DE223258C - - Google Patents

Info

Publication number
DE223258C
DE223258C DENDAT223258D DE223258DA DE223258C DE 223258 C DE223258 C DE 223258C DE NDAT223258 D DENDAT223258 D DE NDAT223258D DE 223258D A DE223258D A DE 223258DA DE 223258 C DE223258 C DE 223258C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
pipe
winding
lined
lining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT223258D
Other languages
English (en)
Publication of DE223258C publication Critical patent/DE223258C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/52Adaptations of pipes or tubes
    • B65G53/523Wear protection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223258 KLASSE 5d. GRUPPE
RICHARD WARMBT in WALDENBURG, Schles.
in das Rohr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1909 ab.
Bei dem sogenannten Spülversatz, bei welchem das Versatzmittel mit Wasser gemischt durch Rohrleitungen zur Versatzstelle geführt wird, werden die Wandungen der Rohrleitung durch das harte und scharfe Versatzmaterial bei dessen hoher Durchflußgeschwindigkeit außerordentlich rasch zerstört, so daß öftere Auswechselung der Rohrleitungen erforderlich wird. Diesem Übelstande hat man dadurch
ίο zu begegnen versucht, daß man die Rohre der Rohrleitungen mit Holzfütterungen oder mit Einsatzrohren aus Porzellan usw. versah. Die Holzausfütterung hat sich aber nicht als. widerstandsfähig erwiesen, und auch die Auskleidüngen mit leicht zerbrechlichem Material, wie Porzellan u. dgl., haben den Nachteil, daß sie von den größeren Stücken des Versatzmaterials zerschlagen und dann herausgespült werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Auskleidung für die Rohre von Spülversatzrohrleitungen, welche eine größere Lebensdauer besitzt als die bisher bekannten Auskleidungen und sich nach der Zerstörung leicht auswechseln läßt. Im wesentlichen besteht die Auskleidung gemäß der Erfindung aus in das Rohr eingesetzten schraubenförmigen Drahtwindungen.
Der Querschnitt des Drahtes kann beliebig sein, z. B. rund oder vierkantig. Am zweckmäßigsten erscheinen der quadratische und der rechteckige Querschnitt. Bei rechteckigem Querschnitt kann der Draht hochkantig gewunden sein. Die Windungen sind zweckmäßig fortlaufende.
Als Material sind insbesondere Eisen und Stahl geeignet.
Da die Materialfaser bei der Auskleidung aus Drahtwindungen quer zum Strom des Versatzmaterials gerichtet ist, so ist der Verschleiß an sich nicht so bedeutend wie bei parallel zur Stromrichtung des Versatzmaterials gerichteter Faser.
Die schraubenförmig gewundene Drahtauskleidung ist Sehr leicht von den Werken selbst herstellbar und in die Rohre einziehbar, so daß die Kosten der Auskleidung durch die Selbstherstellung auf ein Minimum reduziert werden können.
Die Herstellung kann erfindungsgemäß z. B. dadurch erfolgen, daß während des Aufwickeins des Drahtes auf eine Wickelstange von entr sprechendem Durchmesser das auszukleidende ■Rohr darübergeschoben wird, so daß bei Beendigung der erforderlichen Wickellänge die schraubenförmig gewundene Drahteinlage sich bereits innerhalb des auszukleidenden Rohres befindet und nur an den Enden abgeschnitten zu werden braucht, um sich infolge der eigenen Federkraft fest an die Wandungen des auszukleidenden Rohres anzulegen. Das Rohr ist mitsamt der Einlage dann nur von der Aufwickelspindel für den Draht abzuziehen, um für das Verlegen fertig zu sein.
Das Aufwickeln des Drahtes in schraubenförmigen Windungen auf eine Spindel kann in der bekannten Weise auf jeder gewöhnlichen Leitspindeldrehbank erfolgen.
In den Zeichnungen ist
Fig. ι ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt durch ein mit der neuen Auskleidung versehenes Rohr, während
Fig. 3 die beschriebene Art und Weise der Herstellung und Einbringung der Einlage in das Rohr darstellt.
Dabei ist α das auszukleidende Rohr und b die schraubenförmig gewundene Drahteinlage. Der Draht besitzt beispielsweise quadratischen Querschnitt. ■' .
Die Einrichtung zur Herstellung und Einbringung der Einlage in das Rohr α besteht
ίο aus einer gewöhnlichen Leitspindeldrehbank (Fig. 3), einer in das Futter c eingespannten Aufwickelspindel d für den Draht b und einem Lünettenlager f für das Rohr a. Das Lünettenlager f besitzt zweckmäßig eine in ihm drehbar angeordnete Befestigungshülse g für das Rohr a, in welcher dieses mittels Stellschrauben h zentriert und befestigt werden kann. Der Schütten i des Lünettenlagers f ist fest mit der Mutter k der Leitspindel I verbunden. Die
ao Drehung der Leitspindel wird zur Drehung der Aufwickelspindel d derart geregelt, daß der Vorschub des Lünettenlagers f und damit des Rohres α dem Fortschreiten der Aufwicklung des Drahtes e entspricht. Gegebenenfalls kann die Führung für den Draht b auf dem Lünettenschlitten i mit angeordnet sein.
Das Rohr α schiebt sich sonach der fortschreitenden Aufwicklung des Drahtes e entsprechend über diesen, und man hat nur nötig, zu Ende der Aufwickellänge den Draht b an einem Ende von der Aufwickelspindel d zu befreien und am anderen Ende abzuschneiden. Dabei lösen sich die Drahtwindungen infolge ihrer Federkraft von der Aufwickelspindel d, um sich fest gegen -die Wandungen des Rohres α anzulegen und so eine dicht anliegende Auskleidung zu bilden. Das in dieser Weise ausgekleidete Rohr braucht dann nur von der Aufwickelspindel d, die sich während der ganzen Aufwicklung in ihm führte, abgezogen zu werden.
• Bei Fassonstücken und Krümmern muß die schraubenförmig gewundene Drahtauskleidung für sich besonders hergestellt und im freigelassenen Zustande in die Rohre eingeführt werden. Um sie hierbei gegen Verschiebungen im Rohre zu sichern, ist es erforderlich, einen nach innen vorspringenden Zwischenflansch oder Ring zwischen den miteinander verbundenen Rohren dicht einzuschalten, der als Anschlag für die schraubenförmig gewundene Drahtauskleidung dient. Ein Beispiel hierfür gibt der in Fig. 4 im Querschnitt dargestellte, gemäß der Erfindung ausgekleidete Krümmer. Dabei ist der nach innen vorspringende Flansch z. B. fest mit dem Krümmer verbunden. Statt des Flansches kann auch ein am Krümmerflansch befestigter, nach innen vorspringender Anschlagring zum Festlegen der Drahtauskleidung im Krümmer vorgesehen sein.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Rohrauskleidung für Spülversatzrohrleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung aus in das Rohr eingesetzten, schraubenförmigen Drahtwindungen besteht.
2. Verfahren zur Herstellung und zum Einbringen der Auskleidung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht auf eine Spindel gewickelt wird, über die das auszukleidende Rohr (a) gemäß dem Fortschreiten der Aufwicklung des Drahtes geschoben wird, so daß nach Freigabe der Enden der Drahtwindungen diese infolge ihrer Federkraft sich gegen die Wandung des auszukleidenden Rohres fest anlegen.
3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufwicklung des Drahtes (b) eine auf eine Leitspindeldrehbank gespannte Aufwickelspindel (d) dient, deren freies Ende in das auszukleidende Rohr eingeführt wird, welches in einem Lünettenlager (f) befestigt ist, das durch die Leitspindel der Drehbank bewegt werden kann.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (a) zentrierbar in einer drehbar, achsial aber unverschiebbar im Lünettenlager (f) gelagerten Befestigungshülse (g) befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT223258D Active DE223258C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE223258C true DE223258C (de)

Family

ID=484092

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT223258D Active DE223258C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE223258C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2090384A2 (de) Vorrichtung zum Aufweiten von Rohren
DE2458188B2 (de) Rohrverbinder
EP2090385A2 (de) Vorrichtung zum Aufweiten von Rohren
DE102017122757B4 (de) Presswerkzeug zum Verpressen von Fittings zur Herstellung von Rohrverbindungen und Verfahren zum Verpressen von Fittings
CH654093A5 (de) Molch zum auskleiden von rohrleitungen.
DE3841064A1 (de) Rohr zum zwecke der rohrauskleidung
DE223258C (de)
DE4103847A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum auskleiden von langgestreckten oeffnungen mit kreisfoermigen und nicht kreisfoermigen querschnitten, insbesondere fuer den kanal- und tunnelbau
DE2734188A1 (de) Biegsames rohr, insbesondere bohrrohr, sowie verfahren zu seiner herstellung
DE102008006235A1 (de) Ankerrohr und Verfahren zu dessen Herstellung
DE102014117571B3 (de) Spannvorrichtung
DE102015217344A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Dichtringen mit umgeformtem Profil
DE2234327A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum auskleiden von rohren und leitungen
DE202015004104U1 (de) Fräskopf zur Durchführung von Fräsarbeiten in Rohrleitungen
DE102019124945A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einlegen eines Dichtrings in eine innere Dichtringnut in einem Rohr oder Rohrteil
EP1859874B1 (de) Schwimmer zur Herstellung von mindestens einwandigen Sicherheitsrohren, diese insbesondere zur Verwendung als Bremsleitungen, sowie Verfahren zur Herstellung eines solchen Schwimmers
DE634435C (de) Vorrichtung zur Herstellung schraubenfoermig gerillter Schlaeuche oder Rohre
DE3147396C2 (de) Molch zum Auskleiden von Rohrleitungen
AT151844B (de) Abzweiganschluß für Rohrleitungen und Gerät zu seiner Herstellung.
DE200620C (de)
AT30836B (de) Verfahren zum Biegen von Metallröhren, -Stäben oder dgl. vermittelst eines gebogenen Führungskörpers.
DE653368C (de)
AT138969B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schraubenförmig gerillter endloser Schläuche oder Rohre.
DE2632283A1 (de) Vorformvorrichtung
DE291612C (de)