DE224705C - - Google Patents

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DE224705C
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needles
looper
looper needles
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D11/00Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings
    • A43D11/08Machines for temporary lacing of shoe parts or for cutting-away the lacing strips after lasting
    • A43D11/085Lacing machines

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 224705 KLASSE 71 c. GRUPPE
(V. St. A.).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1909 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Verschnüren der mit Schnürlöchern versehenen Oberlederteile von Schnürstiefeln vor dem Aufziehen auf den Leisten nach der im Patent 163497 beschriebenen Art. Die Maschine besitzt eine Anzahl von Schlingenmachernadeln, und zwar so viel, als es zu verschnürende Schnürlöcherpaare im Oberleder gibt, eine Anzahl Schlingenmacherfinger, welche mit den Schlingenmachernadeln zusammen die Bindeschnur in Schlingen verwandeln und letztere in richtiger Stellung halten, bis das Oberleder auf die Schlingenmachernadeln gebracht worden ist, worauf eine Speisenadel die Bindeschnur durch die von den Schlingenmacherfingern und Schlingenmachernadeln gehaltenen Schlingen hindurchführt.
Beim Verschnüren von verhältnismäßig schwerem oder steifem Oberleder kam es oft vor, daß die Schlingenmachernadeln verbogen und federnd in unrichtiger Lage gehalten wurden, so daß sie nicht in der erforderlichen Weise mit der Speisenadel oder mit anderen Maschinenteilen zusammenwirken konnten.
Dieser Ubelstand soll gemäß der Erfindung beseitigt werden, und zweckmäßig besitzt die Maschine eine Vorrichtung, die die Schlingenmachernaden in ihre normale Lage zurückführt, im Falle die Schlingenmachernadeln nicht die richtige Lage einnehmen sollten.
Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht desjenigen Teils der Maschine, an dem die Werkstückeinstellvorrichtung und der größte Teil ihres Antriebes angeordnet ist. Die Werkstückeinstellvorrichtung nimmt diejenige Lage ein, in der sie das Aufbringen des Werkstückes auf die Nadein ermöglicht.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1; die Werkstückeinstellvorrichtung drückt das Werkstück gegen die Nadeln.
Fig. 3 zeigt die Werkstückeinstellvorrichtung, von rechts der Fig. 1 aus gesehen; die verbogenen Schlingenmacherfinger befinden sich in unrichtiger Lage.
Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3; die Speisenadel hat die Bindeschnur durch die von den geradegerichteten Schiingenmachernadeln gehaltenen Schlingen hindurchgeführt.
Die allgemeine Bauart und Wirkungsweise der Maschine entspricht ungefähr derjenigen des genannten Patentes 163497. Die Maschine besitzt eine Anzahl von Schiingenmachernadeln 25 und Schlingenmacherfinger 71, die die Bindeschnur in Schlingen verwandeln und letztere in richtiger Stellung halten, bis das Oberleder auf die Schlingenmachernadeln gebracht worden ist. Die Schlingenmachernadeln sind an einem Träger 15 angeordnet, der während der Bildung der Schlingen in der
Längsrichtung und in der Querrichtung der Nadeln bewegt wird.
Die Werkstückeinstellvorrichtung, die das Werkstück vor dem Anlassen der Maschine auf den Schlingenmachernadeln einstellt, besteht aus einer Platte 177, an der ein seitlicher Fortsatz 178 angebracht ist. Die Platte 177 ist an ihrem oberen Ende drehbar mit Armen 179 verbunden, welche starr an einer in einer Konsole des Maschinengestells drehbaren Welle 180 angebracht sind.
Eine um die Welle 180 herumgewundene . Feder 181 sucht die Arme 179 und mit denselben die Teile 177, 178 von den Schlingenmachernadeln wegzuhalten. An der Welle 180 ist ein nach abwärts gerichteter Arm 182 befestigt, der zusammen mit den Armen 179 einen Winkelhebel bildet. Das untere Ende des Armes 182 ist eingerichtet, mit einem an einer Stange 184 a angebrachten Bund 184 zusammenzutreffen. Die durch einen Schlitz des Gliedes 177 hindurchgeführte Stange 184 a wird vom dem zum Einrücken der Maschine dienenden Trethebel in ihrer Längsrichtung bewegt.
Im Ruhezustande der Maschine wird die Werkstückeinstellvorrichtung 177 von der Feder 181 und durch Zusammentreffen des Bundes 184 mit dem unteren Ende des Armes 182 in angehobener Lage gehalten.
Das Oberleder S wird auf die die Schlingen haltenden Schlingenmachernadeln 25 aufgebracht. Sodann wird "der zum Einrücken der Maschine vorgesehene Trethebel herabgedrückt.
Während der Herabbewegung des Trethebels wird die Stange 184^ einwärts bewegt, so daß sich die Arme 179 durch ihr Eigengewicht herabbewegen, bis die Werkstückeinsteil vorrichtung gerade vor dem auf die Nadeln 25 aufgebrachten Werkstück liegt.
Bei fortgesetzter Einwärtsbewegung der Stange 184 a trifft ein an ihrem äußeren Ende angebrachter Kragen 183 mit der Werkstückeinstellvorrichtung zusammen und schwingt die letztere einwärts, bis der seitliche Fortsatz 178 der Platte 177 mit dem Werkstück in Berührung tritt und es auf den Nadeln 25 einstellt. Zu dieser Zeit bewirkt der an der Grenze seiner Abwärtsbewegung angelangte Trethebel das Einrücken der Maschine. Unmittelbar hierauf wird der Träger der Schlingenmachernadeln angehoben, damit die Speisenadel 86 die Bindeschnur durch die Schlingen hindurchführen kann. Die Speisenadel 86 bewegt sich in einer quer zur Längsrichtung der Nadeln stehenden Bahn.
Damit die Bewegung der sich gegenüber der Schlingenmachernadeln befindlichen Werkstückeinstellvorrichtung unterbrochen wird, und damit die Werkstückeinstellvorrichtung an der Aufwärtsbewegung der Schlingenmachernadeln teilnimmt, ist an dem Träger der genannten Nadeln eine Kurvenfläche A ausgebildet, die mit einer Rolle B zusammentrifft, die an dem Arm 182 des die Werkstückeinstellvorrichtung tragenden Winkelhebels angeordnet ist. Die Kurvenfläche A kann zweckmäßig ah einem verstellbaren Stück angeordnet werden. Durch die Einwirkung der Kurvenfläche A wird der Arm 182 auswärts bewegt, wobei die sich aufwärts bewegenden Arme 179 auch die Werkstückeinstellvorrichtung anheben.
Wenn ein verhältnismäßig schweres oder steifes Oberleder auf die Nadeln aufgebracht wird, dessen ösen nicht genau mit den Schiingenmachernadeln in Übereinstimmung stehen, so kommt es oft vor, daß die Schlingenmachernadeln verbogen werden. Die Speisenadel 86 trifft dann entweder mit einer oder mehreren Schlingenmachernadeln zusammen, oder die Bindeschnur wird nicht durch alle von den Schlingenmachernadeln gehaltenen Schlingen hindurchgeführt.
Um diese Ubelstände zu beseitigen, ist die an dem Träger der Schlingenmachernadeln angeordnete Kurvenfläche so gestaltet, daß sie der Werkstückeinstellvorrichtung außer der Bewegung, welche derselben von dem Nadelträger erteilt wird, eine weitere Bewegung erteilt, wodurch bewirkt wird, daß der seitliche Fortsatz 178 der Platte 177 mit den Schlingenmachernadeln zusammentrifft und dieselben (im Falle sie verbogen sein sollten) in diejenige Ebene zurückführt, in der sie sich befinden sollen, um in der erforderlichen Weise mit der Speisenadel 86 zusammenzuwirken. Wenn aber ganz dünne Nadeln angewendet werden, so kann der Fortsatz 178 noch eine weitere Bewegung ausführen, um die Nadeln ein wenig abzulenken, so daß alle Nadeln dieselbe Richtung einnehmen. An dem Ende des Fortsatzes 178 ist ein Vorprung oder eine Rippe R angebracht, welche mit den Nadeln in Berührung tritt. Zweckmäßig sind an der Rippe R Nuten angebracht, so daß die Nadeln in ihrer Querrichtung eingestellt werden.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Maschine zum Verschnüren der mit Schnürlöchern versehenen Oberlederteile von Schnürstiefeln vor dem Aufziehen auf den Leisten, dadurch gekennzeichnet, daß verbogene oder anderweitig sich in falscher Lage befindliche Schlingemachernadeln (25), ehe die Speisenadel (86) durch die von den Schlingenmachernadeln gehaltenen Schlingen hindurchgeführt wird, in die richtige Lage zurückgeführt (15, A, B, 180,177, R) werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schlingenmachernadeln (25) in ihre normale Stellung zurückführende Vorrichtung (R) in der Querrichtung der Schlingermachernadeln bewegt (15, A, B, 180,177) wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (R) der Schlingenmachernadeln (25) an der das Werkstück auf den Schlingenmachernadeln einstellenden (1841^, 183) Vorrichtung (178) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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