DE224715C - - Google Patents

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DE224715C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding

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  • Printing Methods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vl 224715 KLASSE 15«. GRUPPE
TYPOGRAPH G. μ. β. H. in BERLIN.
Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen mit an Drähten geführten Matrizenstäben hängt jeder Matrizenstab an einem besonderen Draht und es führen diese Drähte in zwei Gruppen zur Setzstelle. Die eine Gruppe befindet sich auf der einen und die andere Gruppe auf der anderen Hälfte des Matrizenkorbes. Gemäß der Erfindung werden die Matrizenstäbe jeder Gruppe der einen Korbhälfte auf der Rückseite mit dem Zeichen der entsprechenden Matrizenstäbe der Gruppe der anderen Korbhälfte versehen. Es ist dann möglich, die Matrizenstäbe der rechten Korbhälfte auf die linke und umgekehrt umzuhängen.
In der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, bezeichnet α die Führungsdrähte der linken und b die der rechten Korbhälfte; c stellt . einen Matrizenstab dar, der auf dem Draht δ1 der rechten Korbhälfte sitzt und beispielsweise in bekannter Weise auf seiner nach der Gießvorrichtung zu gerichteten Kante zwei Schriftzeichen, ζ. B. e mager und e fett, trägt. Der dem Draht b1 entsprechende Draht der linken Korbhälfte ist a1. Die auf demselben hängenden Matrizenstäbe mögen auf der nach der Gießvorrichtung zu gerichteten Kante die Schriftzeichen η (fett und mager) haben.
Es sind nun die Matrizenstäbe c des Drahtes b1 auf der Rückseite mit den Schriftzeichen der zum Draht a1 gehörigen Matrizenstäbe, d. h. mit den Schriftzeichen η (fett und mager) versehen; es ist. dann möglich, die Matrizengruppen der Drähte a1 und b1 gegeneinander zu vertauschen.
Dies ergibt wesentliche Vorteile. Wenn nämlich die gewöhnlich benutzten Schriftzeichen (bei dem Stab c die Schriftzeichen e) abgenutzt sind, so konnten sie bisher nicht mehr benutzt werden. Jetzt dagegen können die Matrizenstäbe auf den entsprechenden Draht der anderen Korbhälfte umgehängt werden. Die Lebensdauer derselben ist damit verdoppelt.
Statt das auf der Rückseite der Matrizenstäbe angeordnete Zeichen in derselben Schriftart vorzusehen, kann dieses Zeichen auch in anderer Schriftart eingeprägt sein. Es ist dann möglich, den ganzen Satz durch einfaches Umhängen der Matrizenstäbe, ohne andere Matrizenstäbe zu verwenden, in anderer Schriftart zu setzen.
Um zu erkennen, ob die Matrizenstäbe bereits umgehängt sind, werden sämtliche Matrizenstäbe der einen Korbhälfte, z. B. der rechten Korbhälfte, in bekannter Weise mit Merkzeichen d versehen. Hängen dann diese Matrizenstäbe auf der anderen Korbhälfte, so ist ohne weiteres zu erkennen, daß sie bereits einmal umgehängt sind.
Die Matrizenstäbe haben natürlich auch auf beiden Seiten entsprechende Nuten f für den Eingriff der Haltschienen, und sie müssen, damit zwischen den Nuten genügend Material vorhanden ist, breiter als bisher ausgeführt werden. Infolgedessen müssen auch die Drähte a, b einen größeren Abstand voneinander haben als bisher.
Es ist an sich bekannt, die Matrizenstäbe auf beiden Seiten mit Schriftzeichen zu versehen; es ist jedoch immer nur dasselbe
Schriftzeichen auf beiden Seiten vawcuu« j worden. Wollte man diese Einrichtung bei der Typograph-Setzmaschine verwenden, so würde ein Umhängen unmöglich sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit an Drähten geführten Matrizenstäben, bei der die Führungsdrähte in zwei Gruppen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Matrizenstab der auf der einen Gruppe von Führungsdrähten hängenden Matrizenstäbe auf der Rückseite mit dem Zeichen in derselben oder einer anderen Schriftart versehen ist, das in den entsprechenden Matrizenstab der auf der anderen Gruppe von Führungsdrähten hängenden Matrizenstäbe eingeprägt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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