DE220036C - - Google Patents
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- DE220036C DE220036C DENDAT220036D DE220036DA DE220036C DE 220036 C DE220036 C DE 220036C DE NDAT220036 D DENDAT220036 D DE NDAT220036D DE 220036D A DE220036D A DE 220036DA DE 220036 C DE220036 C DE 220036C
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- Germany
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- vessel
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- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 3
- 238000000605 extraction Methods 0.000 claims description 2
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B15/00—Drawing glass upwardly from the melt
- C03B15/14—Drawing tubes, cylinders, or rods from the melt
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220036 KLASSE 32a. GRUPPE
" Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen beim Ausheben von Glaskörpern, insbesondere
Hohlzylindern, aus der geschmolzenen Masse zu benutzenden Ofen, bei dem das die geschmolzene
Masse enthaltende Aushebe- oder Ziehgefäß um eine wagerechte Achse drehbar
angeordnet und mit zwei gegenständigen Höhlungen zur Aufnahme der Masse ausgebildet
ist, die abwechselnd benutzt werden. Das Ziehgefäß ist in der Decke eines Ofens untergebracht
und wird während des Aushebens von Unten geheizt, wobei gleichzeitig die in . der unteren Höhlung des Gefäßes vorhandenen
Glasrückstände ausgeschmolzen werden. Bei den älteren Anordnungen mußte das Ziehgefäß
nach vollendeter Aushebearbeit erst gesenkt werden, um gedreht werden zu können.
Um dies zu vermeiden, wurde später die Ofen- ¥decke derart angeordnet, daß sie aus dem Bereiche
des Ziehgefäßes gedreht oder gehoben werden konnte, während ein Heben und Senken
des Ziehgefäßes unnötig war.
Der vorliegenden Erfindung gemäß ist die Ofendecke aus zwei oder mehreren wagerecht.
verschiebbaren Teilen jhergestellt, um Raum für die Drehung des Ziehgefäßes zu bieten.
Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß die Ofendecke, welche ein bedeutendes Gewicht
hat, nicht gehoben zu werden braucht, um Raum für die Drehung des Gefäßes zu schaffen,
und hat überdies den wesentlichen Vorzug, daß ejn viel dichterer Anschluß der Decke an
das Ziehgefäß erzielt werden kann.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Grundriß,
Fig. 2 eine zu Fig. 1 um 90 ° gedrehte Ansicht und Fig. 3 ein Schnitt nach der Gefäßachse
einer Atisführungsform; Fig. 4 ist ein Grundriß, Fig. 5 eine Ansicht und Fig. 6 ein
Schnitt nach Linie 6 der Fig. 4 einer zweiten Ausführungsform.
Das Ziehgefäß 10 hat zwei Höhlungen und
ist am Ofen 7 um Zapfen 11 drehbar, welche in Trägern 12 gelagert sind. Die Träger 12
sind in Stücken 13 verschiebbar, so daß sie in der Höhe eingestellt werden können, während
zur Einstellung in der Zapfenrichtung die Schrauben 14 dienen. Die Oberkanten 15 des
Gefäßes stehen über die Deckplatten 9, ga des
Ofens etwas hervor. Zum möglichst dichten Abschluß sind auf den Deckplatten verstellbare
Stücke 16 durch Schrauben 17 befestigt, so daß die Flammen der Brenner 8 nicht herausschlagen
können.
Wie Fig. 3 erkennen läßt, werden während des Ziehens aus einer Höhlung des Gefäßes 10
die Rückstände aus der anderen durch die Brenner 8 ausgeschmolzen. Wenn das Ziehen
vollendet ist, wird das Gefäß um 180 ° gedreht. Vorher aber müssen die Deckplatten 9, ga so
weit voneinander entfernt werden, daß das Gefäß den zu seiner Drehung nötigen Raum
findet. Hierzu dient das in Fig. 2 sichtbare Hebelwerk. Die Platte 9 ist auf einem Hebelpaar
2οέ, 2i, die Platte ga, auf einem Hebelpaar
2τα, zoa gelagert. Beide Hebelpaare
drehen sich um am Ofen 7 befestigte Zapfen. Auf der Welle 25 des Hebels 20* sitzt ein
Handhebel 22. Wenn dieser, niedergedrückt wird, so wird die Platte 9 zurückgezogen und
gleichzeitig durch die Drehung der Hebel etwas angehoben, so daß sie sich nicht an dem
Gefäß 10 reiben kann. Die Bewegung des
55
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Hebels 21 überträgt sich durch Stange 23 auf das Ende 21* des Hebels 2ia, so daß gleichzeitig
mit Platte 9 auch Platte ga zurückgeschoben
wird und das Gefäß genügenden Raum zu seiner Drehung gewinnt.
Die Drehung des Gefäßes 10 erfolgt durch Zahnstange 20, Zugstange 26 und Hebel 24
auf Achse 25. Auf der Achse 11 sitzt ein Sperrrad 18, in welches eine Sperrklinke des Zahnrades
19 eingreift. Die Verzahnung der Stange 20 beginnt in solchem Abstand von der Welle
11, daß das Gefäß erst gedreht wird, nachdem die Herdplatten genügend weit auseinandergeschoben
sind.
Die Herdplatten werden sodann durch Rückbewegung des Handhebels in ihre Lage zurückgeführt,
wobei die Klinke auf dem Rad 18 lose gleitet und das Gefäß seine Stellung nicht
ändert. Von den Gliedern 21 und 2ia sind
je zwei vorhanden. Von den letzteren hat nur eines die Verlängerung 21* über den Drehpunkt
hinaus. Von den Gliedern 20 und zoa
und 20* ist nur je eines vorhanden.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine etwas vereinfachte Ausbildung, welche jedoch nicht die bevorzugte
Form ist. Hier gleiten die beiden Hälften 27 und 28 der Deckplatte seitlich auf den Ofen 7. Zu ihrer Bewegung dient die bei
36 gelagerte Welle 35 mit der geschlitzten Scheibe 34 (Fig. 6), in deren Schlitze der durch
den Bock 29 mit Platte 27 verbundene Stift 30 und der mit Platte 28 durch Stangen 31,
Traverse 32 verbundene Stift 33 eingreifen.
Auf der Welle 39 des Gefäßes sitzt ein Zahnrad 40, in welches das große Zahnrad 41 auf
der Welle 35 eingreift. Das Zahnrad ist lose auf der Welle 35 und kann durch einen Hebel
38 mit Klinke 44, welcher fest, auf der Welle sitzt, gedreht werden. Über einen Teil
der Verzahnung des Rades 41 ist ein Streifen 42 gelegt, der die Klinke 44 am Eingreifen
hindert. Wenn der Hebel 38 gedreht wird, so schieben sich zunächst die Platten 27,28
auseinander, während das Gefäß so lange in Ruhe bleibt, bis Klinke 44 vom Streifen 42
abgeglitten ist. Dann greift sie in das Rad 41 ein und dreht damit das Gefäß.
Claims (4)
1. Arbeitsofen zum Ausheben von Glaskörpern
aus der geschmolzenen Masse mit zwecks Drehung des Aushebegefäßes beweglich angeordneter Ofendeckplatte, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ofendecke aus zwei oder mehreren Teilen (9, 9") hergestellt
ist, die, um Raum für die Drehung des Aushebe- oder Ziehgefäßes zu bieten, wagerecht weggezogen werden.
2. Ausführungsform des Ofens nach An-Spruch i, gekennzeichnet durch eine Einrichtung
zur Bewegung der Deckplattenteile in solcher Weise, daß sie bei ihrer
Verschiebung etwas gehoben werden und nicht auf dem Aushebegefäß reiben.
3. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mit
dem Hebelwerk zum Zurückziehen der Deckplattenteile gekuppelte Zahnstange (20),
deren Verzahnung erst dann mit dem zum Drehen des Gefäßes dienenden Zahnrad (19)
in Eingriff kommt, nachdem die Deckplattenteile zurückgezogen sind. '.
4. Ausführungsform des Ofens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verzahnung des zum Drehen des Gefäßes dienenden Zahnrades teilweise verdeckt ist,
so daß der zum Auseinanderziehen der Herdplatten dienende Hebel (38) mit einer Klinke (44) erst in die Verzahnung des
Rades (41) eingreift, nachdem die Platten zurückgezogen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220036C true DE220036C (de) |
Family
ID=481119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220036D Active DE220036C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220036C (de) |
-
0
- DE DENDAT220036D patent/DE220036C/de active Active
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