DE225580C - - Google Patents

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DE225580C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/04Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
    • B61D9/06Bodies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225580 KLASSE 20 c. GRUPPE
Kippwagen mit Einsatz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1910 ab.
Es ist bekannt, bei Kippwagen verschiebbare Einsätze anzuordnen, die beim Umkippen des Wagenkastens an.der Gleitbewegung des Materials auf eine bestimmte Strecke teilnehmen kann und schließlich mit ihrer oberen Kante festgehalten werden, so daß sie dann eine weitere Drehung um diese Kante erfahren.
. Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß nach erfolgter Entleerung des Wagenkastens und Zurückbringung desselben in die wagerechte Lage durch besondere Mittel gleichzeitig der Einsatz selbsttätig Wieder in die ursprüngliche Lage zurückgebracht wird. Die Zeichnung stellt vier verschiedene Ausführungsformen dar.
Nach Fig. 1 ist α der kippbare Wagenkasten, b, b1 der Einsatz, dessen Teil b gemäß Patent 205113 mit seitlichen Zapfen oben auf den Seitenwänden des Wagenkastens aufruht und durch Scharniere mit dem Bodenteil b1 verbunden ist. Dem Teil b sind nun hinten, nahe den Seitenwänden des Wagenkastens, dünne Drahtseile c angeschlossen, welche über Rollen d, d1, d% an der Hinterwand und dem Boden des Wagenkastens geführt sind, sodann über Rollen β laufen, welche sich an Lagerschienen f des Wagenuntergestells befinden, worauf die Seile bei den am Wagenkastenboden angebrachten Befestigungsösen g endigen.
Wird der Wagenkasten umgekippt, wie die punktierte Darstellung andeutet, so nehmen die Einsatzteile b, b1 die gestreckte Lage ein, indem b mit seinen oberen Lauf zap fen von den Endabbiegungen der auf den Wagenkastenseitenwänden befindlichen Schienen h gehalten wird, und gelangen die Seile c in die punktierte Lage ; hierbei kommen die Rollen d2 ganz nahe bei jenen e zu liegen. Da das Seil beim Umkippen und Vorwärtsgleiten des Einsatzes um die in der Ruhelage des Wagenkastens zwischen d2, e sowie zwischen g, e vorhandenen Seillängen nachgelassen wird, kann der Einsatz b um ein diesen Längen entsprechendes Maß nach außen gleiten. Wird dagegen der Wagenkasten wieder in die wagerechte Lage zurückgebracht, so wird das Seil, da sich die Rolle d2 und der Befestigungspunkt g wieder von der Rolle d entfernen, um die erwähnten Längen wieder angezogen und damit auch der Einsatz b in seine Ruhelage zurückgeführt.
Nach der Ausführungsform der Fig. 2 wird das Gestänge, welches zur Öffnung der Tür a1 dient, zur Rückbewegung des oberen Einsatzteiles b benutzt. An dem Türteil a1 sind die Schienen i, i1 befestigt, wobei * durch das Glied k mit dem Untergestell des Wagens verbunden ist. Der Vereinigungspunkt von i, i1 ist durch die Glieder n, n1 mit dem Einsatzteil b verbunden. Die Wirkungsweise ergibt sich aus der punktierten Stellung; beim Kippen knicken die Glieder n, n1 zusammen, so daß sich der Einsatz b, b1 vorwärts bewegen kann; bei Rückbringung des Wagenkastens in die wagerechte Lage und Schließung des Türteils werden die Glieder n, n1 wieder gestreckt und schieben den angeschlossenen Einsatz zurück.
Nach der Ausführungsform der Fig. 3 ist am Boden des Wagenkastens a an einem Lagerbock ein Winkelhebel u angehangen; der Einsatz b, b1 ist mit seinem' Rückwandteil b oben an den Seitenwänden des Wagenkastens gelenkig befestigt angenommen, so daß der Ein-
satz bei Kippung des Wagenkastens keine fortschreitende gleitende Bewegung machen kann, und seine Endstellung die punktiert dargestellte ist. Alsdann liegt der längere Arm des Hebels u dem vorderen Ende eines im Wagenkastenboden befindlichen Schlitzes an. Wird der Wagenkasten wieder in die wagerechte Lage gebracht, so knicken die beiden Einsatzteile b, b1 zusammen, der Hebel u schlägt um und kommt
ίο mit seinem längeren Arm gegen einen unten am Teil b befindlichen Ansatz u1 zu liegen; kommt der Wagenboden schließlich in die wagerechte Lage, so trifft der kürzere Hebelarm von u gegen das Wagenuntergestell, und es wirkt dabei der längere Arm von u derartig gegen den Ansatz u1 des Einsatzteiles b, daß der Einsatz wieder völlig winklig eingestellt wird.
Nach der Ausführungsform der Fig. 4 ist die Rückwand b des Einsatzes an eine Welle p unter Vermittlung von Hebeln p1 angeschlossen. Die Welle p, welche am Wagenkasten α gelagert ist, dreht sich beim Kippen des Wagenkastens, durch die Bewegung des beweglichen Einsatzes dazu veranlaßt. Auf diese Welle p ist nun außerhalb des Wagenkastens auf einer oder auf beiden Seiten desselben ein Hebel q aufgekeilt, an welchen unter Vermittlung eines am Wagenkasten gelagerten Winkelhebels r und eines Lenkers r1 eine Stange t angeschlossen ist, die an geeigneter Stelle nochmals am Wagengestell in einer drehbaren Lagerung s geführt ist. Bei Kippung des Wagenkastens wird die Stange t durch das Hebelwerk zu einer Abwärtsbewegung veranlaßt. Wenn man den Wagenkasten wieder in die wagerechte Lage zurückbringt, so stößt das Ende der Stange t gegen das Untergestell des Wagens, und sie selbst wird dadurch aufwärts bewegt sowie das Gestänge derartig umgesteuert, daß der bewegliche Einsatz von der Welle p in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt wird.
In sämtlichen vier Ausführungen ist die relative Bewegung zwischen Wagenkasten und Wagenunterteil zur Erzielung der beabsichtigten Wirkung benutzt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Kippwagen mit Einsatz, der beim Kippen des Wagenoberteils eine das Ausschütten des Wageninhalts fördernde Bewegung macht, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Einsatz mit dem festen Wagenunterteil durch Zwischenglieder verbunden ist oder in Verbindung tritt, die ihn beim Zurückführen des Wagenoberteils in die wagerechte Lage zwangläufig in die ursprüngliche Lage zurückbringen.
  2. 2. Kippwagen mit Einsatz nach Anspruch .i, wobei der Einsatz aus zwei dem Boden und der Rückwand des Wagens anliegenden, gelenkig verbundenen Platten' besteht, von denen der Rückwandteil mit seitlichen Zapfen oben auf den Wagenseitenwanden gleiten kann, dadurch gekennzeichnet, daß an die Rückwand (b) des Einsatzes Seile oder Ketten (c) angeschlossen und diese dem Wagenkastenboden entlang nach vorn, alsdann unten nach dem Wagenunter-, gestell und von diesem nach oben an den Wagenkastenboden geführt und diesem daselbst angeschlossen sind.
  3. 3. Kippwagen mit Einsatz nach Anspruch i, bei dem die eine Längswand des Wagenkastens durch Lenker schwingbar am Wagenunterteil befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser. Lenker durch Glieder (n, n1) mit dem Rückenteil (b) des Einsatzes verbunden ist.
  4. 4. Kippwagen mit Einsatz nach Anspruch i, bei dem der Rückenteil (b) des Einsatzes mit seitlichen Zapfen gelenkig oben an den Wagenkastenseitenwänden befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Wagenkastenboden unterhalb des Einsatzes ein Winkelhebel (u) befestigt ist, der bei Rückgang des Wagenkastens in die wagerechte Lage mit dem einen Arm gegen das Untergestell trifft, während der andere Arm gegen einen Ansatz (u1) des Einsatzes (b1, b) wirkt und diesen in den Wagenkasten winklig eindrückt.
  5. 5. Kippwagen nach Anspruch 1, bei dem die Rückwand des Einsatzes an eine mit Hebeln versehene Welle angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Welle (p) außerdem ein Hebelgestänge (q, r1, r) trägt, das durch die Kippbewegung des Wagenkastens und die Drehung der Welle (p) in eine solche Lage gebracht wird, daß beim nachherigen Zurückbewegen des Wagenkastens das Ende des in einer Führung (s) geführten Gestänges (t) gegen das Untergestell des Wagens stößt, das Gestänge dadurch umgesteuert wird und den Einsatz zwangläufig in seine ursprüngliche Lage zurückbewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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