DE219601C - - Google Patents

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DE219601C
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Germany
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motor
hand
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elastic suspension
gondola
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DENDAT219601D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/02Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/04Aircraft characterised by the type or position of power plants of piston type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219601 KLASSE 77 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1908 ab.
In einem lenkbaren Luftschiff können die durch den Gang des Motors hervorgerufenen Erschütterungen verhältnismäßig stark sein, da die Masse der Gondeln sehr gering ist. Man muß daher bei einem Luftschiff oder einer Flugmaschine nicht das Gewicht der Gondeln vermehren, im Gegenteil man muß suchen, dieselben so leicht wie möglich zu. machen, aber Vorkehrungen treffen, damit die Vibrätionen des Motors sich nicht den .Gondeln mitteilen.
Diese Erschütterungen selbst äußern sich auf zweierlei Art, und zwar sind zu unterscheiden die zufolge der Versagung der Zündung in einem Explosionsmotor auftretenden Stöße ■bzw. heftigen Schwankungen und außerdem die durch.eine unvollkommene Gleichgewichtslage des Motors erzeugten Vibrationen, die· übrigens während des ganzen Ganges des letzteren auftreten.
Die neue Aufhängevorrichtung hat nun den Zweck, diese Stöße zu mildern bzw. möglichst vollkommen aufzuheben, indem sie die Stöße und Vibrationen mit Hilfe von besonders angeordneten Federn o. dgl. aufnimmt bzw. dämpft.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der neuen Vorrichtung veranschaulicht, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht einer solchen und
Fig. 2 die zugehörige Oberansicht.
Dieselbe ist berechnet für einen Motor mit sechs oder acht Zylindern, dessen Gleichgewichtslage eine fast vollkommene ist und der demzufolge fast gar keine Erschütterungen hervorruft. Um nun die auftretenden Stöße zu mildern, wiid die Achse des Motors M von
zwei Lagern P gehalten, die ihrerseits auf je einem Bock C ruhen. Ein fest an den Motor angeschlossener Arm A steht mit dem Gestell B der Gondel mittels einer Feder R in Verbindung, deren Spannung mit Hilfe einer Schraubenspindel α und eines darauf sitzenden Handrades oder einer Kurbel entsprechend geregelt werden kann. Diese Feder J? wird nun unter. der Einwirkung des ^Drehmomentes des Motors . zusammengedrückt. Gegebenenfalls läßt sich, natürlich die Spannung dieser Feder derart einrichten, daß sie zu bestimmten Versuchen mitbenutzt werden kann. Die feste Stange b stützt den Motor noch einmal gegen den Arm A ab, der seinerseits auf einem Anschlag oder Vorsprung c der Gondel ruht, solange der Motor sich außer Tätigkeit befindet. . ■'■■·.'
Besitzt der Motor eine geringere Anzahl von Zylindern, beispielsweise nur vier, und ist demzufolge die Gleichgewichtslage eine weniger vollkommene, so kann man, gemäß Fig. 3, zwischen den Stützen der Lager P und dem Gestell der Gondel B Federn D einschalten, welche, die ständigen Vibrationen, die während des normalen Ganges des Motors auftreten; vollkommen aufnehmen. Damit diese Federn eine große Nachgiebigkeit besitzen, ist es gut, daß ihr freies Ende mit einem Gleitschuh k auf einer Führung d ruht, die eine ungehinderte Verschiebung zuläßt. Das andere Ende der Feder- wird dagegen festgeschraubt, indes könnte man auch beide Enden jeder Feder verschiebbar einrichten.
Die ..Fig. 4 und 5 zeigen eine Seiten- bzw. die Oberansicht einer Ausführungsform der Vorrichtung, bei welcher der Motor von einem
(2. Auflage, ausgegeben am 17. Februar 1912)
Gestellrahmen getragen wird, der, anstatt sich ■ auf den Boden der Gondel zu stützen, auf zusammengesetzten Blattfedern G ruht, deren Enden durch Gelenkglieder e an verschiebbaren Haltern f angeschlossen sind, die ihrerseits fest auf den Stützen B der Gondel sitzen. Durch diese Anordnung hebt man sowohl die durch ein Versagen der Zündvorrichtung erzeugten Stöße, wie auch die beim normalen
ίο Gang des Motors auftretenden Vibrationen sicher auf. Außerdem könnte man den Motor durch eine Lenkstange g von regelbarer Länge an Schwankungen hindern, wobei die Stange einerseits am Halter f, andererseits nahe der
15. Mitte des Motors angreift.
Wendet man zusammengesetzte Blattfedern gemäß den Fig. 3 und 4 an, so erreicht man durch die Bremsung zufolge der aufeinanderreibenden Blattfedern, daß die Durchbiegun-
ao gen nur wenig periodisch auftreten.
Übrigens könnte man an geeigneten Stellen Reibungs-, Flüssigkeits-, Luft- oder andere Bremsen anordnen, wie dies in Fig. 4 und 5 durch H angedeutet ist, zu dem Zwecke,· gewünschtenfalls das periodische Auftreten der Schwankungen zu verhindern.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Elastische Aufhängung der Motore
in den Gondeln an Luftschiffen und Flugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Motor und Gondel einerseits mittels zweier die Motorachse tragender Lager, andererseits mittels eines an den Motor fest angeschlossenen Armes erfolgt, dessen freies Ende unter der Einwirkung einer Gegenfeder von regelbarer Spannung steht.
2. Elastische Aufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen für den Motor auf Lamellenblattfedern ruhen, die mit dem einen Ende fest und mit dem anderen Ende gleitbar an das Gondelgestell angeschlossen sind.
3. Elastische Aufhängung nach An-Spruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des Motors mit der Gondel jederseits durch doppelte Lamellenfedern erfolgt, die einerseits fest an den Motor, andererseits gelenkig an Gleitstücken der aufrechten Seitenstützen, der Gondel angeschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT219601D Active DE219601C (de)

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