DE219593C - - Google Patents
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- DE219593C DE219593C DENDAT219593D DE219593DA DE219593C DE 219593 C DE219593 C DE 219593C DE NDAT219593 D DENDAT219593 D DE NDAT219593D DE 219593D A DE219593D A DE 219593DA DE 219593 C DE219593 C DE 219593C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D1/00—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
- B26D1/01—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
- B26D1/12—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
- B26D1/14—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
- B26D1/24—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter
- B26D1/245—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter coacting with another disc cutter for thin material, e.g. for sheets, strips or the like
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Längsschneiden von Papier, Pappe oder ähnlichem
blattförmigen Material in Bahnenform mit Hilfe ineinander greifender Schneidwalzen
und dazwischen gelagerter Zwischenlagwalzen. Die neue Maschine eignet sich besonders
zum Zerschneiden der Rollen von Zeitungspapier in geringere Breiten und zum Zerschneiden von Wertzeichenpapier in Strei-
lö fen.
Es sind schon Längsschneider bekannt, die im wesentlichen aus zwei zusammengesetzten
Walzen bestehen. Jede zusammengesetzte Walze besteht abwechselnd aus Walzen gröfieren
und kleineren Durchmessers, und die Teilwalzen stehen sich so gegenüber, daß immer eine der größeren (Schneid-) Walzen
in die Lücke zwischen zwei Schneidwalzen auf der zweiten Welle eingreift und mit der
zwischen diesen gelagerten Teilwalze (Zwischenlagwalze) zusammen arbeitet. Bei dieser
bekannten Maschine sind Schneid- und Zwischenlagwalzen zu einem Ganzen verbunden,
drehen sich also mit gleicher Winkel-, aber verschiedener Umfangsgeschwindigkeit.
Da hierbei eine Schneidwalze mit größerer Umfangsgeschwindigkeit einer Zwischenlagwajze
mit kleinerer Umfangsgeschwindigkeit gegenübersteht, so ist die Folge, daß der durch die Maschine laufende Stoff (Papier,
Pappe usw.) gebogen, gezerrt oder gestaucht und deshalb nicht glatt geschnitten wird.
Bei der Maschine nach vorliegender Erfindung sind dagegen die Schneid- und die Zwischenlagwalzen
getrennt drehbar und bewegen sich deshalb mit verschiedener Winkel- aber i
gleicher Umfangsgeschwindigkeit. Die Folge ist, daß das Papier, das in der Maschine überall
auf gleiche Geschwindigkeiten trifft, keinerlei Längszerrung oder Stauchung erleidet
und der Schnitt vollkommen glatt ausfällt.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht einer einfachen Maschine gemäß der Erfindung mit
den Walzen in Arbeitsstellung. . .
Fig. 2 ist die zugehörige Seitenansicht.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform der Maschine mit den
Schneidwalzen in Arbeitsstellung.
Fig. 4 zeigt einen Teil derselben Maschine : von der Seite gesehen.
Fig. 5 ist die Ansicht einer besonderen Einrichtung an den Walzen.
Fig. 6 zeigt eine besondere Einzelheit an den Walzenenden.
In allen Figuren sind die gleichen Teile mit gleichen Ziffern bezeichnet. Das zu schneidende
Material wird über den Führungstisch 1 zugeführt. Am Ende dieses Tisches ist eine
Achse 2 befestigt, die nicht drehbar ist und eine Anzahl von Walzen 3, 4 trägt, die jede
für sich drehbar sind. Die Walzen 3 haben einen merklich größeren Durchmesser als die
Walzen 4. Auf einer zu der Achse 2 parallel liegenden Achse 5 sind die unabhängig voneinander
drehbaren Walzen 6 und 7 angebracht, und zwar haben die Walzen 6 denselben Durchmesser wie die Walzen 3, und die
Walzen 7 denselben wie die Walzen 4. Die Achse 5 mit den Walzen .6 und 7 ist in einem
beweglichen Rahmen 8 befestigt, so daß die Walzen 6 und 7 zur Berührung mit <ien Wal-'
zen 3 und 4 gebracht oder von ihnen entfernt werden können.
Wie man aus den Abbildungen ersieht, arbeiten die Walzen 3 der einenReihe mit den
kleineren Walzen 7 der zweiten Reilie zusammen, während die kleineren Walzen 4 der
ersten Reihe in derselben Weise mit den größeren Walzen 6 der anderen Reihe zusammen
arbeiten. Infolgedessen' 'greifen', die zusammenstoßenden Endflächen-der .großen.Walzen 3 und.6, ein wenig übereinander, und da
sie dicht aneinander liegen, so bilden sie zusammen eine Schneid- oder Scherkante. Um
die nötige Reibung der aufeinanderliegenden Flächen herzustellen, ist eine Druckfeder 9
vorgesehen, die auch dazu dient, eine etwaige Abnutzung der schneidenden,Flächen auszugleichen.
Um einer nachteiligen Wirkung der Abnutzung aus dem Wege zu gehen, kann man auch die Stirnteile 10 der Walzen 3 und 6
auswechselbar machen; · diese Stirnteile ίο
können als Ringe ausgebildet werden, die auf die verjüngten Enden der Walzen mittels versenkter
Schrauben 11 aufgeschraubt werden ■■ (Fig .6).
, Im Betriebe wird der bewegliche Rahmen 8 gehoben und das zu schneidende Material zwischen
die von dem Rahmen getragenen WaI-zen 6 und 7 und die unverrückbar angebrachten
Walzen 3 und 4 gebracht. Hierauf werden die Walzen 6 und 7 gegen die Walzen 3 und 4 gepreßt, so daß die obere und die untere
Walzenreihe das zu schneidende Material zwisehen sich fassen. Wenn dann dieses durch
die Walzen gezogen wird, so wird es glatt aufgeschnitten und kann in Streifen auf die
Sammelspulen 12 aufgewunden werden.
Die Stärke des Druckes zwischen den oberen beweglichen Walzen '6 und 7 und den Walzen
3 und 4 wird unter Umständen einstellbar sein müssen. Zu diesem Zweck kann man
Einstellvorrichtungen vorsehen, z. B. die . Schraube 13 in Fig. 3 und 4, in Fällen jedoch,
wo es sich um verhältnismäßig leicht zu " schneidendes Material handelt, wie Papier,
wird ein genügender Druck ohne weiteres erzielt werden, wenn die obere Reihe von Walzen
6 und 7 von einem drehbar befestigten Träger, wie z. B. 14, gehalten wird, so daß die
Walzen den Druck durch ihr eigenes Gewicht erzeugen. Außerdem sieht man, daß bei der
in Fig. ι gezeichneten Anordnung der Druck der oberen Walzen durch den Zug des Materials
selbstvergrößert wird., ·■-
Es ist selbstverständlich, daß, wenn es sich nur darum handelt, den Stoff in zwei Teile zu
teilen, zwei Walzenpaare anzuwenden sind, die eine Schneidkante bilden. Soll dagegen
der.Stoff in mehr als zwei Streifen geschnitten werden,. so; muß eine entsprechend größere
'Zahl von Walzen-angewendet werden, um die weiteren Schneidkanten zu erzeugen. Ferner
ist klar, daß die Breite des Streifens oder der Streifen, in welche das Material geschnitten
wird, von der Breite der verwendeten Walzen abhängt, so daß man auf derselben Maschine
durch Anwendung von Walzen verschiedener Breite Streifen von wechselnder Breite schneiden kann, soweit die Breite der Masc'hine
es gestattet;
Die Walzen werden am besten aus gehärtetem Stahl gemacht, !obgleich natürlich auch
anderes Material verwendet werden kann, je nachdem wie es im einzelnen Falle wünschenswert
erscheint. Z. B. kann es vorteilhaft sein, die Walzen teils aus dem einen, teils aus einem
anderen Stoff zu machen.
Aus dem Gesagten ergibt sich, daß vermöge dieser Erfindung jede beliebige Stofflänge
fortlaufend geschnitten werden kann, und daß durch beliebige Vervielfachung der Walzenpaare
jede beliebige Zahl paralleler Schnitte auf einmal hergestellt werden kann. Statt
sämtliche Walzen drehbar auf festen Achsen anzubringen, kann man sie offenbar auch,
wenn es wünschenswert ist, mit den Achsen ; drehbar machen, vorausgesetzt: nur, daß die
Walzen jede für sich und unabhängig von den anderen drehbar sind. .
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform gezeichnet,
bei der die Walzen zugleich dazu ,-·■■ dienen,- den zu: schneidenden Stoff zuzuführen.
In diesem Fall sind die größeren Walzen 3 und 6 je auf den Achsen 2 und 5 befestigt,
und diese sind verlängert und tragen die Zahnräder 15/ Mit Hilfe der Kurbel 16 ■
werden dann die beiden Achsen in Drehung versetzt.
Wenn mehr als zwei Walzen auf jeder der Achsen 2 und 5 angebracht sind, so kann die
innige Berührung zwischen den überstehenden Kanten der größeren Walzen 3 und 6 dadurch
erzielt werden, daß man eine oder mehrere dieser größeren Rollen in der Mitte
teilt, wie in Fig. 5 dargestellt". Wenn die Maschine arbeitet, so werden die beiden Hälften ,-·■.
der geteilten Walze durch die unteren Arme der Gabel 18 auseinandergedrückt. Diese
Arme sind um einen Zapfen 19 drehbar, in welchem sie sich kreuzen. Die oberen Enden
werden durch einen,einstellbaren Keil20 (oder ,
wenn mehrere solcher Gabeln vorhanden sind, durch mehrere Keile) auseinandergehalten.
Diese Keile sitzen vorteilhaft auf einer beweglichen Schiene 21. Wenn man die oberen
Walzen hochheben will, um das zu schneidende Papier usw. einzuführen, so wird zuerst
die Schiene 21 gehoben, worauf der Keil 20 außer Wirkung tritt und die Spannfeder 23
die unteren Arme 17 der Gabel 18 und damit auch die beiden Hälften der geteilten Walze
zusammenzieht. Wenn aber die Walzen wieder in Gang gesetzt werden und die Schiene
21 mittels der Daumenschieiie 22 heruntergedrückt wird, so werden die übereinanderliegenden
Kanten der größeren Walzen wieder dicht aufeinander gedrückt.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zum Längsschneiden von Papier- und Pappbahnen mittels ineinander greifender Schneidwalzen und dazwischen gelagerter Zwischenlagwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwalzen und die Zwischenlagwalzen lose drehbar auf ihren Wellen angeordnet sind.
- 2. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwalzen mit ihren zwangläufig angetriebenen Wellen fest verbunden sind, die Zwischenlagwalzen dagegen lose auf den Wellen sitzen.
- 3. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Schneidwalzen in einem beweglichen Rahmen gelagert ist.
- 4. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen einstellbar ist.
- 5. Maschine nach Patent-Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Schneidwalzen geteilt sind und diese Teile durch Hebelwirkung oder Federn auseinandergepreßt oder zusammengezogen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219593C true DE219593C (de) |
Family
ID=480715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219593D Active DE219593C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219593C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT394965B (de) * | 1984-01-20 | 1992-08-10 | Gaemmerler Hagen | Vorrichtung zum kontinuierlichen trennen von uebereinanderliegenden blattfoermigen gebilden |
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- DE DENDAT219593D patent/DE219593C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT394965B (de) * | 1984-01-20 | 1992-08-10 | Gaemmerler Hagen | Vorrichtung zum kontinuierlichen trennen von uebereinanderliegenden blattfoermigen gebilden |
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