DE222260C - - Google Patents

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DE222260C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/003Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
    • E05B35/004Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits pivoting about an axis perpendicular to the main key axis

Landscapes

  • Hinges (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
• PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE-68 β. GRUPPE
ALFRED LANGE und ERNST ALTMANN in BERLIN.
Riegelschloß für Klappbartschlüssel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1909 ab.
Es sind Schlösser bekannt geworden, bei denen ein öffnen des Riegels von außen nur durch einen mit Klappbart versehenen Schlüssel möglich ist. Bei dem Riegelschloß gemäß der vorliegenden Erfindung kommt ebenfalls ein mit Klappbart versehener Schlüssel zur Anwendung, und die Neuerung besteht darin, daß der Verschlußriegel in geöffneter und in geschlossener Stellung durch eine um einen Gelenkbolzen drehbare, frei fallende Klappe gehalten wird, die mit einer Aussparung versehen ist und sich entweder zwischen zwei Ansätze des Verschlußriegels oder über einen dieser Ansätze legt. Ein Lösen dieser Verbindung ist erst dann möglich, wenn ein Schlüssel mit Klappbart von einer bestimmten Mindestlänge des Schaftes zur Anwendung kommt, indem dann der Schlüssel eine Bewegung bzw. Schwingung der Klappe herbeiführt. Ist die Schließbewegung zu Ende und der Schlüssel wird aus dem Loch der Tür herausgezogen, so fällt die Klappe selbsttätig herunter und bewirkt durch Eingriff in die entsprechenden Ansätze des Riegels die erforderliche Sperrung.
Auf der Zeichnung ist ein derartiges Riegelschloß in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar in Fig. 1 in Ansicht in geschlossener und in Fig. 2 in Ansicht in offener Stellung. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach A-A. Fig. 4 und 5 zeigen den bekannten Schlüssel mit Klappbart.
An der Tür α befindet sich der Riegel und an dem Türrahmen b die öse c, die zusammen mit dem Riegel d den Verschluß bildet.
Um den Riegel von innen hin und her verschieben zu können, ist derselbe mit einem Handgriffe e versehen.
Die Hin- und Herbewegung des Riegels d ist aber erst dann möglich, wenn gemäß der Erfindung die um ein Scharnier f bewegliche Klappe g, die mit einem Ausschnitt h versehen ist, aus dem Bereich zweier Ansätze i des Riegels d gebracht worden ist; zu diesem Zwecke muß die Klappe g in der aus Fig. 3 ersichtlichen Pfeilrichtung nach aufwärts bewegt werden. Dies erfolgt von innen zweckmäßig mittels eines Stiftes k, welcher, sofern der Riegel innen von- einem Gehäuse überdeckt wird, in einem Schlitze Führung hat.
Um die Hin- und Herbewegung des Riegels d von außen zwecks Herstellung oder Lösung des Verschlusses zu bewirken, dient der in Fig. 4 und 5 dargestellte Schlüssel mit Klappbart m, der in bekannter Weise an dem Schafte I angelenkt ist. Im gestreckten Zustände läßt sich dieser Schlüssel gut in das Rohr η der Tür einführen; hierbei wird die Klappe g in der aus Fig. 3 ersichtlichen Pfeilrichtung um das Gelenk f nach aufwärts geschwungen, so daß die Klappe g mit dem Riegel außer Eingriff kommt. Der Klappbart m fällt infolge seiner Schwere um sein Gelenk nach abwärts, und nun kann durch Anlegen desselben an den einen oder anderen Ansatz i bzw. in die Aussparung zwischen beiden Ansätzen bei einer Schlüsseldrehung ein öffnen oder Schließen der Verschlußeinrichtung stattfinden. Ist z. B. der Riegel in die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung gebracht worden und der Schlüssel wird durch das
Rohr η herausgezogen, so fällt die Klappe g durch ihr Gewicht selbsttätig herab zwischen die beiden Ansätze i und sichert somit den Riegel d gegen ein unbefugtes öffnen, denn das öffnen des Schlosses ist nur bei einer bestimmten Mindestschlüssellänge möglich. Ist der Riegel geöffnet worden und man zieht den Schlüssel durch das Rohr η heraus, so fällt die Klappe g ebenfalls nach abwärts, und ίο hierbei gelangt ihr Einschnitt h über den einen Ansatz i des Riegels, so daß auch ein unbefugtes Schließen des Riegels von außen unmöglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Riegelschloß für Klappbartschlüssel, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßriegel (d) durch eine frei nach abwärts schwingbare, durch Einführen des Schlüssels zurückgedrängte Klappe (g) in geöffneter oder geschlossener Stellung festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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