DE219387C - - Google Patents

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DE219387C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B57/00Internal-combustion aspects of rotary engines in which the combusted gases displace one or more reciprocating pistons
    • F02B57/08Engines with star-shaped cylinder arrangements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/027Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle four
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
    • F02B2075/1804Number of cylinders
    • F02B2075/1836Number of cylinders nine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46«. GRUPPE
Explosionskraftmaschine mit kreisenden Zylindern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. August 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Explosionskraftmaschine mit kreisenden Zylindern, welche in der gleichen Ebene radial auf dem Umfang eines frei um eine festliegende Welle drehbaren Trägers von zylindrischer oder anderer geeigneter Form angeordnet sind. Die Zylinderkolben sind durch Zwischenstangen mit einer Art kreisringförmiger Kolbenstange gekuppelt, die mit zwei Doppelkurbeln ausgestattet ist. Auf
ίο jeder Seite der Mittelebene der Maschine ist eine mit dem Zylinderträger zusammenhängende senkrechte Wand angeordnet und mit zwei Zapfen versehen, deren einer lose durch das Auge des zugewandten Kurbelarmes und ein mit diesem fest verbundenes Zahnrad faßt. Jedes dieser Zahnräder ist in Eingriff mit einem auf der festen Welle befestigten Zahnrade. Infolge dieser Anordnung dreht sich das ganze System um die feste Welle, wenn die Kolben in Bewegung gesetzt werden. Die Zylinder werden zweckmäßig in ungerader Zahl angeordnet, und zwar am vorteilhaftesten in der Zahl von neun, wodurch die Verteilung sehr vereinfacht und zugleich ein regelmäßigerer Gang gesichert wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung in Fig. ι in einem durch die Zylinderachsen gelegten senkrechten Schnitt und in Fig. 2 im Schnitt nach Linie A-B (Fig. i) veranschaulicht.
Auf der festliegenden Welle 1 ruht mittels Kugellager 2 und 3 der zylinderförmige Träger 4, der mit neun Zylindern a1, a2, a3 ... α9 in der Art radial besetzt ist, daß dieselben in einer Ebene liegen; sie sind mit ihren Böden auf dem Träger befestigt. Die Zylinderkolben δ1, b2, δ3 ... δ9 sind durch Stangen c1, c2, c3 ... c9 mit einer aus zwei durch Zapfen miteinander verbundenen Ringwangen 5 und 5' zusammengesetzten kreisringförmigen Kolbenstange gekuppelt, wobei die Zapfen d1, d2, d3 ... d9 zugleich zur Verbindung der beiden Wangen benutzt sind. Die kreisringförmige Kolbenstange ist mit zwei um 180 ° zueinander versetzten Doppelkurbeln ausgestattet, deren Zapfen 6 bzw. 11 durch den hohlen Zapfen d1 bzw. die Muffe 10 hindurchfassen. Die freien Enden der Kurbelarme sind mittels Augen lose auf an den Trägerwänden 9, 9' befestigte Zapfen 7, 7',
12, 12' geschoben und fest mit lose auf den genannten Zapfen sitzenden Zahnrädern 8, 8',
13, 13' verbunden, welche mit Zahnrädern 14, 14', die mit der festliegenden Welle 1 fest zusammenhängen, in Eingriff sind. Da die Räder 8, 8', 13,13' nur halb so großen Durchmesser haben wie die Räder 14, 14', so vollführen bei jeder vollen Umdrehung des Trägers 4 die Zahnräder 8, 8', 13,13' und also auch die Doppelkurbeln zwei Umdrehungen. Demnach vollführen während einer vollen Umdrehung des Trägers die Kolben b1, δ2, b3 ... δ9 vier Hübe.
Die Zylinder arbeiten im Viertakt. Sie sind mit Einströmventilen 15 und Ausströmventilen 16 ausgestattet. Die Einströmventile 15 sind selbsttätig; eine Feder 17 strebt, sie beständig auf dem Sitz niederzuhalten. Jedem Einströmventil 15 wird das. explosive Gemisch durch ein vom Mischer 18 abgezweigtes Rohr e1, e2,
Film

Claims (2)

  1. βζ . . . e9 zugeführt. Der Mischer 18 dreht sich auf einer auf der Welle ι befestigten Muffe 19, die am äußeren Ende einen Stutzen 19' zum Einlaß des explosiven Gemisches hat; dieses strömt durch den ringförmigen Räum 20 zwischen Welle und Muffe und tritt durch Öffnungen 19" in den Mischer 18 ein, an dessen Umfang die nach den Einströmventilen führenden .Leitungen e1, e2, e3 ... e9 abgezweigt sind.
    Der Mischer enthält eine Scheidewand 21, in deren senkrechtem Mittelteile Flügelrädchen' 22 angeordnet sind, die als Ventilatoren wirken und in bekannter Weise eine gründliche Mischung des gasförmigen Brennstoffs mit der Luft bewirken.
    16 sind die Ausströmventile, gegen deren Stangen f1 bis f6 auf der Welle 1 angeordnete Daumen g1 in bekannter Weise wirken. Eine ähnliche Einrichtung könnte auch für die Ein-
    ao strömventile 15 getroffen werden.
    Die Entzündung der Zylinderladungen wird durch Vorrichtungen nach Art derjenigen bewirkt, welche zum gleichen Zweck bei Automobilmotoren benutzt werden.
    Die Maschine läßt sich in vollkommenem Gleichgewicht dadurch halten, daß man zwei Maschinen der beschriebenen Bauart in der Art· miteinander kuppelt, daß die vorhandenen 18 Zylinder auf einem gemeinsamen Träger in zwei parallelen Gruppen von je neun Zylindern angeordnet sind und die Einrichtung in der Art getroffen ist, daß die kreisringförmige Kolbenstange der einen Zylindergruppe im oberen Hubende steht, wenn die kreisringförmige Kolbenstange der anderen Zylindergruppe im unteren Hubende steht, d. h. daß die kreisförmige Kolbenstange der' einen Zylindergruppe um 180 ° hinter derjenigen der anderen Gruppe zurückbleibt.
    Patent-A ν Sprüche:
    ' i. Explosionskraftmaschine mit kreisenden Zylindern, welche radial auf dem Umfang eines um eine festliegende Welle drehbaren Trägers von zylindrischer oder anderer geeigneter Form angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben mittels Zwischenstangen an eine gemeinsame kreisringförmige Platte angeschlossen sind, die zwei Doppelktirbeln Bewegung erteilt, mit deren auf Zapfen des Trägers gelagerten Armen Zahnräder verbunden sind, welche mit auf der festliegenden Welle befestigten Zahnrädern vom doppelten Durchmesser in Eingriff stehen, in der Art, daß die Bewegung der Zylinderkolben die Kurbelzahnräder auf den feststehenden Zahnrädern in kreisende Bewegung setzt und dadurch Drehung der Maschine um die festliegende Welle ι bewirkt.
  2. 2. Explosionskraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß 18 Zylinder auf einem gemeinsamen Träger in zwei parallelen Gruppen von je neun Zylindern in der Art angeordnet sind, daß die kreisringförmige Kolbenstange der einen Zylinderstange sich im oberen Hubende befindet, wenn die kreisringförmige Kolbenstange der anderen Gruppe sich im unteren Hubende befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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