DE220149C - - Google Patents

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DE220149C
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elastic
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horizontal
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DENDAT220149D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F3/00Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic
    • F16F3/08Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of a material having high internal friction, e.g. rubber
    • F16F3/087Units comprising several springs made of plastics or the like material
    • F16F3/0873Units comprising several springs made of plastics or the like material of the same material or the material not being specified

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
elastischer Zwischenlagen.
Bei vielen Maschinen mit rasch hin und her gehenden Teilen macht sich der Übelstand bemerkbar, daß die Schwingungen, in welche die Maschine infolge der genannten Bewegung einzelner Teile gerät, sich dem Fundament (Decke usw.) mitteilen und als Schwingung oder Geräusch fortgeleitet oft lästig werden.
Man hat versucht, diese Übelstände dadurch zu beseitigen, daß man elastische Unterlagen
ίο zwischen Maschine und Fundament verlegte. Hierbei ergab sich jedoch die Schwierigkeit, daß die elastischen Mittel, um eine genügende Dämpfung herbeizuführen, in so bedeutender Schichthöhe angewandt werden mußten, daß eine derartige Isolierung praktisch nicht durchführbar war.
Dazu kommt noch, daß manche von diesen elastischen Materialien ihre Elastizität nach einiger Zeit einbüßen, und es wird dann erforderlich, die Maschine vom Fundament zu heben, um die Unterlagen auswechseln. zu können.
Dies ist oft mit großen Störungen verbunden, unterbleibt infolgedessen, so daß der Zweck der ganzen Maßnahme nicht erreicht wird.
Diesen Übelständen hilft die vorliegende Erfindung ab. Sie besteht darin, daß die zu isolierende Maschine auf einem Rahmen befestigt ist, der an mehreren Stellen an einer besonderen Fundamentplatte so aufgehängt ist, daß die eingeschalteten elastischen Zwischenlagen nicht vertikal übereinander, sondern nahezu horizontal nebeneinander geschichtet sind, so daß man bezüglich der Stärke der Schichtung sehr weiten Spielraum gewinnt.
Die Vorrichtung für die genannte Aufhängung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 und 2 dargestellt und ist folgendermaßen gestaltet:
α stellt die zu isolierende Maschine dar; diese ruht auf dem Rahmen c. An diesem Rahmen sind die Zugbänder d befestigt, die mit Köpfen f versehen sind. An diese Köpfe sind mittels Bolzen die Zugstangen g angelenkt, die ihrerseits an ihrem freien Ende k mit Gewinde und Mutter versehen sind. An diesem freien Ende befindet sich eine Druckplatte i, und zwischen dieser und dem Vorsprung k der eigentlichen Fundamentplatte b ist das elastische Zwischenmittel angebracht.
Dieser Vorsprung k trägt außerdem einen horizontalen Flansch, unter dem sich eine Druckplatte befindet, die von einer Druckschraube beeinflußt werden kann. Unter der Druckplatte befindet sich ebenfalls elastisches Material, gegen welches sich mittels des Teiles 0 der Bolzen der Zugstange g stützen kann. Auf der rechten Seite der Fig. 1 ist eine andere Ausführungsform dieses Teiles der Erfindung bei m dargestellt.
Treten nun in α Schwingungen auf, so werden sie von den Zugstangen g auf das elastische Mittel und von diesem auf k und damit auf das Fundament b übertragen.
Die hierbei von dem elastischen Mittel noch nicht vernichteten vertikalen Schwingungen, die auftreten, weil die Zugstangen

Claims (2)

ein wenig gegen die Horizontale geneigt sind, werden dann durch einfache Zwischenlagen f aufgenommen. Sollten starke einseitige Belastungen auftreten, was besonders bei solchen Maschinen vorkommt, bei denen im regelmäßigen Betriebe Verschiebungen des Schwerpunktes in horizontaler Richtung eintreten, so wird ein Ausweichen der Maschine bzw. des zu isolierenden Körpers durch das Stück ο in Verbindung mit dem elastischen Zwischenmittel sowie der Druckschraube mit Druckplatte in dem horizontalen Flansch des Vorsprunges k verhindert. In vielen Fällen wird es praktisch sein, nicht die gesamte Maschine auf einen Rahmen aufzuspannen und diesen zu isolieren, sondern es ist praktischer, unter jedem Maschinenfuß bzw. an jeder Fundamentschraube die Isolierung anzubringen. Dazu erhält die Erfindung die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform : Ein Körper α erhält drei oder mehr schräge Flächen η η, auf denen die elastischen Platten aufgebracht sind. Die Zugstangen führen zu einer Platte b, und auf dieser ist in geeigneter Weise der Maschinenfuß befestigt (Schraube c). Über der Platte liegen elastische Platten d. Unter der Platte b stützt sich die Platte e gegen Vorsprünge des Körpers α und vermittelt die resultierenden Drücke auf die elastischen Platten f und auf den Boden, mit dem der Körper a, falls die Reibung nicht ausreicht, mittels Schrauben g verbunden ist. Die Arbeitsweise ist dieselbe wie bei der vorher beschriebenen Form. Patent-A ν sprüche:
1. Vorrichtung zur elastischen Aufstelstellung von Maschinen unter Anwendung elastischer Zwischenlagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des zu isolierenden Körpers sowie die in ihm auftretenden Vertikal- und Horizontalschwingungen durch nahezu horizontale Zugstangen mittels der elastischen Zwischenlagen auf nahezu senkrechte Wände eines Fundamentstückes übertragen werden.
2. Vorrichtung zur elastischen Aufstellung von Maschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Vertikaldrucke aufnehmenden elastischen Zwischenglieder fm) die bei einseitigen Belastungen auftretenden Kippbewegungen der Maschine verhindert und die durch solche Belastungsänderungen entstehenden Schwingungen gedämpft auf das Fundament übertragen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT220149D 1909-04-15 Active DE220149C (de)

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FR414750A (fr) 1910-09-09
GB191011892A (en) 1911-03-23

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