DE220159C - - Google Patents

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DE220159C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements
    • B64B1/60Gas-bags surrounded by separate containers of inert gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE THi. GRUPPEN
CARL SEMMLER in DORTMUND.
Ballongerippe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1908 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Ballongerippe, insbesondere für lenkbare Luftschiffe oder Flugkörper beliebiger Art und Konstruktion.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß zum Zwecke der Gewichtsverminderung und der schnellen Montage das Gestell des Ballons bzw. des Flugkörpers in Einzelteile zerlegt werden kann, welche sowohl ihrer
ίο Form als auch ihrem Gewichte nach ohne weiteres durch Einzelpersonen zusammengestellt werden können und durch besondere Zugelemente, die nur an einem Ende verspannt werden, in Stellung gehalten werden. Die Schnelligkeit der Montage wird dadurch unterstützt, daß unter möglichster Vermeidung aller Laschenverbindungen der Zusammenhalt der einzelnen Elemente durch Anziehen nur einiger weniger Zugelemente erfolgt.
Der Gegenstand der Erfindung ist in einer Ausführungsform auf der anliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen fertigen Ballonkörper B, der aus den in den Fig. 2 und 3 dargestellten Einzelelementen zusammengesetzt wird.
In einer Anzahl Druckringe, die im nachfolgenden im allgemeinen als Abstandsringe d (vgl. Fig. ι und 2) bezeichnet sind, sind Löcher vorgesehen, in welche die Druckelemente in Form von Abstandsrohren 0 eingreifen. Eine besondere Befestigung der Abstandsrohre ist nicht erforderlich, es genügt vielmehr für den vorliegenden Zweck, daß die Abstandsrohre die Abstandsringe stützen. Vorteilhaft kann eine Börtelung der Rohre sowie eine Fräsung der Abstandsringe d zur Fixierung der gegenseitigen Lage vorgesehen werden. Die aus den vorstehenden Elementen zusammengesetzten Teile werden durch Zugelemente c zusammengehalten. Diese Zugelemente c. können, wenn die Druckelemente 0 aus Rohren gebildet sind,' durch diese Rohre selbst hindurchgezogen werden. Ebenso können die Zugelemente auch zwischen den Druckelementen angeordnet werden. In welcher Weise die Verspannung der Zugelemente erfolgt, ist für den vorliegenden Erfindungszweck belanglos. In besonderen Fällen wird man die Zugelemente dergestalt aneinanderreihen, daß sie nur an einem Ende verspannt werden. Auf diese Weise ist es möglieh, das gesamte Ballongerippe lediglich durch Aneinanderfügen der einzelnen Elemente zusammenzusetzen und nur durch Anziehen einiger weniger, die Zugelemente beanspruchenden Spannungen zusammenzuhalten. Statt das Gestell in seiner Gesamtheit mit einem Male zusammenzubauen, kann es unter besonderen Umständen wünschenswert erscheinen, die einzelnen Gestellabteilungen für jeden einzelnen Ballon abtrennbar, und unabhängig voneinander zusammenzustellen. Infolgedessen muß auch die Konstruktion der einzelnen Teile in diesem Falle dergestalt ausgeführt sein, daß die Druckelemente und Abstandsringe eines jeden einzelnen Teiles für sich allein verspannt werden können. Vorteilhaft wird außer den vorstehend beschriebenen Druck- und Zugelementen noch eine Diagonalversteifung h (vgl. Fig. 2) ' vorgesehen. Ebenso empfiehlt es sich, rund um den Ballonkörper besondere Querelemente f dergestalt anzuordnen, daß jedes Druckelement 0 besonders abgesteift wird, und hierdurch die
freie Knicklänge in einzelne Abschnitte unterteilt wird. Auch die Abstandsringe d können nach Maßgabe der Fig. 3 in geradlinige oder gebogene Elemente d d zerlegt werden, die hohl oder massiv vorteilhaft ohne besondere Verschraubung zusammengesetzt werden und zweckmäßig gleichfalls durch die Zugelemente, die auch die Druckelemente zwischen den Abstandsrohren halten, in Stellung gehalten ■ werden. Die Unterteilung der Abstandsringe d bietet den Vorteil, daß die Teile d d bequem transportabel und durch Einzelpersonen leicht montiert werden können.
Zum Schluß sei noch bemerkt, daß durch den Grad1 der Anspannung der Zugelemente sowie durch eventuelle Zwischenschaltung von Federn dem Gerippe eine mehr oder minder große Steifigkeit verliehen werden kann. Dies ist von besonderer Bedeutung bei Landungen des Ballons wie auch bei plötzlichen Wendungen. Außerdem ist die verschiedenartige Wärmeausdehnung der verschiedenen Materialien (Aluminium, Druckelemente, Stahl, Zugelemente) zu berücksichtigen. Zu diesem Zwecke werden vorteilhaft zwischen die Abstandsringe d und die Druckelemente 0 halbelastische Materialien, wie Leder usw., gelegt. Ebenso kann auch durch den Grad der Verspannung der verschiedenartigen Wärmeausdehnung Rechnung getragen werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Bällongerippe, dadurch gekennzeich-
• net, daß die Druckelemente durch gleichgerichtete Zugelemente zusammengehalten werden.
2. Ballongerippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckelemente als Röhren ausgebildet sind, die die Zugelemente umschließen.
3. Ballongerippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckelemente (0) durch Querelemente, (f) verbunden werden.
4. Ballongerippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugelemente nachgiebig und an einem Ende verspannt sind.
5. Bällongerippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsringe (d) in Einzelteile (d d) zerlegbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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