DE219435C - - Google Patents

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DE219435C
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writing surface
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L1/00Repeatedly-usable boards or tablets for writing or drawing
    • B43L1/12Repeatedly-usable boards or tablets for writing or drawing having translucent writing surfaces producing visual impressions by co-operation with backing members
    • B43L1/123Flexible writing surface or backing
    • B43L1/126Flexible writing surface or backing withinterposed adhesive substances

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  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7Oe. GRUPPE
ERNST SCHELLIG in GERA, Reuss.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schreibfläche, welche mit jedem beliebigen Gegenstände beschrieben bzw. mit Zeichen versehen werden kann, z. B. mit einem Bleistift, einer Nadel oder Feder, mit einem Nagel oder gar einem Fingernagel. Erforderlich ist lediglich . irgendeine Druckäußerung, wodurch die Zeichen entstehen.
Die Schreibfläche besteht in bekannter
ίο Weise aus einer Paraffin-, Wachs-, Öl- oder ähnlichen Fettpapier- bzw: Pergamentschicht, welche ähnlich wie bei dem Cyklostyleverfahren beschrieben wird.
Damit die Schriftzeichen bei dem geringen Schreibedruck des gewöhnlichen Schreibens bereits deutlich hervortreten, ist die Fettschicht gemäß der Erfindung auf einem dunklen und zweckmäßig weichen Untergrund angeordnet. Durch die Druckäußerung wird das Fett aus der betreffenden Stelle ganz oder teilweise verdrängt, so daß dieselbe hell erscheint und auf dunklem Grunde sich weiß abhebt. Die Schrift bzw. die Zeichen sind infolgedessen sehr klar und können — besonders bei Anwendung einer Nadel — außerordentlich scharf hergestellt werden. Die Schreibfläche bietet vor allem deshalb große Bequemlichkeit, weil kein Klecksen von Tinte, Abbrechen oder Verlieren des Bleistiftes o. dgl. Hindernis eintreten kann, denn einen Stift oder Nagel, eine Nadel o. dgl. hat man überall zur Hand, und im Notfalle verwendet man den Fingernagel.
Man kann die Schreibfläche in beliebiger
Form benutzen, als Briefbogen, Notizpapier, Postkarte o. dgl.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsformen einer solchen Postkarte dargestellt, und zwar in
Fig. ι bis 4 eine gewöhnliche Postkarte mit einer durch einen Rahmen festgehaltenen Fettpapierschicht - in Vorderansicht bzw. Draufsicht sowie in Rückansicht und im Schnitt, und in ·
Fig. 5 und 6 eine gewöhnliche Postkarte in Rückansicht bzw. im Schnitt mit Fettpapierüberzug und besonderer weicher Einlage.
Die Postkarte 1 ist in gewöhnlicher Weise auf der Vorderseite (Fig. 1) für die Adresse eingerichtet, während außer einem Teil der Vorderseite vor allem die Rückseite (Fig. 3) als Schreibfläche dient.
Nach der Erfindung ist auf die dunkle Rückseite der Karte die Fettpapierschicht 2 einfach aufgelegt und ringsherum durch Ankleben o. dgl. befestigt; denn es ist vorteilhaft für eine gute Schreibwirkung, daß die zu beschreibende Fettpapierfläche hohl liegt. Der Kleberand ist mit dem Rahmen 3 überdeckt
(Fig-4)· Wie aus Fig. 5 und 6 hervorgeht, könnte die Karte 6 mit der Fettpapierschicht 5 auch einfach überzogen sein, und zwar ist die Karte 6 in diesem Falle ein weicher Karton. Der auf der Rückseite des letzteren übertretende Rand kann z. B. mit der gewöhnlichen Schreibpapierfläche 4 überklebt, sein. Dadurch erhält man eine Karte mit einer gewöhnlichen und einer neuen Schreibfläche. Die letztere verwendet man z. B. zur Korrespondenz und die erstere zur Adresse.
Im einzelnen kann die Erfindung natürlich sehr vielartig ausgestaltet werden: Sehr prak-
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Claims (1)

  1. tisch ist beispielsweise das Überziehen von Ansichtskarten mit der neuen Schreibfläche, denn das Bild bietet schon selbst einen dunklen Untergrund, und die Karte ist vollständig beschrieben, ohne das Bild zu beschädigen; der Empfänger braucht das Fettpapier nur abzureißen, um das Bild freizubekommen. Als Unterlage für die neue Schreibfläche kann man eine weiche dunkle Lösch-, Asbest-, Filtrier- oder ähnliche. Papier- oder Stoffschicht benutzen, welche sich' auch als Einlage in fester Verbindung mit der neuen Schreibfläche ausgezeichnet eignet.
    Paten T-A ν Spruch':
    Schreibfläche, welche aus einer Waohs- oder ähnlichen Fettpapierschicht besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Fettpapier über einer dunklen und zweckmäßig weichen Unterlage angeordnet wird, zu dem Zwecke, daß durch einfache Druckäußerung mit irgendeinem Gegenstande das Fett aus der betreff enden Stelle ganz oder teilweise verdrängt wird, so daß dieselbe hell erscheint und die entstandenen Zeichen deutlich hervortreten bzw. ohne weiteres lesbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT219435D 1908-12-09 Active DE219435C (de)

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DE190928733X 1908-12-09

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