DE22072C - Feder-Konstruktion zum Aufhängen der Kästen von Wagen und dergl - Google Patents

Feder-Konstruktion zum Aufhängen der Kästen von Wagen und dergl

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DE22072C
DE22072C DENDAT22072D DE22072DA DE22072C DE 22072 C DE22072 C DE 22072C DE NDAT22072 D DENDAT22072 D DE NDAT22072D DE 22072D A DE22072D A DE 22072DA DE 22072 C DE22072 C DE 22072C
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DE
Germany
Prior art keywords
springs
suspension
trolleys
boxes
hanging
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DENDAT22072D
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English (en)
Original Assignee
E. M. DESPREZ in St. Quentin, Aisne, Frankreich
Publication of DE22072C publication Critical patent/DE22072C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/14Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having helical, spiral or coil springs only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. August 188a ab.
Diese Erfindung betrifft eine Wagenkastenaufhängung, welche die auf unebenem Terrain den Wagen treffenden Stöfse ausgleichen soll. Wenn ein Wagenrad ein Hindernifs passirt, z. B. einen Stein, so wirkt der Stofs derart, dafs die Federn, welche den Kasten tragen, gebogen werden; die Federn gehen dann in ihre alte Stellung zurück und der Sitz hebt sich mit einem Ruck. Wenn in diesem Augenblick eine Gegenkraft die Bewegung der Federn derart verlangsamt, dafs der Sitz langsam in seine Anfangsstellung gelangt, so wird der Stofs abgeschwächt. Diese Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Einführung einer Gegenkraft, welche im Augenblick der Ausdehnung der Feder zur Wirkung kommt.
Auf der Welle α wird ein horizontaler Rahmen b befestigt, der dem ganzen Apparat als Stütze dient. Der Rahmen kann durch Traverse und Diagonale versteift und mehr oder minder hoch entweder oberhalb oder unterhalb der Welle α befestigt werden, da es nur darauf ankommt, dafs der Rahmen gehörig stabil mit der Achse verbunden wird. An den vier Ecken des Rahmens sind verticale Säulen c angebracht. Der untere Theil dieser Säulen c wird von Spiralfedern d umfafst, welche den Sitz f tragen. Diese vier Spiralfedern stützen sich entweder direct auf den Rahmen b oder besser auf besondere Muttern, welche am unteren Ende der Ständer c angebracht sind und mehr oder weniger der Höhe nach verstellt werden können.
Wird nun der Kasten/in irgend einer Weise an den Säulen c geführt, z. B. mittelst eines Beschlages h, der mit runden Augen i versehen ist, durch welche die Säulen c gehen, so ruht der Kasten auf den vier Spiralfedern d.
Die Säulen sind nach oben verlängert und oberhalb der Augen i die Compensationsfedern / angeordnet, welche sich mit ihrem oberen Ende gegen einen an der Säule angebrachten Anschlag, z. B. einer Mutter k, stützen. Diese Federn / wirken den Tragfedern entgegen. Erfährt der Wagen einen Stofs, so werden, wie bei der gewöhnlichen Aufhängungsart, die Trägfedern zusammengeprefst, gleichzeitig dehnen sich aber auch die im normalen Zustande des Sitzes etwas gespannten Compensationsfedern / aus, indem dieselben sich nach unten hin verlängern. Während die comprimirten Tragfedern wieder in ihre ursprüngliche Lage gebogen werden, kommen die Compensationsfedern zur Wirkung, so dafs die Ausdehnung der Tragfedern verzögert und der Stofs gemildert wird.
Man kann zu dem Zweck, die Tragfedern geringer zu belasten, den Sitz wie beschrieben anordnen und den übrigen Theil des Kastens, das Verdeck etc., direct auf der Achse befestigen.
Will man jedoch nichts an den gebräuchlichen Formen und Constructionen ändern, so kann man die Aufhängung des ganzen Wagenkastens mittelst der gewöhnlichen Federn bewirken und nur der Höhe der Federn wegen den Angriffspunkt der letzteren zur Seite des Kastens anstatt unterhalb desselben anordnen.
Bei vierrad erigen Wagen kann man die beschriebene Einrichtung an jeder Achse anordnen, und richtet sich die Zahl der Federn nach der Schwere des Kastens.
Auch kann man zu beiden Seiten der Tragfedern je eine Compensationsfeder unterhalb der Aufhängestelle anbringen, so dafs die Höhe des ganzen Systems geringer wird. Auch kann die Compensationsfeder innerhalb der hohlen Säule angeordnet werden. Das Wesentlichste ist nur, dafs die Compensationsfeder der Tragfeder entgegenwirkt und zusammengedrückt wird, wenn die letztere sich ausdehnt. Ebenso kann die Compensationsfeder auch oberhalb einer gewöhnlichen Blattfeder angeordnet werden.
Durch Anordnung verstellbarer Stützpunkte für die Federn kann man die Wirkung und Spannung derselben reguliren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anwendung von Compensationsfedern / in Verbindung mit Tragfedern zur Aufhängung der Wagenkästen von Fuhrwerken und Wagen aller Art, zum Zweck, die Wirkung der Stöfse beim Befahren von unebenem Boden abzuschwächen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT22072D Feder-Konstruktion zum Aufhängen der Kästen von Wagen und dergl Active DE22072C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE22072C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887131C (de) * 1942-10-25 1953-08-20 Ehrenreich & Cie A Gestaenge mit Abfederung
DE887130C (de) * 1942-10-25 1953-08-20 Ehrenreich & Cie A Gestaenge mit Abfederung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887131C (de) * 1942-10-25 1953-08-20 Ehrenreich & Cie A Gestaenge mit Abfederung
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