DE2255604C3 - Vorderabstützvorrichtung für Sicherheitsskibindungen - Google Patents

Vorderabstützvorrichtung für Sicherheitsskibindungen

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DE2255604C3
DE2255604C3 DE19722255604 DE2255604A DE2255604C3 DE 2255604 C3 DE2255604 C3 DE 2255604C3 DE 19722255604 DE19722255604 DE 19722255604 DE 2255604 A DE2255604 A DE 2255604A DE 2255604 C3 DE2255604 C3 DE 2255604C3
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Brigitte 7000 Stuttgart Sittmann geb. Vöster
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Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
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Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorderabstützvorrichtung für Sicherheitsskibindungen mit je einem seitlichen Traghebe! gelagerten seitlichen Stützarmen für den Schuh und einer Haltefederung, die über die Traghebel die Stützarme in eine den Schuh in einer Mittellage haltende Stellung drücken.
Es sind Vorderabstützvorrichtungen bekannt, bei denen ein vorderes Abstützglied mittels zweier nach vorn zusammenlaufender Traglenker mit einer am Ski
5S befestigten Grundplatte gelenkig verbunden ist und zwei seitliche nach hinten gerichtete Abstützarme aufweist. Die Abstützarme sind hierbei mit dem vorderen Abstützglied und dadurch miteinander stan verbunden. Wird, z. B. infolge eines Drehsturzes, eint starke seitliche Kraft auf den Schuh ausgeübt und wire dadurch das vordere Abstützglied aus einer Raststel lung seitlich herausgedrückt, wird der Schuhvordertei unter der hieibei meist gleichzeitig auftretenden star ken Vorschubkraft keilförmig zwischen die heidei
g5 seitlichen Stützarme gepreßt, wodurch die Sicherhei des Ausrastens und die Freigabe des Schuhes behin dert wird.
Eine Vorderabstützvorrichtung der eingangs be
Gegenstand dieser Druckschrift weist zwar Traehebel und seitliche Stützarme für den Schuh auf. Die seitli !hen Stützarme sind in Gelenken an de-, Traghebeln < ngelenkt, im übrigen jedoch unab^stützt SS ldihh t dem Druck des Sh
d"rch h e'"e emzxge gememsame Langsfuh-
zum Seitwartsausschwenken gebracht werden
ν ι, ?!£"£ dRe-hAUfgal"i ZUgrU;ide' die Nachte.le e.*s^Ln Re bungsw.de rstandes beim
Ausrasten zu vcrme«fen und sowohl eine sichere Hai- 1J5 terung des Schuhes wahrend des Laufes m,t e.ner gewesen Nachg.eb.gke t in seitlicher Richtung als auch eine hohe Sicherheit hinsichtlich der Freigabe des Schuhes bei stärken seithchen Kräften zn gewährleisten. Die Erfindung lost das Problem dadurch, daß ao an den Traghebeln zweiarmige Abstutzhebel gelenkig geiagert sind deren e, er Hebelarm von der Haltetederung belastet ist und deren anderer Hebelarm sich m,t seinem äußeren Ende, das in Sk.langsrichtung ge-
fuhrt .st.gegen einen der seitlichen Stutzarme, densel- a5 ben gegen den Schuh druckend abstützt.
Im Gegensatz zum Gegenstand der bereits erwähnten deutschen Oflenlegungsschnrt 2034355 stützen sich also beim Gegenstand der ν orliegenden Erfindung die seitlichen Stutzarme über die aus den T-;.gheheln und den erlindungsgemaßen Abstutzhebeln bestehenden Hebelaggregate ah wobei ein seitliches Ausweichen der Abstutzhebel durch die Längsführung der Abstutzhebel verhindert wird. Die seitlichen Abstützarme wirken somit unmittelbar über die Abstutzhebel auf die Halte ederung ein. jedoch derart, daß sich hierbei das aus den Traghebeln und den Abstützhebeln bestehende Aggregat in sich verformt. Es läßt sich hierdurch eine vorteilhafte Übersetzung der von den seitlichen Stutzarmen auf die Haltefederung ausgeübten Kraft und eine besonders vorteilhafte Federungscharaktenstik erzielen, indem in Abhängigkeit vom seitlichen Ausweichhub der Abstützarme eine relativ gleichförmige Federung erzeugt werden kann, bis bei Erreichen eines bestimmten Hubes die Freigabe des Schuhes durch den seitlichen Abstützarm erfotgt. In dieser letzten Hubphase sinkt die auf den Abstützarm wirkende Kraft sehr schnell auf einen niederen Wert ab. Der Schuh kann sich somit gegen eine nur geringe Gegenkraft am Abstutzarm aus der Bindung befreien, wohingegen die relativ konstante Federkraft auf den Abstutzarm wahrend seines reitlichen Ausweichhubes eine optimale Energieaufnahme erbringt, was im Hinblick auf die Stoßfestigkeit der Bindung sehr von Vorteil ist. Gleichzeitig läßt sich eine « gunstige Anordnung der Haltefederung in Skilängsrichtung erreichen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung stützt sich der in Skilängsrichtung gegen einen seitlichen Stützarm abgestützte Abstützhebel gegen eine Führungskurve ab, die einen in der Hauptsache in Skiquerrichtung verlaufenden äußeren Kurvenabschnitt und einen in der Hauptsache etwa in Skilängsrichtung verlaufenden inneren Kurvenabschnitt aufweist, so daß bei einem Auswärtsschwingen des zugeordneten 6s Stützarmes und des ihn tragenden Traghebels der Abstützhebel nach einem bestimmten Hub von dem etwa skiquergerichteten Kurvenabschnitt gelangt und daabstützen
Dle Traghebel ihrerseits sind vorzugsweise an ihrem vorderen Ende am Ski gelagert, während sie an ihrem hinteren Ende die seitlichen Stützarme tragen, die ihrerseits - von der Skilängsmitte aus - außerhalb ihrer Anlenkung an den Traghebeln mit den in einem mittleren Teil der Traghebel an diesen angelenkten Abstützhebeln in durch Führungskurven gesteuertem Eingriff stehen
Zweckmäßig sind die in der Hauptsach·, quergerichteten Abschnitte der Fuhrungskurven zur tangentialcn Bewegungsrichtung der Abstutzhebel leicht ansteigend geneigt. Vorteilhaft w.rken die Abstützhebel mittels Fuhrungskanten oder -zapten mit den Fuhrungskurven zusammen, wobei nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Fuhrungskurven von den vorderen ,„, wesentlichen quer zur Skilängsrichtung verlaufenden Kanten der seitlichen Stutzarme skiaus waits von deren Anlenkungen an den Traghebeln gebildet sind
Gemäß der Erfindung wird weiterhin vorgeschlagen, daß die vorderen Lagergelenke der Traghebel einen gioßeren Abstand voneinander haben als die Anlenkungen der seitlichen Stützarme an den Traghebeln. Hierdurch W1rd erreicht, daß bei einer Bewegung der Traghebel aus der Mittellage heraus entsprechend der naturlichen Schwenkbewegung des Skischuhes um einen hinteren unter dem Absatz liegenden Drehpunkt die Traghebel und mit ihnen die Stützarme zunächst der Schwenkbewegung des Ski schuhes folgen und ersi nach Überschreiten einer be stimmten Lage zur erleichterten Freigabe des Schuhes eine weitere Schwenkbewegung nach vorn ausführen.
Eine weitere Verbesserung der vorderen Abstützung des Skischuhes ergibt sich dadurch, daß die Traghebel gleichzeitig mittlere Stützglieder für den Skischuh sind. Vorzugsweise sind zu diesem Zweck die Traghebel zur Abstützung des Skischuhes mit Rollen versehen, die in einfachster Weise in den die Traghebei mit den seitlichen Stützarmen verbindenden Gclenken angeordnet sind. Eine besonders sichere Ab-Stützung des Skischuhes bei geringen Reibungswiderständen läßt sich dadurch erzielen. Zur Abstützung an dem Skischuh können die seitlichen Stützarme in an sich bekannter Weise einstellbar ausgebildet sein.
In der Zeichnung sind Ai-sführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung etwa dieses Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 eine Alternative zu Fig. 2.
Fig. 4 und 5 zwei schematische Darstellungen der Bewegungsverhältnisse bei einer Ausführung etwa nach Fig. 3 und
Fig. 6 eine konstruktive Darstellung einer etwas anderen Ausführunesform der Erfindune.
Auf dem Ski 10 (Fig. I) ist eine Grundplatte 11, gegebenenfalls auch in Ciehäuseform od.dgl., in geeigneter Weise, z. B. mittels Schrauben, befestigt. Auf der Grundplatte sind mittels vorderer Gelenke 12 mit zur Skioberfläche senkrechten Achsen zwei Traglenker 13 schwenkbar gelagert. Die Traglenker tragen an ihren hinteren Enden 13a mittels Gelenke 14, ebenfalls mit zur Skioberfläche senkrechten Achsen, seitliche Stützarme 15. Diese bestehen je aus zwei Teilen 16 und 17, die durch Gelenke 18 miteinander verbunden und deren Winkelstellung zueinander durch Schrauben 19 ein- und feststellbar sind. Da die Traglenker 13 mit den seitlichen Stützarmen 15 verbindenden Gelenke 14 haben hierbei einen kleineren Abstand voneinander als die vorderen Lagergelenke 12 der Traglenker 13.
An den Traglenkern 13 sind des weiteren mittels Gelenke 20, ebenfalls mit zur Skioberfläche senkrechten Achsen, Abstützhebel 21 in Form von Winkelhebeln gelagert, deren eine Hebelarme 22 quer zur Skilängsrichtung einwärts gerichtet sind, während die anderen Hebelarme 23 im wesentlichen längsgerichtet sind und sich mit abgerundeten Endkanten 24i» von Hebelköpfen 24 an Führungskurven 25 anlegen, die durch die vordere Kante der seitlichen Stützarme zwischen deren Anlenkung 14 an den Traghebeln und dem hinteren zur Anlage am Skischuh dienenden Teil 17 der seitlichen Stützarme 15 gebildet werden. Die Führungskurven 25 weisen einen Kurvenabschnitt 26, der im wesentlichen in tangentialer Richtung zu dem Hebelarm 23 des Abstützhebels 21, jedoch mehr oder weniger leicht geneigt hierzu verläuft, sowie einen Kurvenabschnitt 27 auf, der unter Bildung einer scharfen Ecke 28 an den Kurvenabschnitt 26 mit in der Hauptsache radialer Richtung des Hebelarmes 23 anschließt. Die Hebelarme 23 der beiden Abstützlenker 21 sind ferner durch ein stangenförmiges Verbindungselement 29 miteinander verbunden, das mittels eines Fuhrungszapfens 30 in einem Längsschlitz 31 in der Grundplatte 11 mit Bezug auf den Ski in Querrichtung abgestützt ist.
An Stelle des Verbindungselementes 29 können gegebenenfalls auch zwei Lenker vorgesehen sein, die mit gemeinsamen oder gesonderten Gelenken in der Nähe der Längsmittelachse m-m der Vorrichtung am Ski bzw. an der Grundplatte 11 in Querrichtung abgestützt sind.
Die Hebelarme 22 der Abstützlenker 21 tragen an ihren freien Enden Führungsköpfe 32, die in Aussparungen eines beweglichen Federwiderlagers 33 eingreifen. Dieses ist in geeigneter Weise an der Grund platte 11 in Skilängsrichtung geführt und dient zur Abstützung einer Rastfeder 34, die mit ihrem anderen Ende an einem in Skilängsrichtung verstellbaren Federwiderlager 35 an der Grundplatte od.dgl. abgestützt ist.
In den Gelenken 14, welche die Traglenker 13 mit den seitlichen Stützarmen 15 verbinden, sind des weiteren Rollen 36 gelagert, die zusätzlich zu der seitlichen Abstützung durch die hinteren Teile 17 der seitlichen Stützarme 15 zur mittleren Abstützung eines Skischuhes 37 dienen.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsucispiel etwa entsprechend Fig. 1 nochmals vereinfacht dargestellt, wobei gleiche Teile wie in Fig. 1 mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Die Variante nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 2 lediglich dadurch, daß die seitliche Abstützung der Abstützhebel 21 quer zur Skilängsrichtung statt durch ein Verbindungselement 29 durch gesonderte in Skilängsrichtung verlaufende Längsschlitze 31« abgestützt werden, welche z.B. die mit den Führungskurven 25 an den seitlichen Stützarmen 15 zusammenwirkenden Hebelköpfe 24 in Skilängsrichtung oder etwa in dieser Richtung führen. In den F«g. 4 und 5 ist die Wirkungsweise der Abstützvorrichtung nochmals an Hand einer vereinfachten Darstellung der Ausführungsform nach Fig. 3 erläutert, wobei sich jedoch die skieinwärts gerichteten Hebelarme 22 der Abstützhebel 21 einander iiberkreuzen.
Fig. 4 zeigt in ausgezogenen Linien die Stellung der einzelnen Teile in Raststellung der Vorrichtung. Des weiteren ist in strichpunktierten Linien sowohl in Fig. 4 als auch in Fig. 5 eine Zwischenstellung der Teile (je mit einem Strich versehen) kurz vor der Freigabe des Schuhes durch einen der seitlichen Stützarme
»0 15 (in dessen Stellung 15 ) sowie ferner in Fig. 5 in ausgezogenen Linien die Stellung der Teile nach Freigabe des Schuhes durch den seitlichen Stützarm (in dessen Stellung 15") dargestellt.
In der in Fig. 4 (wie auch in Fig. 2) dargestellten,
as in Fig. 4 mit ausgezogenen Linien gezeichneten mittleren Rastlage liegt der Skischuh 37 gleichmäßig an den beiden seitlichen Stützarmen 15 und an den Rollen 36 an den Enden der Traghebel 13 an. Die Abstützhebel 21 stehen einerseits unter der Wirkung der gemeinsamen mittleren Rastfeder 34 und stützen sich andererseits mittels ihres hinteren Hebelkopfes 24 am Kurvenabschnitt 26 der Führungskurve 25 der seitlichen Stützarme 15 ab. Das Federwiderlager 33 nimmt bei entspannter Feder 34 die äußerste Stellung ein, und das Gelenk 14 befindet sich in geringerem Abstand von der Längsmittelebene m-m der Abstützvorrichtung als das Gelenk 12 des Traghebels 13. Die Feder 34 sucht die Abstützhebel 21 um den Hebelkopl 24 des Hebelarmes 23 zu drehen, wobei die Enden dieser Hebelarme durch ihre Querabstützung (in Fig. 2 durch das querliegende Verbindungselement 29, in Fig. 4 durch die Längsschlitze 31a) daran gehindert werden, in Querrichtung des Skis auszuweichen. Dadurch wird auch die Lage der Traghebel 13
bestimmt, wobei die seitlichen Stützarme 15 unter Federwirkung mittels ihrer Kurvenabschnitte 26 gegen die Hebelköpfe 24 gedrückt werden. Die in Fig. 1 angedeutete Einstellbarkeit durch die Schrauben 15 ermöglicht es, die Stützarme 15 mit geringem Spiel.
d.h. ohne Anlagedruck an den Skischuh 37 anzupassen, während sich der Skischuh gleichzeitig nach vorn gegen die Rollen 36 in den Gelenken 14 anlegt.
Tritt eine starke Seitenkraft P (Fig. 4) am Vorderteil des Skischuhes, z.B. infolge eines Drehsturzes
auf, sucht diese den seitlichen Stützarm 15 und der den Stützarm tragenden Tragarm 13, der über der Abstützhebel 21 am Kurvenabschnitt 26 der Führungskurve 25 abgestützt ist, als Einheit um das vordere Gelenk 12 des Traghebels 13 zu verschwenken
Diesem Verschwenken setzt jedoch der unter dei Wirkung der Rastfeder 34 stehende, im Längsschliti 31 β abgestützte Abstützlenker 21 einen federnder Widerstand entgegen, so daß eine Auswärtsbewegunj des seitlichen Stützannes IS nur dadurch stattfinder kann, daß der Traglenker 13 aus der in Fig. 4 ausgezogenen Lage in die strichpunktierte Lage 13' verschwenkt wird und hierbei den Abstützlenker 21 entgegen der Federwirkung 34 - ebenfalls aus dei
ausgezogenen I .agc in die strichpunktierte Lagt·. 21 in einem der Sdiwcnkriehtung des fraglenkers 13 entgegengesetzten Schwenksinnc ebenfalls \cischwenkt. Der Mcbelkopf 24 des Abstut/.lenkers 21 gleite! hierbei über den relativ /um \bstützlenker ansteigenden Kurvenahschnitt 26 und gegebenenfalls über eine noekenai tige Hrhöhung desselben (Fig 1) ■ hinweg, bis ei - etwa entsprechend der strichpunktierten 1.age der V01 helming (I ig. 4 und .'S) ■· am Kurseneckpunkt 28 auf den abfallenden Kurvenabschnitt
27 gelangt und dadurch den se.ilhchen Stui/ariM 15 /um Ausschwenken nach vorn lieigihl. wie dieses in der ausgezogenen Lage der V01 richtung nach Lig "* dargestellt ist.
Die Rastleder 34 vviul hieibei zusammengedruckt. wie aus ilen Lagen 33, 33' und 33 hervorgeht, wah rend der seitliche Stutzarm 15 vom Kinvenabschnitt 26 (26') zunächst nach hinten etwas /ui uckgedrückt wird, entsprechend der Bewegung des Schuhes, dei sich bei einem Drehstur/ in der Regel um einen Drehpunkt unterhalb des Schuhabsatzes in Pfeilrichtung /' dreht, und schließlich in die Lage 15" nach vorn ausschwingen kann.
Solange die Krall /' nur kui/zeitig wiikt und dei Ifebelkopl 24 den Kurvenab'.chnitt 26 an der SuIIe
28 nicht verlaßt, wird der seitliche Stiit/.arm 15 unter der Wirkung dei Leder 34 und untei Veimittlung des l'raglenkers 13 sowie des Abstülzlenkers 21 wieder 111 die ursprüngliche. Stellung 15 /uiückkehrcn Wirkt jedoch, wie dieses im Lalle eines Drchsturz.es der Fall ist. die Kraft P längere Zeit und gelangt dadurch der Hebelkopf 24 über die Stelle 28 auf den Kurvenabschnitt 27 hinaus, wird der Schuh Ireigcgeben.
His zum Punkt 28 wird du· Lcder 34 weiter gespannt, da durch die Weiterbewegung des Traglenkers 13 bis zur I age 13' bzw. bis /um Punkt 28 der Abstützlenkei 21 m der Luhrung 31« zusätzlich nach vom gedruckt wird. Sobald jedoch der Fekpunkt 28 überschritten lsi und der seitliche Stützarm 15 durch Übergang aus der Lage 15' in die I agc 15" nach vorn schwenken kann und den Schuh 37 freigibt, kann gegebenenlalls das Gelenk 14, z.B. in der Stellung 14". seine eingenommene L age ganz oder nahezu ganz, beibehalten, so daß eine weitere Spannung der Leder 34 nicht oder nur gennglugig stattfindet und das Lederwiderlager 33 in der Stellung 33" verbleibt (Fig. 5). Doch kann bei geeigneter Ausbildung der Führungskurve 25 und.oder entsprechender Ausbildung dei Lenker auch eine Rückbewegung der Vorrichtung erzielt werden Andererseits kann die Kurvencharakteristik auch derart gestaltet sein, daß / B. nach Über schreiten des (jbergangspunktes 28 bzw. im Verlaufe des Kurvenabschnitts 27 eine Stillsetzung der Rastfedei 34 b/w. 134 eintritt und die Teile der Mindung in ihrer ausgerasteten Lagt: verbleiben, so daß sie zur weiteren Benutzung der Bindung von Hand od.dgl. wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgedrückt weiden müssen
In L ig. ti ist ein etwas konstruktiveres Auslühningsbeispiel dargestellt. Gleiche oder entsprechende Teile wie m Hg. I sind mit gleichen Bezugszeichen, icdoch um KM) vermehrt, bezeichnet Die Querab Stützung der in (ielenken 120 an den Traghebeln 113 gelagerter Abslutzhebel 121 kann beliebig, ζ B. wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen. ciiolgen In Fig. <S sind hierfür Zapfen 131 vorgesehen, die in Liingsschlitzcii 131« abgestutzt sind. Die seitlichen Stüt/arme 115 sind wieder in zwei Teile 116 und 117 unterteilt, die eine Einstellung des den Schuh seitlich lührenden hinteren Stützannteils 117 relativ zu dem vorderen durch die Führungskurve 125 am Abstützhebel 121 geführten Stützi-rmteil 116 mittels L.insiellschrauben 119 erlaubt, wobei Federn 119a vorgesehen sein können, um das Teil 117 kraftschlüssig in der eingestellten Lage zu halten. Ein Anschlag 137 iTcgrenzt die Bewegung der Traghebel 113. Die 1 raghebel 113 sind nach hinten verlängert, wobei die Verlangerungen 136 - entsprechend den Rollen 36 in Fig. 1 bis 5 - zur Längsabstützung des Schuhvorderteils dienen. Im übrigen ist die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Fig. 6 die gleiche wie diejenige der vorherbeschriebenen Ausführungsbeispiele.
Gegebenenfalls können in allen Fällen schwache Federn vorgesehen sein, um die seitlichen Stützarme 15, 115 auch bei nicht eingespannttr Bindung in Berührung mit den Stützhebeln 21 bzw. 121 /u halten
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Aus führungsbeispiele beschränkt. Auch können durch geeignete Ausbildung der pührungskurven 25, 125 bzw. der Kurvenabschnitte 26,27,126,127 und eines mehr oder weniger plötzlichen Übergangs zwischen beiden Kimenabschnitten die Charakteristik für die ■\usrastbewegung der seitlichen Stützarme beeinflußt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
609641/211

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Vorderabstützvorrichtung für Sicherheitsskibindungen mit auf je einem seitlichen Traghebel gelagerten seitlichen Stützarmen für den Schuh und einer Haltefederung, die über die Traghebel die Stützarme in eine den Schuh in einer Mittellage haltende Stellung drücken, dadurch gekennzeichnet, daß an den Traghebeln (13, 113) zweiarmige Abstützhebei (21,121) gelenkig gelagert sind, deren einer Hebelarm (22,122) von der Haltefederung (34,134) belastet ist und deren anderer Hebelarm (23,123) sich mit seinem äußeren Ende (Kührungskante 24a oder Zapfen 124), das in Skilängsrichtung geführt ist, gegen einen der seitlichen Stützarme (15, 115), denselben gegen den Schuh drückend, abstützt.
    2. Vorderabstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dali sich der in Skilängsrichlunggegen einen seitliehen Stützarm (15,115) abgestützte Ahstützhebel (21. 121) gegen eine Führungskurve (25,125) abstützt, die einen in der Hauptsache in Skiquerrichtung verlaufenden iußeren Kurvenabschnitt (26,126) und einen in der Hauptsache etwa in Skilängsrichtung verlaufenden inneren Kurvenabschnitt (27, 127) aufweist. Sd dali hei einem Auswärtsschwingen des zugeordneten Stüt/armes (15.115) und des ihn tragenden Traghebds (13, 113) der Abstutzhebel nach einem bestimmten Hub von dem etwa skiquergerichtctcn Kurvenahschnitt (26, 126) auf den etwa skilangsgerichtettn Kurvenabschnitt (27 127) gelangt und dadurch ein verstärktes Ausschwenken des Stützarmes (15. 115) bewirkt
    3. Vorderahsliitzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützhcbel (21.121) beider Skiseiten sich mit ihren einen skieinwärtsgerichteten Hebelarmen (22. 122) gegen eine gemeinsame, in Skilängsrichtung angeordnete Haltefederung (34, 134) abstützen.
    4 Vorderabstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützhebei (21) beider Skiseiten über ein Querglied (29) bzw Quergliedelemente durch eine ein/ige, gemeinsame 1 angsführung (31) am Ski abgestutzt sind.
    ^ Vorderabstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ahstützglieder (121) beider Skiseiten durch gesonderte Längsführungen (31a) am Ski geführt sind.
    (v Vorderabstutzvorrichtunp nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Traghebel (13, 113) an ihrem vorderen Ende am Ski (bei 12, 112) gelageit sind und an ihrem hinteren Ende (bei 14. 114) die seitlichen Stützarine <15. 115) tragen, die ihrerseits - von der Skilängsmitte (m-in) aus - außerhalb ihrer Anlenkung (14, 114) an dc'ii Traghebeln (13, 1.13) mit den in einem mittleren Teil der Traghebel an diescnangclcnkten Abstützhobcln (21, 121) in durch I ührungskurvcii (25. 125) gesteuertem Fingriff stehen.
    7. Vorderabstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis (t, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Hauptsache quergcrichteien Abschnitte (26, 126) der Führungskurven (25. 125) zur tan-
    gentialen Bewegungsrichtung der Abstützhebel leicht ansteigend geneigt sind.
    S. Vorderabstützvorrichtung nach Anspruch <i oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützhebei (21, 121) mittels ihrer Führungskanten (24a) oder -zapfen (124) mit den Führungskurven (25, 125) zusammenwirken.
    4. Vorderabstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskurven (25. 125) von den vorderen im wesentlichen quer zur Skilängsrichtung verlaufenden Kanten der seitlichen Stützarme (1.5. 115) skiauswärts von deren Anlenkungen (14,114) an den Traghebeln (13, 113) gebildet sind.
    10. Vorderabstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Lugergelenke (12, 112) der Traghebel (13. 113) einen größeren Abstand voneinander haben als die Anlenkungen (14,114) der seitlichen Stützarme (15,115) an den Traghebeln (13,
    113).
    11. Vorderabstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis K), dadurch gekennzeichnet, daß die Traghebel (13, 113) gleichzeitig mittlere Stützglieder für den Skischuh (37) sind.
    12. Vorderabstützvorrichtung n*ch Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, daß die Traghebe! (13) zur Abstützung des Skischuhes (37) mit Rollen (36) versehen sind.
    13. Vorderabstützvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (36) in den die Traghebel (13) mit den seitlichen Stützarmen (15) verbindenden Gelenken (14) angeordnet sind.
    14. Vorderabstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Stützarme (15, 115) in an sich bekan.iter Weise einstellbar ausgebildet sind. z.B. aus zwei zueinander verstellbaren Teilen (16. 17. 116. 117) bestehen.
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