DE223258C - - Google Patents
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- DE223258C DE223258C DENDAT223258D DE223258DA DE223258C DE 223258 C DE223258 C DE 223258C DE NDAT223258 D DENDAT223258 D DE NDAT223258D DE 223258D A DE223258D A DE 223258DA DE 223258 C DE223258 C DE 223258C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/52—Adaptations of pipes or tubes
- B65G53/523—Wear protection
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223258 KLASSE 5d. GRUPPE
RICHARD WARMBT in WALDENBURG, Schles.
in das Rohr.
Bei dem sogenannten Spülversatz, bei welchem das Versatzmittel mit Wasser gemischt
durch Rohrleitungen zur Versatzstelle geführt wird, werden die Wandungen der Rohrleitung
durch das harte und scharfe Versatzmaterial bei dessen hoher Durchflußgeschwindigkeit
außerordentlich rasch zerstört, so daß öftere Auswechselung der Rohrleitungen erforderlich
wird. Diesem Übelstande hat man dadurch
ίο zu begegnen versucht, daß man die Rohre der
Rohrleitungen mit Holzfütterungen oder mit Einsatzrohren aus Porzellan usw. versah. Die
Holzausfütterung hat sich aber nicht als. widerstandsfähig erwiesen, und auch die Auskleidüngen
mit leicht zerbrechlichem Material, wie Porzellan u. dgl., haben den Nachteil, daß sie
von den größeren Stücken des Versatzmaterials zerschlagen und dann herausgespült werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Auskleidung für die Rohre von Spülversatzrohrleitungen,
welche eine größere Lebensdauer besitzt als die bisher bekannten Auskleidungen und
sich nach der Zerstörung leicht auswechseln läßt. Im wesentlichen besteht die Auskleidung
gemäß der Erfindung aus in das Rohr eingesetzten schraubenförmigen Drahtwindungen.
Der Querschnitt des Drahtes kann beliebig sein, z. B. rund oder vierkantig. Am zweckmäßigsten
erscheinen der quadratische und der rechteckige Querschnitt. Bei rechteckigem
Querschnitt kann der Draht hochkantig gewunden sein. Die Windungen sind zweckmäßig
fortlaufende.
Als Material sind insbesondere Eisen und Stahl geeignet.
Als Material sind insbesondere Eisen und Stahl geeignet.
Da die Materialfaser bei der Auskleidung aus Drahtwindungen quer zum Strom des Versatzmaterials
gerichtet ist, so ist der Verschleiß an sich nicht so bedeutend wie bei parallel zur
Stromrichtung des Versatzmaterials gerichteter Faser.
Die schraubenförmig gewundene Drahtauskleidung
ist Sehr leicht von den Werken selbst herstellbar und in die Rohre einziehbar, so daß
die Kosten der Auskleidung durch die Selbstherstellung auf ein Minimum reduziert werden
können.
Die Herstellung kann erfindungsgemäß z. B. dadurch erfolgen, daß während des Aufwickeins
des Drahtes auf eine Wickelstange von entr sprechendem Durchmesser das auszukleidende
■Rohr darübergeschoben wird, so daß bei Beendigung der erforderlichen Wickellänge die
schraubenförmig gewundene Drahteinlage sich bereits innerhalb des auszukleidenden Rohres
befindet und nur an den Enden abgeschnitten zu werden braucht, um sich infolge der eigenen
Federkraft fest an die Wandungen des auszukleidenden Rohres anzulegen. Das Rohr ist
mitsamt der Einlage dann nur von der Aufwickelspindel für den Draht abzuziehen, um
für das Verlegen fertig zu sein.
Das Aufwickeln des Drahtes in schraubenförmigen Windungen auf eine Spindel kann in
der bekannten Weise auf jeder gewöhnlichen Leitspindeldrehbank erfolgen.
In den Zeichnungen ist
Fig. ι ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt durch ein mit der neuen Auskleidung versehenes Rohr, während
Fig. 3 die beschriebene Art und Weise der Herstellung und Einbringung der Einlage in
das Rohr darstellt.
Dabei ist α das auszukleidende Rohr und b
die schraubenförmig gewundene Drahteinlage. Der Draht besitzt beispielsweise quadratischen
Querschnitt. ■' .
Die Einrichtung zur Herstellung und Einbringung der Einlage in das Rohr α besteht
ίο aus einer gewöhnlichen Leitspindeldrehbank
(Fig. 3), einer in das Futter c eingespannten Aufwickelspindel d für den Draht b und einem
Lünettenlager f für das Rohr a. Das Lünettenlager f besitzt zweckmäßig eine in ihm drehbar
angeordnete Befestigungshülse g für das Rohr a, in welcher dieses mittels Stellschrauben h zentriert
und befestigt werden kann. Der Schütten i des Lünettenlagers f ist fest mit der
Mutter k der Leitspindel I verbunden. Die
ao Drehung der Leitspindel wird zur Drehung der Aufwickelspindel d derart geregelt, daß der
Vorschub des Lünettenlagers f und damit des Rohres α dem Fortschreiten der Aufwicklung
des Drahtes e entspricht. Gegebenenfalls kann die Führung für den Draht b auf dem Lünettenschlitten
i mit angeordnet sein.
Das Rohr α schiebt sich sonach der fortschreitenden
Aufwicklung des Drahtes e entsprechend über diesen, und man hat nur nötig, zu Ende der
Aufwickellänge den Draht b an einem Ende von der Aufwickelspindel d zu befreien und am anderen
Ende abzuschneiden. Dabei lösen sich die Drahtwindungen infolge ihrer Federkraft von
der Aufwickelspindel d, um sich fest gegen -die Wandungen des Rohres α anzulegen und so
eine dicht anliegende Auskleidung zu bilden. Das in dieser Weise ausgekleidete Rohr braucht
dann nur von der Aufwickelspindel d, die sich während der ganzen Aufwicklung in ihm führte,
abgezogen zu werden.
• Bei Fassonstücken und Krümmern muß die schraubenförmig gewundene Drahtauskleidung
für sich besonders hergestellt und im freigelassenen Zustande in die Rohre eingeführt
werden. Um sie hierbei gegen Verschiebungen im Rohre zu sichern, ist es erforderlich, einen
nach innen vorspringenden Zwischenflansch oder Ring zwischen den miteinander verbundenen
Rohren dicht einzuschalten, der als Anschlag für die schraubenförmig gewundene Drahtauskleidung dient. Ein Beispiel hierfür
gibt der in Fig. 4 im Querschnitt dargestellte, gemäß der Erfindung ausgekleidete Krümmer.
Dabei ist der nach innen vorspringende Flansch z. B. fest mit dem Krümmer verbunden.
Statt des Flansches kann auch ein am Krümmerflansch befestigter, nach innen vorspringender
Anschlagring zum Festlegen der Drahtauskleidung im Krümmer vorgesehen sein.
Claims (4)
1. Rohrauskleidung für Spülversatzrohrleitungen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung aus in das Rohr eingesetzten, schraubenförmigen Drahtwindungen besteht.
2. Verfahren zur Herstellung und zum Einbringen der Auskleidung nach Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht auf eine Spindel gewickelt wird, über
die das auszukleidende Rohr (a) gemäß dem Fortschreiten der Aufwicklung des
Drahtes geschoben wird, so daß nach Freigabe der Enden der Drahtwindungen diese infolge ihrer Federkraft sich gegen die Wandung
des auszukleidenden Rohres fest anlegen.
3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Aufwicklung des Drahtes (b) eine auf eine Leitspindeldrehbank gespannte
Aufwickelspindel (d) dient, deren freies Ende in das auszukleidende Rohr eingeführt
wird, welches in einem Lünettenlager (f) befestigt ist, das durch die Leitspindel
der Drehbank bewegt werden kann.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Rohr (a) zentrierbar in einer drehbar, achsial aber unverschiebbar im Lünettenlager
(f) gelagerten Befestigungshülse (g) befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223258C true DE223258C (de) |
Family
ID=484092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223258D Active DE223258C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223258C (de) |
-
0
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