DE224923C - - Google Patents

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DE224923C
DE224923C DE1909224923D DE224923DA DE224923C DE 224923 C DE224923 C DE 224923C DE 1909224923 D DE1909224923 D DE 1909224923D DE 224923D A DE224923D A DE 224923DA DE 224923 C DE224923 C DE 224923C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
ΑΦ
KLASSE 40«. GRUPPE
einer Bewegung der Gutteilchen.
Zusatz zum Patente 204083 vom 30. Juli 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1909 ab. Längste Dauer: 29.JuIi 1922.
Nach dem in dem Patent 204082 geschützten Verfahren wird beim Entschwefeln, Sintern oder Agglomerieren von Erzen u. dgL in der Weise verfahren, daß dem zu verarbeitenden Gut eine fortschreitende (z. B: geradlinige oder kreisrunde) Bewegung erteilt und dabei das Gut so · lange einem hindurchgeleiteten Luftstrom ausgesetzt wird, bis der für den nachfolgenden Verwendungszweck geeignete Zustand erzielt ist. Zu diesem Zwecke wird das zu verarbeitende Gut auf eine rostartige Unterlage aufgegeben und dieser eine fortschreitende Bewegung erteilt, wobei durch geeignete Vorrichtungen die Beschickung des Gutes auf die Unterlage und seine Entzündung gesichert wird.
Durch die vorliegende Erfindung wird nun dieses Verfahren dahin weiter ausgebildet, daß die sich hierbei abspielenden Bewegungsvorgänge kinematisch umgekehrt werden, d. h. daß die röstartige Unterlage, auf welche das Gut aufgegeben wird, unbeweglich gehalten wird, während der Aufgebebehälter über der Unterlage hinbewegt und die Entzündungs-
a5 zone in dem Gut vorwärts schreitend fortgepflanzt wird. Durch diese Abänderung des durch das Patent 204082 geschützten Verfahrens wird der in manchen . Fällen für die'
Anwendbarkeit des Verfahrens ins Gewicht fallende Vorteil erreicht, daß die zur Bewegung des Aufgebebehälters erforderliche: Kraft geringer ist als in dem Falle, in welchem statt des Aufgebebehälters die rostartige Unterlage mit samt dem darauf lagernden Erz in Bewegung gesetzt wird. Auch ist es bei den hohen Temperaturen, welchen die Ofen- < teile bei der Ausführung des Verfahrens ausgesetzt sind, für die Haltbarkeit der rostartigen Unterlage und der damit verbundenen ' Teile vorteilhafter, wenn dieselben unbeweg-.lieh sind. . ν
Die Zeichnungen stellen mehrere Ausführungsformen des zur Ausführung der Erfindung geeigneten und deren wesentliche Merk- ., male verkörpernden Apparates dar. '
Fig. ι ist ein teilweise geschnittener Grundriß einer Ausführungsform der Vorrichtung.
Fig. 2 ist ein senkrechter Aufriß davon/
Fig. 3, 4 und 5 sind Querschnitte in vergrößertem Maßstab von Einzelheiten der in Fig. ι und 2 dargestellten Teile.
Fig. 6 und 7 zeigen einen senkrechten Querschnitt bzw. Grundriß einer weiteren Ausführungsform.
Fig. 8 ist eine teilweise Ansicht bzw. ein teilweiser Grundriß einer dritten Ausführungsform.
Lagerexem
Fig. 9 ist ein Längsquerschnitt von Fig. 8. Fig. ίο und ii zeigen einen senkrechten Aufriß durch den Fülltrichter bzw. an der Entleerungsseite der Vorrichtung.
Fig. 12 ist eine seitliche Ansicht des Fülltrichters.
Fig. 13, 1.4, 15, 16 und 17 zeigen verschiedene später beschriebene bauliche Details.
Im folgenden soll zunächst die in den Fig. i, 2, 3, 4 und 5 dargestellte Ausführüngsform der Vorrichtung beschrieben werden:
A bezeichnet den Ofen, dessen ringförmiger Arbeitsraum durch ein Gewölbe in einen oberen Raum α und einen unteren Raum b geteilt wird. Der obere Raum α ist zweckmäßig durch eine Anzahl radial angeordneter Zwischenwände Λ (Fig. 1) in kleinere Abteilungen geteilt, die mittels Klappen e mit dem unteren Raum b in Verbindung stehen. Diese Klappen e werden durch Stangen betätigt, deren Enden in einen offenen Schacht B in der Mitte des Ofens hineinragen und hier mit Hebelarmen a1 versehen sind, durch welche auf später zu- beschreibende Weise das öffnen und Schließen der Klappen e vermittelt wird.
Über dem Raum« liegt der Rost /, der
auf den Wänden des Ofenbaues A dichtanliegend befestigt ist, so daß die Luft nur durch die Rostöffnungen hindurchtreten kann. Längs der inneren Kante des Rostes, f ist ein Flansch oder Schutzring f1 vorgesehen, während am Außenrand dieser Flansch fehlt, um die Entleerung "des fertig behandelten Produktes in die für ihre Aufnahme bestimmten Behälter, Wagen u.dgl. zu ermöglichen. In den unter dem Gewölbe C befindlichen Raum δ mündet eine Gebläsewindleitung, für den Fall, daß ein. Luftstrom von unten nach oben durch die Erzmasse geblasen werden soll. Wenn ' 40 der Luftstrom von oben' nach unten geführt werden soll, steht der Raum b mit einem Ventilator oder einem Schornstein in Verbindung. Dieser Raum δ ist fortlaufend, ohne Trennungswände und bewirkt in den mit ihm durch die Rostöffnungen verbundenen oberen Abteilungen α eine von der Stellung der verschiedenen Klappen abhängige Luftzufuhr oder ein Vakuum.
Im zentralen Schacht B befindet sich eine den drenbaren Mantel D tragende feststehende Säule C. Der auf dem unteren Ende des Mantels D befestigte Zahnkranz c1 kann mittels des Kegelrades b1 von der Treibwelle E in Drehung versetzt werden. Am Drehmantel D sitzt ein Rahmen F, der den nockenartigeri Teil e1 trägt, wie Fig. 5 zeigt. Die Anordnung dieser verschiedenen Teile ist derart, daß der Nocken e1 nacheinander die an den Klappenwellen d1 sitzenden Arme a1 betätigen wird; um so die Klappen mehr oder weniger . zu öffnen, je nachdem das Erz während der verschiedenen Stadien des Verblaseprozesses mehr oder weniger Luftzufuhr bedarf.
Der. obere- Teil der rotierenden Hülse D trägt den Zahnkranz g, in den das auf der Welle h befestigte Zahnrad g1 eingreift. Welle h ist zweckmäßig mit einem weiteren Triebwerk i versehen, das auf einem festen kreisförmigen Zahnkranz i1 läuft und so das Gewicht der rotierenden Teile tragen hilft. Die Welle h ruht in Lagern k, die von einem Rahmen I getragen werden', welcher sich radial von der zentralen Säule C aus erstreckt, auf der er frei drehbar angeordnet ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht der Rahmen / aus radialen und Querteilen und trägt auch den Fülltrichter G für die zu behandelnden Erze, auf dessen Boden das Flügelrad m, von der WeIIeA getragen, so angeordnet ist, daß es der feststehenden Rostfläche f bei der Bewegung des Rahmens I mit dem Trichter G ein vorbestimmtes Quantum Erz liefert.
Auf einer Seite der Entleerungsöfinung des Trichters G ist. der Brenner H angebracht (Fig. 3), der durch einen vom Rahmen I getragenen Behälter η mit öl, komprimiertem Gas oder ähnlichem Heizmaterial gespeist werden kann. Auf der anderen Trichterseite sind die Räumpflüge■$, die sich in das Wegschaffen des fertigen Gutes vom Rost teilen. Der ganze Ofenbau ist schließlich von einem kreisrunden Aufnahmebehälter I umgeben, de» mit durch Gewichtsbelastung geschlossen gehaltenen Entleerungsklappen versehen ist. Dieser runde Aufnahmebehälter kann in verschiedene Abteilungen geteilt, sein und kann seinen Inhalt automatisch oder in anderer Weise in Karren o. dgl. entleeren.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform der Vorrichtung ist folgende: Das zu behandelnde Gut wird in geregelter, durch das Flügelrad m bestimmter Menge auf den Rost f beschickt, indem der Fülltrichter sich in der Richtung .■ des Pfeiles in Fig. 1 dreht. Die Bewegung des Fülltrichters geschieht genügend langsam, um dem Gas- oder ölbrenner H ein vollständiges Entzünden des aus dem Trichter kommenden Erzes zu gestatten, worauf der durch, das Erz hindurchgeleitete Luftstrom die völlige Verbrennung bewirkt, sio
Der Betrieb kann zweckmäßig so geleitet werden, daß nach einer vollständigen Umdrehung des Fülltrichters der zuerst entzündete Teil des Erzes genügend kalziniert, geröstet, agglomeriert oder gesintert ist, so daß er von der Rostfläche entfernt und in den Aufnahmebehälter I befördert werden kann, was mittels der Räumpflüge f bewirkt wird. Während der Umdrehung des Trichters werden, wenn nötig, die Klappen β eingestellt, und zwar entweder von Hand oder automatisch durch die Daumenscheibe e1.
In der in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform des Apparates ist die Konstruktion und Arbeitsweise dieselbe wie bei der beschriebenen Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5, mit dem Unterschied, daß der Antriebsmechanismus für den rotierenden Trichter aus dem Zahnkranz r und den Zahnrädern r1 und r2 besteht, welch letzteres, auf der Triebwelle E1 sitzt. Der Zahnkranz r ist an herabhängenden Armen s befestigt, deren untere Enden mit Rädern s1 versehen sind, die auf dem Rundgleis s2 ruhen. Ein ähnliches Arm-
, paar t mit Rädern t1 an ihren unteren Enden läuft auf dem Gleis i2 derart, daß der den Beschickungstrichter mit Beiwerk tragende Rahmen/ an beiden Enden gestützt wird und das Halslager entlastet ist. Der das ferig behandelte Produkt aufnehmende Trichter 7* ist mit einer Entleerungsklappe versehen,
ao deren Stange mit einem auf Gleis v1 laufenden Rad ν versehen ist; durch an bestimmten ,Stellen der Trichterbahn angeordnete Unter- ; brechungen kann der Trichter I an bestimmten Stellen automatisch entleert werden.
Die Fig. 8 bis 17 zeigen die Hauptteile einer geradlinigen Ausführungsform. Der Raum unter der Rostfläche f kann auch bei dieser Ausführüngsform zweckmäßig in einen oberen Teil α und unteren Teil b mittels des Zwischengewölbes c getrennt sein, während der obere Teil α seinerseits durch Querwände .d in einzelne Räume geteilt ist. Das Gewölbe c kann auch hier mit Klappen e versehen sein, die je nach Bedarf nacheinander geöffnet werden können, von Hand oder automatisch.
Der Trichter G, dessen Flügelrad das zu behandelnde Material jn regelmäßigen Schichten von gleichmäßiger Dicke auf die Rostfläche schüttet, wird in dieser Ausführangsform von einem Wagen / getragen, dessen Räder dem Rand der Platten w entlang laufen. Die Platten w sind mit nach innen ein- springenden Flanschen versehen, auf welche sich die einzelnen Sektionen des Rostes/" anlegen. Der Rost f ist an 'seiner inneren Kante mit einer nach oben vorstehenden Flansche f2 versehen, während die Außenkante ohne Flanschen ist. Diese Anordnung gestattet den am Wagen / befestigten Rä.umpflügen p°, das fertige Rost- oder Sinteigut vom Rost über die Schrägfläche w1 hinunter in Karren χ oder sonstige Behälter zu befördern. Für diesen besonderen Zweck ist ein auf einem Gleis fahrbarer Karren χ vorteihaft, da er der langsamen Bewegung- des Schlittens / entsprechend langsam fortbewegt wer-. den kann. Es ist selbstverständlich, daß der Wagen mit dem Trichter G, Brenner H, ölbehälter n1 und Pflugscharen p2 durch irgendwelche geeignete Zugvorrichtung in der durch den Pfeil gezeigten Richtung in Fig. 12 bewegt wird. Durch die Fortbewegung des Wagens wird das Flügelrad m mittels der in Fig. 12 in punktierten Strichen gezeigten Gürtu. dgl. Transmissionen in Drehung versetzt, so daß die Beschickung des· Rostes vom ;■ Trichter aus in gleichmäßiger Schichtung erfolgt. Durch Brenner H wird die Beschickung entzündet, worauf wie in den früher beschriebenen Ausführungsformen mittels eines von oben nach unten oder umgekehrt geführten , Luftstromes die Verbrennung sich vollzieht, deren Verlauf in den einzelnen Abteilungen des oberen Ofenteiles von dem Grad der Öffnung der Klappen e abhängt. Doch können diese Klappen in einzelnen Fällen vollständig ,: außer Betrieb bleiben, oder sie können teilweise oder ganz von Hand betätigt werden statt automatisch. Die Einrichtung zur selbsttätigen Betätigung der Klappens bei geradlinigen öfen besteht aus an der Stange d1 befestigten Hebeln z2 und dem an der Welle z3 befestigten Hebel z, wobei diese Hebel durch ein Zwischenglied z1 miteinander verbunden sind. Die Welle z3 trägt auch, einen auf ihr frei beweglichen Arm zl, auf welchem ein federnder Vorsprung z& befestigt ist, dessen eines mit einem Knopf versehenes Ende mit «inem Vorsprung zs am Glied ζ zusammen arbeitet. Der Knopf des federnden Armes z*, z5 ist in der Bahn eines knieartigen Führungsstückes ez, das am Wagen / des Trichters angebracht ist. Durch das Anstoßen des vorhergehenden, nach oben gerichteten Endes des Führungsstückes an die Knopfe der Arme ζ 5 werden diese Arme gegen die Vorspränge 26 gepreßt, die Hebelverbindung schließt dann langsam die Klappen & und diese bleiben geschlossen, bis der Wagen vorüber ist, wie in Fig. 11 und 16 gezeigt. Sobald der Wagen vorüber ist, nehmen die Teile die in Fig. 15 gezeigte Stellung mit offenen Klappen e ein. Wenn beim Rückwärtshub das Führungsstück den Arm z5 trifft, schwingt sie diesen und Arm 2* in * die in 1.05-Fig. 15 punktiert gezeigte Stellung, ohne die Klappe zu betätigen. Vermöge dieser Anordnung der -Teile werden die Klappen an dem Punkt der Wagenbahn geschlossen, wo das fertige Produkt von der Rostfläche zu ent- uo leeren ist, bleibten aber ganz offen da, wo die Entzündung der Beschickung stattfindet, so daß an letzterem Punkt der größte Luftzutritt stattfindet. Selbstverständlich kann die Klappenbetätigung durch geeignete Änderung an der Daumenführung beliebig eingestellt werden. In den Zeichnungen, die den geradlinigen Ofen veranschaulichen, ist die volle Offen- und Schließstellung der Klappen gezeigt; welche Stellungen an denjenigen Punkten des Rostes iac» stattfinden, an welchen die Beschickung im Stadium der stärksten Verbrennung bzw. im
Stadium der fertigen Verbrennung und bevorstehenden Entleerung steht. Bei dem kreisförmigen Ofentypus dagegen ist, wie Fig. 3 zeigt, die Anordnung derart, daß die Klappen, vom Entzündungspunkt anfangend, in verschiedene Offen- oder Schließstellungen gebracht werden können.
Bei beendeter Vorwärtsbewegung des Trichters beim geradlinigen Ofentypus'muß derselbe selbstverständlich in die Anfangsläge zurückkehren. Zu diesem Zweck müssen die Pflüge p2 emporgehoben werden, so daß sie während des Rückwärtshubes des Wagens / nicht die Beschickung des Rostes berühren. Dies kann bewirkt werden, indem man den die Pflüge tragenden Rahmen hebt und während der Rückbewegung des Trichters in gehobener Lage erhält. Demgemäß ist der Rahmen /l mittels Schwingarme m1 am Hauptrahmen / des Wagens befestigt und mit Querwellen wa versehen, deren Außenenden die Rollen mi
. tragen. Wenn der Schlitten sich dem Ende des Vorwärtshubes nähert, stoßen die Rollen m4 auf nach unten vorstehende Teile s3, s4 der Führung L und gehen die dadurch geschaffene schräge Bahn hinauf, wobei sie die aufwärts drehbaren Teile t3, t* der Führung L emporschwingen, bis der Rahmen J1 die erforderliche Hochstellung erreicht hat, worauf die Rollen m* auf den ebenen Teil der Führung L jenseits der Drehstücke t3 heraustreten, und letztere in ihre Anfangsstellung zurückfallen. Nachdem die Führung L somit wieder ununterbrochen ist, bleibt Rahmen 71 mit den Räumpflügen ft* während der Rückkehr des Schlittens in gehobener Stellung, und es blei-^ ben somit die Räumpflüge außer Berührung mit der Erzmasse; nach Beendigung der Rückwärtsbewegung gleiten, wie Fig. 13 zeigt, die Rollen m4 auf ähnlichen Gleitflächen t5, t6 zum Ende der Gleisführung L herunter und nehmen ihre Ausgangsstellung wieder ein, worauf die Gleitflächen tB, te, die mittels Federn in der oberen Stellung gehalten werden, sich wieder in der Höhe der Führung L einstellen und so eine Vorwärtsbewegung des Wagens mit den in die Erzmasse eingreifenden Pflügen gestattet.
Zur Entfernung des fertigen Gutes von dem
so Rost kann statt der Räumpflüge auch folgende Einrichtung Verwendung finden: Die einzelnen Abteilungen des Rostes, werden auf Kippvorrichtungen angeordnet, z. B. nach Art der bei Feuerungen bekannten Kipproste, indem der Rost auf halbkreisförmig gebogenen Tragschienen ruht. Die Entleerung der einzelnen Abteilungen erfolgt dann in der Weise, daß durch die Kippvorrichtung der Rost schräg oder senkrecht gestellt wird und so das Gut von demselben herunterrutschen kann.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Eine Ausbildung des Verfahrens zum Entschwefeln und Zusammensintern von metallhaltigem, pulverigem Gut durch Verblasen unter Verhinderung einer Bewegung der Gutteilchen nach Patent 204082, gekennzeichnet durch die kinematische Umkehrung der bei dem Verfahren sich abspielenden Bewegungsvorgänge in der Weise, daß die Unterlage, auf welche das Gut mittels eines darüber hinwegbeweglichen Aufgebebehälters aufgegeben wird, unbeweglich gehalten wird; während die Entzündungszone in. dem Arbeitsgut fortgepflanzt wird. :
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verblasearbeit so geleitet wird, daß sie am Ausgangspunkt der Bahn des Aufgebebehälters beendet ist, wenn der Aufgebebehälter den Endpunkt seiner Bahn erreicht hai, so daß nunmehr die Entfernung des fertigen Gutes von der Herdfläche stattfinden kann und die Herdfläche für die frische Beschickung frei wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einer Auslauföffnung versehener Vorratsbehälter und eine Zündvorrichtung, z. B. ein Brenner, von einem im Kreise drehbaren oder hin und her fahrbaren Gestell getragen werden , welches über einem festliegenden kreisrunden oder geradlinigen Herd hinbewegt wird.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem den Aufgebebehälter tragenden Gestell ein Räumpflug verbunden ist, welcher bei der Vorwärtsbewegung des Gestells das fertige Verblasegut von der Rostfläche hinwegräumt.
  5. 5. Ausführungsform der Vorrichtungen nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum unter der festliegenden Rostfläche durch senkrechte Querwände in einzelne Abteilungen geteilt ist, deren jede durch eine mittels von Hand oder automatisch einstellbaren Klappen o. dgl. verschließbare öffnung mit einem weiteren Raum in Verbindung steht, an welchen die Saugvorrichtung oder das Drückgebläse angeschlossen ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1909224923D 1907-07-30 1909-04-02 Expired DE224923C (de)

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DE224923T 1909-04-02

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