DE200620C - - Google Patents

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DE200620C
DE200620C DENDAT200620D DE200620DA DE200620C DE 200620 C DE200620 C DE 200620C DE NDAT200620 D DENDAT200620 D DE NDAT200620D DE 200620D A DE200620D A DE 200620DA DE 200620 C DE200620 C DE 200620C
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bending
bend
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DENDAT200620D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D9/00Bending tubes using mandrels or the like
    • B21D9/12Bending tubes using mandrels or the like by pushing over a curved mandrel; by pushing through a curved die

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach einem bekannten Verfahren wird durch zwangsmäßige Relativbewegung zwischen dem zu biegenden Körper und einem gebogenen Führungskörper dem ersteren eine wesentlich nach einer Kreislinie verlaufende Biegung erteilt, wobei der Körper unmittelbar nach Erteilung der Biegung frei wird. Mittels dieses Verfahrens können Metallkörper (Röhren, Stäbe usw.) in Schraubenform gebogen werden; durch Aufwickeln der gebogenen Metallkörper auf konische Scheiben erhalten dieselben zudem noch eine kegelförmige Form.
Gemäß vorliegender Erfindung ist nun ein Biegen des Arbeitsstückes in Windungen verschiedener Weite dadurch ermöglicht, daß das Arbeitsstück mit ungleichförmiger Geschwindigkeit dem gebogenen Führungskörper entlang getrieben wird.
ao Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 eine nach dem Verfahren arbeitende Vorrichtung und in Fig. 2 ein nach demselben hergestelltes Rohr beispielsweise veranschaulicht.
Das zu biegende Rohr α wird auf den am einen Ende leicht gebogenen Dorn b geschoben, welcher durch eine ortsfeste Querschiene b1 festgehalten wird. Nunmehr wird das Rohr z. B. durch ein auf das hintere Rohrende drückendes Joch c und eine Zugvorrichtung nach vorn, d. h. im Sinne des Pfeiles über das gebogene Ende des Domes b, gezogen, wodurch das Rohr in Kreisform gebogen wird. Erfolgt nun der Rohrvorschub mit sehr kleiner Geschwindigkeit, so erteilt das gebogene Dornende dem Rohr eine Biegung, deren. Krümmung derjenigen des letzten Teilstückes des gebogenen Dornendes entspricht.
Es läßt sich dies dadurch erklären, daß bei kleiner Vorschubgeschwindigkeit des Rohres die am inneren Umfang, d. h. in der Druckzone des Rohres, gelegenen, durch Stauchung verdrängten Masseteilchen genügend Zeit haben, sich gegen den äußeren Umfang, d. h. nach der Zugzone des Rohres, zu verschieben. In dem Maße nun, wie die Vorschubgeschwindigkeit des Rohres zunimmt, nimmt die Zeit ab, welche den Masseteilchen in der Druckzone zur Verschiebung nach der Zugzone gelassen ist, so daß diese Masseteilchenverschiebungen um so unvollständiger sind, je größer die Vorschubgeschwindigkeit des Rohres ist. Dementsprechend ist auch die Biegung um so schwächer, je unvollständiger die Verschiebung der Masseteilchen von der Druckzone in die Zugzone ist. Somit ist die Weite der Windungen des Arbeitsstückes nachweisbar von der Vorschubgeschwindigkeit des Arbeitsstückes abhängig.
Durch schrittweise Änderung der Vorschubgeschwindigkeit kann somit ein Arbeitsstück in eine einfache oder doppelte Spirale, in letzterem Falle entweder mit dem breiten oder mit den schmalen Enden gegeneinander gekehrt, hergestellt werden.
Anstatt ein Rohr könnte das Arbeitsstück auch ein Draht, Stab, Streifen usw. sein, wobei entsprechende Führungskörper, z. B. Röhren, benutzt werden könnten. Die Querschnittsform des Arbeitsstückes kann eine verschiedene sein.
Die Mittel zum Vorschieben des Arbeitsstückes mit wechselnder Geschwindigkeit können beliebige sein.
ίο Um die Reibung an der Biegestelle, zu vermindern, kann, falls ein Rohr gebogen wird, in dasselbe, nachdem ein kurzer Teil bereits gebogen ist, öl eingeschüttet werden, welches dann beim weiteren Biegen des Rohres stets vor dem Dorn bleibt und dessen vorderes Ende schmiert.
Anstatt ein Rohr könnte man auch nur
ein Halbrohr oder eine Rinne nach diesem Verfahren biegen, wobei das Halbrohr durch geeignete Mittel am Dorn zu halten wäre.
Durch den starken Achsialdruck auf das Arbeitsstück findet eine erhebliche Materialhärtung desselben statt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Biegen von prismatischen Körpern aus duktilem Material, insbesondere von Metallrohren, bei welchem der zu bearbeitende Körper einem gebogenen · Führungskörper entlang getrieben wird, welcher dem zu biegenden Körper eine wesentlich nach einer Kreislinie verlaufende Biegung erteilt und bei dem dieser Körper unmittelbar nach der Erteilung der Biegung frei wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub des zu biegenden Körpers mit ungleichförmiger Geschwindigkeit erfolgt, zum Zwecke, die Weite der Windungen desselben im Verhältnis der wachsenden bzw. abnehmenden Vorschubgeschwindigkeit zu- oder abnehmen zu lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200620D Active DE200620C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE200620C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5082896A (en) * 1989-01-17 1992-01-21 Milliken Research Corporation Polymeric materials useful for sizing synthetic yarns to be used in water jet weaving

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5082896A (en) * 1989-01-17 1992-01-21 Milliken Research Corporation Polymeric materials useful for sizing synthetic yarns to be used in water jet weaving

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