DE220930C - - Google Patents
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- DE220930C DE220930C DENDAT220930D DE220930DA DE220930C DE 220930 C DE220930 C DE 220930C DE NDAT220930 D DENDAT220930 D DE NDAT220930D DE 220930D A DE220930D A DE 220930DA DE 220930 C DE220930 C DE 220930C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F1/00—Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
- G05F1/10—Regulating voltage or current
- G05F1/12—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
- G05F1/14—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using tap transformers or tap changing inductors as final control devices
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220930 -KLASSE 21 c. GRUPPE
LUIGI DONATI in BOLOGNA, Ital.
auf Grund der Anmeldung in Italien vom 15. Mai 1907 anerkannt.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Regelungsvorrichtung besteht im wesentlichen
aus einem Wechselstromtransformator mit einer einzigen Spule (Autotransformator, Drosselspule),
in welcher der primäre und sekundäre Strom gemeinschaftlich wirken und bei dem man mittels zweckmäßig angeordneter Anschlüsse
für den einen oder den anderen, d. h. Primär- oder Sekundärkreis eine veränderliehe
Anzahl· der teilweise oder gänzlich beiden Kreisen dienenden Windungen in Anspruch
nehmen kann.
Auf der Zeichnung sind A und B die Enden der Spule. Von der Gesamtanzahl ihrer Windüngen
ist von B ab ein gewisser Bruchteil, der nicht größer als 1J1 sein soll, in eine Anzahl
gleicher Gruppen eingeteilt, deren Enden mit Anschlüssen B1, B2, B3, Bi versehen sind.
A', B' sind die beiden Anschlüsse der Speiseleitung, während A", B" die beiden Enden der
Verbrauchsleitung bezeichnen. Das Ende A der Spule ist auf der einen Seite mit A' und auf
der anderen Seite mit A" beständig in Verbindung, während B' und B" mittels gleitender
Kontakte oder verlegbarer Stöpsel mit B oder einem der genannten Anschlüsse B1, B2, Bs, B^
unabhängig voneinander in Verbindung gebracht werden können.
Die Gesamtzahl der Windungen soll derart gewählt werden, daß, wenn B' mit irgendeinem der genannten Anschlüsse in Verbindung steht, der ,Leerlaufstrom i, d. h. der Magnetisierungsstrom, welcher beim offenen Verbrauchsstromkreis die Spule durchfließt und dessen Phase mit der Leitungsspannung annähernd im Quadrat ist, vernachlässigbar klein ausfällt, und zwar in bezug auf den normalen Strom I, welcher eintritt, wenn die Verbrauchskörper mit den Anschlüssen A', B' unmittelbar in Verbindung gesetzt werden, eine Spannungsänderung durch den Transformator also nicht vorgenommen wird. Dann stimmt das Verhältnis der Sekundärspannung zwischen A", B" zu der Primärspannung zwischen A', B' ungefähr mit demjenigen der respektiven Windungszahlen überein; dasselbe gilt bei sonst gleichbleibendem äußeren Widerstände für das Verhältnis des der Spannung proportionalen Sekundärstromes I" zu dem oben als »normal« bezeichneten Strome I. Das Verhältnis des Primärstromes Γ zu 1" ist ebenfalls dasselbe, ■; so daß dasjenige von Γ zu dem Normalstrome I gleich dem Quadrate des Verhältnisses der genannten Windungszahlen ist. Γ und I" sind in der Phase um fast 180 ° verschoben. Der volle Strom /' bzw. I" fließt nur durch die Differentialspulen, welche zwischen demjenigen der Punkte B, B1, B*, ΒΆ, B1, mit welchem B", und demjenigen, mit welchem B' verbunden ist, liegen, während in dem beiden Stromkreisen gemeinschaftlichen Teile ein Ausgleichstrom / herrscht, der etwa dem Unter-
Die Gesamtzahl der Windungen soll derart gewählt werden, daß, wenn B' mit irgendeinem der genannten Anschlüsse in Verbindung steht, der ,Leerlaufstrom i, d. h. der Magnetisierungsstrom, welcher beim offenen Verbrauchsstromkreis die Spule durchfließt und dessen Phase mit der Leitungsspannung annähernd im Quadrat ist, vernachlässigbar klein ausfällt, und zwar in bezug auf den normalen Strom I, welcher eintritt, wenn die Verbrauchskörper mit den Anschlüssen A', B' unmittelbar in Verbindung gesetzt werden, eine Spannungsänderung durch den Transformator also nicht vorgenommen wird. Dann stimmt das Verhältnis der Sekundärspannung zwischen A", B" zu der Primärspannung zwischen A', B' ungefähr mit demjenigen der respektiven Windungszahlen überein; dasselbe gilt bei sonst gleichbleibendem äußeren Widerstände für das Verhältnis des der Spannung proportionalen Sekundärstromes I" zu dem oben als »normal« bezeichneten Strome I. Das Verhältnis des Primärstromes Γ zu 1" ist ebenfalls dasselbe, ■; so daß dasjenige von Γ zu dem Normalstrome I gleich dem Quadrate des Verhältnisses der genannten Windungszahlen ist. Γ und I" sind in der Phase um fast 180 ° verschoben. Der volle Strom /' bzw. I" fließt nur durch die Differentialspulen, welche zwischen demjenigen der Punkte B, B1, B*, ΒΆ, B1, mit welchem B", und demjenigen, mit welchem B' verbunden ist, liegen, während in dem beiden Stromkreisen gemeinschaftlichen Teile ein Ausgleichstrom / herrscht, der etwa dem Unter-
schiede zwischen Γ und I" entspricht, also nur
ein Bruchteil von I" ist. Derselbe kann beliebig klein gehalten werden, wenn der unterteilte
Abschnitt der Spule im Verhältnis zur ganzen entsprechend klein gewählt wird (nicht über 1Z4,
wie oben erwähnt).
Es ist ersichtlich, daß, wenn man B' und B" an demselben Punkte B oder B1 oder B2 usw.
anschließt, sich I" =. V = I, / = ο ergibt.
ίο Der Strom der Verbrauchskörper ist der normale,
die Spulen sind nur vom Strom i, welcher vernachlässigt werden kann, durchflossen, und
die Verhältnisse ungefähr dieselben, wie wenn der Apparat nicht eingeschaltet wäre. Wenn dagegen
B' und B" an verschiedene Punkte angeschlossen werden, wobei das Verhältnis der
Anzahl der jeweilig wirksamen Sekundärwindungen zu derjenigen der jeweilig wirksamen
Primärwindungen größer oder kleiner als 1 sein kann, so erhält man entweder eine Steigerung
oder Verminderung von I" und in noch größerem, wie oben gesagt, quadratischem
Maße von Γ', während die Richtung des Ausgleichstromes
j wechselt, wenn man vom einen Fall zum anderen übergeht.
Da der ungeteilte und gemeinschaftliche Teil der Spule, also mindestens 4/5 der ganzen
Anzahl der Windungen, nur den verhältnismäßig kleinen Ausgleichstrom j (außer dem
kleinen Strom i) zu führen hat, kann derselbe aus dünnerem Drahte bestehen als die unterteilten
Windungen, die man dagegen derart bemißt, daß sie für den höchsten Stromwert, den von I", ausreichen. Wenn man, ohne das
jeweils festgesetzte Verhältnis der unterteilten zu den nicht unterteilten Windungen zu ändern,
die Anzahl der Zwischenpunkte B1, B2, Bs, B*
zunehmen läßt, so erlangt man eine sanftere Regelung.
Hinsichtlich der Anordnung und der Bemessung der Eisenteile, des magnetischen
Kreises, der Anzahl. der Windungen usw. gelten die Normen der gewöhnlichen Transformatoren.
Der beschriebene Regler zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
Einfachheit, kleiner Umfang, geringes Kupfergewicht z, B. gegenüber anderen üblichen Regelungstransformatoren,
und deshalb Billigkeit.
Er gibt zu einer merkbaren Phasenverschiebung keine Veranlässung und kann jeder beliebigen
Spannung, Stromstärke und Lampenanzahl (Glüh- oder Bogenlampen) angepaßt werden,
wozu die Gesamtanzahl der Windungen und ihr Querschnitt entsprechend gewählt werden
muß. Er wird, wenn das Licht normal ist, von dem Lichtstrom nicht durchflossen, und
folglich wird eine nennenswerte Energie nicht verzehrt. Auch wenn die Regelung vor sich
geht, sind die Verluste durch die Joule sehe
Wärme auf ein Minimum gebracht; denn nur die Differentialspulen von größerem Querschnitt
werden vom ganzen Strom durchflossen, während der größte Teil der Windungen lediglich
den Ausgleichstrom führt.
Der vorliegende Regler unterscheidet sich von den bekannten, bei Wechselstromanlagen
üblichen Kompensatoren oder Spannungsteilerndadurch, daß er ein veränderliches Umsetzungsverhältnis aufweist, wodurch ermöglicht wird,
die Lichtstärke innerhalb gewisser, von dem Verhältnis der unterteilten zu den nicht unterteilten
Windungen abhängenden Grenzen beliebig abzustufen, und zwar durch Erhöhung bzw. Herabsetzung der Spannung des Lampen-Stromes.
Claims (2)
- Patent-An Spruch ει. Regelungsvorrichtung für Wechselstromanlagen in Form einer unterteilten Drosselspule, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der einzelnen Abteilungen des . mit dem nicht unterteilten Teile fest ver- ■ bun denen unterteilten Abschnittes der Drosselspule an zwei Kontaktreihen angeschlossen sind, von denen die eine mit der einen Speiseleitung, die andere mit der einen Leitung zu den Verbrauchskörpern je mittels besonderer Umschalter in Verbindung gebracht wird, während die andere Speiseleitung und die andere Leitung zu den Verbrauchskörpern an das freie Ende des nicht unterteilten Teiles der Drosselspule angeschlossen sind.
- 2. Ausführungsform der Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der unterteilte Abschnitt nur einen verhältnismäßig kleinen Bruchteil (nicht über ein Viertel) der Drosselspule ausmacht, um den Drahtquerschnitt des nicht unterteilten Teiles klein bemessen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220930C true DE220930C (de) |
Family
ID=481946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220930D Active DE220930C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220930C (de) |
-
0
- DE DENDAT220930D patent/DE220930C/de active Active
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