DE618558C - Rollenbohrer fuer Tiefbohrungen - Google Patents

Rollenbohrer fuer Tiefbohrungen

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DE618558C
DE618558C DER88138D DER0088138D DE618558C DE 618558 C DE618558 C DE 618558C DE R88138 D DER88138 D DE R88138D DE R0088138 D DER0088138 D DE R0088138D DE 618558 C DE618558 C DE 618558C
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DE
Germany
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drilling
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DER88138D
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Reed Roller Bit Co
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Reed Roller Bit Co
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/08Roller bits
    • E21B10/10Roller bits with roller axle supported at both ends

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rollenbohrer· für Tiefbohrungen mit mehreren auf einem Lagerzapfen angeordneten und verschieden zur Bohrkopfachse geneigten Bohrrollen.
Infolge der Tatsache, daß Bohrrollen meist in großer Tiefe arbeiten und daher schwer beobachtet oder in ihrer Wirkungsweise kontrolliert werden können, beruht der Bau von Rollenbohrern in der Hauptsache auf Erfahrungen.
Die vorliegende Erfindung sieht nun einen Rollenbohrer vor, der sich im praktischen Betrieb außerordentlich bewährt hat, und zwar insbesondere bei der Anwendung bei wechselnden Formationen. Es gibt zwar Rollenbohrer, die z. B. bei Felsgestein sehr leistungsfähig sind, und andere, die in weicheren Formationen zu bevorzugen sind, jedoch
so kann der Rollenbohrer nach der Erfindung infolge seiner besonderen Ausgestaltung in erfolgreicher Weise wechselnde Formationen bearbeiten und weist überdies noch den Vorzug auf, daß er sich dabei nicht verläuft.
Der Rollenbohrer nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß auf dem einen Lagerabschnitt des Lagerzapfens eine einzige Bohrrolle sitzt, die über den Umfang des Bohrkopfes hinausragt und gegenüber den zwei Bohrrollen des gegenüberliegenden Lagerabschnittes nach rückwärts versetzt ist, wobei diese zwei Bohrrollen, von denen die innere nach unten über die ersterwähnte Bohrrolle hinausragt, innerhalb des Umfanges des Bohrkopfes liegen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der beifolgenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι stellt eine teilweise Schnittansicht des Bohrers dar.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Bohrrollenzapfens.
Fig. 3 ist eine teilweise Seitenansicht des Kopfes, die rechtwinklig zu der Darstellung nach Fig. 1 genommen ist, und Fig. 4 ist eine Draufsicht.
In den Zeichnungen ist ein Teil des Bohrkopfes mit ι bezeichnet. Der Bohrkopf ist mit dem üblichen Bohrschaft durch nicht veranschaulichte Mittel verbunden. 2 bezeichnet die Wasserdurchlässe, durch welche Wasser gegen die Bohrrollen geleitet wird, um die daran hängenden Gesteinsteilchen zu entfernen.
An einander gegenüberliegenden Seiten des Bohrkopfes sind zwei Lageransätze 3 und 4 vorgesehen, die an ihren unteren Enden nach unten offene Schlitze 5 und 6 besitzen. Die inneren Wände 7 und 8 dieser Lageransätze sind nach oben und innen in verschiedenen Winkeln zu der Längsachse des Bohrkopfes geneigt.
Der Bohrrollenzäpfen ist mit 9 bezeichnet. Er besitzt einen ersten Rollenlagerabschnitt 10 und einen zweiten Rollenlagerabschnitt 11 sowie verjüngte Enden 12 und 13. Neben den inneren Enden der Lagerabschnitte 10 und 11 sind Ringflansche 14 und 15 vorgesehen. Wenn sich der Zapfen in seiner Lage im Bohrkopf befindet, erstreckt
sich der erste Rollenlagerabschnitt io nach unten und innen im wesentlichen senkrecht zu der inneren Wand 7 des Lageransatzes 3; der zweite Rollenlagerabschnitt 11 erstreckt sich ebenfalls nach innen und unten im wesentlichen senkrecht zu der inneren Wand des Lageransatzes 4. Die verjüngten Enden 12 und 13 können nach oben in die Schlitzes und 6 eingeschoben werden.
Auf dem ersten Rollenlagerabschnitt 10 .sitzt eine erste Bohrrolle 16, die sich seitlich über den Umfang des Bohrkopfes hinaus erstreckt. Zwischen der Bohrrolle 16 und der Wand 7 kann eine Unterlegscheibe 17 mit einem Keil 18 eingesetzt werden, der in den Schlitz 5 paßt.
Auf dem zweiten Rollenlagerabschnitt 11 sind eine zweite und dritte Rolle 19 und 20 gelagert. Diese Rollen werden durch eine Scheibe 21 in Abstand voneinander gehalten. Zwischen der Rolle 20 und der Wand 8 kann eine Unterlegscheibe 22 eingesetzt werden, die mit einem Keil 23 versehen ist, der in den Schlitz 6 paßt.
Die Rollen können mit Rollenlagern 24 ausgerüstet sein. Es ist ersichtlich, daß sich die zweite Rolle 19 nach vorn über die erste Rolle 16 hinaus erstreckt und 'daher vor der letzteren bohrt. Die erste Rolle r.6 wird durch die anderen Rollen 19. und 20 in Gleichgewicht gehalten. Die Rollen sind verhältnismäßig groß, jedoch ist zwischen dem Kopf und den Rollen ein freier Raum gelassen, so daß die Rollen durch das aus den Durchlassen 2 austretende Wasser sauber gehalten werden können. ' . . .
Die Rollenanordnung kann als ein Ganzes nach oben in den Bohrkopf eingeschoben werden, wobei die verjüngten Enden 12 und 13 des Zapfens 9 in die Schlitze 5 und 6 eintreten. Die Enden des Zapfens können dann mit dem Kopf verschweißt werden, so daß die ganze Anordnung abnehmbar in ihrer Lage gehalten wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Rollenbohrer für Tiefbohrungen mit mehreren auf einem Lagerzapfen angeordneten und verschieden zur Bohrkopfachse geneigten Bohrrollen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem einen Lagerabschnitt (10) des Lagerzapfens (9) eine einzige Bohrrolle (16) sitzt, die über den Umfang des Bohrkopfes hinausragt und gegenüber den zwei Bohrrollen (19, 20) des gegenüberliegenden Lagerabschnittes (11) nach rückwärts versetzt ist, wobei diese zwei Bohrrollen (19, 20), von denen die innere . nach unten über die ersterwähnte Bohrrolle (16) hinausragt, innerhalb des Umfanges des Bohrkopfes " liegen. - .
  2. 2. Rollenbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagerabschnitte (10, 11) für die Bohrrollen von einem einzigen durchgehenden "und in den beiden gegenüberliegenden Lageransätzen, des Kopfes gelagerten Lagerzapfen (9) gebildet werden, der an den inneren Enden der Lagerabschnitte mit .Ringflanschen {14, 15) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER88138D 1933-06-15 1933-06-15 Rollenbohrer fuer Tiefbohrungen Expired DE618558C (de)

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