DE221555C - - Google Patents

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DE221555C
DE221555C DENDAT221555D DE221555DA DE221555C DE 221555 C DE221555 C DE 221555C DE NDAT221555 D DENDAT221555 D DE NDAT221555D DE 221555D A DE221555D A DE 221555DA DE 221555 C DE221555 C DE 221555C
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core
tube
constriction
inner tube
drilling
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B25/00Apparatus for obtaining or removing undisturbed cores, e.g. core barrels or core extractors
    • E21B25/10Formed core retaining or severing means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ JVt 221555 ^ KLASSE 5 a. GRUPPE
in ERKELENZ, Rhld., und ARNOLD KOEPE in ERKELENZ, Rhld.
Das Erbohren von Kernen aus Gebirgsschichten, die ein loses Gefüge haben, läßt sich mit den bekannten Kernbohrvorrichtungen nicht ausführen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen, die beim Erbohren von Kernen im Salz Anwendung gefunden haben, ist ein äußeres Rohr vorhanden, welches die Bohrkrone trägt, und innerhalb dieses Rohres ist ein zweites engeres Rohr drehbar, in welches
ίο der erbohrte Kern eintritt, um später mit ihm zutage gefördert zu werden. Zum Festhalten des Kernes hat man Rückschlagklappen oder federnde Ringe benutzt, wobei die letzteren innerhalb eines Kegels so gelagert waren, daß sie sich beim Heben des Gestänges zwischen dem Kern und dem Kegel festklemmten.
Die erwähnten Rückschlagklappen sind für Gebirgsschichten mit losem Gefüge nicht zu benutzen, da sie es zerstören, so daß kein Kern erbohrt wird. Die losen Gebirgsschichten werden beim Bohren vollständig zerstört und kommen nur in Gestalt von feinen Stückchen zutage. Es läßt sich alsdann keine einwandfreie Bestimmung über die Art des jeweils durchbohrten Gebirges treffen, und es läßt sich die Zugehörigkeit der zutage geförderten Teile zu bekannten Gebirgsschichten nicht feststellen. Die federnden Ringe wirken als solche zwar nicht zerstörend auf den Kern ein, da sie erst beim Heben des Bohrgestänges auf ihn zur Wirkung.kommen. Da bei ihrer ■Anwendung das innere Rohr im Verhältnis zum erbohrten Kern aber nicht, festgehalten wird, so zerstört dieses infolge seiner Drehung im lose gefügten Gebirge den Kern.
Gemäß der Erfindung erhält das innere Rohr an seiner Mündung oder in deren Nähe eine Verengung, durch welche der Kern hindurchtritt. Der Kern wird im Rohr alsdann durch Reibung festgehalten, andererseits verhindert diese Reibung das Mitdrehen des Innenrohres durch das äußere Rohr.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung dargestellt. Das Bohrgestänge α trägt am unteren Ende das Kernrohr b, an dessen Mündung die Bohrkrone b1 sitzt; innerhalb des Rohres b ist das engere Rohr c bei c1 drehbar in dem Teil a1 aufgehängt. In dem Teil a1 befinden sich Kanäle a2, durch welche das Wasser aus dem Gestänge hindurchtritt, um durch den Ringraum zwischen den Rohren b und c zur Bohrkrone b1 zu gelangen und durch Bohrungen δ2 in der letzteren auszutreten. Das innere Rohr c ist an seinem unteren Ende mit einer Einschnürung f ausgestattet, welche bei dem Beispiel so geformt ist, daß für den Eintritt des Kernes e ein Einführungstrichter f1 gebildet ist. Die Einschnürung / kann geschlitzt ausgeführt werden, so daß sie in gewissen Grenzen federt, die Einschnürung oder Verengung läßt sich aber auch in anderer-Art ausführen, beispielsweise kann das zylindrisch gehaltene Rohr b einen entsprechend geformten Einsatz aus geeignetem Material erhalten.
Wird nun mit sich drehendem Rohr b gebohrt, so braucht das Rohr c an dieser Dre-
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hung nicht teilzunehmen, und zwar wird es durch den Kern e daran gehindert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kernbohrvorrichtung mit in einem äuße* ren Rohr drehbar gelagertem inneren Rohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenrohr (c) an oder in der Nähe der öffnung mit einer Verengung (f) ausgestattet ist, welche den in das Rohr eintretenden Kern to (e) festhält und durch die Reibung an diesem an der Drehung gehindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE221555C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3388754A (en) * 1966-02-25 1968-06-18 Thiele Kaolin Co Core bit

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3388754A (en) * 1966-02-25 1968-06-18 Thiele Kaolin Co Core bit

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