DE225786C - - Google Patents

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DE225786C
DE225786C DENDAT225786D DE225786DA DE225786C DE 225786 C DE225786 C DE 225786C DE NDAT225786 D DENDAT225786 D DE NDAT225786D DE 225786D A DE225786D A DE 225786DA DE 225786 C DE225786 C DE 225786C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Iotentschrift
- ΛΙ225786 KLASSE 74 ö. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. September 1909 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf optische Signalvorrichtungen für Automobile und andere Fahrzeuge und bezweckt, dem Führer eines solchen Fahrzeuges die Möglichkeit zu geben, die Führer der nachfolgenden Fuhrwerke auf von ihm beabsichtigte Geschwindigkeitsoder Fahrtrichtungsänderungen aufmerksam zu machen, so daß Zusammenstöße der Fahrzeuge infolge zu plötzlichen, unerwarteten Anhalt ens
ίο usf. des vordersten Wagens vermieden werden. In bekannter Weise sind an der Rückseite des Wagens mit Aufschriften versehene Signalscheiben angebracht, die von dem Wagenführer sichtbar oder unsichtbar gemacht werden können.
Gemäß der Erfindung ist die Anordnung der Signale so gewählt, daß vor dem Erscheinen des vom Wagenführer beabsichtigten eigentlichen Signals, wie »Rechts« oder »Links« o. dgl., stets zuerst das »Vorsicht «-Signal erscheint, so daß die Führer der nachfolgenden Fahrzeuge zunächst darauf aufmerksam gemacht werden, daß der vor ihnen fahrende Wagenführer irgendeine Änderung seiner Fahrt beabsichtigt, worauf dieser seine Absicht durch Auslösen des betreffenden Signals kundgibt. Zu diesem Zweck sind in dem Signalkasten mehrere zweckentsprechende Getriebe angeordnet, die vom Führer gesteuert werden, so daß dieser entweder das eine oder das andere Signal ohne weiteres erscheinen lassen kann. Bei Nacht werden die Signale'in bekannter Weise elektrisch beleuchtet. Hierbei wird gemäß der Erfindung stets der für die Beleuchtung des · Vorsichtsignals bestimmte Kontakt zuerst geschlossen.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Rückansicht eines Automobiles, das mit der Neuerung versehen ist. Fig. 3 ist eine vergrößerte Stirnansicht der Signalvorrichtung. Fig. 4 ist eine Ansicht des Stellhebeis. Fig. 5 ist ein Querschnitt nach Linie e-e der Fig. 15. Fig. 6 ist ein solcher nach Linie g-g der Fig. 15, Fig. 7 ein solcher nach Linie f-f der Fig. 15. Fig. 8 ist eine Sonderansicht der Sperrvorrichtung, durch die eine der die Signale verdeckenden Tafeln in gehobener Stellung gehalten wird. Fig. 9 ist ein Querschnitt nach Linie a-a der Fig. 15 und zeigt das Getriebe, durch welches die Hauptwelle auf das »Rechts«- Signal einwirkt. Figi 10 ist ein Querschnitt nach Linie b-b der Fig. 15 und zeigt das Getriebe, durch welches die Hauptwelle auf das »Vorsicht «-Signal wirkt, um dieses auszulösen, bevor das »Rechts «-Signal erscheint. Fig. 11 ist ein Querschnitt nach Linie c-c der Fig. 15 und stellt das Getriebe zwischen der Hauptwelle und der Deckplatte des »Vorsicht «-Signals auf dem anderen Ende dieser Platte dar, um das »Vorsicht«- Signal vor dem »Links «-Signal auslösen zu können. Fig. 12 ist ein Querschnitt nach Linie d-d der Fig. 15 und veranschaulicht das Getriebe, durch welches die Hauptwelle auf das »Links«- Signal einwirkt. Fig. 13 ist eine Einzelansicht des Getriebes mit den zugehörigen Teilen der Fig. 9. Fig. 14 ist eine Einzelansicht des Getriebes mit den zugehörigen Teilen der Fig. 10. Fig. 15 ist eine Innenansicht des Kastens, welcher die Antriebsvorrichtung enthält; der Kasten ist teilweise ausgebrochen. Fig. 16 zeigt in Draufsicht die Einzelheiten der durch Fig. 15 dargestellten Vorrichtung.
Mit ι ist ein Automobil oder pferdeloser Wagen irgendeiner geeigneten Art bezeichnet. Im vorderen Teil des Wagens 1 befindet sich die übliche
Steuervorrichtung, wie ζ. B. ein Rad 2 auf der Steuersäule 3. In geeigneter Nähe der Steuersäule 3 ist ein Hebel 4 (Fig. 4) vorgesehen, welcher auf einer halbkreisförmigen Scheibe 5 arbeitet, auf der sich Teilungen oder andere Marken befinden, um die erforderlichen Stellungen des Hebels 4 kenntlich zu machen, die dieser einnehmen muß, um die gewünschten Signale einzustellen. Der Hebel 4 ist mit dem oberen Ende einer Stange 6 fest verbunden, welche die Bewegungen des Hebels 4 durch Winkelräder· 7, Stange 8, Universalgelenk 9, Stange 10, Winkelräder 11, Stange 12 und Winkelräder 13 und 14 (Fig. 13 und 15) auf die Hauptwelle 15 der Signalvorrichtung überträgt.
Der Hauptrahmen der Signalvorrichtung ist
ein länglicher Kasten 16, der an der Rückseite des Wagens leicht sichtbar angebracht ist.
Sein Hauptzweck ist die Aufnahme der arbeitenden Teile der Signale, besonders der Getriebe, optischen Signale usw.
Der Kasten 16 besitzt, wie in Fig. 9, 10, 11 und 12 gezeigt ist, eine durchsichtige Vorderwand 17. Diese besteht aus geschliffenem Glas oder anderem durchsichtigen Material und ist in verschiedene Abteilungen eingeteilt, z. B. drei, auf welche gewisse Worte oder Zeichen auffällig gemalt, gedruckt, graviert oder in anderer Weise angebracht sind. Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 gezeigt, wo die Scheibe 17 nahe der Mitte das Wort »Vorsicht« trägt. Links von diesem steht das Wort »Links« und rechts davon das Wort »Rechts«.
Um diese Worte gesondert verdecken zu
35' können, sind Deckplatten 18, 19 und 20 vorgesehen, die an der Vorderseite des Kastens 16 gelenkig befestigt sind. Die Art der Anlenkung oder Aufhängung dieser Platten an der Vorderseite des Kastens 16 kann beliebig sein. Gewohnliche Augen oder Ansätze 24 (Fig. 15) an der Stirnwand des Kastens 16 mögen als Lager für die Welle 21 der Platte 18, Welle 22 für Platte 19 und Welle 23 für Platte 20 dienen. Das »Vorsicht «-Signal soll gegeben werden, wenn es erwünscht ist, den nachfolgenden Fahrzeugen anzuzeigen, daß das Automobil anhalten, seine Geschwindigkeit verringern oder seine Bewegung in irgendeiner anderen Weise ändern will. Hat der Führer die Absicht, nach links oder rechts abzubiegen, so stellt er den Hebel 4 entsprechend ein. Dadurch wird jedesmal die Platte 19 und eine der beiden Platten 18 und 20 gehoben, so daß die entsprechenden Signale sichtbar werden. Innerhalb des Kastens 16 befinden sich hinter den Glasscheiben 17 eine Anzahl Lampen 25, welche dazu dienen, die Signale bei Nacht zu beleuchten. Wenn sich der Stellhebel 4 (Fig. 4) in seiner Mittellage 0 befindet, so sind alle drei Signale durch die Platten 18, 19 und 20 verdeckt; wird er in die Zwischenlagen V gelegt, so erscheint das Signal »Vorsicht«, und wird er in seine äußersten Stellungen R bzw. L gebracht, so erscheinen die Signale »Rechts« bzw. »Links«.
Aus den Fig. 9, 10, 11, 12, 15 und 16 ist zu ersehen, daß die Getriebe der Fig. 9 und 10 dann zur Wirkung kommen, wenn die Welle 15 in der einen Richtung gedreht wird, um zunächst das Signal »Vorsicht« und darauf das Signal »Rechts« auszulösen, während die Getriebe der Fig. 11 und 12 dann wirken, wenn die Welle 15 im entgegengesetzten Sinn gedreht wird, so daß zunächst wieder das Signal »Vorsicht« und sodann dasjenige »Links« erscheint.
Auf der \Velle 15 sitzen lose drehbar vier Zahnräder 26, 27, 28, 29, von denen je eines zu einem der oben erwähnten Getriebe gehört. Zahnrad 26 greift in einen Trieb 30, der auf der Welle 21 der Platte 18 des »Links«-Signals sitzt. Neben dem Zahnrad 26 sitzt auf der Welle 15 ein Arm 31 fest (Fig. 12), der mit dieser in geeigneter Weise verbunden ist. z. B. durch eine Hülse, welche auf der Welle durch eine Stellschraube 32 befestigt ist. In der Seitenwand des Rades 2.6 sitzt ein Stift 33, gegen den der Arm 31 drücken kann. Fernerhin ist mit der Seitenwand des Zahnrades 26 bei 35 eine Klinke 34 gelenkig verbunden, welche einen Ansatz 36 besitzt, der geeignet ist, zu gewissen Zeiten in die Bahn des Armes 31 zu treten. Die Klinke 34 trägt einen Zapfen 37, der in der Kurvenbahn 38 geführt wird. Wenn sich die Welle 15 und der Arm 31 in einer der Pfeilrichtung (Fig. 12) entgegengesetzten Richtung bewegen, so übt der Arm 31 keinerlei Wirkung auf das Getriebe 95 aus; bewegt sich indessen die. Welle 15 in der Pfeilrichtung, so daß der Arm 31 den Zapfen 33 berührt, so wird auch das Rad 26 und der Trieb
30 entsprechend gedreht, wodurch die Platte 18 gehoben wird. Der Arm 31 möge z. B. um V8 Drehung der Welle 15 bewegt werden, bevor er den Zapfen 33 berührt, und wenn diese Achteldrehung genügt, um die Platte 19 des »Vorsicht «-Signals anzuheben, so wird der Arm
31 den Rädern 26 und 30 keine Bewegung übermitteln, bevor nicht die Platte 19 des »Vorsicht «-Signals gehoben ist. Wenn der Arm 31 gegen den Zapfen 33 hin gedreht wird, so bewegt er sich an dem Ansatz 36 der Klinke 34 vorbei, ohne ihn zu berühren, weil der Zapfen 37 dieser Klinke 34 in dem umgebogenen Ende der Kurvenbahn 38 ruht, welches am weitesten von der Welle 15 entfernt ist; wenn nun das Rad 26 im Sinne des Pfeiles gedreht wird, so nimmt es die Klinke 34 mit und der Zapfen 37 der Klinke gelangt in den Teil der Kurvenbahn 38, der zur Welle 15 konzentrisch ist. Dies hat zur Folge, daß der Ansatz 36. dem Mittelpunkt des Rades 26 genähert wird, so daß' er sich in der Bahn des Armes 31 befindet. Wenn dieser zurückbewegt wird und sich dabei von dem Zapfen 33 entfernt, so greift er unter den Ansatz 36 und
dreht infolgedessen das Rad 26 zurück. Dadurch wird die Deckplatte 18 gesenkt und das Signal verdeckt. Hierauf wird die Klinke 34 wieder außer Eingriff mit dem Arm 31 gebracht, weil der Zapfen 37 in das untere Ende der Kurvenbahh 38 herabfällt.
Das Zahnrad 27 sitzt lose auf der Welle 15 und greift in einen Trieb 39 auf der Welle 22 der Platte 19. Auf der Welle 15 sitzt neben dem Zahnrad 27 ein Doppelarm 40,41 (Fig. 11), dessen Hülse durch eine Stellschraube 42 auf der Welle 15 befestigt ist. An die Seitenfläche des Rades 27 sind zwei Klinken 43 angelenkt, von denen jede einen Ansatz 44 und einen Zapfen 45 besitzt, der in der Kurvenbahn 46 geführt ist. Wenn die Welle 15 aus der Lage gemäß Fig. 11 in dem der Pfeilrichtung entgegengesetzten Sinne, also nach rechts gedreht wird, so übt sie auf das Rad 27 keine Wirkung aus.
Wird Welle 15 aber in der Pfeilrichtung gedreht, so wird Rad 27 durch Arm 40 und Nase 44 der oberen Klinke 43 mitgenommen und die Platte 19 gehoben, bis der Zapfen 45 in die Vertiefung der zugehörigen Kurvenbahn 46 getrieben wird; dadurch wird der Ansatz 44 außer Eingriff mit dem Arm 40 gebracht. Zur gleichen Zeit jedoch, in der diese letzte Bedingung erfüllt wird, ist der Ansatz 44 der gegenüberliegenden Klinke 43 in den Bereich des Armes 41 gekommen, so daß, wenn sich die Welle 15 nunmehr nach rechts (Fig. 11) dreht, die untere Klinke 43 das Rad 27 entgegen der Pfeilrichtung bewegt und dadurch die Deckplatte 19 senkt.
Betrachtet man nun gleichzeitig die Fig. 11 und 12 und erinnert sich, daß das Getriebe in Fig. 11 an dem einen Ende der Platte 19 des »Vorsicht«-Signals angeordnet ist, und daß das Getriebe der Fig. 12 auf die Deckplatte 18 des »Links«-Signals wirkt, so ist ersichtlich, daß die Bewegung der Welle 15 in der Richtung des neben den großen Zahnrädern 26, 27 angebrachten Pfeiles zunächst nur eine Drehung des Rades 27 verursacht, wodurch die das »Vorsicht«-Signal verdeckende Platte 19 gehoben wird.
Erst wenn die Welle 15 eine Achteldrehung ausgeführt hat, oder mit anderen Worten, wenn sich der Arm 31 in Fig. 12 gegen den Zapfen 33 des Rades 26 legt, wird durch die weitere Drehung der Welle 15 das Rad 26 mitgedreht und die das Linkssignal, verdeckende Platte 18 gehoben.
Zur Erzielung dieser Bewegungen ist der Hebel 4 zunächst auf V und dann auf L gestellt worden. Wenn der Hebel 4, nachdem die Platte 19 gehoben ist, in seine Mittelstellung zurückbewegt wird, so wird die Platte 19 wieder über das »Vorsicht«-Signal gedeckt, da der Arm 41 in Fig. 11 die Klinke 43 erfaßt und das Rad 27 in seine Anfangsstellung zurückbringt. Falls die Welle 15 anfangs nicht in der Richtung der großen Pfeile in Fig. 11 und 12, sondern dieser entgegen bewegt wird, so wird durch keines der beiden Getriebe auf die Platten 18, 19 eine Bewegung übertragen. Dagegen wird durch diese Rückbewegung der Welle 15 ein anderes, nachstehend beschriebenes Getriebe in Tätigkeit gesetzt, das ein öffnen des »Vorsicht«- und »Rechts «-Signals verursacht.
Das Zahnrad 28 (Fig. 10, 14 und 15), welches lose auf der Welle 15 sitzt, greift in einen Trieb 47 auf einer kurzen Welle 48, die in geeigneten Lagern ruht. Auf derselben Welle 48 sitzt außer dem Trieb 47 noch ein Trieb 50, der mit einem Trieb 49 auf der Welle 22 in Eingriff steht. Mit der Seitenfläche des Zahnrades 28 sind zwei Klinken 51 gelenkig verbunden.
Diese Klinken 51 sind mit Ansätzen 52 versehen, welche zeitweilig in die Bahn der auf der Welle 15 befestigten Arme 53 und 54 treten. Die Klinken 51 sind fernerhin mit Zapfen 55 versehen, die in Kurvenbahnen 56 geführt sind. Wenn die Welle 15 sich in der . Richtung des großen Pfeiles in Fig. 10 dreht, so wird das Zahnrad 28 durch Arm 54 und den Ansatz 52 der oberen Klinke 51 mitgenommen, bis die obere Klinke durch das Eindringen des Zapfens 55 in das umgebogene Ende der Kurvenbahn 56 außer Eingriff mit dem Arm 54 gekommen ist. Aber während dieser Zeit hat sich das Rad 28 weit genug gedreht, um unter Vermittlung der Triebe 47, 50, 49 die Platte 19 des »Vorsicht «- Signals zu heben (Fig. 3). Wenn die obere Klinke 51 außer Eingriff mit dem Arm 54 gekommen ist, ist der Ansatz 52 der unteren Klinke 51 in die Bahn des Armes 53 gelangt, so daß, wenn der Arm 53 in entgegengesetzter Richtung bewegt wird, dieser die untere Klinke 51 mitnimmt und das Rad 28 entgegen der Richtung des großen Pfeiles in Fig. 10 wieder in seine Anfangslage zurückdreht; dadurch wird die Platte 19 wieder gesenkt.
Wenn jedoch nach dem Heben der Platte 19 die Bewegung der Welle 15 in derselben Richtung um ein gewisses Stück fortgesetzt wird, so wird dadurch die Platte 20 des »Rechts «-Signals angehoben, und zwar unter Vermittlung der in Fig. 9 und 13 gezeigten Getriebe. Das Getriebe nach Fig. 9 (Schnitt nach Linie a-a der Fig. 15) verbindet die Welle 15 mit der Welle 23 der Deckplatte 20. Das Zahnrad 29 steht mit dem Trieb 57 in Eingriff, welcher auf einer in geeigneter Weise im Hauptrahmen gelagerten Welle 58 sitzt. Diese trägt ferner einen Trieb 59, der mit einem Trieb 60 in Eingriff steht, welcher wiederum auf der Welle 23 der Platte 20 sitzt. Dieses Getriebe besitzt ebenso wie die übrigen Getriebe Kupplungsglieder der oben beschriebenen Art, die mit 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68 bezeichnet sind. Wenn die Welle 15 im Sinne -des großen Pfeiles (Fig. 9) gedreht wird, so bewegt sich der Arm 65 gegen den Zapfen 64, ohne das Rad 29 zu drehen. Während dieser Bewegung
ist das in Fig. io gezeigte Getriebe in Tätigkeit, ■wodurch das »Vorsicht «-Signal ausgelöst wird. Berührt der Arm 65 jedoch den Zapfen 64, so wird das Rad 29 in der Pfeilrichtung gedreht und die Platte 20 gehoben. Wenn die Drehung des Rades 29 genügend weit fortgesetzt wird, so kommt der Ansatz 63 in die Bahn des Armes 65, so daß letzterer, wenn er seine Rückdrehung beginnt, die Klinke 61 und das Rad 29 in die Anfangsstellung (Fig. 9) zurückbewegt.
Wenn gewünscht wird, kann die Deckplatte 19 des »Vorsicht «-Signals zeitweilig durch geeignete Sperrvorrichtungen in gehobener Stellung gehalten werden. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung ist in Fig. 8 dargestellt, bei welcher die Platte 19 mit einem Finger 75 versehen ist, auf den eine Feder 76 einwirkt, die mit dem Hauptrahmen 16 verbunden ist. Diese Vorrichtung könnte z. B. von Hand bedient werden, jedoch soll sie nicht hierauf beschränkt sein. Wenn sie benutzt wird, so bleibt die Platte 19 so lange gehoben, bis der Finger und die Feder außer Berührung sind. Zum Schließen und Öffnen der Stromkreise für die Lampen 25 sind auf der Hauptachse 15 in gewissen Abständen gegeneinander versetzte Kontaktarme 69, 70, 71 angebracht, wie die Fig. 5, 6, 7 und 15 zeigen. Der Arm 69 kommt mit einer Platte 72 in Berührung, wenn sich die Welle 15 in solcher Richtung dreht, daß das Getriebe der Fig. 9 auf die Deckplatte 20 wirkt, um diese zu heben, so daß alsdann die Lampen hinter dem »Rechts «-Signal dieses erleuchten. Die Platte 72 ist an irgendeine geeignete elektrische Batterie angeschlossen, die sich an beliebiger Stelle des Fahrzeuges befinden kann. Der Arm 71 in Fig. 6 kommt mit einer Platte 73 in Berührung, wenn die Platte 18 gehoben wird; dadurch wird der Stromkreis für die Lampen geschlossen, welche sich hinter dem Teil der Scheibe 17 befinden, der das »Links«-Signal trägt. Der aus Fig. 7 ersichtliche Arm 70 berührt entweder die Platte 74 oder diejenige 77, je nachdem die Welle 15 in der einen oder anderen Richtung gedreht wird. Dreht sie sich in der einen Richtung, so wird das Getriebe der Fig; 10 in Tätigkeit gesetzt, um das »Vorsicht«-Signal auszulösen; bewegt sie sich dagegen in der anderen Richtung, so kommt das Getriebe der Fig. 11 zu demselben Zweck in Wirkung. In beiden Fällen wird der Stromkreis derjenigen Lampen geschlossen, die sich . hinter dem Teil der Glasscheibe 17, auf dem das Wort »Vorsicht« steht, befinden.
Die Einzelheiten der beschriebenen Ausführüngsform können beliebig verändert werden, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinflussen.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An der Rückseite eines Fahrzeuges angeordnete Signalvorrichtung, bei welcher mehrere Schriftsignale durch Heben und Senken von Klappen sichtbar gemacht und verdeckt werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Signaländerung stets ein besonderes »Vorsicht «-Signal vor dem eigentlichen Hauptsignal abgegeben wird, indem der die Signale steuernde Hebel (4) bei seiner Drehung in der einen oder anderen Richtung durch ein Gestänge (6,8,10,12) auf die Hauptachse (15) der Vorrichtung einwirkt und stets zunächst die Klappe (19) des Vorsichtsignals hebt, worauf bei seiner weiteren Bewegung entsprechend dem Drehsinn das eine oder andere Hauptsignal durch geeignete Getriebe ausgelöst wird.
  2. 2. Ausführungsform der Signalvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptwelle (15) der Vorrichtung für jedes Getriebe der einzelnen Signale ein Mitnehmerarm angeordnet ist, und zwar derart, daß z. B. für das Rechts- bzw. Linkssignal je ein einfacher Arm (65 bzw. 31) vorgesehen ist, der mit je einer Klinke (61 bzw. 34) zusammenarbeitet, die an den Haupträdern des betreffenden Getriebes (26, 29) drehbar befestigt sind, um bei der Drehung der Welle (15) die Deckplatten (18, 20) der Signale zu heben, während für das Vorsichtsignal zwei Getriebe vorgesehen sind, die durch auf der Hauptwelle (15) sitzende Doppelarme (53, 54 und 40, 41) sowie mit diesen zusammenwirkende Klinken (51 bzw. 43) auf die zugehörigen Getrieberäder (28, 27) einwirken, um die Deckplatte (19) des Vorsichtsignals stets vor der des Hauptsignals anzuheben/
  3. 3. Ausführungsform der Signalvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den an die Getrieberäder (26 bis 29) angelenkten Mitnehmerklinken
    (34. 43, 51. 61) Zapfen (37.45-55.67) vorgesehen sind, die sich in Kurvenbahnen (38, 46, 56, 68) führen, um die Klinken im geeigneten Augenblick von den auf sie einwirkenden Armen (31, 40, 41, 53, 54, 65) freizumachen, indem die Zapfen der Klinken bei der Drehung in Ausbuchtungen der Kurvenbahnen eintreten, so daß die Klinken so lange zurückgehalten werden, bis die Getrieberäder (26 bis 29) in ihre Anfangslage zurückgedreht sind.
  4. 4. Ausführungsform der Signalvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbahnen (38, 46, 56, 68) aus einem konzentrisch zur Hauptwelle (15) der Getrieberäder (26 bis 29) verlaufenden Teil und einer sich daran anschließenden Ausbuchtung zusammengesetzt sind, damit sich die Klinkenzapfen (37, 45, 55, 67) bei der Drehung zunächst in dem zur Welle konzentrischen Teil der Kurvenbahnen füh-
    ren, um das Mitnehmen der Räder (26 bis 29) zu ermöglichen, worauf sie zwecks Auslösung der Klinken in die nach außen gerichteten Ausbuchtungen dringen.
  5. 5. Ausführungsform der Signalvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (19) des Vorsichtsignals zeitweilig durch geeignete Sperrorgane in gehobener Lage gehalten werden kann, indem diese Platte (19) mit einem Finger (75) versehen ist, der von einer zweckentsprechenden Feder (76), die mit dem Hauptrahmen (16) der Vorrichtung verbunden ist, erfaßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5178822A (en) * 1991-09-24 1993-01-12 Arkansas Power And Light Company Steam generator corrosion monitoring system and method

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5178822A (en) * 1991-09-24 1993-01-12 Arkansas Power And Light Company Steam generator corrosion monitoring system and method

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