DE223233C - - Google Patents

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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn bei Batteriezündeinrichtungen mit Selbstinduktionsspule (wie in Patent 199333) als Selbstinduktionsspule die Ankerwicklung einer magnetelektrischen Maschine benutzt wird (in ähnlicher Weise, wie es bekannt ist, die Ankerwicklungen als Transformator' für den Batteriestrom während des Anlassens zu verwenden), so ergibt sich der Übelstand, daß nur jeder zweite der vermittels Batteriestrom
ίο erzeugten Funken durch den Stromstoß des Magnetapparates unterstützt wird, während der dazwischenliegende Funke jedesmal in entsprechendem Maße geschwächt wird. Es läßt sich deshalb die Batterie nur während des Anlassens mit Vorteil anwenden, nicht aber während des Betriebes, da hier nur durchaus gleichwertige Funken zulässig sind.
Um nun zu erreichen, daß jeder Funke
durch den wechselstromliefernden Magnetapparat unterstützt und verstärkt wird, kann nach der Erfindung an Stelle der einfachen Batterie eine solche von doppelter Zellenzahl angeordnet werden, welche in zwei Hälften A1 h2 geteilt ist.
Die beiden äußeren, ungleichmäßigen Pole führen zu zwei einander gegenüber befindlichen Schleifkontakten ix i2, zwischen welchen ein mit dem Anker des Magnetapparates umlaufender Umschalter k angeordnet ist, dessen Drehpunkt mit dem Ende der Ankerwicklung in Verbindung steht, während vom Halbierungspunkte der Batterie eine Leitung zum einen Pol des Handumschalters g führt. Hierbei muß Sorge getragen sein, daß das Umschaltersegment von k jeweils denjenigen der beiden Schleifkontakte ix i2 berührt, dessen Batteriepol mit der augenblicklich in k vorhandenen Polarität entgegengesetztes Vorzeichen besitzt.
. Mit einer solchen Vorrichtung läßt sich nicht allein der Motor bequem andrehen, sondern man kann auch bei gelegentlich eintretenden erschwerenden Betriebsverhältnissen verstärkte Zündung anwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Zündvorrichtung für Explo^ sionskraftmaschinen, bei welcher die den Batteriestrom verstärkende Selbstinduktionsspule durch die Ankerwicklung einer magnetelektrischen Maschine gebildet wird, dadurch, gekennzeichnet, daß die in zwei Hälften (H1 h2) geteilte Batterie mit ihren äußeren Polen (ix i2) in geeigneter Weise an einen mit dem Anker des Magnetapparates (c) umlaufenden Umschalter (k) gelegt ist, während der Halbierungspunkt der Batterie mit dem einen Pol des Handumschalters (g) in leitender Verbindung steht, damit bei eingeschalteter Batterie jeder der .Funken durch den Stromstoß des wechselstromliefernden Magnetapparates verstärkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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