtung zur Wirkung kommt;
  • Fig. 13 in einer graphischen Darstellung die Einschaltzustände verschiedener Elemente der Schaltung nach Fig. 6 für den Fall, daß die Ausschalt- oder Rückstelleinrichtung wirksam ist;
  • Fig. 14 in einer vergrößerten perspektivischen Teildarstellung eine im hinteren Teil der Kamera nach Fig. 1 untergebrachte Zähleinrichtung;
  • Fig. 15 in einer perspektivischen Darstellung den vorderen Teil der Basis der Kamera nach Fig. 1, wobei bestimmte Teile weggebrochen gezeichnet sind, um weitere Einzelheiten erkennbar zu machen;
  • Fig. 16 in einer zur Darstellung weiterer Einzelheiten teilweise weggebrochen gezeichneten perspektivischen Darstellung einen vorderen Teil der Kamera nach Fig. 1 mit einer ihre Öffnungsstellung einnehmenden Klappe zum Verschließen einer Kassettenaufnahmekammer;
  • Fig. 17 in einer Wertetabelle die durch die Steuereinrichtung der Kamera nach Fig. 1 bewirkten Vorgänge, wobei die logischen Eingangs- und Ausgangszustände von Gattern, die zu der Schaltung nach Fig. 6 gehören, für den Fall dargestellt sind, daß die Kamera betätigt wird, obwohl die in der Kassette enthaltenen Filmeinheiten verbraucht sind;
  • Fig. 18 in einer graphsichen Darstellung die Einschaltzustände verschiedener Elemente der Schaltung nach Fig. 6 für den Fall, daß die Kamera betätigt wird, obwohl die Filmeinheiten verbraucht sind; und
  • Fig. 19 in einem vergrößerten Teilschnitt die Zähleinrichtung nach Fig. 14 in ihrer Stellung für den Fall, daß der in der Kamera vorhandene Vorrat an Filmeinheiten verbraucht ist.
  • Aufbau der Kamera und der Kassette
  • In Fig. 1 ist eine vollautomatische Spiegelreflexkamera 10 dargestellt. Die verschiedenen Gehäuseteile der Kamera, zu denen eine Rückwand 12, eine Vorderwand 14 und ein Verschlußgehäuse 16 gehören, sind untereinander sowie mit einem Basisteil 18 gelenkig verbunden, so daß sich die Kamera aus ihrer in Fig. 1 gezeigten Gebrauchsstellung zusammenklappen läßt. Die nicht dargestellten Gelenkverbindungen zwischen den genannten Teilen, die in Fig. 1 nicht dargestellt sind, liegen auf den Achsen 20, 22, 24 und einer weiteren Achse am unteren hinteren Rand des Verschlußgehäuses 16.
  • Befindet sich die Kamera in ihrer Gebrauchsstellung, begrenzen die Rückwand 12, die Vorderwand 14 und das Verschlußgehäuse 16 in Verbindung mit einem weggebrochen gezeichneten lichtundurchlässigen Balgen 26 eine Belichtungskammer 28.
  • Der Basisteil 18 bildet am Boden der Belichtungskammer 28 eine Aufnahmekammer für eine Filmkassette 32.
  • Gemäß Fig. 2 enthält die Kassette 32 mehrere zu einem Stapel vereinigte photographische Einheiten, von denen eine bei 34 zu erkennen ist. Die Filmeinheiten 34 sind so angeordnet, daß sie nacheinander in eine Lage hinter einer Lichteintrittsöffnung 36 an der Oberseite der Kassette gebracht werden können. Die Lichteintrittsöffnung 36 weist einen Rahmen 38 auf. Die vordere Stirnwand der Kassette weist einen Schlitz 40 auf, über den der Kassette die Filmeinheiten 34 einzeln nacheinander entnommen werden können. An ihrer Oberseite ist die Kassette ferner mit schlitzförmigen Öffnungen 42 versehen, die einen Bestandteil einer Greifereinrichtung aufnehmen können, die dazu dient, eine anfängliche Bewegung der jeweils aus dem Behälter 32 zu entnehmenden Filmeinheit herbeizuführen.
  • Gemäß Fig. 1 ist die Kassette 32 in eine in dem Basisteil 18 vorhandene Aufnahmekammer einschiebbar. Soll eine Kassette eingeführt werden, wird zuvor eine Beschikkungsklappe 44 nach außen geschwenkt, um eine die Aufnahmekammer zugänglich machende Öffnung freizulegen.
  • Die Kamera 10 ist mit einem Reflexspiegel 50 versehen, der zwischen einer Betrachtungs- und einer Belichtungsstellung schwenkbar ist. Der Reflexspiegel 50 weist auf seiner Unterseite eine Spiegelfläche 52 und auf der Oberseite eine Betrachtungsfläche 54 auf. Im Verlauf eines photographsichen Arbeitsspiels wird der Reflexspiegel 50 aus der Betrachtungsstellung in die Belichtungsstellung geschwenkt, in der er an einem Spiegel 56 auf der Innenseite der Rückwand 12 anliegt. Um diese Schwenkbewegung zu ermöglichen, ist der reflektierende Bestandteil 50 mit dem inneren Rahmen 30 durch Gelenke 58 und 60 verbunden.
  • Der Objektiv-Strahlenweg der Kamera 10 für das Belichten einer Filmeinheit verläuft, wenn der Reflexspiegel 50 nach oben geschwenkt und zur Anlage an der Innenfläche der Rückwand 12 gebracht wird, vom Aufnahmeobjektiv 64 über den Verschluß 66 und über den Spiegel 52 nach der obersten Filmeinheit 34 in der Kassette 32.
  • Während des Betrachtungsvorgangs liefert der Verschluß 66 gemäß Fig. 3 die größte verfügbare Blendenöffnung. In dieser Stellung wird der Reflexspiegel durch eine mit dem Gelenk 58 zusammenarbeitende antreibbare Einrichtung festgehalten, die durch eine Steuereinrichtung betätigt wird, zu der ein Motor 70 gehört, der ein Zahnradgetriebe antreibt, das in Fig. 1 insgesamt mit 72 bezeichnet ist. Die verschiedenen Zahnräder des Getriebes 72 sind gemäß Fig. 15 in der Kamera zwischen dem inneren Rahmen 30 und einer äußeren Platte 74 drehbar gelagert. Zu diesem Getriebe gehören zwei jeweils mit einer Untersetzung arbeitende Kraftübertragungswege, von denen der eine an einem Phasensteuernocken 76 endet, der im Verlauf eines einzigen photographischen Arbeitsspiels eine vollständige Umdrehung ausführt und mit einem Nockenstößel 78, 80 zusammenarbeitet, der gegenüber dem Getriebe 72 zwischen dessen Außenseite und der äußeren Platte 74 verschiebbar gelagert ist, und er steht in Antriebsverbindung mit einem im hinteren Teil der Kamera gelagerten Winkelhebel 82, der durch ein federndes Gestänge mit dem Reflexspiegel 50 an dem Gelenk 58 verbunden ist.
  • Nach einer Belichtung wird eine sich danach abspielende Phase des photographischen Arbeitsspiels durchgeführt. Zu diesem Zweck wird der Motor 70 eingeschaltet, um den Phasensteuernocken 76 zu drehen. Hierbei kommt der Nocken 76 wieder zur Anlage an dem Stößel 78, 80, um diesen nach hinten zu bewegen und den Spiegel 50 so zu spannen, daß er wieder die Betrachtungsstellung einnimmt. Während dieses Spannvorgangs dient ein zweiter, mit einer Untersetzung arbeitender Kraftübertragungsweg des Getriebes 72 dazu, eine in Fig. 1 insgesamt mit 84 bezeichnete Behandlungseinrichtung anzutreiben, die zwei Quetschwalzen 86 und 88 aufweist, die in der Beschickungsklappe 44 gelagert sind, und von denen die Walze 86 mit dem Getriebe 72 durch ein Antriebsritzel 90 gekuppelt ist.
  • Am Beginn der zweiten Einschaltperiode des Motors 70, und während die Walze 86 angetrieben wird, wird eine in Fig. 1 insgesamt mit 92 bezeichnete Mitnehmereinrichtung betätigt, um die oberste Filmeinheit 34 in der Kassette zu erfassen und sie nach vorn durch den Abgabeschlitz 40 und in den Spalt zwischen den umlaufenden Quetschwalzen 86 und 88 zu schieben. Zu der Mitnehmereinrichtung 92 gehört ein Schlitten 94, der durch einen nicht dargestellten Nocken des Getriebes 72 antreibbar ist. Der Schlitten 94 ist auf dem inneren Rahmen 30 mit Hilfe von Schlitzen und damit zusammenarbeitenden Stiften, von denen in Fig. 1 einer bei 96 zu erkennen ist, verschiebbar gelagert und mit einem elastischen Greifer 98 versehen, dessen freies Ende 100 in den zugehörigen Schlitz 42 der Kassette 32 eingreift und sich längs dieses Schlitzes bewegt. Der Schlitten 94 steht derart unter Federspannung, daß sich das freie Ende 100 normalerweise am hinteren Ende des Schlitzes 42 der Kassette 32 befindet und an der hinteren Stirnkante der obersten Filmeinheit 34 anliegt. Wird der Nocken 76 über das Getriebe 72 angetrieben, transportiert der Schlitten 94 mit dem Greifer 98 die oberste Filmeinheit 34 durch den Abgabeschlitz 40 der Kassette, bis sie von den Walzen der Behandlungseinrichtung 84 erfaßt wird. Nach dieser Vorwärtsbewegung wird der Schlitten 94 in seiner vordersten Stellung verriegelt, und erst am Ende des photographischen Arbeitsspiels wird er durch Federkraft in seine hintere Stellung zurückgeführt.
  • Verschluß
  • Der Verschluß der Kamera durchläuft im Verlauf eines photographischen Arbeitsspiels mehrere Arbeitsstadien. Um z. B. optimale Bedingungen für das Betrachten und Fokussieren des Bildes zu schaffen, bewirkt die Belichtungseinrichtung 66, daß der Kameraverschluß vollständig geöffnet wird. Während des Umstellens des optischen Strahlenwegs aus der Betrachtungsstellung in die Belichtungsstellung bewirkt die Belichtungseinrichtung, daß die Belichtungskammer 28 dadurch gegen Lichteinfall gesichert wird, daß der Verschluß vollständig geschlossen gehalten wird. Ferner bewirkt die Belichtungseinrichtung 66 während eines Belichtungsvorgangs in Verbindung mit der zugehörigen Steuereinrichtung, daß die Belichtung in Abhängigkeit von zwei Parametern geregelt wird.
  • Gemäß Fig. 3 gehören zu der Belichtungseinrichtung 66 zwei Verschlußlamellen 110 und 112, die in einer nicht dargestellten Führung in dem Gehäuse 16 verschiebbar sind. Jede Lamelle 110 und 112 hat eine tropfenförmige Belichtungsöffnung 114 bzw. 116 und eine zweite Öffnung 118 bzw. 120, und diese Öffnungen bewegen sich synchron mit den Öffnungen 114 und 116 vor einer Photozelle, die hinter einem Objektiv 122 angeordnet ist. Die Öffnungen 114 und 116 der Lamellen 110 und 112 sind so angeordnet, daß sie sich in dem optischen Strahlenweg der Kamera bewegen, der durch das Aufnahmeobjektiv 64 festgelegt ist. In jeder Stellung überlappen sich die Öffnungen 114 und 116 symmetrisch, um die jeweils benötigte Größe der Blende zu bestimmen.
  • Die symmetrische Bewegung der Verschlußlamellen 110 und 112 wird dadurch gewährleistet, daß diese gemäß Fig. 3 mit einem Hebel 124 verbunden sind, der eine zentral angeordnete Nabe 126 aufweist, welche auf einer nicht dargestellten Achse drehbar gelagert ist. Die freien Enden des Hebels 124 weisen je einen Schlitz 128 bzw. 130 auf, und mit diesen Schlitzen arbeiten in die Verschlußlamellen 110 und 112 eingebaute Stifte 132 und 134 zusammen.
  • Der Hebel 124 ist in Richtung auf die Offenstellung durch eine Feder 136 vorgespannt, deren mittlerer Teil auf die Nabe 126 aufgeschoben ist. Das eine Ende 138 dieser Feder ist so geformt, daß es mit dem Hebel 124 zusammenarbeitet, während das ortsfeste Ende 140 so geformt ist, daß es mit einem Stift 142 zusammenarbeitet, der in den hinteren Teil des Gehäuses eingebaut ist. Auf diese Weise sind die Verschlußlamellen 110 und 112 in Richtung auf ihre Offenstellung vorgespannt. In Fig. 3 ist der Verschluß 66 in dieser Stellung gezeigt.
  • Die Bewegung der Verschlußlamellen 110 und 112 aus ihrer Offenstellung in ihre Schließstellung, wird gemäß Fig. 3 durch einen in dem Gehäuse 16 angeordneten Elektromagneten 144 herbeigeführt; dieser Elektromagnet ist durch einen Bock 146 unterstützt, der gleichzeitig dazu dient, den magnetischen Kreis zu schließen. Zu dem Elektromagneten 144 gehört ein von seiner Spule umschlossener zylindrischer Anker 148, der beim Erregen der Spule in die Spule hineingezogen wird und durch einen nicht dargestellten Stift und ein kammförmiges Verbindungsstück 150 mit einem Arm des Hebels 124 verbunden ist.
  • Beim Einschalten des Elektromagneten 144 wird der Anker 148 zurückgezogen, um den Hebel 124 schnell entgegen der Vorspannkraft der Feder 136 zu drehen und so die Verschlußlamellen 110 und 112 in ihre Offenstellung nach Fig. 3 zu bringen.
  • In Fig. 4 sind die in einer vorbestimmten Reihenfolge ablaufenden Vorgänge, aus denen sich ein photographisches Arbeitsspiel zusammensetzt, wenn die Kamera zum Herstellen einer Tageslichtaufnahme benutzt wird, in einem logischen Blockdiagramm dargestellt. Nachdem der Benutzer die Kamera in ihre Gebrauchsstellung nach Fig. 1 gebracht hat, betrachtet und fokussiert er das Bild mit Hilfe des Objektives 64. Um eine optimale Betrachtung zu ermöglichen, befinden sich die Verschlußlamellen 110 und 112 gemäß dem Diagrammblock 154 in ihrer Stellung für die größte Öffnung. Gleichzeitig ist gemäß dem Diagrammblock 156 die Belichtungsebene der Kamera durch den an den Rahmen 38 der Kassette 32 anliegenden Reflexspiegel 50 verdeckt. Nach dem Betrachten und Fokussieren der Szene wird ein photographisches Arbeitsspiel dadurch eingeleitet, daß ein auf der Vorderseite des Gehäuses 16 zugänglicher Auslöser 158 gedrückt wird. Hierdurch werden Schaltvorgänge bewirkt, die dann die Spule des Elektromagneten 144 eingeschaltet, um die Verschlußlamellen 110 und 112 in ihre in Fig. 1 gezeigte Schließstellung zu bringen. Gemäß dem Diagrammblock 160 beginnt nach dem Drücken des Auslösers 158 und dem anfänglichen Schließen der Verschlußlamellen eine vor der Belichtung ablaufende Phase des Arbeitsspiels.
  • Beim Überführen der Verschlußlamellen 110 und 112 in die Schließstellung werden gemäß Fig. 3 die beiden Kontakte 162 und 164 eines Schalters S 4 geschlossen, zu dem ferner ein isolierendes Tragstück 166 gehört, das an einem inneren Rahmen des Gehäuses 16 befestigt ist. Der Schalter S 4 wirkt als Melder oder Überwachungseinrichtung, und seine Kontakte 162 und 164 werden geschlossen, sobald ein an dem Hebel 124 befestigtes isolierendes Betätigungsteil 168 den Kontakt 162 zur Anlage an dem Kontakt 164 bringt. Die Stellung des Hebels 124 beim Schließen des Schalters S4 ist in Fig. 3 bei 124&min; mit gestrichelten Linien angedeutet. Der Schalter S 4 wird erst geschlossen, wenn die Verschlußlamellen 110 und 112 ihre Schließstellung vollständig erreicht haben.
  • Sobald die Verschlußlamellen den optischen Strahlenweg der Kamera geschlossen haben und der Meldeschalter S 4 dadurch, daß er geschlossen worden ist, einen vorbestimmten Überwachungszustand angenommen hat, ist die Belichtungskammer 28 dicht verschlossen, und die Kamera kann in ihre Belichtungsstellung gebracht werden. Gemäß dem Diagrammblock 170 in Fig. 4 tritt die Steuereinrichtung in Tätigkeit, um den Reflexspiegel 50 freizugeben. Zu diesem Zweck schaltet die Steuereinrichtung den Motor 70 kurzzeitig ein, um das Getriebe 72 zu betätigen und hierdurch den Phasensteuernocken 76 so weit zu drehen, daß der Stößel 80 freigegeben wird, um es den dem Gelenk 58 zugeordneten Antriebsfedern zu ermöglichen, sowohl den Stößel als auch den Reflexspiegel 50 in die Belichtungsstellung zu bringen.
  • Wenn der Stößel 80 beginnt, sich nach vorn zu bewegen, gibt eine sich gemäß Fig. 5 von dem Stößel aus nach innen ragende Zunge 172 eine isolierende Kappe 174 eines Kontaktes 176 eines weiteren Schalters S 5 frei, zu dem ein weiterer Kontakt 178 gehört, der zusammen mit dem Kontakt 176 durch ein an der äußeren Platte 74 des Basisteils 18 befestigtes isolierendes Tragstück 180 unterstützt wird. Somit werden die Kontakte 176 und 178 des Schalters S 5 synchron mit der anfänglichen Bewegung des Reflexspiegels 50 aus seiner Betrachtungsstellung heraus geöffnet. Bei dieser Anordnung wirkt der Schalter S 5 als Überwachungseinrichtung, der durch das Öffnen seiner Kontakte anzeigt, daß der Reflexspiegel 50 freigegeben ist und begonnen hat, sich in Richtung auf die Belichtungsstellung zu bewegen.
  • Der unter Federspannung stehende Reflexspiegel 50 wird um etwa 37° um die Gelenke 58 und 60 geschwenkt und in die Belichtungsstellung gebracht. Sobald sich der Reflexspiegel seiner Stellung in Anlage an der Rückwand 12 nähert, d. h. nach einer Schwenkbewegung um etwa 32°, betätigt die Zunge 172 des Stößels eine isolierende Kappe 182 eines Federkontaktes 184 eines weiteren Schalters S 3. Der Kontakt 184 liegt normalerweise an einem zweiten Kontakt 186 des Schalters S 3 an; beide Kontakte des Schalters S 3 werden durch ein ebenfalls an der äußeren Platte 74 befestigtes isolierendes Tragstück 188 unterstützt. Beim Öffnen der Kontakte 184 und 186 kommt der Schalter S 3 als eine weitere Überwachungseinrichtung bzw. als Melder zur Wirkung, der durch ein Signal anzeigt, daß sich der Reflexspiegel 50 der Belichtungsstellung genähert hat. Sollte die Schwenkbewegung des Reflexspiegels auf irgendeine Weise behindert werden, wird eine entsprechende synchrone Bewegung des Stößels 80 herbeigeführt, um die Betätigung des Schalters S 3 zu verzögern. Sobald sich die Kontakte 184 und 186 des Schalters S 3 geöffnet haben, bewirkt die Steuereinrichtung der Kamera gemäß dem Diagrammblock 190 in Fig. 4 eine Verzögerung, die so gewählt ist, daß jede dynamische Unstabilität, z. B. ein Abprallen des Reflexspiegels 50 von der Rückwand 12, wirkungslos bleibt.
  • Der Meldeschalter S 3 zeigt nicht nur an, daß der Reflexspiegel 50 eine Stellung in der Nähe der Belichtungsstellung erreicht hat, sondern er ist so angeordnet, daß er die Anwendung eines verbesserten Verfahrens zur zeitabhängigen Steuerung des Umstellens des optischen Strahlenwegs ermöglicht. In Fig. 9 zeigt eine graphische Darstellung die Abhängigkeit des Schwenkwinkels von der Zeit bei zwei verschiedenen Schwenkgeschwindigkeiten des Reflexspiegels 50. Gemäß der Kurve 190 benötigt der Reflexspiegel bei einer bestimmten Schwenkbewegung insgesamt eine Zeit T 1, um die Belichtungsstellung zu erreichen. Wird gemäß Fig. 9 der Schalter S 3 beim Erreichen eines Schwenkwinkels von 32° betätigt, wird eine Zeitspanne x 1 benötigt, um eine volle Dämpfung der Bewegung des Reflexspiegels beim Eintreffen in der Belichtungsstellung zu gewährleisten. Unvorhersehbare Abweichungen bezüglich der Arbeitsweise der Antriebseinrichtung können dazu führen, daß der Reflexspiegel 50 eine längere Schwenkzeit benötigt, und daß seine Bewegung der Kurve 192 in Fig. 9 entspricht. In diesem Fall würde sich insgesamt die Schwenkzeit T 2 ergeben, die erheblich länger ist als die Zeitspanne T 1; wenn die dem Diagrammblock 190 in Fig. 4 entsprechende Verzögerung eingeleitet wird, sobald der Reflexspiegel 50 beginnt, sich aus der Betrachtungsstellung heraus zu bewegen, würde man eine unerwünscht lange Verzögerungszeit benötigen, um alle möglichen Unregelmäßigkeiten bezüglich der Wirkungsweise der Antriebseinrichtung zu berücksichtigen. Die Zeitspanne x 2, die benötigt wird, um die Bewegung des Reflexspiegels 50 vollständig abzudämpfen, nachdem eine Schwenkung über einen Winkel von 32° erfolgt ist, führt jedoch bei der beschriebenen Anordnung des Meldeschalters S 3 dazu, daß im Vergleich zu der Kurve 190 nur noch eine kurze zusätzliche Zeitspanne benötigt wird. Infolgedessen ergibt sich für die dem Diagrammblock 190 entsprechende Verzögerung ein erheblich kleinerer Zeitabschnitt, und daher kann man dafür sorgen, daß sich das gesamte photographische Arbeitsspiel innerhalb einer entsprechend kürzeren Zeitspanne abspielt. Die gemäß dem Diagrammblock 190 bewirkte Verzögerung würde jeweils der längeren der bei x 1 und x 2 gemessenen Perioden entsprechen.
  • Gemäß Fig. 1 bis 4 wird die Steuereinrichtung der Kamera nach der dem Diagrammblock 190 entsprechenden Verzögerung veranlaßt, die Belichtungsphase des photographischen Arbeitsspiels einzuleiten, die mit dem Abschalten der Spule des Elektromagneten 144 beginnt, wodurch es der Feder 136 ermöglicht wird, die Verschlußlamellen 110 und 112 in die Offenstellung zu bringen, wie es in Fig. 4 durch den Diagrammblock 194 angedeutet ist. Gleichzeitig mit dieser Bewegung der Verschlußlamellen bewertet der Lichtdetektor der Steuereinrichtung das von der aufzunehmenden Szene kommende, durch das Photounterobjektiv 122 und die sich bewegenden Öffnungen 118 und 120 hindurchtretende Licht. Dieser Regelvorgang ist in Fig. 4 als Diagrammblock 196 dargestellt. Sobald die Steuereinrichtung feststellt, daß die Belichtung beendet werden muß, wird entsprechend dem Diagrammblock 198 in Fig. 4 eine Triggereinrichtung der zugehörigen Schaltung betätigt, um die Spule des Elektromagneten 144 erneut zu erregen, damit der Anker 148 schnell zurückgezogen wird, um die Verschlußlamellen 110 und 112 zu schließen. Diese Beendigung der Belichtung bildet den letzten Arbeitsschritt der Belichtungsphase nach Fig. 4, der als Diagrammblock 200 dargestellt ist. Die nach der Belichtung ablaufende Phase des Arbeitsspiels beginnt jetzt beim erneuten Schließen des Schalters S 4, was dadurch bewirkt wird, daß der Kontakt 162 durch das an dem Hebel 124 befestigte isolierende Bauteil 168 betätigt wird.
  • Die Spule des Elektromagneten 144 bleibt während der gesamten nach der Belichtung ablaufenden Phase eingeschaltet, um die Belichtungskammer 28 während der dann herbeigeführten Bewegung des Reflexspiegels 50 geschlossen zu halten. Um diese Bewegung herbeizuführen, wird der Motor 70 erneut eingeschaltet, um das Getriebe 72 zu betätigen und den Phasensteuernocken 76 zu drehen. Sobald dies geschieht, arbeitet der Nocken wieder mit dem Stößel 78, 80 zusammen, um diesen nach hinten zu bewegen und den Reflexspiegel 50 in Richtung auf die Betrachtungsstellung zu schwenken und ihn zu spannen, wie es in Fig. 4 durch den Diagrammblock 202 angedeutet ist. Gleichzeitig treibt gemäß dem Diagrammblock 204 während des Spannens des Reflexspiegels der zweite Kraftübertragungsweg des Getriebes 72 die Walze 86 der Behandlungseinrichtung 84 an, und er betätigt den Greifer 92, der die oberste Filmeinheit 34 aus der Kassette 32 heraus und in den Quetschspalt zwischen den umlaufenden Walzen 86 und 88 schiebt.
  • Nach der Beendigung der Spann- und Behandlungsvorgänge wird die Steuereinrichtung der Kamera selbsttätig abgestellt, um das photographische Arbeitsspiel zu beenden. Hierbei wird die Spule des Elektromagneten 144 abgeschaltet, woraufhin die Feder 136 die Verschlußlamellen 110 und 112 in ihre Öffnungsstellung zurückführt, wie es in Fig. 4 durch den Diagrammblock 206 angedeutet ist.
  • Das Arbeitsspiel wird dadurch beendet, daß der Schalter S 5 durch die Zunge 172 des Stößels 80 geöffnet wird. Somit setzt der Meldeschalter S 5 die Steuereinrichtung nur außer Betrieb, wenn der Stößel 80 bewegt wird. Sollte sich der Reflexspiegel 50 in seiner oberen Stellung verklemmen oder zufällig festgehalten werden, führt daher die Kamera das begonnende Arbeitsspiel zuende. Die nicht dargestellten, den Winkelhebel 82 mit dem Gelenk 58 verbindenden Ausgleichsfedern ermöglichen diesen Arbeitsablauf, ohne daß irgendwelche Teile der Kamera beschädigt werden. Sobald die Störung beseitigt worden ist, wird der Reflexspiegel 50 durch die Federn in die Betrachtungsstellung gebracht.
  • Blitzlichtaufnahme
  • Soll mit der Kamera 10 eine Blitzlichtaufnahme hergestellt werden, wird gemäß Fig. 1 in das Verschlußgehäuse 16 eine Blitzleiste 210 mit mehreren Blitzlampen eingesetzt. Hierdurch wird gleichzeitig eine einen Bestandteil der Steuereinrichtung bildende logische Blitzlichtregeleinrichtung zur Wirkung gebracht. Auch das bei einer Blitzlichtaufnahme ablaufende Arbeitsspiel ist in Fig. 4 dargestellt, und das Einschalten der logischen Blitzlichtregeleinrichtung ist durch den Diagrammblock 212 angedeutet. Gemäß Fig. 4 umfaßt das Arbeitsspiel bei einer Blitzlichtaufnahme mehrere weitere Arbeitsschritte, die zusätzlich zu bestimmten Arbeitsschritten beim Herstellen einer Tageslichtaufnahme oder unter Auslassung bestimmter Arbeitsschritte durchgeführt werden. Beispielsweise wird nach dem Betrachten und Fokussieren des Bildes und dem Drücken des Auslösers 158 die Spule des Elektromagneten 144 eingeschaltet, um entsprechend dem Diagrammblock 160 die Verschlußlamellen 110 und 112 zu schließen. Sobald der Reflexspiegel 50 freigegeben und der Schalter S 5 geöffnet ist, wird die Spule eines zweiten, zum Nachführen des Objektivs dienenden Elektromagneten 214 eingeschaltet, der gemäß Fig. 1 einen Bestandteil des Verschlusses 66 bildet, wie es in Fig. 4 durch den Diagrammblock 216 angedeutet ist. Die durch den Elektromagneten 214 betätigbare Objektivnachführeinrichtung stellt eine mechanische Verbindung zwischen der Fokussiereinrichtung der Kamera und der Öffnungseinstellvorrichtung der Belichtungseinrichtung 66 her (Leitzahleinstellung). Für den Fall, daß das Objektiv 64 richtig fokussiert worden ist, wird gemäß Fig. 3 ein Fangglied, von dem in Fig. 3 ein Teil bei 218 dargestellt ist, so angeordnet, daß es bei seiner Betätigung die Öffnungsbewegung der Verschlußlamellen 110 und 112 beim Erreichen einer Stellung beendet, bei der die Belichtungsblendenöffnung die richtige Größe hat. Zum Betätigen des Fanggliedes 218 dient eine Zugstange 220, die gemäß Fig. 3 bei 222 locker mit einem Teil des Verschlußgehäuses 16 und andererseits mit dem innenliegenden Anker des Elektromagneten 214 bei 224 verbunden ist. Gemäß Fig. 4 wird der Elektromagnet 214 erst nach dem Schließen der Verschlußlamellen eingeschaltet. Sobald dies geschieht, wird die Zugstange 220 durch den Anker des Elektromagneten 214 nach innen gezogen, um das Fangglied 218 in eine Stellung zu bringen, in der es mit einem Teil des Hebels 124 zusammenarbeitet, sobald der Hebel gemäß dem Diagrammblock 194 in Fig. 4 freigegeben wird, um durch die Feder 136 geschwenkt zu werden.
  • Nach dem Freigeben der Verschlußlamellen entsprechend dem Diagrammblock 194 bewirkt die Blitzlichtsteuereinrichtung eine feste Verzögerung, wie es durch den Diagrammblock 228 angedeutet ist, um die Durchführung des nächsten Arbeitsschritts zu verhindern, bis der Hebel 124 die Verschlußlamellen in ihre Stellung für die größte Blendenöffnung gebracht hat. Nach der Beendigung dieser Verzögerung wird eine Blitzlampe der Blitzleiste 210 entsprechend dem Diagrammblock 230 gezündet. Die hierdurch hervorgerufene Beleuchtung wird nicht in der bezüglich des Diagrammblocks 196 beschriebenen Weise überwacht, und es wird eine feste Verzögerung herbeigeführt, die so gewählt ist, daß sich die Lichtausbeute der gezündeten Blitzlampe vollständig ausnutzen läßt. Nach dieser festen Verzögerung entsprechend dem Diagrammblock 232 läuft das photographische Arbeitsspiel weiter entsprechend dem Diagrammblock 200 ab, d. h. die Verschlußlamellen werden geschlossen, die belichtete Filmeinheit wird behandelt, und der Reflexspiegel 50 wird wieder gespannt. Nach der festen Verzögerung entsprechend dem Diagrammblock 228 wird die Spule des Elektromagneten 214 nach Bedarf abgeschaltet, doch werden die Verschlußlamellen 110 und 112 in der Stellung gehalten, in der sie eine Öffnung freigeben, bis die Spule des Elektromagneten 144 wieder eingeschaltet wird, um die Verschlußlamellen zu schließen.
  • Steuerschaltung
  • Fig. 6, 7 und 8 zeigen schematisch eine Steuerschaltung zum Durchführen der vorstehend beschriebenen Arbeitsschritte bzw. eine zugehörige Wertetabelle bzw. eine graphische Darstellung der Einschaltzustände verschiedener Schaltungselemente. Zu der Schaltung nach Fig. 6 gehören mehrere Gatter A bis E sowie Und-Gatter H und G und ein Oder-Gatter F. Die Eingangs- und Ausgangssignale dieser Gatter sind in der in Fig. 7 wiedergegebenen Wertetabelle dargestellt. Die in den Wertetabellen mit Nummern versehenen Vorgänge sind in den zugehörigen graphischen Darstellungen der Einschaltzustände, z. B. in Fig. 8, mit entsprechenden, in Kreise eingeschlossenen Nummern, bezeichnet. In diesen graphischen Darstellungen sind die Stellungen der Schalter S 1 bis S 8 und die Einschaltzustände der verschiedenen Schaltungselemente in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt. Die Signaleingänge der Gatter sind in Fig. 6 mit a bis g bezeichnet. Die Ausgangssignale der Gatter A bis H sind mit t 1 bis t 8 bezeichnet.
  • Tageslichtaufnahme
  • In Fig. 6, 7 und 8 ist die Schaltung zum Steuern der Kamera 10 für den Fall dargestellt, daß eine Aufnahme bei Tageslicht hergestellt werden soll. Ein photographisches Arbeitsspiel wird durch Drücken des Auslösers 158 eingeleitet, wodurch ein Schalter S 1 geschlossen wird, um die Steuerschaltung über eine Hauptleitung 240 mit der positiven Klemme einer Batterie 238 zu verbinden, deren negative Klemme über eine Leitung 242 und einen geschlossenen Schalter S 7 geerdet ist, so daß die Hauptleitung 240 die Batteriespannung einer Verriegelungsschaltung 244 zuführt, die zwei verschiedene Einschaltzustände annehmen kann. Bei dem ersten Zustand ist es dem Benutzer der Kamera möglich, ein photographisches Arbeitsspiel zu unterbrechen, bis der Schalter S 5 geöffnet wird. Nach dem Öffnen des Schalters S 5 ermöglicht der zweite Einschaltzustand der Schaltung 244 eine ständige Speisung der Steuerschaltung über eine Leitung 245 auch dann, wenn der Schalter S 1 wieder geöffnet worden ist.
  • Das Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung 244 erscheint in einer Verteilerleitung 246, an die eine Zweigleitung 248 angeschlossen ist, die zu einer zweiten Zweigleitung 250 führt; diese beiden Leitungen bestimmen die Ausgangsbedingungen der verschiedenen Gatter und sonstigen Elemente der gesamten Steuerschaltung.
  • Die am Beginn eines photographischen Arbeitsspiels herrschenden Bedingungen sind in Fig. 7 als Vorgang 1 dargestellt. Wie bezüglich des Diagrammblocks 160 in Fig. 4 beschrieben, besteht der erste Arbeitsschritt oder Vorgang darin, daß die Spule 252 (Fig. 6) des Elektromagneten 144 eingeschaltet wird. Dies geschieht dadurch, daß den Eingängen der Gatter A und B bestimmte Eingangssignale zugeführt werden. An den durch die Leitung 254 verbundenen Eingängen a dieser beiden Gatter erscheint anfänglich ein 0-Signal, da die Leitung 254 an die Ausgangsleitung 256 einer Triggerschaltung 258 angeschlossen ist, die als Schmittsche Triggerschaltung ausgebildet ist und eine normalerweise leitfähige Ausgangsstufe und eine normalerweise nicht leitfähige Eingangsstufe aufweist. Die Triggerschaltung 248 wird von der Hauptleitung 248 aus über eine Leitung 260 gespeist und ist über eine Leitung 262 geerdet; das in der Leitung 256 erscheinende Ausgangssignal bleibt 0, bis der Triggerschaltung über irgendeine ihrer Eingangsleitungen ein Signal zugeführt wird, das den Trigger-Bezugspegel überschreitet und z. B. in einer Leitung 266 erscheint. Beim Eintreffen eines solchen Signals erscheint in der Ausgangsleitung 256 ein logisch 1-Signal. Das über die Leitung 266 zugeführte Eingangssignal wird aus einem Steuersignal abgeleitet, das durch eine insgesamt mit 268 bezeichnete Belichtungsregelschaltung erzeugt wird.
  • An dem Eingang b des Gatters A erscheint ein 0-Signal, da dieser Eingang über eine Leitung 270 und einen Begrenzungswiderstand 272 geerdet ist. Außerdem wird das Erscheinen dieses 0-Signals dadurch ermöglicht, daß die Leitung 270 über die Leitungen 274, 276 und 278 mit dem Schalter S 4 verbunden ist. Wie anhand von Fig. 1 und 3 beschrieben, bleibt der Schalter S 4 geöffnet, bis sich die Verschlußlamellen 110 und 112 vollständig geschlossen haben. Sobald dies geschehen ist, wird der Schalter S 4 geschlossen, um der Leitung 278 über die Hauptleitung 240 eine Spannung zuzuführen.
  • Der Eingang c des Gatters A ist über Leitungen 280 und 282 an den entsprechenden Eingang c des Gatters B angeschlossen. An den miteinander verbundenen Eingängen c erscheint anfänglich ein 0-Signal, da die Leitung 282 durch die Leitung 284 mit dem Ausgang 286 einer weiteren Triggerschaltung 288 verbunden ist, an deren Ausgang 286 ähnlich wie bei der Triggerschaltung 258 normalerweise ein 0-Signal erscheint, das in ein 1-Signal übergeht, sobald an dem zugehörigen Eingang 290 ein Signal erscheint.
  • Die Triggerschaltung 288 wird von der Zweigleitung 250 aus über eine Leitung 292 gespeist und ist über Leitungen 294 und 296 an Masse gelegt. Entsprechend dem Diagrammblock 170 in Fig. 4 dient die Triggerschaltung 288 dazu, an den Eingängen c der Gatter A und B ein 0-Signal während der vor dem Belichtungsvorgang ablaufenden Phase eines photographischen Arbeitsspiels aufrechtzuerhalten. Dieses 0- Eingangssignal repräsentiert ein Signal der elektrisch- mechanischen Übergangseinrichtung der Steuereinrichtung, das anzeigt, daß der Reflexspiegel 50 nicht in eine Stellung nach oben geschwenkt worden ist, die nahezu der Stellung entspricht, bei der die Belichtungsphase eines photographischen Arbeitsspiels eingeleitet werden darf.
  • Wenn die genannten logischen Eingangssignale vorhanden sind, erscheint als anfängliches Ausgangssignal t 1 des Gatters A in der Leitung 298 ein 1-Signal, das der Basis eines NPN-Transistors Q 1 zugeführt wird, dessen Emitter über eine Leitung 300 geerdet ist, während sein Kollektor an eine Leitung 302 angeschlossen ist. Die Leitung 302 verbindet die Spule 252 des Elektromagneten 144 mit der Hauptleitung 240. Der Elektromagnet 144 ist in Fig. 6 durch ein gestricheltes Rechteck schematisch angedeutet. Das in der Leitung 298 erscheinende 1-Signal dient dazu, den Basis-Ermitter-Übergang des Transistors Q 1 in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen, um die Spule 252 einzuschalten, damit die Belichtungseinrichtung 66 den optischen Strahlenweg der Kamera in der bezüglich des Diagrammblocks 160 in Fig. 4 beschriebenen Weise verschließt. Am Beginn eines photographischen Arbeitsspiels erscheint am Ausgang t 2 des Gatters B ein 0-Signal, das über einen Strombegrenzungswiderstand 304 und eine Leitung 306 der Leitung 302 zugeführt wird. Das Gatter B dient dazu, den Elektromagneten 144 mit einem schwächeren Haltestrom zu versorgen, sobald der zugehörige Anker seine vollständig zurückgezogene Stellung erreicht. Zu diesem Zweck leitet das Gatter B einen Teil des Erregerstroms für die Spule 252 über den Strombegrenzungswiderstand 304 ab. Ist der Transistor Q 1 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, ist die Ableitungswirkung des Widerstandes 304 jedoch vernachlässigbar gering.
  • Beim Einschalten der Spule 144 werden die Verschlußlamellen 110 und 112 in ihre vollständig geschlossene Stellung gebracht, und beim Erreichen dieser Stellung werden die Kontakte 162 und 164 des Meldeschalters S 4 geschlossen. Infolgedessen reagiert die Steuerschaltung darauf, daß der Schalter S 4 eine Information liefert, die besagt, daß die Belichtungseinrichtung 66 einwandfrei arbeitet, und daß eine ausreichende Energie zum vollständigen Schließen der Verschlußlamellen zur Verfügung steht. Wie in Fig. 7 als Vorgang 2 angegeben, bewirkt das Schließen des Schalters S 4, daß das über die Leitung 270 dem Eingang b des Gatters A zugeführte 0-Signal in ein 1-Signal übergeht, woraufhin an dem Ausgang t 1 ein 0-Signal erscheint. Diese Änderung des Eingangssignals führt auch zu einer Änderung des Ausgangssignals, das im Ausgang t 3 des Gatters C erscheint. Während sich der Vorgang 1 nach Fig. 7 abspielt, erscheint am Ausgang t 3 bzw. in der Leitung 308 des Gatters C ein 1-Signal, was darauf zurückzuführen ist, daß über die Leitung 310 dem Eingang a des Gatters C ein 0-Signal zugeführt wird. Die Leitung 310 ist an die Leitung 254 angeschlossen, die die Eingänge a der Gatter A und B verbindet. Am Eingang d des Gatters C bleibt das 0-Signal erhalten, da dieser Eingang durch die Leitungen 312 und 314 sowie den geschlossenen Schalter S 5 geerdet ist. Dies ist in Fig. 7 als Vorgang 2 angegeben; da der Eingang b des Gatters C mit dem Schalter S 4 verbunden ist, der in der an die Leitung 276 angeschlossenen Leitung 278 liegt, bewirkt das Schließen des Schalters S 4 , daß das dem Eingang b zugeführte Signal aus einem 0-Signal in ein 1-Signal übergeht. Wird das daher am Ausgang t 3 des Gatters C erscheinende 0-Signal der Leitung 308 zugeführt, wird eine Motorsteuereinrichtung 316 veranlaßt, den Motor 70 einzuschalten. Die Steuereinrichtung 316 wird von der Hauptleitung 240 aus über eine Leitung 318 gespeist, und sie ist über eine Leitung 320 an Masse gelegt.
  • Wie bezüglich des Diagrammblocks 170 in Fig. 4 beschrieben, bewirkt das Einschalten des Motors 70, daß der Reflexspiegel 50 freigegeben oder entriegelt wird, um es der Antriebsfedereinrichtung zu ermöglichen, diesen Bestandteil aus der Betrachtungsstellung heraus zu bewegen. Am Beginn dieser Bewegung, d. h.während der reflektierende Bestandteil 50 der Betrachtungsstellung noch nahe benachbart ist, gibt die Zunge 172 des Stößels 80, der sich synchron mit dem reflektierenden Bestandteil bewegt, die isolierende Kappe 174 des Kontaktes 176 frei, um den Schalter S 5 zu öffnen. Dieser Vorgang an der elektrisch-mechannischen Übergangsstelle bewirkt, daß der Steuereinrichtung der Kamera ein Signal zugeführt wird, um anzuzeigen, daß die Belichtungsebene freigegeben wird und der Reflexspiegel 50 seine Schwenkbewegung nach oben ausführt.
  • Wie in Fig. 7 und 8 als Vorgang 3 dargestellt, bewirkt das Öffnen des Schalters S 5, daß das am Eingang d des Gatters C erscheinende Eingangssignal aus einem 0-Signal in ein 1-Signal übergeht, und daß daher am Ausgang t 3 dieses Gatters ein 1-Signal erscheint, das durch die Leitung 308 der Motorsteuereinrichtung 316 zugeführt wird, um sie zu veranlassen, den Motor 70 abzuschalten, so daß das Getriebe 72 angehalten wird.
  • Das Öffnen des Schalters S 5 und die darauf zurückzuführende Änderung des dem Eingang d des Gatters C zugeführten Signals dienen dazu, die Verriegelungsschaltung 244 zu veranlassen, in ihren zweiten Einschaltzustand überzugehen und so die Steuereinrichtung zu veranlassen, das photographische Arbeitsspiel zu Ende zu führen. Die Verbindung zwischen der Eingangsleitung 312 des Gatters C und der Verriegelungsschaltung 244 verläuft über einen Widerstand 322 und Leitungen 324 und 326.
  • Sobald sich der Reflexspiegel 50 der Belichtungsstellung nähert, bringt der Stößel 80 die Zunge 172 zur Anlage an der isolierenden Kappe 182, um den Schalter S 3 zu öffnen. Dieser in Fig. 7 und 8 dargestellte Vorgang 4 dient dazu, eine in Fig. 6 insgesamt mit 330 bezeichnete RC-Zeitverzögerungsstufe zu betätigen, die die Aufgabe hat, die dem Diagrammblock 190 in Fig. 4 entsprechende Verzögerung zu bewirken.
  • Die Stufe 330, zu der ein Zeitgeberwiderstand 332 und ein Zeitgeberkondensator 334 gehören, die in einer Leitung 336 zwischen der Masseleitung 296 und der Zweigleitung 250 liegen, dient dazu, den Beginn der Belichtungsphase des photographischen Arbeitsspiels zu verzögern. Wie anhand von Fig. 9 beschrieben, wird für diese Verzögerung eine Zeitkonstante gewählt, die ausreicht, um es dem Reflexspiegel 50 zu ermöglichen, seine Belichtungsstellung vollständig zu erreichen. Der Schalter S 3 wirkt hierbei als elektrisch-mechanische Übergangsstelle der Steuereinrichtung, um der Steuerschaltung zu melden, daß der Reflexspiegel seine Belichtungsstellung erreicht hat, worin eine Vorbedingung für die Fortsetzung des photographischen Arbeitsspiels besteht.
  • Die Zeitverzögerungsstufe 330 wird betätigt, sobald ein den Kondensator 334 überbrückender Nebenschluß beseitigt wird, der durch eine Leitung 338 gebildet wird, welche an den Knotenpunkt zwischen dem Kondensator 334 und dem Widerstand 332 angeschlossen und über eine Diode 340 und den Schalter S 3 geerdet ist, wobei die Diode 340 dazu dient, von der Leitung 338 Störsignale fernzuhalten.
  • Sobald die Verzögerungszeit der Stufe 330 abgelaufen ist, erscheint am Eingang 290 der Triggerschaltung 288 ein Schwellsignal, woraufhin das Ausgangssignal in der Leitung 286 aus einem 0-Signal in ein 1-Signal übergeht, das von der Leitung 284 aus den Leitungen 282 und 280 zugeführt wird, um den miteinander verbundenen Eingängen c der Gatter A und B gleichzeitig ein 1-Signal zuzuführen, wodurch erreicht wird, daß das am Ausgang t 2 des Gatters B erscheinende Signal in ein 1-Signal übergeht, um das Fließen des Stroms durch die Leitung 302 plötzlich zu beenden, so daß die Spule 252 des Elektromagneten 144 stromlos wird. Wie bezüglich des Diagrammblocks 194 in Fig. 4 beschrieben, beginnt die Belichtungsphase des Arbeitsspiels, sobald die Verschlußlamellen 110 und 112 der Belichtungseinrichtung 66 beginnen, sich unter der Vorspannwirkung der Feder 136 zu öffnen. Sobald sich die Verschlußelemente aus ihrer Schließstellung entfernen, wird der Schalter S 4 wieder geöffnet. Wie in Fig. 7 als Vorgang 5 beschrieben, bewirkt das Öffnen des Schalters S 4, daß der Steuerschaltung eine Information zugeführt wird, die besagt, daß sich die Verschlußelemente 110 und 112 öffnen; diese Information besteht darin, daß das in den miteinander verbundenen Eingängen b der Gatter A und C erscheinende Signal aus einem 1-Signal in ein 0-Signal übergeht.
  • Die Änderung des in der Leitung 282 erscheinenden Signals bewirkt nicht nur das Abschalten der Spule 252, sondern dieses geänderte Signal wird auch einem Inverter 342zugeführt, der dann einen elektronischen Schalter 344 betätigt. Wird der Schalter 344 getriggert, öffnet er einen durch die Leitungen 346 und 348 gebildeten Nebenschluß eines Zeitkondensators 350, so daß die Belichtungsregelschaltung 268 in Tätigkeit gesetzt wird, um den dem Diagrammblock 196 in Fig. 4 entsprechenden Vorgang der Belichtungsregelung durchzuführen, der in Fig. 7 und 8 als Vorgang 5 dargestellt ist.
  • Zu der Schaltung 268 gehört eine Photozelle 352, die in der Kamera hinter den Öffnungen 118 und 120 des Verschlusses 66 angeordnet und an die Eingänge eines als Differentialverstärkers ausgebildeten Operationsverstärkers 354 über Leitungen 356 und 358 angeschlossen ist. Ein Zeitgeberkondensator 350 liegt in einer Rückkopplungsleitung, die vom Ausgang 360 des Verstärkers 354 zu seiner Eingangsleitung 356 führt.
  • Das Ausgangssignal des Lichtdetektors, das in der Leitung 360 erscheint, entspricht dem integrierten Wert des von der aufzunehmenden Szene kommenden Lichtes, das der Kamera längs des Strahlenweges zugeführt wird. Dieses Ausgangssignal variiert in Abhängigkeit von den sensitometrischen Eigenschaften des zu belichtenden Filmmaterials und wird einer zweiten Verstärkerstufe 362 zugeführt, die mit einem zum Einstellen der Verstärkung dienenden variablen Widerstand 364 und einem Eichwiderstand 366 zusammenarbeitet, welch letzterer in die zugehörige Rückkopplungsleitung 368 eingeschaltet ist. Der Betriebsstrom wird den beiden Verstärkern 354 und 362 von der Zweigleitung 248 aus und über die Leitung 370 zugeführt, und die Verstärker sind über Leitungen 372 und 374 geerdet.
  • Das eingestellte Ausgangssignal der Schaltung 268 wird über eine Leitung 266 der Triggerschaltung 258 zugeführt. Wenn das in der Leitung 266 erscheinende Signal den Schwellpegel der Triggerschaltung 258 erreicht, geht sein in der Leitung 256 erscheinendes Ausgangssignal aus einem 0-Signal in ein 1-Signal über, wie es in Fig. 7 und 8 als Vorgang 6 dargestellt ist. Hierbei läßt das in der Leitung 256 erscheinende 1-Signal das an den miteinander verbundenen Eingängen a der Gatter A und B vorhandene 0-Signal in ein entsprechendes 1-Signal übergehen. Diese resultierenden Ausgangssignale der Gatter A und B werden invertiert. Beispielsweise wird das am Ausgang t 1 des Gatters A erscheinende Signal in ein 1-Signal und das am Ausgang t 2 des Gatters B erscheinende 1-Signal in ein 0-Signal verwandelt. Das in der Leitung 298 erscheinende 1-Signal dient dazu, den Basis-Emitter-Übergang des Transistors Q 1 in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen, damit die Spule 242 des Elektromagneten 144 über die Leitung 302 eingeschaltet wird, so daß der Elektromagnet die Verschlußlamellen 110 und 112 schließt. Entsprechend dem Diagrammblock 200 in Fig. 4 wird hierdurch die Belichtungsphase des Arbeitsspiels beendet, und das vollständige Schließen der Verschlußlamellen wird durch den Schalter S 4 gemeldet.
  • Wird der Schalter S 4 geschlossen, um die nach dem Belichtungsvorgang ablaufende Phase des Arbeitsspiels einzuleiten, gehen die an den miteinander verbundenen Eingängen b der Gatter A und C vorhanden 0-Signale in 1-Signale über. Bei diesem in Fig. 7 und 8 als Vorgang 7 dargestellten Vorgang bewirkt diese Änderung des Eingangssignals, daß das am Ausgang t 3 des Gatters C erscheinende Signal in ein 0-Signal übergeht, um die Motorsteuereinrichtung 316 zu veranlassen, den Motor 70 einzuschalten. Wird der Motor eingeschaltet, wie es den Diagrammblöcken 202 und 204 in Fig. 4 entspricht, wird der Phasensteuernocken 76 gedreht, um den Stößel 80 nach hinten zu bewegen und hierdurch den Reflexspiegel 50 zu spannen und ihn wieder in die Betrachtungsstellung zu schwenken. Während der nach dem Belichtungsvorgang ablaufenden Phase bleibt am Ausgang der Triggerschaltung 258 in der Leitung 256 das 0-Signal erhalten, und dieses Signal dient als logisches Steuersignal, durch das die letzte Phase des photographischen Arbeitsspiels abgeschlossen wird. Hierbei ist an den miteinander verbundenen Eingängen a der Gatter A, B und C ein 1-Signal vorhanden. Die Betätigung der Triggerschaltung 258 wurde bereits anhand des Diagrammblocks 198 in Fig. 4 beschrieben.
  • Wird der Stößel 80 während der nach dem Belichtungsvorgang ablaufenden Phase des Arbeitsspiels nach hinten bewegt, wird die Mitnehmereinrichtung 92 betätigt, um die oberste photographische Einheit 34 aus der Kassette 32 herauszuziehen und ihren vorderen Rand zwischen die umlaufenden Quetschwalzen 86 und 88 zu führen, damit die Filmeinheit behandelt und/oder aus der Aufnahmekammer der Kamera entfernt wird.
  • Wenn der Reflexspiegel 50 nach dem Verlassen der Belichtungsstellung eine Stellung in der Nähe der Belichtungsstellung durchläuft, wird der Schalter S 3 wieder geschlossen, um die Nebenschlußleitung 338 des Kondensators 334 wieder zu schließen. Hierbei geht das Ausgangssignal der Triggerschaltung 288 aus einem 1-Signal in ein 0-Signal über, so daß an den miteinander verbundenen Gattereingängen c ein 0-Signal erscheint, was dem Vorgang 8 in Fig. 7 entspricht. Praktisch hat somit der Meldeschalter S 3 die Bewegung des Reflexspiegels 50 überwacht und der Steuerschaltung ein Signal zugeführt, das anzeigt, daß sich der Reflexspiegel wieder in Richtung auf die Betrachtungsstellung bewegt. Wie bei dem früheren Einschalten des Elektromagneten 144 bewirkt die Änderung des an den Gattereingängen c erscheinenden Signals, daß das am Ausgang t 1 des Gatters A erscheinende Signal in ein 0-Signal übergeht, wodurch die Vorwärtsvorspannung des Transistors Q 1 beseitigt wird. Gemäß der weiter oben gegebenen Beschreibung fährt das Gatter B fort, der Spule 252 nur einen schwachen Strom zuzuführen.
  • Sobald sich der Reflexspiegel 50 der Betrachtungsstellung weitgehend genähert hat, kommt die Zunge 172 des Stößels 80 zur Anlage an der isolierenden Kappe 174 des Kontaktes 176 des Schalters S 5, um diesen Kontakt an den Kontakt 178 anzulegen. Dieser Vorgang ist in Fig. 7 und 8 als Vorgang 9 dargestellt, und er entspricht der bezüglich des Diagrammblocks 202 in Fig. 4 gegebenen Beschreibung; hierdurch wird die Bewegung des Reflexspiegels 50 überwacht, und der Steuerschaltung wird ein Signal zugeführt, das anzeigt, daß die Belichtungsebene wieder gegen Lichteinfall gesichert ist, und daß das photographische Arbeitsspiel abgeschlossen werden kann. Beim Schließen des Schalters S 5 geht das Signal am Eingang d des Gatters C aus einem 1-Signal in ein 0-Signal über, so daß am Ausgang t 3 und in der Leitung 308 ein 1-Signal erscheint, um die Motorsteuereinrichtung 316 zu veranlassen, den Motor 70 stillzusetzen.
  • Beim Schließen des Schalters S 5 zum Beenden eines photographischen Arbeitsspiels wird außerdem der Verriegelungsschaltung 244 über die Leitungen 314, 312, 324 und 326 ein Löschsignal zugeführt, was zur Folge hat, daß die gesamte Steuerschaltung außer Betrieb gesetzt und die Spule 252 des Elektromagneten 144 stromlos gemacht wird, woraufhin die Feder 136 die Verschlußlamellen 110 und 112 wieder in ihre Schließstellung bringt, um die Kamera für das nächste photographische Arbeitsspiel vorzubereiten.
  • Blitzlichtaufnahme
  • Wird eine Blitzlichtquelle 210 in die Kamera eingesetzt, wird die Steuereinrichtung so umgestellt, daß sie mit einer Objektivnachführung arbeitet, wie es in Fig. 4 durch den Diagrammblock 212 angedeutet ist. Hierbei wird der in der Leitung 324 liegende Schalter S 2 geschlossen. Aus Fig. 10 und 11 ist ersichtlich, daß am Beginn eines photographischen Arbeitsspiels beim Herstellen einer Blitzlichtaufnahme der Vorgang 1 ebenso abläuft wie bei einer Tageslichtaufnahme. Somit werden den Gattern A und BEingangssignale zugeführt, die bewirken, daß die Spule 252 des Elektromagneten 144 eingeschaltet wird. Gemäß dem Diagrammblock 160 in Fig. 4 werden die Verschlußlamellen 110 und 112 in ihre Schließstellung gebracht, so daß der Schalter S 4 geschlossen wird. Hierbei wirkt der Schalter S 4 wiederum als Melder, durch den bewirkt wird, daß am Ausgang t 3 des Gatters C ein 0-Signal erscheint, um die Motorsteuereinrichtung 316 zu veranlassen, den Motor 70 einzuschalten. Nunmehr wird der Reflexspiegel 50 freigegeben, so daß er unter dem Einfluß der Antriebsfedern beginnt, sich nach oben zu bewegen, und wenn der Stößel 80 eine Stellung erreicht, die einer Stellung des Reflexspiegels in unmittelbarer Nähe der Betrachtungsstellung entspricht, gibt die Zunge 172 die Kappe 174 des Kontaktes 176 des Schalters S 5 frei, so daß sich dieser Schalter öffnet. Ebenso wie bei einer Tageslichtaufnahme bewirkt das Öffnen des Schalters S 5, daß die Verriegelungsschaltung 244 in ihren zweiten Einschaltzustand übergeht, um das photographische Arbeitsspiel zu beenden. Hierbei erscheint am Eingang d des Gatters C ein 1-Signal. Infolgedessen erscheint am Ausgang t 3 des Gatters C ein 1-Signal, das die Motorsteuereinrichtung 316 veranlaßt, den Motor 70 stillzusetzen.
  • Entsprechend dem in Fig. 10 und 11 dargestellten Vorgang 3 verhindert ferner das Öffnen des Schalters S 5, daß ein 1-Signal von der Verteilerleitung 246 aus über die Leitung 324, den geschlossenen Schalter S 2 sowie die Leitungen 376 und 378 zu den miteinander verbundenen Eingängen e der Gatter E und D gelangt. Die Leitung 324 ist mit der Hauptleitung 246 über einen Begrenzungswiderstand 380 verbunden und über einen Pegeleinstellwiderstand 382 und den Schalter S 2 geerdet.
  • Bei einer Blitzlichtaufnahme dient der Schalter S 5 außerdem dazu, die Blitzbelichtungseinrichtung dadurch in Betrieb zu setzen, daß er den Elektromagneten 214einschaltet wie es bezüglich des Diagrammblocks 216 in Fig. 4 beschrieben wurde. Hierbei ist es erforderlich, daß die Verschlußlamellen 110 und 112 vollständig geschlossen sind. Die nach dem Schließen des Schalters S 4 eintretende geringe Verzögerung, die es ermöglicht, den Schalter S 5 zu betätigen, ist somit gewährleistet.
  • Vor dem Öffnen des Schalters S 4 bleibt an den miteinander verbundenen Gattereingängen e das 0-Signal erhalten, da das der Hauptleitung 246 entnommene 1-Signal über die Leitung 312 und den Schalter S 5 abgeleitet wird. An den miteinander verbundenen Eingängen a der Gatter D und E bleibt das 0-Signal während des gesamten anfänglichen Teils des photographischen Arbeitsspiels erhalten, da diese Eingänge mit der Leitung 310 durch die Leitungen 384 und 386 verbunden sind. Wie erwähnt, verbindet die Leitung 310 die Eingänge a der Gatter A, B und C miteinander. Am Eingang f des Gatters D bleibt das 0-Signal erhalten, da dieser Eingang über die Leitungen 388 und 390, die Diode 392 und den geschlossenen Schalter S 3 geerdet ist. Die Leitung 390 ist mit der Zweigleitung 250 verbunden und geerdet, und in ihr liegt über der Verbindung mit der Leitung 388 ein Strombegrenzungswiderstand 394, damit anfänglich das gewünschte 0-Signal an dem Eingang f erscheinen kann. Die Diode 392 dient dazu, bei der Betätigung des Schalters S 3 entstehende Störsignale fernzuhalten.
  • Am Eingang g des Gatters E bleibt anfänglich das 0-Signal erhalten, da dieser Eingang durch die Leitung 396 mit der Ausgangsstufe der Triggerschaltung 400 einer insgesamt mit 402 bezeichneten RC-Zeitstufe verbunden ist. Die Triggerschaltung 400 kann als Schmittsche Triggerschaltung ausgebildet sein und eine normalerweise nicht leitfähige Eingangsstufe aufweisen, die mit einer normalerweise leitfähigen Ausgangsstufe zusammenarbeitet. Diese Stufen kehren ihren Leitfähigkeitszustand schnell um, sobald der Eingangsstufe ein Schwellpegelsignal zugeführt wird. Das Netzwerk 402 erfüllt die dem Diagrammblock 228 in Fig. 4 entsprechende Aufgabe.
  • Wenn die beschriebenen Eingangssignale vorhanden sind, läßt das Gatter D an seinem Ausgang t 4 und in der Leitung 406 ein 0-Signal und das Gatter E an dem Ausgang t 5 und in der Leitung 408 ein 1-Signal erscheinen. Die Ausgangsleitung 406 ist an die Basis eines NPN-Transistors Q 2 angeschlossen, dessen Emitter über eine Leitung 410 geerdet ist, während sein Kollektor über Leitungen 412 und 414 und die Spule 416 des Elektromagneten 214 mit der Hauptleitung 240 verbunden ist. Der Elektromagnet 214 ist in Fig. 6 durch ein gestricheltes Rechteck angedeutet. Die Ausgangsleitung 408 des Gatters E ist über einen Strombegrenzungswiderstand 418 in der Leitung 412 mit der Leitung 414 verbunden. Wenn die genannten Ausgangssignale vorhanden sind, dient das an dem Ausgang t 4 erscheinende 0-Signal dazu, ein Vorspannen des Transistors Q 2 in der Vorwärtsrichtung zu verhindern, so daß die Erdung der Leitung 414 verhindert wird. Entsprechend verhindert das an dem Ausgang t 5 vorhandene 1-Signal, daß ein Strom durch die Leitung 414 fließt. Somit wird die Spule 416 des Elektromagneten 214 nicht erregt, solange der Schalter S 5 nicht geöffnet wird.
  • Wenn sich der SchalterS 5 entsprechend dem Vorgang 3 in Fig. 10 öffnet, wird über die Leitungen 376 und 378 den miteinander verbunden Eingängen e der Gatter E und D ein 1-Signal zugeführt, so daß am Ausgang t 4 des Gatters D ein 1-Signal erscheint, um den Transistor Q 2 in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen, damit ein Strom durch die Leitung 414 fließen kann, um die Spule 416 zu erregen. Das am Ausgang t 5 des Gatters E erscheinende Signal geht in ein 0-Signal über, das ebenfalls ein Fließen des Stroms durch die Leitung 414 zuläßt. Wegen des Vorhandenseins des Strombegrenzungswiderstandes 418 ist jedoch die Stärke dieses Stroms vernachlässigbar gering. Das dem Diagrammblock 216 in Fig. 4 entsprechende Einschalten des Elektromagneten 214 dient dazu, das Fangglied 218 nach Fig. 3 in eine Stellung zu bringen, bei der die Verschlußöffnung in Abhängigkeit von der Fokussierstellung variiert wird.
  • Wenn der Reflexspiegel 50 eine Stellung kurz vor der Belichtungsstellung erreicht, öffnet der Stößel 80 den Schalter S 3 , um die RC-Verzögerungsstufe 330 durch Öffnen der Nebenschlußleitung 338 zur Wirkung zu bringen. Die Verzögerungsstufe 330 arbeitet gemäß der Beschreibung anhand des Diagrammblocks 190 in Fig. 4 bei einer Blitzlichtaufnahme in der gleichen Weise wie bei einer Tageslichtaufnahme. Entsprechend dem in Fig. 10 dargestellten Vorgang 4 erfüllt jedoch der Meldeschalter S 3 jetzt an dem elektrisch-mechanischen Übergang eine zweite Aufgabe, die darin besteht, daß er veranlaßt, daß der Spule 214 des Elektromagneten 416 ein schwächerer Strom zugeführt wird. Beim Öffnen des Schalters S 3 wird über die Leitungen 390 und 388 dem Eingang f des Gatters D ein 1-Signal zugeführt, so daß am Ausgang t 4 des Gatters D anstelle eines 1-Signals ein 0-Signal erscheint. Hierdurch wird die Vorwärtsvorspannung des Transistors Q 2 beseitigt, und der Einschaltstrom für die Spule 214 des Elektromagneten 416 wird über einen Leitungsweg abgeführt, zu dem der Strombegrenzungswiderstand 418 und die Ausgangsleitung 408 des Gatters E gehören. Der Spule 416 wird somit ein schwächerer Strom zugeführt, um die Belastung der Batterie 238 möglichst niedrig zu halten.
  • Sobald die Zeitverzögerungsstufe 330 den für die Triggerschaltung 288 erforderlichen Schwellpegel erreicht, geht das in der Leitung 286 erscheinende Signal aus einem 0-Signal in ein 1-Signal über. Entsprechend dem Vorgang 5 nach Fig. 10 und 11, der schon in Verbindung mit einer Tageslichtaufnahme beschrieben wurde, dient das in der Ausgangsleitung 286 erscheinende 0-Signal dazu, die Belichtungsphase des Arbeitsspiels dadurch einzuleiten, daß den miteinander verbundenen Eingängen c der Gatter A und B jetzt ein 0-Signal zugeführt wird. Dies hat zur Folge, daß am Ausgang t 2 des Gatters B ein 1-Signal erscheint, um die Spule 252 des Elektromagneten 144 abzuschalten. Die Verschlußlamellen 210 und 112 werden in der anhand des Diagrammblocks 194 in Fig. 4 beschriebenen Weise freigegeben, damit sie sich in ihre Öffnungsstellung bewegen können.
  • Das in der Leitung 286 infolge der Betätigung der Triggerschaltung 288 erscheinende 1-Signal dient auch dazu, die anhand des Diagrammblocks 228 in Fig. 4 beschriebene feste Verzögerung durch die Betätigung der Stufen 402 herbeizuführen. Zwar ist diese Verzögerung entsprechend der Zeit gewählt, die die Verschlußlamellen 110 und 112 benötigen, um ihre Offenstellung zu erreichen, doch werden die Verschlußlamellen beim Erreichen einer sich nach der Fokussierstellung richtenden Stellung durch das Gestänge 218 abgefangen, das seinerseits beim Einschalten der Spule 416 des Elektromagneten 214 betätigt wird. Um die Stufe 402 zu betätigen, wird das in der Leitung 286 erscheinende 1-Signal der Triggerschaltung 288 durch einen Inverter 420 in ein 0-Signal verwandelt. Von dem Inverter 420 aus gelangt dieses 0-Signal über die Leitung 422 zur Basis einen NPN-Transistors Q 4, dessen Kollektor durch eine Leitung 424 mit der Leitung 426 an dem Knotenpunkt zwischen dem Zeitgeberwiderstand 429 und dem Zeitgeberkondensator 429 verbunden ist. Die andere Seite des Kondensators 430 ist an die Leitung 432 angeschlossen, die ihrerseits zwischen dem Emitter des Transistors Q 4 und einer Leitung 434 verläuft, über die die Triggerschaltung 400 geerdet ist. Während der durch die Zeitstufe 330 bewirkten Verzögerung dient das der Leitung 422 durch den Inverter 420 zugeführte 1-Signal dazu, den Basis-Emitter-Übergang des Transistors Q 4 in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen, um den Kondensator 430 durch ein Nebenschluß 430 zu überbrücken. Sobald die Triggerschaltung 288 betätigt wird, beseitigt ihr in der Leitung 422 erscheinendes invertiertes Ausgangssignal die Vorwärtsvorspannung an dem Transistor Q 4, um den Nebenschluß zu öffnen und das Netzwerk 402 zu betätigen. Die Triggerschaltung 400 ist mit der Hauptleitung 250 durch eine Leitung 436 verbunden.
  • Wird die Zeitgeberstufe 402 betätigt, öffnet sich der Schalter S 4, so daß die Verschlußlamellen 110 und 112 in ihre Öffnungsstellung gebracht werden. Infolge dieser Betätigung des Schalters S 4 geht das an den miteinander verbundenen Eingängen b der Gatter A und C erscheinende 1-Signal in ein 0-Signal über, wie es in Fig. 10 und 11 als Vorgang 5 dargestellt ist. Nach der durch die Stufe 402 bewirkten Verzögerung geht das Ausgangssignal der Triggerschaltung 400 aus einem 0-Signal in ein 1-Signal über, so daß über die Leitung 396 bewirkt wird, daß das dem Eingang g des Gatters E zugeführte Signal aus einem 0-Signal in ein 1-Signal übergeht. Gemäß diesem Vorgang 7 nach Fig. 10 und 11 erscheint daher in dem Ausgang t 5 des Gatters E ein 0-Signal, das es ermöglicht, die Spule 416 des Elektromagneten 214 abzuschalten, so daß die Spule 416 ein in der Leitung 408 erscheinendes Signal erzeugt. Die Leitung 408 ist mit einer logischen Blitzlichtsteuereinrichtung 438 verbunden.
  • Die logische Einrichtung 438, die mit der Hauptleitung 240 durch eine Leitung 440 verbunden und durch eine Leitung 442 geerdet ist, dient dazu, anfänglich die Belichtungsregelschaltung 268 dadurch außer Betrieb zu halten, daß der elektronische Schalter 344 in einem Zustand gehalten wird, der das Öffnen des Nebenschlusses des Zeitgeberkondensators 350 verhindert. Dieses 1-Signal wird dem elektronischen Schalter 344 über die Leitung 444 zugeführt. Die logische Blitzlichtsteuerschaltung 438 dient außerdem dazu, jeweils eine der Blitzlampen der Blitzleiste 210 zu wählen, wie es in Figur durch den Diagrammblock 230 angedeutet ist.
  • Gemäß dem Diagrammblock 232 in Fig. 4 bewirkt die logische Blitzlichtsteuereinrichtung 438, an die die Leitung 446 angeschlossen ist, außerdem eine feste Verzögerung. Die Einrichtung 438 führt der Triggerschaltung 258 ein Schwellpegelsignal zu, um das in der Ausgangsleitung 256 erscheinende Signal in ein 0-Signal zu verwandeln, damit die Steuereinrichtung die nach der Belichtung ablaufende Phase des Arbeitsspiels in der gleichen Weise durchführt wie bei einer Tageslichtaufnahme. Wie zuvor bewirkt die Triggerschaltung 258 die primäre Steuerung dieser letzten Phase.
  • Die betreffenden Vorgänge 9 bis 11 sind in Fig. 10 und 11 dargestellt und in Fig. 4 durch die Diagrammblöcke 198, 200, 202, 204 und 206 veranschaulicht.
  • Der Benutzer könnte versuchen, die Kamera bei Beleuchtungsverhältnissen zu benutzen, die so schlecht sind, daß hierbei die Steuerschaltung übermäßig lange eingeschaltet bleibt, was zu Beschädigungen führen könnte. Ferner wäre es möglich, daß die Kamera in ihrer Gebrauchsstellung aufbewahrt und dann zufällig in einer dunklen Umgebung betätigt wird.
  • Um die Kamera unter diesen Umständen zu veranlassen, ein Arbeitsspiel zu vollenden, ist gemäß Fig. 6 bei der Steuerschaltung eine Verzögerungseinrichtung 448 vorhanden, deren Eingang mit der Leitung 282 durch eine Leitung 450 verbunden ist, und deren Ausgangsleitung 452 zu einem Eingang der Triggerschaltung 258 führt. Da die Verzögerungseinrichtung 448 über die Leitung 282 betätigt wird, kommt sie bei der Betätigung der Triggerschaltung 288, d. h. am Beginn der Belichtungsphase, zur Wirkung. Nach dem Ablauf einer Verzögerungszeit von etwa 20 sec führt die Verzögerungseinrichtung 448 über die Ausgangsleitung 452 ein Signal einem Eingang der Triggerschaltung 258 zu, und dieses Signal hat einen solchen Bezugswert, daß die Triggerschaltung 258 betätigt wird, um in ihrer Ausgangsleitung 256 ein 1-Signal erscheinen zu lassen, das, wie erwähnt, die Steuerschaltung veranlaßt, die nach der Belichtung durchzuführende Phase eines Arbeitsspiels zu durchlaufen.
  • Rückstellvorgang
  • Am Beginn der Beschreibung der Schaltung nach Fig. 6 wurde erwähnt, daß sich alle Schaltungselemente in bestimmten logischen Anfangszuständen befinden müssen, wenn die Steuereinrichtung die verschiedenen Arbeitsschritte in einer vorbestimmten Reihenfolge durchführen soll. Dies ist auch erforderlich, wenn sichergestellt sein soll, daß alle drei aus Fig. 4 ersichtlichen Phasen eines Arbeitsspiels in der richtigen Weise ablaufen. Bei einer komplizierten Steuereinrichtung der hier beschriebenen Art ist es nicht auszuschließen, daß ein mit den technischen Einzelheiten der Kamera nicht vertrauter Benutzer die Kamera versehentlich auf eine falsche Weise handhabt, was zur Folge hat, daß im Verlauf eines photographischen Arbeitsspiels an den Gattern nicht die richtigen Eingangs- und Ausgangssignale erscheinen. Wird z. B. die Zufuhr elektrischer Energie während der nach der Belichtung ablaufenden Phase unterbrochen, stellt sich die Triggerschaltung 258 zurück, so daß an ihrem Ausgang wieder ein 0-Signal erscheint. Wenn in diesem Zeitpunkt nach einer Belichtung das benötigte 1-Signal nicht zur Verfügung steht, kann die Kamera das photographische Arbeitsspiel nicht vollenden, und die Steuereinrichtung könnte nur durch einen erfahrenen Techniker zurückgestellt werden. Im vorliegenden Fall würden die Meldeschalter S 3 und S 5 beim Ausfall der Stromversorgung eine Stellung einnehmen, die der vor der Belichtung ablaufenden Phase entspricht. Ein solcher Stromausfall kann durch versehentliches Öffnen von Verriegelungsschaltern oder dadurch hervorgerufen werden, daß die Kamera beispielsweise unter Temperaturbedingungen benutzt wird, die zu einem Versagen der Batterie 238 führen. Für den Fall, daß ein photographisches Arbeitsspiel nicht in der richtigen Weise abläuft, arbeitet die Steuereinrichtung automatisch, um den erforderlichen Rückstellvorgang durchzuführen. Um zu gewährleisten, daß sich dieser Vorgang auf einfache Weise durchführen läßt, ist dafür gesorgt, daß es nur erforderlich ist, die Beschickungsklappe 44 zu öffnen, die Kassette 32 zu entfernen, die z. B. auf eine Filmeinheit 34 zurückzuführende Hemmung der mechanischen Einrichtung zu beseitigen, die Kassette erneut einzuführen und dann die Beschickungsklappe wieder zu schließen. Die mechanischen und logischen Schaltvorgänge, die sich beim Einführen und Entnehmen der Kassette 32 abspielen, werden durch eine Zähleinrichtung und eine Verriegelungsschalteranordnung durchgeführt, die der Beschickungsklappe 44 zugeordnet sind. Zur Erleichterung des Verständnisses wird im folgenden zunächst die Wirkungsweise dieser Schaltungselemente beschrieben, und danach wird auf die mechanische Einrichtung zum Durchführen dieser Vorgänge näher eingegangen.
  • In Fig. 4 sind die Arbeitsschritte, die dazu dienen, die Steuereinrichtung so einzustellen, daß sie bestimmte Arbeitsschritte übergeht, als Diagrammblöcke dargestellt. Beispielsweise ist das Entfernen und erneute Einführen einer Kassette 32 in die Aufnahmekammer der Kamera 10 durch den Diagrammblock 454 veranschaulicht, während der Vorgang des Schließens und Verriegelns der Beschickungsklappe 44 der Aufnahmekammer durch den Diagrammblock 456 veranschaulicht ist. Sobald die Arbeitsschritte 454 und 456 durchgeführt worden sind, tritt gemäß dem Diagrammblock 458 eine Einrichtung in Tätigkeit, durch die die Blitzlichtsteuereinrichtung wirkungslos gemacht wird, so daß keine Blitzlampe gezündet werden kann.
  • Nach dem Schließen und Verriegeln der Beschickungsklappe 44 entsprechend dem Diagrammblock 456 wird die Steuerschaltung automatisch ausgeschaltet, ohne daß es erforderlich ist, den Auslöser 158 zu drücken. Diese automatische Inbetriebsetzung ist in Fig. 4 durch den Diagrammblock 460 veranschaulicht. Hierauf durchläuft die Steuereinrichtung eine normale Belichtungsvorbereitungsphase, wie sie weiter oben bezüglich der Diagrammblöcke 160 und 170 beschrieben ist. Bevor jedoch gemäß dem Diagrammblock 190 eine Verzögerung bewirkt wird, bringt die Ausschalteinrichtung eine logische Einrichtung zum Durchführen der nach der Belichtung ablaufenden Phase zur Wirkung, wie es durch den Diagrammblock 462 in Fig. 4 und die gestrichelte Verbindungslinie 464 angedeutet ist. Beim Einschalten der logischen Einrichtung 462 werden die weiter oben anhand der Diagrammblöcke 194, 196 und 198 beschriebenen Arbeitsschritte und in einem erheblichen Ausmaß auch der Arbeitsschritt 200 übergangen. Kurz vor dem Ablauf der dem Diagrammblock 190 entsprechenden Verzögerungszeit wird somit die Steuerschaltung der Kamera in einen logischen Zustand gebracht, der der nach einer Belichtung ablaufenden Phase entspricht. Hierbei wird der Motor 70 im wesentlichen kontinuierlich betrieben, um sämtliche Schalter wieder in die erforderliche Ausgangsstellung zu bringen. Das Ausmaß, in dem die logische Einrichtung 462 Arbeitsschritte der Belichtungsphase eines normalen Arbeitsspiels übergeht, ist in Fig. 4 durch die gestrichelte Linie 466 angedeutet.
  • Rückstellschaltung
  • Gemäß Fig. 6, 12 und 13 sind zwei Schalter vorhanden um den Überholzyklus einzuleiten, und zwar ein in der Leitung 242 liegender Schalter S 7 und ein Schalter S 8 in der Leitung 468, die von der Leitung 470 zum Eingang h eines Oder-Gatters F verläuft. Die Leitung 468 ist außerdem mit der Verriegelungsschaltung 244 durch eine Leitung 472 verbunden.
  • Um einen Rückstellvorgang einzuleiten, werden beide Schalter S 7 und S 8 geschlossen. Hierbei dient der Schalter S 7 als Verriegelungs- und Startschalter, während der Schalter S 8 parallel zu dem Schalter S 1 arbeitet. Werden die Rückstellschalter geschlossen, wird ein Signal von der Hauptleitung 240 aus über die Leitungen 470, 468 und 472 der Verriegelungsschaltung 244 zugeführt, um sie zu veranlassen, seinen weiter oben beschriebenen ersten Einschaltzustand anzunehmen und ihn beizubehalten. Die Verriegelungsschaltung 244 wird durch ein Signal betätigt, das ihm von dem Schalter S 8 aus über die Leitung 472 zugeführt wird, um den ersten Einschaltzustand aufrechtzuerhalten. Wie anhand von Fig. 4 bezüglich des Diagrammblocks 460 beschrieben, braucht der Schalter S 1 nicht geschlossen zu werden, um den Rückstellvorgang einzuleiten.
  • Entsprechend dem in Fig. 12 dargestellten Vorgang 1 bewirkt das 1-Signal, das von der Leitung 240 aus über die Leitung 468 und den Schalter S 8 zugeführt wird, daß ein entsprechendes 1-Signal am Eingang h des Gatters F erscheint, damit auch am zugehörigen Ausgang t 6 und in der Leitung 474 ein 1-Signal erscheint. Die Leitung 474 ist durch eine Leitung 476 mit der Basis eines NPN-Transistors Q 3 verbunden, dessen Emitter durch eine Leitung 478 geerdet ist, während sein Kollektor durch eine Leitung 480 mit der Leitung 324 verbunden ist, die von dem Schalter S 2 aus zu einem Widerstand 382 verläuft. Wird bei der beschriebenen Anordnung der Strom der Batterie 238 der Hauptleitung 240 zugeführt, und wird der Schalter S8 geschlossen, erscheint ein dem Gatter F entnommenes 1-Signal am Basis-Emitter- Übergang des Transistors Q 3, um diesen Transistor in der Vorwärtsrichtung vorzuspannen. Sobald dies geschieht, isoliert der Transistor Q 3 den Schalter S 2 dadurch, daß er die Leitung 376 erdet. Infolgedessen bleibt am Ausgang t 4 des Gatters D das 0-Signal erhalten, während am Ausgang t 5 des Gatters E nach wie vor ein 1-Signal vorhanden ist, so daß die Spule 416 des Elektromagneten 214 während des ganzen Rückstellvorgangs abgeschaltet bleibt.
  • Diese Wirkungsweise der Steuereinrichtung ist in Fig. 4 durch den Diagrammblock 458 veranschaulicht. Bei der beschriebenen Anordnung kann auch dann keine der Blitzlampen der Blitzleiste 210 versehentlich gezündet werden, wenn die Blitzleiste 210 in die Kamera eingesetzt ist, während der Rückstellvorgang abläuft. Die Zuordnung zwischen dem Diagrammblock 458 (Außerbetriebsetzung der Blitzlichtsteuereinrichtung) und dem Diagrammblock 216 (Einschalten des Blitzlicht-Steuerelektromagneten 416) ist in Fig. 4 durch eine Linie 482 angedeutet.
  • Wird die Verriegelungsschaltung 244 betätigt, erscheinen auch die anfänglich erforderlichen Signale an den Ausgängen t 1 bis t 3 der Gatter A und C, um den Beginn der vor einer Belichtung ablaufenden Phase eines Arbeitsspiels zu ermöglichen, wie es in der gleichen Weise bei einer Tageslichtaufnahme geschieht. Gemäß dem Diagrammblock 160 in Fig. 4 werden somit die Verschlußlamellen 110 und 112 durch den Elektromagneten 144 geschlossen, um die Belichtungskammer 28 gegen Lichteinfall zu schützen.
  • Außerdem erscheint während dieser vor der Belichtung ablaufenden Phase am Eingang h des Gatters H ein 1-Signal, da dieser Eingang mit der eingeschalteten Leitung 468 durch die Leitung 472 verbunden ist. Am Eingang b des Gatters H wird das 0-Signal beibehalten, da dieser Eingang durch die Leitung 484 mit den Gatterverbindungsleitungen 274 und 276 verbunden ist. Am Eingang d des Gatters H bleibt ein 0- Signal erhalten, da dieser Eingang durch die Leitung 486 mit den Leitungen 312 und 314 verbunden und durch den geschlossenen Schalter S 5 geerdet ist. Das Gatter H ist ein Und-Gatter, und wenn die soeben genannten Eingangssignale vorhanden sind, erscheint am Ausgang t 8 dieses Gatters und in der Leitung 488 ein 0-Signal. Die Leitung 488 ist über eine Diode 490 und eine Leitung 492 an einen Eingang der Triggerschaltung 258 angeschlossen, so daß dann, wenn das an dem Ausgang t 8 erscheinende Signal in ein 1-Signal übergeht, der Triggerschaltung 258 ein Schwellsignal zugeführt wird, damit ihr Ausgangssignal aus einem 0-Signal in ein 1-Signal übergeht.
  • Wenn gemäß dem in Fig. 12 und 13 dargestellten Vorgang 2 die Verschlußlamellen 110 und 112 ihre Schließstellung erreichen, geht das Signal am Ausgang t 1 des Gatters A aus einem 1-Signal in ein 0-Signal über, da den miteinander verbundenen Eingängen b der Gatter A und C anstelle eines 0-Signals ein 1-Signal zugeführt wird. Jetzt hält die Spule 242 des Elektromagneten 144 den Anker 148 in seiner zurückgezogenen Stellung, wobei der an den Ausgang des Gatters B angeschlossene Begrenzungswiderstand 304 der Spule einen abgeschwächten Betriebsstrom zuführt. Die Änderung des den miteinander verbundenen Eingängen b zugeführten Signals wirkt sich auch auf das Gatter H aus, dessen Eingangsleitung 484 mit den Leitungen 276 und 278 verbunden ist. Während das Signal am Ausgang t 8 des Gatters H unverändert bleibt, geht das in der Leitung 308 des Gatters C erscheinende Ausgangssignal aus einem 1-Signal in ein 0-Signal über, so daß die Motorsteuereinrichtung 316 den Motor 70 einschaltet.
  • Wie anhand des Diagrammblocks 170 in Fig. 4 beschrieben, wird jetzt das Getriebe 72 betätigt, um den Reflexspiegel 50 freizugeben, damit er sich in Richtung auf die Belichtungsstellung bewegen kann, und bei seiner anfänglichen Bewegung wird der Schalter S 5 geöffnet. Sobald dies geschieht, entsprechen die Ein- und Ausgangssignale der Gatter dem Vorgang 3 nach Fig. 12. Hierbei geht z. B. nicht nur das Signal am Eingang d des Gatters C aus einem 0-Signal in ein 1-Signal über, sondern der gleiche Vorgang spielt sich auch an dem entsprechenden Eingang d des Gatters H ab. Dieser letztere Vorgang bewirkt, daß das Signal am Ausgang t 8 des Gatters H und in der Leitung 488 aus einem 0-Signal in ein 1-Signal übergeht. Dieses 1-Signal wird über die Diode 490 und die Leitung 492 einem Eingang der Triggerschaltung 258 zugeführt. Infolgedessen steuert die Triggerschaltung 258 die beiden Gatter A und B über die Leitungen 254 und 256 an, um die Spule 252 des Elektromagneten 144 einzuschalten. Praktisch hat jetzt die Steuereinrichtung unter Auslassung eines Belichtungsvorgangs gearbeitet, d. h. zu der sich jetzt abspielenden Folge von Arbeitsschritten gehört die Inbetriebsetzung der dem Diagrammblock 264 in Fig. 4 entsprechenden logischen Schaltung zum Durchführen der nach einer Belichtung ablaufenden Phase; dieser Vorgang ist in Fig. 4 durch die gestrichelte Linie 466 veranschaulicht. Das am Eingang ddes Gatters C eintreffende Befehlssignal wird durch das Befehlssignal der Triggerschaltung 258 wirkungslos gemacht, um einen Belichtung svorgang zu beenden. Gemäß dem in Fig. 12 dargestellten Vorgang 4 wird dem Eingang a des Gatters C ein 1-Signal zugeführt, um die Motorsteuereinrichtung 316 zu veranlassen, den Motor 70 im eingeschalteten Zustand zu halten.
  • Während der Federantrieb fortfährt, den Reflexspiegel 50 hochzuschwenken, wird der Schalter S 3 gemäß dem Vorgang 5 nach Fig. 12 geöffnet. Jetzt tritt die Zeitverzögerungsstufe 330 in Tätigkeit, um die anhand des Diagrammblocks 190 in Fig. 4 beschriebene Verzögerung zu bewirken. Sobald die Triggerschaltung 288 nach dem Ablauf der Verzögerungsperiode betätigt wird, erscheint in ihrer Ausgangsleitung 286 ein 0-Signal, doch die Zuführung dieses Signals zu den miteinander verbundenen Eingängen c der Gatter A und B führt nicht zu einer Änderung der Signale an den Ausgängen t 1 und t 2. Daher bleibt die Spule 252 des Elektromagneten 144 eingeschaltet, und der optische Strahlenweg der Kamera bleibt verschlossen.
  • Obwohl der Motor 70 arbeitet, während der Reflexspiegel 50 nach oben in die Belichtungsstellung geschwenkt wird, setzt sich diese Bewegung fort, bis die Belichtungsstellung erreicht ist. Da sich jedoch der Motor 70 in Betrieb befindet, wird der Reflexspiegel 50 sofort wieder in seine Ausgangsstellung, d. h. die Belichtungsstellung, zurückgeführt. Gemäß dem Vorgang 6 nach Fig. 12 wird hierbei der Schalter S 3 geschlossen oder zurückgestellt. Ebenso wie bei einer Tageslichtaufnahme hat das Schließen des Schalters S 3 während des Spannvorgangs keine Wirkung auf die den Verschluß steuernden Gatter A und B oder auf das den Motor steuernde Gatter C. Somit bleiben die Verschlußlamellen 110 und 112 in ihrer Schließstellung, und der Motor 70 läuft weiter.
  • Sobald der Reflexspiegel 50 die Betrachtungsstellung nahezu erreicht, öffnet die Zähleinrichtung der Kamera gemäß dem Vorgang 7 nach Fig. 12 und 13 den Schalter S 8. Da jedoch die Verriegelungsschaltung 244 auf den Schaltzustand des Schalters S 5 anspricht, bleibt die Schaltung im eingeschalteten Zustand. Sobald sich der Schalter S 8 öffnet, geht das dem Eingang h des Gatters H zugeführte Eingangssignal aus einem 1-Signal in ein 0-Signal über. Infolgedessen erscheint am Ausgang t 8 und in den Leitungen 488 und 492 ein 0-Signal. Da jedoch die Triggerschaltung 258 ihren getriggerten Zustand beibehält, bis sie am Ende eines photographischen Arbeitsspiels abgeschaltet wird, bleiben die Signale an den Ausgängen t 1 und t 2 der Gatter A und B unverändert.
  • Sobald der Reflexspiegel 50 eine Stellung in unmittelbarer Nähe der Betrachtungsstellung erreicht, wird der Schalter S 5 entsprechend dem in Fig. 12 und 13 dargestellten Vorgang 8 durch die Zunge 172 des Stößels 80 geschlossen bzw. zurückgestellt. Das Schließen des Schalters S 5 bewirkt in der bezüglich der Herstellung einer Tageslichtaufnahme beschriebenen Weise, daß die gesamte Schaltung außer Betrieb gesetzt wird, wodurch das Rückstellarbeitsspiel abgeschlossen wird. Nach diesem Abschaltvorgang ist die Spule 252 des Elektromagneten 144 stromlos, so daß die Verschlußlamellen 110 und 112 ihre Offenstellung nach Fig. 3 einnehmen können. Alle Teile der Kamera 10 sind jetzt zurückgestellt, so daß die Steuerschaltung während des nächsten photographischen Arbeitsspiels in der richtigen Weise zur Wirkung kommt.
  • Ein interessantes Merkmal der den beschriebenen Rückstellvorgang ermöglichenden Maßnahmen besteht darin, daß zwischen dem Stößel 80 und dem Reflexspiegel 50 eine mit totem Gang arbeitende Verbindung vorhanden ist. Sollte der Reflexspiegel einer oberen Stellung außerhalb der Betrachtungsstellung verklemmt werden, läßt die durch die nicht dargestellten Federn gebildete, mit totem Gang arbeitende Verbindung zu, daß der Stößel 80 bewegt wird, um erneut ein vollständiges Arbeitsspiel durchlaufen zu können. Sobald die Hemmung beseitigt ist, wird nur der Reflexspiegel 50 durch die Federn in die Betrachtungsstellung gebracht, und hierzu ist kein erneutes Einschalten der Steuerschaltung erforderlich.
  • Zähleinrichtung
  • Für den Fall, daß ein photographisches Arbeitsspiel nicht in der vorgesehenen Weise abläuft, erhält der Benutzer der Kamera 10 die Anweisung, die Beschickungsklappe 44 zu öffnen, die Kassette 32 herausziehen und die Aufnahmekammer auf das Vorhandensein einer mechanischen Hemmung oder dergleichen zu untersuchen. Ferner ist der Benutzer angewiesen, die Kassette 32 dann wieder in die Aufnahmekammer einzuführen und die Klappe 44 zu schließen. Bei dieser Handhabung durchläuft die Kamera automatisch erneut ein Arbeitsspiel, währenddessen die Steuerschaltung in der vorstehend beschriebenen Weise zur Wirkung kommt. Bei der Durchführung der soeben beschriebenen Handgriffe werden die Schalter S 7 und S 8 betätigt, durch die dieser Rückstellvorgang eingeleitet wird. Der Schalter S 8 ist in einer hinteren Ecke des Basisteils 18 angeordnet und wird in Verbindung mit der Tätigkeit einer in Fig. 14 und 19 dargestellten Zähleinrichtung 494 betätigt.
  • Zu der Zähleinrichtung 494 gehört ein mehrteiliges Sperrad 496 mit einer zylindrischen Umfangsfläche, auf die Zeichen aufgedruckt sind, die die Anzahl der bereits belichteten Filmeinheiten bzw. einen Zustand anzeigen, bei dem sich keine Kassette 32 in der richtigen Lage in der Aufnahmekammer befindet, oder daß die Kassette leer ist. Die Tatsache, daß eine frische Kassette eingeführt worden ist, oder daß keine Kassette vorhanden ist, wird durch den Buchstaben E angezeigt.
  • Das auf einem an dem inneren Rahmen 30 befestigten Bock 498 drehbar gelagerte Sperrad 496 weist eine Antriebsverzahnung 500 und eine Auslöseverzahnung 502 auf. Die Auslöseverzahnung 502 arbeitet gemäß Fig. 19 mit einer Sperrklinke 504 zusammen, die durch eine Feder 506 so vorgespannt ist, daß ihre Spitze 508 jeweils in einen Zahn der Verzahnung 502 eingreift. Die Antriebsverzahnung 500 arbeitet mit einer Antriebsklinke 510 zusammen, die mittels einer Achse 512 auf dem hinteren Rand des Reflexspiegels 50 drehbar gelagert und durch eine Feder 514 vorgespannt ist, so daß sie zwangsläufig mit den Zähnen der Antriebsverzahnung 500 zusammenarbeitet, wenn der Reflexspiegel während eines Rückstell- oder Spannvorgangs aus der Belichtungsstellung in die Betrachtungsstellung zurückgeschwenkt wird. Die Klinke 510 weist ferner einen zylindrischen Ansatz 516 und eine mit der Antriebsverzahnung 500 arbeitende Spitze 518 auf.
  • Wird der Reflexionsspiegel 50 nach unten geschwenkt, kommt die Spitze 518 der Klinke 510 in Eingriff mit einem Zahn der Antriebsverzahnung 500, so daß das Sperrad 496 gemäß Fig. 14 und 19 im Uhrzeigersinne gedreht wird. Während dieser Drehbewegung wird eine Torsionsfeder 520, deren eines Ende mit dem Sperrad 496 und deren anderes Ende mit dem Bock 498 fest verbunden ist, schrittweise aufgezogen. Wenn sich der Reflexspiegel 50 der Betrachtungsstellung weitgehend nähert, erfaßt die Spitze 508 der Sperrklinke 504 den betreffenden Zahn der Auslöseverzahnung 502, um das Sperrad 496 entgegen der Vorspannkraft der Torsionsfeder 520 festzuhalten. Nach dem Abschluß des Spannvorgangs ist ein entsprechendes Zeichen auf der zylindrischen Umfangsfläche des Sperrades 496 hinter einem in die Rückseite des Basisteils 18 eingebauten durchsichtigen Fenster 522 sichtbar.
  • Zu der Zähleinrichtung 494 gehört ferner eine Rückstellklinke 524, die zusammen mit der Sperrklinke 504 auf einer in den Bock 498 eingebauten Achse 526 drehbar gelagert ist und einen zum Ausrücken der Antriebsklinke 510 dienenden Ansatz 528 aufweist, der sich von der Achse 526 aus nach oben erstreckt und nach Bedarf mit dem zylindrischen Ansatz 516 der Antriebsklinke zusammenarbeitet. Außerdem weist die Rückstellklinke 524 einen Betätigungsarm 350 auf, der von der Achse 526 weg nach vorn ragt, sowie einen Betätigungsansatz 532, der gegenüber dem Betätigungsarm so vorspringt, daß er mit einem Ansatz 534 der Sperrklinke 504 zusammenarbeiten kann. Der Betätigungsarm 530 ist mit einem Schlitz 536 versehen, der das benachbarte Ende einer Fühlfeder 538 aufnimmt, deren ortsfestes Ende mit dem Boden des Basisteils 18 verbunden ist.
  • Wird gemäß Fig. 19 eine Kassette 32 in der Aufnahmekammer der Kamera in die richtige Lage gebracht, wird die nach oben vorgespannte Feder 538 in Richtung auf den Boden des Basisteils 18 durchgebogen. Diese Bewegung wird durch den Betätigungsarm 530 übertragen, um die Rückstellklinke 524 in eine Stellung zu schwenken, bei der der Ansatz 532 nicht am Ansatz 534 der Sperrklinke 504 anliegt, und bei der der Ansatz 528 der Rückstellklinke den Ansatz 516 der Antriebsklinke 510 nicht berührt.
  • Wird die Kassette 32 aus der Aufnahmekammer entfernt, bewegt sich die Feder 538 nach oben, so daß die Rückstellklinke 524 um ihre Achse 526 gedreht wird, wobei der Ansatz 528 zur Anlage an dem zylindrischen Ansatz 516 der Antriebsklinke 510 kommt und deren Spitze 518 aus der Antriebsverzahnung 500 ausrastet. Gleichzeitig kommt der Ansatz 532 zur Anlage an dem Ansatz 534 der Sperrklinke 504, um deren Spitze 508 aus der Auslöseverzahnung 502 auszurasten. Daher wird jetzt das Sperrad 496 gemäß Fig. 9 durch die Torsionsfeder 520 entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht, bis ein in eine ringförmige Öffnung 542 der Antriebsverzahnung 500 hineinragender Anschlag 540 zur Anlage an einer Fläche 544 in der ringförmigen Öffnung 542 der Antriebsverzahnung 500 kommt. Sobald dies geschieht, wird das Sperrad 496 in einer Stellung angehalten, bei der das Zeichen E vor dem Fenster 522 erscheint. Diese Stellung ist in Fig. 19 gezeigt.
  • Gemäß Fig. 14 ist der Schalter S 8 in einer Baueinheit untergebracht, zu der ein durch einen äußeren Abschnitt des Bocks 498 unterstütztes isolierendes Tragstück 546 mit drei Kontaktfedern 548, 550 und 552 gehört. Die äußeren Enden dieser Kontaktfedern sind als Schleifkontakte ausgebildet, die mit einer zylindrischen Umfangsfläche eines Kommutators 554 zusammenarbeiten, der auf dem Sperrad 496 an der äußeren Stirnseite der Auslöseverzahnung 502 angeordnet ist. Die mittlere Kontaktfeder 550 und die Kontaktfeder 548 bilden den Schalter S 8. Der Kommutator 554 hat eine solche Umfangslänge und ist gegenüber dem Sperrad 496 in einer solchen Winkelstellung angeordnet, daß er eine elektrische Verbindung zwischen den Kontaktfedern des Schalters S 8 nur herstellt, wenn das Sperrad 496 durch die Rückstellklinke 524 freigegeben worden ist, um durch die Torsionsfeder 520 in die Stellung gedreht werden zu können, bei der der Anschlag 540 zur Anlage an der Fläche 544 kommt. Diese Stellung entspricht der Stellung, bei der der Aufnahmekammer eine Kassette entnommen worden ist. Diese Stellung bleibt dann beim Einführen einer neuen Kassette zunächst unverändert, und das Sperrad wird erst dann in die der nächsten anzuzeigenden Zahl entsprechende Stellung gebracht, wenn durch das Schließen des Schalters S 8 automatisch ein Übersteuerungsarbeitsspiel durchgeführt worden ist. Dieses Abheben des Kontaktes 548 des Schalters S 8 von dem mittleren Kontakt 550 ist weiter oben in Verbindung mit dem Vorgang 7 nach Fig. 12 beschrieben worden. Ferner wurde die Wirkungsweise des Schalters S 8 in Verbindung mit der Zähleinrichtung 494 anhand des Diagrammblocks 454 in Fig. 4 beschrieben.
  • Schalterbetätigung durch die Beschickungsklappe
  • Der zweite Schalter S 7 kommt während eines Übersteuerungsarbeitsspiels in Verbindung mit der Betätigung der Beschickungsklappe 44 zur Wirkung. Fig. 15 und 16 zeigen perspektivisch Einzelheiten des vorderen Teils der Kamera 10. Zu der Klappe 44 gehört eine äußere Abdeckung 556, die auf ihrer Innenseite mit dem untersten Teil eines Lagerbocks 558 verbunden ist, dessen vorderer Teil die Behandlungseinrichtung 84 trägt, zu der die Quetschwalze 86 gehört, von der in Fig. 15 und 16 ein Teil zu erkennen ist, und mit der das Antriebsritzel 90 drehfest verbunden ist, das mit einem Stirnzahnrad 560 zusammenarbeitet. Die rückwärtige Verlängerung des Lagerbocks 558 bildet einen Scharnierarm 562, der mittels einer in ihn eingebauten Achse 564 auf dem inneren Rahmen 30 gelenkig gelagert ist. Die auf diese Weise mit dem inneren Rahmen 30 gelenkig verbundene Klappe 44 kann mit der Hand aus ihrer Schließstellung nach Fig. 15 in die Öffnungsstellung nach Fig. 16 gebracht werden, bei der die Aufnahmekammer zugänglich ist, so daß eine Kassette 32 in Richtung des Pfeils in Fig. 16 in die Kamera eingeführt bzw. in der entgegengesetzten Richtung entnommen werden kann.
  • In ihrer Schließstellung nach Fig. 15 wird die Klappe 44 mit Hilfe eines handbetätigten Riegels 566 festgelegt. Der Riegel 566 ist auf einer sich zwischen dem inneren Rahmen 30 und der äußeren Platte 74 erstreckenden Achse 568 drehbar gelagert und weist auf der einen Seite dieser Achse einen eine Handhabe bildenden Ansatz 570 und auf der entgegengesetzten Seite einen Verriegelungsansatz 572 auf. Zwischen dem Riegel 566 und der äußeren Platte 74 ist eine in Fig. 15 nur teilweise sichtbare Feder 574 wirksam, um den Verriegelungsansatz 572 nach unten vorzuspannen.
  • Der Verriegelungsansatz 572 ist so geformt, daß er gleitend mit einer Nockenfläche eines Verriegelungsansatzes 576 des Lagerbocks 558 zusammenarbeitet. Wird die Klappe 44 um die Scharnierachse 564 in Richtung auf ihre Schließstellung nach Fig. 15 geschwenkt, arbeitet der Verriegelungsansatz 572 mit der Nockenfläche des Ansatzes 576 zusammen, wobei der Ansatz 572 allmählich nach oben bewegt wird, bis er schließlich wieder durch die Feder 574 nach unten gedrückt wird, so daß er in Eingriff mit einer Verriegelungsaussparung 578 des Ansatzes 576 kommt. Bei dieser in Fig. 15 gezeigten Stellung ist die Klappe 44 verriegelt.
  • Der Schalter S 7 wird betätigt, sobald die Klappe 44 in Richtung auf die Verriegelungsstellung oder von ihr weg bewegt wird. Zu diesem Schalter gehören zwei Kontaktfedern 580 und 582, die in ein an der äußeren Platte 74 befestigtes isolierendes Tragstück 584 eingebaut sind.
  • Der Schalter S 7 arbeitet so, daß seine Kontaktfedern 580 und 582 erst geschlossen werden, nachdem die Klappe 44 in ihrer Schließstellung verriegelt worden ist. Zu diesem Zweck ist die äußere Abdeckung 556 mit einem Nocken 586 versehen, der mit der unteren Kontaktfeder 582 zusammenarbeitet, wenn die Klappe 44 in ihre Schließstellung gebracht wird. Hat die Klappe die Schließstellung erreicht, hat der Nocken 586 die Kontaktfeder 582 an einem vorbestimmten Punkt erfaßt.
  • Wird die Klappe 44 in Richtung auf ihre Schließstellung bewegt, kommt die Nockenfläche des Verriegelungsansatzes 576 zur Anlage an dem Verriegelungsansatz 572, so daß letzterer im wesentlichen während der gesamten Schließbewegung der Klappe nach oben gedrückt wird. Bei dieser Auswärtsbewegung des Verriegelungsansatzes 572 wird ein gemäß Fig. 16 mittels einer Achse 590 auf der äußeren Platte 74 drehbar gelagerter und bei 592 mit dem Riegel 566 verbundener Schaltnocken 588 gemäß Fig. 15 und 16 entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht. Durch diese Drehbewegung wird eine Nockenfläche 594 auf der Innenseite des Schaltnockens 588 längs einer ihr benachbarten Spitze eines isolierenden Nockenstößels 596 bewegt, der am äußeren Rand des Kontaktes 580 befestigt ist. Sobald die Klappe 44 ihre Verriegelungsstellung erreicht, bewegt sich die Nockenfläche 594 gegenüber dem Nockenstößel 596 derart, daß sich der Kontakt 580 nach oben bewegt. Wird der Verriegelungsansatz 572 des Riegels 566 in Eingriff mit der Aussparung 578 des Lagerbocks 558 gebracht, kehrt sich die Drehbewegung des Schaltnockens 588 um, so daß der Nockenstößel 596 betätigt wird, um die obere Kontaktfeder 580 zur Anlage an dem unteren Kontakt 582 zu bringen. Wird der Schalter S 7 auf diese Weise geschlossen, wie es weiter oben anhand des Diagrammblocks 456 in Fig. 4 beschrieben wurde, wird der automatische Startvorgang der Steuerschaltung in der anhand des Diagrammblocks 460 beschriebenen Weise eingeleitet, so daß ein Übergehungsarbeitsspiel abläuft.
  • Übersteuerungsarbeitsspiel bei leerer Kassette
  • Es kann vorkommen, daß der Benutzer der Kamera 10 versehentlich versucht, eine Aufnahme zu machen, obwohl der Vorrat an Filmeinheiten in der Kassette 32 bereits verbraucht ist. Für diesen Fall ist es erwünscht, dafür zu sorgen, daß keine der Blitzlampen der Blitzleiste 210 vergeudet wird. In anderen Fällen ist es bei Blitzlichtaufnahmen erwünscht, daß sich die Kamera probeweise betätigen läßt, ohne daß ein Vorrat an Filmeinheiten vorhanden ist. Da die Stromquelle der Kamera durch die Batterie 238 gebildet wird, die gemäß Fig. 19 auf dem Boden jeder Kassette 32 angeordnet ist, muß man eine Kassette, die keine Filmeinheiten mehr enthält, in der jedoch die Batterie oder ein Ersatz dafür vorhanden ist, in die Kamera eingeführt werden, um ein probeweises Betätigen der Kamera zu ermöglichen. Damit während einer solchen Versuchsbetätigung das Öffnen und Schließen der Verschlußelemente 110 und 112 beobachtet werden kann, ist es ferner erwünscht, eine feste Belichtungszeit vorzusehen, während welcher sich die Verschlußelemente längs des gesamten verfügbaren Weges bewegen können.
  • Gemäß Fig. 4 ist eine logische Einrichtung vorhanden, die es unter Verwendung einer leeren Kassette ermöglicht, ein Übersteuerungsarbeitsspiel ablaufen zu lassen. Befindet sich in der Aufnahmekammer eine leere Kassette, kommt diese durch den Diagrammblock 598 veranschaulichte logische Einrichtung zur Wirkung. Hierbei führt die logische Einrichtung über eine Leitung 600 ein Signal der weiter oben anhand des Diagrammblocks 558 und bezüglich der Leitung 482 beschriebenen Weise der logischen Einrichtung zum Abschalten der Blitzlichtsteuereinrichtung zu. Um eine Probebetätigung zu ermöglichen, kommt bei einem Übersteuerungsarbeitsspiel unter Benutzung einer leeren Kassette die automatische Starteinrichtung nicht zur Wirkung, und daher muß der Benutzer den Probelauf durch Drücken des Auslösers 158 einleiten. Sobald dieser Auslöser gedrückt wird, werden die Verschlußlamellen 110 und 112 entsprechend dem Diagrammblock 160 geschlossen, der Reflexspiegel 50 wird entsprechend dem Diagrammblock 170 freigegeben, und die Verzögerungsschaltung 330 wird betätigt, wie es anhand des Diagrammblocks 190 beschrieben wurde. An diesem Punkt des Probelaufs wird jedoch in der in Fig. 4 durch die Linie 602 veranschaulichten Weise die feste Verzögerung bewirkt, die gemäß dem Diagrammblock 228 bei Blitzlichtaufnahmen herbeigeführt wird. Hierbei ist die Zeitkonstante so gewählt, daß sich die Verschlußlamellen 110 und 112 vollständig öffnen können. Sobald sie ihre vollständig geöffnete Stellung erreichen, führt die Verzögerungseinrichtung 228 entsprechend der Linie 604 ein Signal der logischen Einrichtung 462 zu, die nach einer Belichtung wirksam wird. Daher veranlaßt die logische Einrichtung 462 die Steuereinrichtung, die sich nach einer Belichtung abspielende Phase des Arbeitsspiels ablaufen zu lassen, um den Probelauf abzuschließen.
  • Fig. 19 zeigt die Zähleinrichtung 494 in ihrer Stellung nach dem Einführen einer frischen Kassette 32 in die Aufnahmekammer der Kamera. Bei dieser Stellung liegen die Kontakte 548 und 559 des Schalters S 8 gemäß Fig. 14 an dem Kommutator 554 an, der sie miteinander verbindet. Wird die Kamera betätigt, um Aufnahmen herzustellen, wobei der vorhandene Vorrat an Filmeinheiten 34 verbraucht wird, arbeitet die Spitze 518 der Antriebsklinke 510 mit der Antriebsverzahnung 500 zusammen, um das Sperrad 496 schrittweise zu drehen, bis die Kassette 32 keine Filmeinheiten mehr enthält. Sobald die Kassette geleert ist, hat sich der Kommutator 554 gemäß Fig. 14 im Uhrzeigersinne so weit gedreht, daß er jetzt den mittleren Kontakt 550 mit dem Kontakt 552 verbindet. Wie erwähnt, bilden diese Kontakte den Schalter S 6; Fig. 14 zeigt die Stellung der Zähleinrichtung 494 nach dem Entleeren der Kassette. Hierbei erscheint hinter dem Fenster 522 das Zeichen E. Das Sperrad 496 behält diese Stellung auch dann bei, wenn die Kamera hierauf beliebig oft betätigt wird, um den Schalter S 6 geschlossen zu halten, bis die Kassette aus der Aufnahmekammer entfernt wird.
  • Die Wirkungsweise der Steuerschaltung beim Betätigen der Kamera nach dem Verbrauchen aller Filmeinheiten einer Kassette ist in Fig. 17 und 18 dargestellt und wird im folgenden anhand von Fig. 6 erläutert. Beim Schließen des Schalters S 6 durch die Zähleinrichtung 494 wird von der Hauptleitung 240 aus über die Leitung 470 ein Signal dem Eingang i des Gatters F zugeführt. Wird der Schalter S 1 mit der Hand geschlossen, schaltet die Verriegelungsschaltung 244 die Steuerschaltung dadurch vollständig ein, daß sie in ihren ersten Einschaltzustand übergeht, so daß am Ausgang t 6 des Oder-Gatters F ein 1-Signal erscheint, wie es in Fig. 17 als Vorgang 1 dargestellt ist. Gleichzeitig werden in der anhand des Diagrammblocks 160 in Fig. 4 beschriebenen Weise den Gattern A und B Eingangssignale zugeführt, die bewirken, daß der Transistor Q 1 in der Vorwärtsrichtung vorgespannt und die Spule 252 des Elektromagneten 144 erregt wird. Hierdurch werden die Verschlußlamellen 110 und 112 in Richtung auf ihre Schließstellung bewegt. Während dieser Schließbewegung wird das am Ausgang t 6 des Gatters F und in der Leitung 474 erscheinende 1-Signal über die Leitung 476 der Basis des Transistors Q 3 zugeführt. Ebenso wie bei dem weiter oben beschriebenen Übersteuerungsarbeitsspiel wird der Basis-Emitter-Übergang des Transistors Q 3 durch dieses 1-Signal in der Vorwärtsrichtung vorgespannt, so daß der Schalter S 2 wirkungslos wird, da die Leitung 376geerdet wird. Infolgedessen wird entsprechend der bezüglich des Diagrammblocks 458 in Fig. 4 beschriebenen Weise die Blitzlichtsteuereinrichtung automatisch abgeschaltet.
  • Sobald die Verschlußlamellen 110 und 112 ihre Endstellung erreichen, wird der Schalter S 4 geschlossen, so daß das Signal am Ausgang t 3 des Gatters C aus einem 1-Signal in ein 0-Signal übergeht und die Motorsteuereinrichtung 316 den Motor 70 einschaltet, um den Reflexspiegel 50 freizugeben, damit er sich in Richtung auf die Belichtungsstellung bewegen kann. Der Deutlichkeit halber sind der Beginn des Einschaltens des Motors 70 und weitere Vorgänge in Fig. 18 entsprechend den Angaben in Fig. 4 bezeichnet. Die in Fig. 17 angegebenen Nummern der Vorgänge erscheinen in Fig. 18 als in Kreise eingeschlossene Nummern.
  • Sobald der Reflexspiegel 50 die Betrachtungsstellung verläßt, öffnet der Stößel 80 den Schalter S 5, so daß am Ausgang t 3 des Gatters C ein 1-Signal erscheint, um die Motorsteuereinrichtung 316 zu veranlassen, den Motor 70 abzuschalten. Wenn sich der Reflexspiegel 50 der Belichtungsstellung nähert, öffnet der Stößel 80 den Schalter S 3, und die Verzögerungsschaltung 330 wird eingeschaltet. Nach dem Ablauf der normalen Verzögerungszeit geht das in der Leitung 286 erscheinende Ausgangssignal der Triggerschaltung 288 aus einem 0-Signal in ein 1-Signal über, so daß am Ausgang t 2 des Gatters B anstelle eines 0-Signals ein 1-Signal erscheint. Die Spule 252 des Elektromagneten 144 wird abgeschaltet, damit die Feder 136 beginnen kann, die Verschlußlamellen 110 und 112 zu öffnen.
  • Ferner wird das in der Leitung 286 erscheinende 1-Signal durch den Inverter 420 invertiert und dann der Basis des Transistors Q 4 zugeführt. Daher erscheint in der Leitung 422 ein 0-Signal, um die Vorwärtsbewegung des Transistors Q 4 zu beseitigen und hierdurch den Nebenschluß Zeitgeberkondensators 430 wirkungslos zu machen und die Zeitgeberschaltung 402 in Betrieb zu setzen.
  • Nach einer Verzögerung, deren Länge so gewählt ist, daß die Verschlußlamellen 110 und 112 ihre voll geöffnete Stellung erreichen können, spricht die Triggerschaltung 400 der Schaltung 402 an, so daß das in der Leitung 396 erscheinende Ausgangssignal aus einem 0-Signal in ein 1-Signal übergeht, das durch die Leitung 606 dem Eingang g des Und-Gatters G zugeführt wird, so daß das am Ausgang t 7 dieses Gatters in der Leitung 608 erscheinende Ausgangssignal aus einem 0-Signal in ein 1-Signal übergeht, wie es in Fig. 17 bei dem Vorgang 2 dargestellt ist. Dieses 1-Signal wird über die Diode 610 und die Leitung 492 einem Eingang der Triggerschaltung 258 zugeführt, so daß das Ausgangssignal dieser Triggerschaltung aus einem 0-Signal in ein 1-Signal übergeht, um die Steuereinrichtung zu veranlassen, mit der Durchführung der nach einer Belichtung ablaufenden Phase zu beginnen. Der Übergang zu dieser Phase wurde weiter oben in Verbindung mit der gestrichelten Linie 604 in Fig. 4 beschrieben.
  • Sobald die Triggerschaltung 258 die Durchführung der nach einer Belichtung ablaufenden Phase einleitet, spielen sich die anhand der Diagrammblöcke 200, 202 und 206 in Fig. 4 beschriebenen Vorgänge ab, nach deren Beendigung der Probelauf der Kamera abgeschlossen ist.

Claims (4)

1. Regelschaltung für den aus vor, während und nach dem Belichten einer Filmeinheit liegenden Phasen gebildeten und von einem Ruhezustand ausgehenden Funktionsablauf einer mit einem elektromotorisch getriebenen Quetschwalzenpaar zum Entwickeln der belichteten Filmeinheit, einem zwischen Sucher- und Belichtungsstellungen bewegbaren Reflexspiegel und einem zwischen Offen- und Schließstellungen bewegbaren Lamellenverschluß versehenen vollautomatischen Spiegelreflex-Selbstentwicklerkamera, wobei durch die Bewegungen des Reflexspiegels und der Verschlußlamellen den Funktionsablauf überwachende Schalter (S 4, S 5, S 3) betätigt werden und für die Bewegungen in wenigstens eine Richtung in zeitlich aufeinander abgestimmter Folge jeweils ein elektrischer Kraftantrieb vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelschaltung ein manuell betätigbarer, bei Störungen im Funktionsablauf diesen in seinen Ruhestand unter Umgehung der Belichtungsphase rücksetzender Sicherheitskreis (S 7, S 8) zugeordnet ist.
2. Regelschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den den Funktionsablauf des Reflexspiegels (50) überwachenden Schalter (S 3) und den von ihm gesteuerten Verschlußregelkreis eine Zeitverzögerungsstufe (330) geschaltet ist.
3. Regelschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Schalter (S 8) des Sicherheitskreises ein von einem Filmzählwerk betätigbarer Schalter (S 6) vorgesehen ist.
4. Regelschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (S 6) in einem einen Blitzzündkreis der Kamera nebenschließenden Kreis liegt und die Blitzauslösung bei Betätigung sperrt.
DE2263908A 1971-12-29 1972-12-28 Regelschaltung für eine vollautomatisch arbeitende Spiegelreflex-Selbstentwicklerkamera Expired DE2263908C2 (de)

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