DE220756C - - Google Patents

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DE220756C
DE220756C DENDAT220756D DE220756DA DE220756C DE 220756 C DE220756 C DE 220756C DE NDAT220756 D DENDAT220756 D DE NDAT220756D DE 220756D A DE220756D A DE 220756DA DE 220756 C DE220756 C DE 220756C
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evaporators
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/002Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/007Multiple effect evaporation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
R EICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 220756 -KLASSE 89 e. GRUPPE
SOCIETE ANONYME POUR L'EXPLOITATION DES PROCEDES WESTINGHOUSE-LEBLANC
in PARIS.
Kondensationsanlage für Mehrkörper-Verdampf apparate. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1909 ab.
Beim Betrieb einer Verdampferanlage in einer Zuckerfabrik oder in der chemischen Industrie wird es vielfach als sehr lästig empfunden, daß bei Anlagen mit Zentralkondensatoren, bei denen also zwei oder mehrere Verdampfer an einen gemeinsamen Kondensator angeschlossen sind, beim umzuschalten eines Verdampfers in diesem das Vakuum und somit auch in den schon vorher
ίο angeschlossenen Verdampfern plötzlich zurückgeht, ja, für kurze Zeit ganz verloren geht. Hierdurch wird die Verdampfung empfindlich gestört, die Temperaturen steigen und die Lösung, welche einzudampfen ist, kann unter Umständen verdorben werden.
Durch die deutsche Patentschrift 167118, Kl. 17, ist bereits ein Wasserstrahlkondensator bekannt geworden, der die eigentümliche Eigenschaft hat, daß er an zwei ganz verschiedenen, voneinander getrennten Stellen ein hohes Vakuum erzeugen kann; von dieser Einrichtung machen auch wir Gebrauch, bringen jedoch eine eigenartige Verbesserung daran an.
Hat man/ wie dies die Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel zeigt, drei Verdampfungsbehälter i, 2, 3, so werden diese durch ein Rohr R mit dem Wasserstrahlkondensator K verbunden, so daß die in den Verdampfern sich entwickelnden Wasserdämpfe mitsamt den Gasen durch das Rohr R zum Wasserstrahlkondensator gehen. In dem Räume S des Kondensators werden die Wasserdämpfe durch den Wasserstrahl kondensiert, während die Gase durch den Wasserstrahl gefaßt und durch die Düse e sowie den Diffusor D ins Freie befördert werden.
Schaltet man nun einen Verdampfer, z. B. den Verdampfer r, aus, so wird der Schieber A1 geschlossen. Das Vakuum ändert, sich nicht, der Wasserstrahlkondensator arbeitet mit den Verdampfern 2 und 3 weiter. Der Verdampfer ι wird neu gefüllt; hierbei füllt er sich natürlich zum Teil mit atmosphärischer Luft. Würde man nun, nachdem die Füllung vollendet und der Verdampfer wieder geschlossen ist, den Schieber A1 plötzlich öffnen, so würde viel Luft in die Rohrleitung R eindringen, das Vakuum würde in dieser Rohrleitung "und damit auch in den Verdampfern 2 und 3 gtark fallen, unter Umständen sogar ganz aufgehoben. .
Diese schädliche Wirkung kann man nun durch Ausnutzung des Vakuums im Räume E hinter der Düse e im Wasserstrahlkondensator und mit Hilfe einer Rohrleitung S1,. ßa, B3 vollständig aufheben. Ist der Verdampfer 1 neu gefüllt, so wird man zunächst nicht den Schieber A1 sondern den Absperrschieber C1 in der Leitung B1 öffnen. Alsdann wird der Verdampfer ϊ durch den Wasserstrahlkondensator, und zwar mit Hilfe der Saugkraft des
Raumes E, evakuiert, ohne daß durch diese Arbeit das Vakuum im Rohre R irgendwie ungünstig , beeinflußt wird. Die Verdampfer 2 und 3 arbeiten also ruhig weiter. Ist das Vakuum im Verdampfer 1 genügend hoch, so öffnet man den Schieber A1; alsdann kann .das Verdampfen im Verdampfer 1 beginnen, ohne daß bei seiner Zuschaltung die Arbeit in den Verdampfern 2 und 3, irgendwie gestört wird.
Diese Anlage kann auch bei Zentralkondensationen, an welchen Dampfmaschinen oder Turbinen angeschlossen sind, die mit Unterbrechungen arbeiten, Verwendung finden, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke ein anderer wird.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch:
    Kondensationsanlage für Mehrkörper-Verdampfapparate unter Anwendung des in der Patentschrift 167118 beschriebenen Wasserstrahlkondensators, dadurch gekennzeichnet, daß . die einzelnen Verdampfer außer mit dem eigentlichen Kondensationsraum (S) mit einem die Düse umgebenden, vor dem Diffusor (D) liegenden Raum (E) durch einzeln absperrbare Rohre verbunden sind, zum Zweck, ein Zurückgehen des Vakuums beim Anschließen eines frisch gefüllten Körpers an das Verdampfersystem zu. verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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