DE219962C - - Google Patents
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- DE219962C DE219962C DENDAT219962D DE219962DA DE219962C DE 219962 C DE219962 C DE 219962C DE NDAT219962 D DENDAT219962 D DE NDAT219962D DE 219962D A DE219962D A DE 219962DA DE 219962 C DE219962 C DE 219962C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/18—Bell-and-hopper arrangements
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKS 219962 τ-· KLASSE 18«. GRUPPE
in .NIEDERJEUTZ, Lothr.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein verbesserter gasdichter Verschluß für die Beschickungsvorrichtung
von Schachtofen.
Bisher erfolgte der Verschluß der Gichtöffnung
durch einen auf den Förderkübel aufgelegten Deckel bzw. eine über denselben hinübergestülpte und auf den Ofenrand aufgesetzte Verschlußhaube.
In der Regel war ebenso wie der Förderkübel der Verschlußdeckel bzw. die
ίο Verschlußhaube an dem Förderwagen aufgehängt
und wurde somit von oben über den Förderkübel herabgelassen bzw. hochgezogen.
Der Deckel bzw. die Haube mußten noch oben so weit ausgebaucht werden, daß sie den
Kübelhaken und die Stangenöse noch in sich einschließen. Es ergibt dies eine ziemlich
schwerfällige und auch sonst mit mancherlei Mangeln behaftete Konstruktion. Außerdem
war es nicht möglich, den Förderkübel auf der Gicht zwecks Transports zum anderen Ofen geschlossen
dem Förderwagen abzunehmen, weil die Hakenverbindung durch die Haube verdeckt
war.
Gemäß vorliegender Erfindung werden diese
Gemäß vorliegender Erfindung werden diese
as Übelstände dadurch beseitigt, daß man in dem
Kübeldeckel bzw. der Kübelhaube ein genügend ■großes mittleres Loch übrig läßt, durch welches
Kübelhaken und öse glatt hindurchreichen können, und außerdem an dem Kübel selbst
ein die mittlere Deckel- bzw. Haubenöffnung verschließendes Organ anordnet.
Durch diese Konstruktion wird zunächst die Verwendung eines viel leichteren und einfacheren
Deckels bzw. einer solchen Ha,ube ermöglicht und auch ein selbst minimaler Verlust
von Gas in viel besserem Maße verhindert. Zweckmäßig wird dabei die Anordnung so getroffen,
daß die öffnung im Deckel oder der Haube und der Förderkübel selbst beim Aufsetzen
des Verschlußorganes sich gegenseitig zentrieren. Ferner ermöglicht es diese- Konstruktion,
daß bei der gelegentlich notwendigen Bedienung eines Ofens nicht durch den eigenen,,
sondern durch einen benachbarten Aufzug nicht wie früher nur der Förderkübel, sondern auch
das ihm zugehörige Äbschlußorgan von der Laufkatze des benachbarten Aufzuges gelöst
werden und somit der Kübel geschlossen auf den zu begichtenden Ofen transportiert werden
kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen
dargestellt, und zwar speziell bei der Verwendung eines auf den Förderkübel oben aufgelegten
Verschlußdeckels.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. ι die Anordnung bei gehobenem Deckel,
Figi 2 bei aufgelegtem Deckel kurz vor dem
Aufsetzen des Förderkübels auf die Gichtöffnung, ;
Fig. 3 zwei andere Ausführungsformen des Deckel Verschlusses. ■
Beim ersten Beispiel wird der Förderkübel 1
bekannter oder beliebiger Bauart in den Haken der Kübelstange 2 eingehängt und durch die
Kette oder das Seil 3 von einem Förderwagen gehalten,, der in einer zur Schachtöffnung führenden
Schienenbahn auf und ab läuft. An dem Förderwagen ist ferner ein Zugorgan (Seil oder Kette) 13 befestigt, das zu dem Deckel 15
55
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(2. Auflage, ausgegeben am i. Mär^ rgi2.J
bzw. der Kübelhaube führt. Dieser zweckmäßig schwach gewölbte Deckel trägt nur
einen verhältnismäßig kleinen seitlichen Rand 16 und hat bei dem ersten Ausführungsbeispiel
in der Mitte eine öffnung mit nach oben und unten konisch erweitertem Rand 17. Der
Förderkübel 1 seinerseits trägt an seinem oberen, nach innen eingezogenen Rand eine
ihm entsprechende, ebenfalls nach innen etwas verjüngte Verstärkung 18, und die von derselben
einwärts gehenden · Arme ig tragen in der Mitte eine Führungshülse 20 für die Kübelstange
21. Die Führungshülse läuft oben in einen Teil 22 aus, der kugelförmig oder kegel-
-förmig mit' anschließender Zylinderfläche gestaltet
ist und gerade in die mittlere öffnung, des Deckels 15 hineinpaßt und so diese dicht
abschließt/ wenn er sich mit seinem Seitenflansch 16 auf den schrägen Teil der oberen
Randverstärkung 18 des Förderkübels 1 aufsetzt. ■ . ■■ ■
In der Anfangsstellung und während des ersten Teiles der Aufwärtsbewegung haben die
verschiedenen Teile die in Fig. 1 dargestellte Lage, bei der sich der Deckel ! 15 in einiger
Entfernung oberhalb des Forderkübels 1 befindet.
Während des Herabsenkens des · Förderkübels und seines Aufsetzens auf den Rand
der Gichtöffnung oder nach diesem Vorgang wird auch der Deckel 1.5 auf den Seitenrand 18 des
Förderkübels 1 niederge'senkt, wobei der Teil 22 mit dem Ende seiner Kegel- oder Kugelfläche
bzw. mit der sich anschließenden Zylinderfläche sich in die Öffnung 17 des Deckels einlegt,
so daß also der ganze Förderkübel 1 und damit der Schachtofen nach oben gasdicht abgeschlossen
ist, wenn durch weiteres Nachlassen der Kübelstange 21 der Glocken Verschluß
geöffnet und die neue Beschickung in den Ofen eingeschüttet wird. Bei dem Rückwärtsgang
des Förderwagens wird dann in entgegengesetzter Reihenfolge der Vorgänge der Förderkübel
wieder vom Ofen abgehoben und beim Herabfahren des Förderwagens auch der Deckel
15 wieder vom Kübel hochgezogen, bis die Anfangsstellung aller Teile wieder erreicht ist.
Die Erfindung ist natürlich nicht streng an die vorbeschriebene und dargestellte Ausführungsform
gebunden, sondern es können entsprechende Abänderungen oder Variationen derselben vorgenommen werden.
So zeigt z. B. Fig. 3 zwei andere Ausführungsformen der konstruktiven Durchführung des
zentralen, den Kübelhaken hindurchlassenden Loches und des zugehörigen Verschlußstückes
am Förderkübel·selbst. Bei der auf der rechten Seite dieser Figur dargestellten besitzt das
Loch des Kübeldeckels 15 eine kleine herabgebogene Anschlagkante 26 und die Führungshülse
20 eine sich dagegenlegende, wagerechte, nötigenfalls etwas federnde Abschlußplatte 25,
die etwas über die Kante 26 hinausragt, um noch bei Schwankungen öder Seitenverschiebung
eines .der beiden Teile einen Abschluß zu bieten. Bei der auf der linken-Seite der Fig. 3
dargestellten Ausführungsform hat der Kübeldeckel 15 ein glattes Loch, und die Führungshülse .trägt eine wagerechte Platte mit einem
daran anschließenden zylindrischen Rand, der in das Deckelloch dicht hineinpaßt, und dessen
Oberende vorteilhaft etwas einwärts gebogen ist, um ein gegenseitiges Zentrieren beider Teile
herbeizuführen.
Die im vorstehenden für den aufzulegenden Kübeldeckel dargestellte Konstruktion kann
selbstverständlich genau so gut auf Verschlußhauben verwendet werden, welche den ganzen
Förderkübel einschließen und sich auf den Rand der Gichtöffnung aufsetzen.
Falls dies wünschenswert erscheint, können am Deckel auch selbstverständlich an dem
Punkte, wo der Lochranddeckel oder die Lochrändhaube mit dem das Loch abschließenden
Gegenorgan des Förderkübels zusammentreffen, besondere Abdichtungen, z.B. ein Flüssigkeits-,
Sand Verschluß, vorgesehen werden. Auch sonst kann das Abschlußorgan beliebige andere als
die dargestellten und erwähnten Formen erhalten, wenn nur darauf geachtet wird, daß
es einerseits über den Kübelhaken und die öse hinübergeführt werden kann und in aufgesetzter
Lage den Förderkübel völlig abschließt.
Claims (2)
1. Gasdichter Verschluß für die Beschickungskübel
von Schachtofen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan (der Verschlußdeckel oder die Verschlußhaube)
des Förderkübels mit einer mittleren ' öffnung für das Hindurchführen des Kübelhakens
und der Stangenöse versehen ist, die bei gesenktem Deckel oder gesenkter Haube durch ein am Kübel selbst vorgesehenes
Organ verschlossen wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß entweder das Verschlußorgan (der Verschlußdeckel oder die Haube) des Förderkübels
oder der Förderkübel selbst oder das an ihm vorgesehene Abschlußorgan für die öffnung im Deckel oder in der Haube mit
Abschrägungen o. dgl. versehen ist, um ein gegenseitiges Zentrieren dieser Teile herbeizuführen,
.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219962C true DE219962C (de) |
Family
ID=481049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219962D Active DE219962C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219962C (de) |
-
0
- DE DENDAT219962D patent/DE219962C/de active Active
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