DE2244340C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Vorprüfung von Kopiervorlagen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Vorprüfung von KopiervorlagenInfo
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Description
3 4
einer scharfen Kopiervorlage innerhalb eines kleinen mittlung von Transparenzunterschieden längs zweier in
einzelheiien liegt, Sprünge in der Schwärzung auftreten gender Geraden,
müssen. Von Bedeutung ist jedoch nicht die Größe des 5 Fig.8 die Anordnung von Abtastelement im VerSprungs, sondern die Steilheit des Sprungs der Schwär- hältnis zur Lage und Bahn der Kopiervorlagen,
zungskurve. F i g. 9 eine prinzipielle Anordnung eines Abtastele-
durch ein Verfahren nach dem Anspruch 1. ehe,
trisch gemessenen Transparenz- oder Dichtewerte ne- mente und
beneinanderliegender Bereiche können diese Transpa- F i g. 11 eine dritte Ausführungsform der Abtastele-
renz- oder Dichtesprünge innerhalb kleinster Bereiche mente mit einer Blende.
sehr genau festgestellt und mit einem einstellbaren Soll- In F i g. 1 ist in einer Prinzipskizze ein Rollenkopierwert verglichen werden. Der einstellbare Sollwert wird 15 gerät dargestellt, bei dem ein von einer Abwickelspule 1
dabei so festgelegt, daß er bei einem gerade noch fest- abgespulter Vorlagenstreifen 2 durch ein Kopierfenster
stellbaren, auf kleinem Raum auftretenden Sprung in 3 zu einer Aufwickelspule 4 geführt wird. Der Transport
der Transparenz oder Dichte gerade noch überschritten geschieht mittels Transportwalzen 5-, 6 und einer Einwird. Wesentlich ist dabei die Kürze des Weges, inner- richtung 7 zum Erfassen von Randkerben oder Löchern
halb dessen die Änderung in der Schwärzung auftritt, 20 in Zuordnung zu den Vorlagen, die die Transportrollen
nicht aber der Absolutbetrag der Änderung in der 5,6 steuert Oberhalb des Kopierfensters ist eine Licht-Schwärzung. Da in einer unscharfen Vorlage ein Hell- quelle 8 und ein Kondensator 9 angeordnet, der die im
Dunkel-Übergang mit einem großen Unterschied in der Kopierfenster befindliche Vorlage ausleuchtet, so daß
Transparenz zwischen den dunkelsten und den hellsten über ein Objektiv 10 eine Abbildung auf ein lichtemp-Stellen jedoch einem dazwischenliegenden, verhältnis- 25 findlichesKopiermaterial 11 in Bandformerfolgen kann,
mäßig breiten Bereich eines langsamen Übergangs zwi- Das Kopiermaterialband 11 wird im gleichen Takt wie
sehen diesen beiden Extremwerten abgebildet wird, das Vorlagenband 2 von einer Abwickelspule 12 zu eikann hierbei der vorgegebene Sollwert für den Diffe- ner Aufwickelspule 13 transportiert
renzwert benachbarter Bereiche in der Regel nicht er- In Filmtransportrichtung entsprechend dem Pfeil 14
reicht werden. Durch eine zusätzliche statische Auswar- 30 vor dem Kopierfenster 3 ist eine fotoelektrische Abtasttung können auch einzelne Hell-Dunkel-Kanten mit ho- einrichtung 15 angeordnet, deren genauer Aufbau anhem Transparenzunterschied das Ergebnis der Vorprü- hand weiterer Figuren erläutert ist Diese Anordnung 15
fung auf Unscharfe nicht verfälschen. hat die Aufgabe, mittels sehr feiner Abtastelemente die
Vorrichtungen zur Durchführung dieses Verfahrens Durchmusterung jeder in das Kopierfenster einlaufensind gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß 35 den Vorlage zu überprüfen und den Kopiervorgang für
die Prüfposition in einem Rollenkopiergerät vor dem solche Vorlagen zu verhindern, bei denen aufgrund
Kopierfenster angeordnet und als senkrecht zur Film- mangelnder Durchmusterung angenommen werden
laufrichtung verlaufende Reihe von Abtastelementen kann, daß sie unscharf sind.
ausgebildet ist und daß von den Elementen wenigstens In F i g. 2a ist eine angenommene Abtastkurve 16 auf-
zwei unmittelbar aneinanderstoßend angeordnet sind. 40 gezeichnet, wie sie sich z. B. bei einer durchschnittlichen
Durch die Einbeziehung des Schärfeprüfgerätes in Kopiervorlage durch Abtastung längs einer zu der
das Rollenkopiergerät ist eine Kennzeichnung zu über- Transportrichtung parallelen Linie ergibt. Die Transpaspringenden Vorlagen nicht mehr erforderlich, da das renz oder bei Zwischenschaltung eines logariihniischcn
entsprechende Signal unmittelbar zur Steuerung des Verstärkers die Dichte geht dabei von einem Minimal-Vorlagentransportes ausgewertet werden kann. 45 wert in der Nähe des Steges über verschiedene Maxi-Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung er- malwerte wieder zu einem Minimalwert bei dem nächgeben sich aus den Unteransprüchen im Zusammen- sten Steg. Die sehr steil verlaufenden Stücke der Kurve
hang mit der Beschreibung von Ausführungsbeispielen, geben Hell-Dunkel-Kanten wieder, wobei die Steilheit
die anhand von Figuren eingehend erläutert sind. Es des Anstiegs oder Abfalls ein Maß für die Bildschärfe
zeigt 50 darstellt Mit der gestrichelten Kurve 17 ist die erste
gerätes mit der erfindungsgemäßen Prüfvorrichtung, der Kurve 16 ergibt jeweils einen starken Ausschlag der
kurve längs einer Geraden in der Kopiervorlage mit der Bewerten derartiger Kurven ist ebenfalls aus der
ersten Ableitung der Transparenzkurve, 55 Fig. 2a zu entnehmen. Es sind nämlich zwei zum NuII-
ersten Ableitung nach F i g. 2a darstellt, figkeit oder Größe von Signalen der ersten Ableitung,
chung desselben Zieles wie die Anordnung nach F i g. 3, Wegachse aufgezeichnet, bei denen die Kurve 17 außer-
wertung der Transparenzwerte von Bereichen längs ei- dabei ohne Belang. Durch Aufsummieren der Impulse
ner Geraden bei schrittweisem Vorlagentransport, 65 gemäß der Kurve in Fig. 2b bekommt man dann ein
länge, die Bildschärfe ist.
In F i g. 3 ist ein erstes Schaltbild zur mathematischen Auswertung der Kurve 16 in F i g. 2a dargestellt Der
lichtelektrische Wandler, im vorliegenden Fall ein Fotoelement 21 liegt einseitig an Masse, andererseits an einem
Verstärker 22, der evtl. durch eine Diode anstelle des Widerstandes 23 als logarithmischer Verstärker ausgebildet
sein kann. Das Ausgangssignal des Verstärkers 22 liegt an einem Kondensator 24, der als differenzierendes
Glied wirkt Dessen anderer Kontakt liegt an einem weiteren Verstärker 25 mit Rückkoppelungswiderstand
26, dessen Ausgangssignal zwei gegenläufig gepolten Gleichrichterelementen, Dioden 27 und 28, zugeführt
ist Jede der Dioden ist mit einem Vergleichsverstärker 29, 30 verbunden, denen Potentiometer 31, 32
den Schwellen 18, 19 entsprechende Vergieichsspannung
zuführen. Die beiden Ausgänge der Verstärker 29, 30 sind über ein Oder-Gatter 33 mit einer Zähleinrichtung
34 verbunden. Die Zähleinrichtung steuert ein Flip-Flop 35, das in der einen Stellung, wenn nämlich innerhalb
einer Vorlage der Zähler 34 eine bestimmte Zahl erreicht hat ein Signal abgibt welches eine ausreichende
Bildschärfe signalisiert, und den Kopiervorgang freigibt In der anderen Stellung des Flip-Flops 35 ist das
Signal für unscharfe Vorlagen entnehmbar, das die Auslösung des Kopiervorgangs sperrt und den Vorlagentransport
wieder in Gang setzt
In F i g. 4 ist eine etwas abweichende Ausführungsform dargestellt Nach Aufbau und Funktion übereinstimmende
Teile haben jedoch dieselben Bezugszeichen wie in Fig.3. Anstelle der zweiten Diode 28 ist hierbei
ein Umkehrverstärker 36 vorgesehen, der z. B. die negativen Impulse umkehrt so daß über eine weitere Diode
37 die positiven und negativen Impulse gleichzeitig einem einzigen Vergleichsverstärker 38 zugeführt werden
können. Dieser Vergleichsverstärker enthält gleichzeitig eine Summiervorrichtung in Form eines Rückführungskondensators
39, der von einem Schalter 40 überbrückt ist Jeweils zum Beginn einer Vorlage wird gesteuert
von der Abtasteinrichtung 7 der Schalter 40 kurzzeitig geschlossen, so daß der Summiervorgang mit
jeder Vorlage von neuem beginnt Wenn der Abtastvorgang einer Kopiervorlage beendet ist wird das Summensignal
des Kondensators 39 in einem Vergleichsverstärker 41 verglichen mit einer Spannung, die aufgrund
von Erfahrungswerten mit gerade noch ausreichend durchgemusterten Vorlagen festgelegt wurde. Fällt der
Vergleich zugunsten der Spannung am Kondensator 39 aus, wird der Kopiervorgang freigegeben, im anderen
Falle wird der Kopiervorgang gesperrt und der Vorlagentransport erneut in Lauf gesetzt
Eine weitere Ausführungsform zur Auswertung der Kurve 16 nach einem Iterationsverfahren ist in Fig.5
dargestellt An dem Verstärker 22 ist diesmal eine Speichereinrichtung 42 in Form eines einseitig geerdeten
Kondensators 42 über einen Schalter 43 angeschlossen, dessen Betätigungsdiagramm aus F i g. 6 zu entnehmen
ist Der Ausgang des Verstärkers 22 liegt jedoch ständig am Eingang eines ersten Subtraktionsverstärkers 44, an
dessen anderem Eingang die Speichereinrichtung 42 liegt Das Ausgangssignal des Verstärkers 44 liegt über
einen zweiten Schalter 45 an dem einen Eingang eines Vergleichsverstärkers 46, an dessen anderem Eingang
eine für die Schwellen 18, 19 maßgebliche Spannung liegt Am Ausgang des Verstärkers 46 liegt wieder eine
Zähleinrichtung mit nachfolgender Vergleichseinrichtung entsprechend den Teilen 34,35 in F i g. 3.
Diese Anordnung ist anzuwenden bei einem schrittweisen Transport oder einer impulsweisen Abtastung,
bei der nicht eine geschlossene Transparenzkurve, sondern eine Folge von Meßwerten vorliegt, die eine Differenzierung
nicht erlaubt Die Schrittlänge der Transportschritte entspricht dabei der Länge der abgetasteten
Vorlagenbereiche bzw. die Einschaltdauer des Schalters 45 weist solche Pausen auf, daß die Meßfelder
aufeinanderfolgender Impulse gerade lückenlos aneinanderschließen. In dem Zeitdiagramm gemäß F i g. 6 ist
mit der ersten Kurve die Laufzeit des Vorlagentransportes 5, 6 dargestellt während die darunterliegende
Kurve die Schaltstellung des Schalters 43 und die dritte Kurve die Schaltstellung des Schalters 45 anzeigt.
Der Ablauf eines solchen Auswertezyklus ist nun so, daß während eines Transportschrittes und für die erste
Häifte der Transportpause der Schauer 43 geöffnet ist. Dadurch ist im Kondensator 42 der Meßwert des vorher
abgetasteten Bereichs gespeichert. Nach dem Transportschritt liegt am zweiten Eingang des Verstärkers 44
der Meßwert des gerade abgetasteten nächsten Bereichs, so daß am Ausgang des Verstärkers 44 das Differenzsignal
vorliegt Dieses wird nun getaktet durch den Schalter 45 dem Vergleichsverstärker 46 zugeleitet, wobei
die Verbindung nur während der ersten Hälfte der Stillstandspause vorliegt d.h. solange das Signal des
vorhergehenden Bereichs durch den Speicher 42 noch festgehalten ist Für jeweils zwei aufeinanderfolgende
Bereiche wird deshalb, nur einmal die Differenz festgestellt und mit den Schwellen verglichen, so daß auch nur
ein einziger Impuls an den Zähler 35 gelangen kann. Die Auswertung des Zählerinhaltes geschieht in der oben
beschriebenen Weise.
Die in den F i g. 3 bis 6 beschriebenen Schaltungsanordnungen dienen nur dazu, senkrecht oder schräg zur
Transportrichtung der Vorlagen verlaufende Hell-Dunkel-Kanten
festzustellen. Genau parallel zur Transportrichtung verlaufende Kanten können nicht festgestellt
werden. Für diesen Fall dient eine zusätzlich vorhandene, gemäß Fig. 7 ausgebildete Auswerteeinrichtung für
die Signale zweier senkrecht zur Transportrichtung nebeneinander angeordneter lichtelektrischer Wandler 47,
48. Über jeweils einen Verstärker 49, 50 liegen deren Ausgangssignale an einem Subtrationsverstärker 51,
dessen Ausgang an einem Vergleichsverstärker 52 liegt. An dessen zweitem Eingang ist ein Signal für die
Schwellen 18, 19 eingegeben. Der Ausgang des Vergleichsverstärkers 52 ist wieder an eine Summier- und
Auswerteeinrichtung entsprechend den Teilen 34,35 in F i g. 3 angeschlossen.
Zweckmäßigerweise werden nun gemäß Fig.8 innerhalb
einer Vorlage sowohl in verschiedenen Positionen der Vorlage Abtastungen längs der Transportrichtung
vorgenommen, als auch vor allem in einem mittleren Bereich eine Abtastung auf zur Transportrichtung
parallele Hell-Dunkel-Kanten durch nebeneinander angeordnete,
aneinandergrenzende Abtastelemente 47,48 mit einer Auswerteeinrichtung gemäß F i g. 7.
Der Aufbau der Abtastelemente ist weitgehend abhängig von der Feinheit niit der in der Vorlage aufgezeichnete
Strukturen noch aufgelöst werden sollen. In der Regel sind die lichtelektrischen Wandler selbst zu
grob. Zweckmäßigerweise wird gemäß Fig.9 eine
Lichtleitfaser 53 zwischen die Lichtquelle für die Abtastung und den abzutastenden Film 2 geschaltet Der
Durchmesser der Faser 53 kann Werte von 0.1 mm annehmen und entspricht dann im wesentlichen der Größe
des ausgemessenen Bereichs, wenn der Abstand zwischen dem Austrittsende der Faser 53 und dem Film 2
klein genug ist Die Größe des lichtelektrischen Wand-
lers 21 ist dann von sekundärer Bedeutung, wenn nur die
übrigen geometrischen Verhältnisse reproduzierbar bleiben und der Einfluß von Fremdlicht auf den Wandler
ausgeschaltet bleibt. Hierzu ist der Wandler 21 in einer vertieften, lichtundurchlässigen Hülse 54 angeordnet,
clic gcmiiü P i g. 11 noch durch eine verkleinerte, «Is
Bcnde wirkende, obere öffnung 54a abgeschirmt ist. Ferner besteht bei dicht nebeneinanderliegenden Meßbereichen
die Möglichkeit, die zugehörigen Lichtleitfasern auseinanderzuführen, so daß die Größe der EIemente
21 von der der Bereiche ganz unabhängig ist.
Eine weitere Möglichkeit besteht gemäß F i g. 10 darin,
auch das aus der Vorlage austretende Licht durch eine weitere Lichtleitfaser 55 zu dem Wandler zu leiten.
Schließlich können für Farbvorlagen im Strahlengang der Abtasteinrichtung 7 Farbfilter eingesetzt werden,
um die Abtastung auf Bildschärfe auf eine besondere Farbe zu konzentrieren.
Zu den dargestellten Ausführungsformen sind verschiedene Varianten denkbar. So kann anstelle der statistischen
Auswertung über die Zähleinrichtung eine direkte Ja-Nein-Aussage treten, die bereits beim Auftreten
einer einzigen ausreichend scharfen Hell-Dunkel-Kante
den Kopiervorgang freigibt Hier ist jedoch darauf zu achten, daß die Bildränder, deren Schärfe nicht
durch die Objektiveinstellung bedingt ist, sondern durch die das Belichtungsfeld begrenzende Maske verursacht
ist, von der Messung ausgeschaltet bleibt. Auch ist die Anordnung der Meßelemente innerhalb der Vorlage
nach den verschiedensten Gesichtspunkten zu wählen. Es kann z. B. je nach Art der Vorlagen, ob es sich überwiegend
um Landschaftsaufnahmen oder Blitzaufnahmen handelt, zweckmäßig sein, die Elemente mehr in
der Mitte der Vorlage oder mehr am Rand zu plazieren. Schließlich müssen die Schwellen 18,19 nicht konstant
sein. Sie können evtl. entsprechend der mittleren Dichte der Vorlage höher oder niedriger gelegt werden. Vor
allem bei einer kontinuierlichen Abtastung der Vorlage ist es auch zweckmäßig, die Schwellen in Abhängigkeit
von der Abtastgeschwindigkeit zu verändern, um die geforderte Abtastgenauigkeit zu erreichen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (6)
1. Verfahren zur Vorprüfung von Kopiervorlagen 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennunterschiedlicher
Bildschärfe, die zu einem Vorla- 5 zeichnet, daß zwischen dem Vergleichsverstärker
genband zusammengefügt sind, auf Kopierfähigkeit, (52) und der Summiereinrichtung (34) bzw. zwischen
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorla- dem Differenzverstärker (44) und dem Vergleichsgen nacheinander in eine Position zur automatischen verstärker (46) eine Schalteinrichtung (45) liegt, die
Bildschärfeprüfung transportiert werden, in der ne- bei schrittweisem Filmtransport das Signal nur wähbeneinanderliegende
Bereiche der Kopiervorlagen io rend des Stillstands weitergibt oder bei kontinuierliin
der Größe der Aufnahmedetails fotoelektrisch chem Filmtransport impulsförmige Signale, in einem
ausgemessen und die Wertedifferenz nebeneinan- bestimmten, insbesondere der Bereichslänge entderliegender
Bereiche mit Grenzwerten verglichen sprechenden Abstand wiedergibt
und die Zahl und/oder Größe der die Grenzwerte 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
übersteigenden Differenzwerte aufsummiert und als 15 dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastelemente
Maß für die Bildschärfe mit einem Sollwert vergli- (21, 47, 48) im Strahlengang vor oder hinter dem
chen werden und daß bei Vorlagen, die diesen Soll- Film (2) in ihrer Größe den Bereichen entsprechen-
wert nicht erreichen, der Kopiervorgang verhindert de, dicht an die Vorlage heranreichende Blenden
wird. (54a^ und/oder Lichtleitfasern (53,55) enthalten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 20
zeichnet daß die abzutastenden Bereiche auf längs
in Transportrichtung über die Vorlagen verlaufenden Geraden liegen und solche wenigstens teilweise
paarweise nebeneinander über die Vorlage verteilt Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorangeordnet
sind. 25 richtung zur Vorprüfung von Kopiervorlagen untcr-
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens schiedlicher Bildschärfe, die zu einem Vorlagenband zunach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet sammengefügt sind, auf Kopierfähigkeit
daß die Prüfposition (15) in einem Rollenkopiergerät Bei der Herstellung von Kopien von Amateurfilmen
vor dem Kopierfenster (3) angeordnet und als senk- hat sich mehr und mehr das Verfahren durchgesetzt die
recht zur Filmlaufrichtung verlaufende Reihe von 30 einzelnen Filmstreifen zu langen Bändern zusammenzu-Abtastelementen
in der Größe der Bereiche ausge- fügen und diese durch Rollenkopiergeräte mit einem
bildet ist und daß von den Elementen wenigstens automatischen Vorlagentransport zu führen. Bei dieser
zwei (47, 48) unmittelbar aneinanderstoßend ange- Arbeitsweise wird von jeder Vorlage eine Kopie erordnet
sind. stellt deren mittlere Dichte innerhalb gewisser Grenzen
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- 35 liegt Extrem über bzw. unterbelichteten Vorlagen werzeichnet
daß an einzeln ausgewertete Elemente (21) den dadurch vom Kopiervorgang ausgeschlossen. Es
bei im wesentlichen konstanter Filmtransportge- gibt jedoch auch Vorlagen, deren mittlere Dichte innerschwindigkeit
jeweils ein Differenzierglied, z. B. ein halb der vorgegebebenen Grenzen liegt die jedoch
Kondensator (24) angeschlossen ist dessen Aus- trotzdem nicht kopiert werden sollten, da sie völlig ungangssignal,
die erste Ableitung des Transparenz- 40 scharf sind. Kopien von solchen verwackelten oder mit
oder bei Zwischenschaltung eines logarithmischen falscher Emfernungseinstellung aufgenommenen Vorla-Verstärkers
(22) des Dichteverlaufs, über Gleich- gen haben für den Fotofreund in der Regel keinen Wert,
richter (27, 28) nach positiven und negativen Antei- so daß die Preisberechnung für solche Kopien Verärgelen
sortiert und jeweils einem Vergleichsverstärker rung auslösen würde.
(29, 30) zugeführt wird, an dem jeweils ein Ver- 45 Zwar ist aus der deutschen Auslegeschrift 10 87 372
gleichssignal liegt oder daß die negativen Signale ein Verfahren und eine Einrichtung zur vollautomati-
umgekehrt und demselben Vergleichsverstärker (38) sehen Scharfeinstellung optischer Geräte bekannt. Da-
wie die positiven Signale zugeführt werden, daß eine bei wird ein Bild des abzubildenden Raumes auf einem
Summiervorrichtung, insbesondere ein Zähler (34) fotoelektrischen Wandler entworfen und durch eine hin
oder ein Summierverstärker (38) für die Zahl der die 50 und her bewegbare Spaltblende jeweils nur bereichs-
Vergleichswerte übersteigenden Signale vorgese- weise gemessen. Die dadurch erzeugte Impulsform des
hen ist. Fotostroms wird nach der Fourier-Analyse als Vielzahl
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- verschieden frequenter Signale aufgefaßt und in einen
zeichnet daß eine schrittweise wirkende Filmtrans- Bereich hoher und in einen Bereich niedriger Frequenportvorrichtung
(5,6) vorgesehen ist deren Schritt- 55 zen aufgeteilt Die Entscheidung über das Optimum an
länge etwa der Bereichslänge entspricht daß wäh- Bildschärfe wird dann so getroffen, daß die hochfrerend
des späteren Teils der Transportpausen ein an quenten Anteile am stärksten die niederfrequenten Aneinem
Differenzverstärker (44) liegendes Speicher- teile überwiegen sollen. Diese zum Auffinden der Obglied
(42) an ein Meßelement (21) angeschlossen ist, jektivposition, die da·; schärfste Abbild liefert, vorgesedaß
an dem anderen Eingang des Differenzverstär- 60 hene Einrichtung gibt jedoch keine Lehre, wie eine bekers
(44) ständig das Meßelement (21) liegt und daß reits in einer Ebene vorhandene Kopiervorlage absolut
die während des ersten Teils der Transportpause auf ihre Schärfe und Kopierwürdigkeit geprüft werden
gebildete Signaldiffcrcn/ zweier aufeinanderfolgen- kann.
der Bereiche einem Veigleichsvcrslärker (46) mit Ziel der Erfindung ist es deshalb, ein Verfuhren und
angeschlossenem Summicrglied (34) zugeführt wird. 65 Vorrichtungen zu schaffen, die ein automatisches Er-
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- kennen und Überspringen solcher unscharfer Vorlagen
zeichnet, daß die aneinanderstoßenden Elemente beim automatischen Kopiervorgang ohne Bcdicnungs-(47,48)
sin den beiden ringiingcn eines Diffcrcn/vcr- person am Gerät ermöglichen.
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| DE2244340C2 true DE2244340C2 (de) | 1986-02-06 |
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Family Applications (1)
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