DE225830C - - Google Patents

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DE225830C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Mk 225830 -KLASSE 18 <z. GRUPPE
HEINR. STÄHLER,
in NIEDERJEUTZ i.Lothr.
Die Erfindung bezieht sich auf Gichtverschlüsse, bei welchen beim Begichten eine am Förderwagen hängende Glocke den Förderkübel und die Gichtöffnung überdeckt.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die die Glocke tragenden Seile oder Ketten entweder direkt in einen am Förderwagen angelenkten Rahmen oder über Rollen an demselben geführt, am Förderwagen selbst befestigt sind. Der Rahmen wird dabei am Ende der Laufschienen derart geführt, daß er sich dem vorderen Ende des Förderwagens nähert, so daß also die die Glocke tragenden Seile nachgelassen werden, damit diese sich auf die Gichtöffnung aufsetzen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Glocke in gehobener "und
Fig. 2 in gesenkter Stellung über dem Förderkübel.
Der Förderwagen c läuft mit den Achsen d und e auf den Schienen I, die am oberen Ende eine Abzweigung m besitzen. Der Förderwagen c trägt .den Förderkübel α. An die hintere Achse e ist ein Rahmen 0 angelenkt, dessen freies Ende eine Achse η trägt. An diesem Rahmen ist eine öse oder eine RoIIe^ befestigt, mit welcher das Seil oder die Kette q verbunden ist, an welcher die Glocke b hängt. Am vorderen Ende des Förderwagens c ist ein besonderer Träger f, der mit Rollen versehen ist, angebracht, über den das Seil q läuft. Anstatt dieses am Rahmen 0 zu befestigen, kann man es auch über die Rolle p wieder zurück zum Wagen c führen.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung verläuft wie folgt:
Beim Beschicken des Förderkübels α ist die Glocke b angehoben, wie in Fig. 1 dargestellt ist. In dieser Stellung liegen der Förderwagen c und der Rahmen 0 in einer geraden Linie. Wird der Förderwagen hochgezogen und nähert sich dem Ende der Laufschiene, so wird seine hintere Achse e und damit der Rahmen 0 auf ein Nebengleis m gesteuert, das im Kreisbogen zur Achse d als Mittelpunkt herumgeführt ist. Bei der Weiterbewegung wird sich daher die Öse oder die Rolle p, wie in Fig. 2 dargestellt ist, dem Förderwagen c nähern, so daß das Seil q nachgelassen wird. Die Glocke b senkt sich dann also allmählich über den Förderkübel α und setzt sich auf den Rand der Gichtöffnung auf, ehe der Förderkübel geöffnet wird.
Bei der Rückwärtsbewegung wird dann zunächst der Förderkübel α geschlossen, worauf
die Glocke b sich von ihm abzuheben beginnt, da durch HerabroUen von dem Gleise m Wagen und Rahmen wieder in eine gestreckte Lage zu einander kommen, so daß das Seil q angezogen wird.
Die Bewegung der Glocke b wird natürlich vergrößert, wenn statt der Öse eine Rolle p angebracht wird und das Seil q wieder zurückgeführt und am Wagen c befestigt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen Senken des Kübeldeckels beim Begichten, dadurch gekennzeichnet, daß die die Glocke tragenden Seile oder Ketten entweder direkt an einem am Förderwagen angelenkten Rahmen oder über Rollen an demselben geführt, am Förderwagen selbst befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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