DE2234C - Neuerung an Nähmaschinen - Google Patents
Neuerung an NähmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B27/00—Work-feeding means
- D05B27/02—Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
- D05B27/04—Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements arranged above the workpieces
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B29/00—Pressers; Presser feet
- D05B29/06—Presser feet
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
1878.
EDWARD WHITE in BROOKLYN (New-York, V. S. A.). Neuerung an Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1878 ab.
Die Neuerung besteht in einem einfachen und leichten Federpresserapparat, der so eingerichtet
ist, dafs er mit Leichtigkeit an der Presserstange oder sonstigem festen Theil einer gewöhnlichen
Nähmaschine angebracht und wieder entfernt werden kann.
Der Apparat ist so eingerichtet, dafs er durch die Thätigkeit des Nadelarmes vom Druck auf
den Stoff befreit wird, sowie die Nadel von diesem zurückgezogen und demselben auf diese
Weise gestattet wird, mit der Hand in beliebiger Richtung und Entfernung, je nach der Art der
zu verrichtenden Arbeit, möge . sie in Ausbessern, Stopfen, Besetzen oder Sticken bestehen,
bewegt zu werden.
In der beiliegenden Zeichnung sind Fig. 1 und 2 Darstellungen der Nadel, sowie eines-Theils
des Nadelarmes einer Nähmaschine mit dem neuen Apparat an der Presserfufsstange der Maschine in verschiedenen Stellungen angebracht;
ersichtlich ist ferner die Stoffplatte A.
b ist der auf derselben ruhende Stoff, welcher sich in Bearbeitung befindet;
B der Nadelarm, c die Nadel.
B der Nadelarm, c die Nadel.
D ist die Prefsfufsstange, an welcher der verbesserte Apparat angebracht werden kann. Der-.
selbe besteht aus einem unabhängigen Prefsfufsträger und Führung E mit angebrachter
Oese d, versehen mit einer Stellschraube, durch welche der Apparat auf der Stange D geschoben
und festgehalten wird.
Der Apparat besteht ferner aus einer Stange f, welche in der Führung E. auf- und abgleitet
und am unteren Ende mit dem Prefsfufs G versehen ist.
Eine an ihrem Unteren Ende an der Stange/ befestigte Feder, welche sich an ihrem oberen
Ende gegen die Führung E anlegt, drückt den Prefsfufs G auf den in Arbeit befindlichen Stoff
auf der Platte A. Ferner ist die Stange / mit einem Zahn h versehen, gegen den ein
Vorsprung i auf den Nadelarm schlägt, sowie letzterer aufwärts geht, wodurch die Feder g
zusammengedrückt und der Prefsfufs G von dem sich in Arbeit befindenden Stoff abgehoben
■wird.
Besagter Vorsprung i kann auch den Kopf der die Nadel haltenden Schraube bilden.
Der Hahn h kann durch Umbiegen der Stange / oder auf sonst passende Art hergestellt
werden.
Die Operation geht auf folgende Weise vor sich:
Angenommen, der neue Apparat wird von der Prefsfufsstange D getragen, anstatt an irgend
einen anderen festen Theil der Maschine angebracht zu werden, so wird der gewöhnliche
Prefsfufs entweder entfernt oder aufgehoben; der Prefsfufs G, welcher in anderer Weise, wie
der gewöhnliche Prefsfufs wirkt, tritt an des letzteren Stelle durch Befestigung des Trägers E
des Apparates mittelst der Oese d an die Prefsfufsstange, und zwar so, dafs das Auge
oder Loch im Fufs G sich in derselben Richtung, wie die Nadel c befindet.
Die normale Stellung des Prefsfufses G ist die, wenn er sich unten auf den Stoff legt,
infolge der Wirkung der Feder g, welche, indem sie unabhängig von der Nadel ist, letzterer gestattet,
sich ohne Rücksicht auf sie zu bewegen.
Besagter Prefsfufs G ruht auf dem Stoff während des Niederganges der Nadel durch denselben
und ebenso während des Aufganges der. Nadel, bis sie den Stoff ganz oder beinahe verlassen
hat, in welchem Stadium der Operation der Vorsprung i gegen den Zahn A schlägt,
und indem er die Stange / hebt, die Feder g zusammendrückt und den Prefsfufs G von dem
Stoff abhebt. In diesem Moment hat der Arbeiter Gelegenheit, den Stoff mit der Hand in
verschiedene Richtungen und in beliebige Entfernungen zu schieben, je nach der Beschaffenheit
der Arbeit.
Der Prefsfufs G oder G f dient auch als Führung für die Nadel zur Unterstützung
derselben, wenn sie fern von der Arbeit ist, so dafs, wenn letzterer mit der Hand verschoben wird, die Nadel seitlich durch besagten
Prefsfufs und Führer gegen den von dem Nadelfaden herrührenden Zug Unterstützung
erhält.
Claims (1)
- - Um eine Drehung. der Stange / zu verhindern und zur Erhaltung des Prefsfufses G in der Richtungslinie der Nadel wird die Stange/ riiit einer Lähgennuth k und der Prefsfufsträger E mit einer Führung /, welche in diese Nuth eingreift, versehen, doch kann die Drehung der Stange f auch auf andere Weise verhindert werden.Patent-Anspruch: Der oben beschriebene und auf beiliegender Zeichnung dargestellte Prefsfufs nebst Nadelführung, dessen Anbringung an Nähmaschinen und dessen Bewegung durch die auf- und abgehende Bewegung des Nadelarmes.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2234C true DE2234C (de) |
Family
ID=281588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2234D Active DE2234C (de) | Neuerung an Nähmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2234C (de) |
-
0
- DE DENDAT2234D patent/DE2234C/de active Active
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