DE223652C - - Google Patents

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DE223652C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/06Attaching of incandescent bodies to mount

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

rERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 223652 KLASSE 21/. GRUPPE
in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1906 ab.
Gemäß der bisherigen Befestigungsart von Metalleüchtfäden an den Stromzuführungen werden die Enden der Stromzuführungen meist röhren- oder ösenförmig ausgebildet, darauf die Fäden eingeschoben und entweder verkittet oder durch schwaches Zusammendrücken der öse oder des Röhrchens eingeklemmt oder verlötet oder verschweißt.
Die Erfindung besteht darin, daß unter
ίο Schmelzung der Verbindungsenden des Glühfadens und der Stromzuführungsdrähte an der Verbindungsstelle eine die Verbindung herstellende Metallegierung durch eine exotherm verlaufende Reaktion erzeugt wird.
Durch das hiernach näher beschriebene Verfahren wird der Faden dauerhaft befestigt und ein inniger Kontakt mit der Stromzuführung gesichert.
Dieses Verfahren beruht auf der bekannten Tatsache, daß gewissen Metallen, wie z. B. Aluminium, Magnesium, Calcium, Cerium und ähnlichen, große Energiemengen eigen sind und daß sie eine große Affinität zu Sauerstoff besitzen.
Wenn also ein Metalloxyd mit Aluminium, Magnesium oder einem der anderen genannten oder ähnlichem Metall gemischt und die Masse an einer Stelle angewärmt, das ist, die Reaktion eingeleitet wird, so schreitet diese dann ohne weitere Beihilfe fort. Da nun die Wärmetönung dieser Reaktion positiv verläuft, d. h.
da diese Reaktion nach außen Wärme abgibt, so ist klar, daß Körper, insbesondere metallische — wenn in eine derartige Mischung eingebracht — stark erhitzt und selbst zum Schmelzen gebracht werden können.
Das vorliegende Verfahren wird sohin wie folgt durchgeführt.
Es werden die Elektrodenenden mit ösen, Haken o. dgl. versehen und die Fäden in diese eingeschoben, dann bereitet man ein Gemenge von Metalloxyden, am besten von jenen Metallen, welche zusammengeschmolzen werden sollen, mischt diesen Oxyden Aluminium oder Magnesium, Calcium, Cerium oder ähnliche Metalle zu, selbstverständlich tunlichst in äquimolekularen Verhältnissen, gegebenenfalls unter Zusatz einer geeigneten Flüssigkeit oder eines Flußmittels, bestreicht mit dieser Mischung die Verbindungsstellen und wärmt langsam an; dies kann mittels elektrischen Stromes oder mit Hilfe einer anderen Hitzequelle geschehen.
Die nun stattfindende Reaktion verläuft in bekannter Weise und bewirkt, wie vorerwähnt, infolge ihrer positiven Wärmetönung ein Zusammenschmelzen der zu verbindenden Körper zu einer Legierung, welche einen verläßlichen Kontakt bildet.
Die entstandenen Nebenreaktionsprodukte, die sich unter Umständen an der Oberfläche der Legierung als Schlacke abscheiden und an und für sich nicht störend wirken, können
leicht durch geeignete Lösungsmittel, wie z. B. Salzsäure, öder auch mechanisch entfernt werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung einer stromleitenden Verbindung zwischen den metallischen Glühfäden und den Stromzuführungsdrähten elektrischer Lampen, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmelzen der Verbindungsenden beider Teile zur Erzeugung einer Metallegierung durch eine exotherm verlaufende chemische Reaktion hervorgerufen wird.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise vorbereitete Verbindung des Leuchtkörpers mit der Stromzuführung mit einer Mischung von einem oder mehreren Metalloxyden und mit Sauerstoff unter Abgabe von Wärme reagierenden Metallen mit oder ohne Zusatz einer geeigneten Flüssigkeit bzw. Flußmittels bestrichen, dann schwach getrocknet und sodann behufs Einleitung der Reaktion der Einwirkung einer äußeren Wärmequelle ausgesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise die Oxyde jener Metalle, aus welchen der Leuchtkörper und bzw. die Stromzuführung besteht, und als reagierendes Metall Aluminium, Magnesium, Calcium, Cerium oder ein ähnliches, und zwar am besten in äquimolekularen Mengenverhältnissen gemischt, verwendet werden.
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