DE219346C - - Google Patents
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- DE219346C DE219346C DENDAT219346D DE219346DA DE219346C DE 219346 C DE219346 C DE 219346C DE NDAT219346 D DENDAT219346 D DE NDAT219346D DE 219346D A DE219346D A DE 219346DA DE 219346 C DE219346 C DE 219346C
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- paraffin
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H71/00—Moistening, sizing, oiling, waxing, colouring or drying filamentary material as additional measures during package formation
- B65H71/005—Oiling, waxing by applying solid wax cake during spooling
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 219346-KLASSE 76 d. GRUPPE
HERMANN KÖHLER in MUHLHAUSEN i.Th.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1909 ab.
Vorliegende Vorrichtung bezweckt ein ausgiebiges selbsttätiges Paraffinieren des auf die
Spule aufgebrachten Garnes. Dieses Paraffinieren wurde bisher vielfach von der Hand
der Spulerin oder durch Einrichtungen vollzogen, welche ein Verschieben der auf die
Spule gebrachten Fäden herbeiführten und durch welche das selbsttätige Auftragen von
Paraffin nur in mangelhafter Weise möglich
ίο war.
Durch Anwendung der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Vorrichtung
wird die Paraffinierung der Fadenlagen gleichmäßig und ohne nennenswerten Zeitverlust der
die Spulmaschine bedienenden Person erreicht; denn sobald die zu füllende Spule aufgesetzt
und das Fadenende an der Spule befestigt ist, bringt man die mit Paraffinstangen ausgerüstete
Vorrichtung in Arbeitsstellung auf die Spule.
Wird die mit Garn zu versehende Spule nun in Umdrehung versetzt, und zwar nach
der in der Zeichnung angegebenen Richtung, so füllt sie sich in bekannter Weise und
werden die aufgespulten Garnlagen von den mit Hilfe der Paraffiniervorrichtung zugeführten
und infolge ihres Eigengewichtes selbsttätig nachgleitenden Paraffinstangen ohne
Unterbrechung bestrichen.
Während der Spulenumdrehungen steigt die Paraffiniervorrichtung auf dem nach oben
zunehmenden Garnlagenkonus in senkrechter Richtung, ohne an den Umdrehungen der Spule teilzunehmen. Das letztere wird dadurch
erreicht, daß die Vorrichtung mit einem seitlich angebrachten Anschlag versehen
ist, welcher an ein unterhalb der Spulenmitnehmerscheibe aufgeschraubtes Stativ sich
anlegt.
Ist die Spule in gewünschter Höhe gefüllt, so hebt man die Paraffiniervorrichtung ab.
Fig. ι der Zeichnung ist die Vorderansicht der Vorrichtung.
α ist ein Blechmantel, c und d sind die
Paraffinzuführungshülsen, durch welche die Paraffinstangen P selbsttätig nachgleiten.
f sind Gleitrollen, vermittels welcher die Vorrichtung getragen und gehoben wird, ohne
daß hierdurch das Garn leidet.
Zur besseren Führung auf der Spule dient der Ring b (Fig. 1, 2 und 3). Damit sich
die Vorrichtung nicht mit der Spule dreht, ist ein Anschlag g (Fig. 1, 2 und 3) angebracht,
der sich an ein Stativ s (Fig. 2) anlegt und am Stab I (Fig. 2 und 4) in die
Höhe gleiten kann.
Für je zwei Vorrichtungen ist nur ein Stativ erforderlich, und es ist der Anschlag
bei jeder zweiten, vierten, sechsten usw. Vorrichtung an anderer Stelle anzubringen als
bei der ersten, dritten, fünften usw.
Fig. 3 stellt die Rückansicht dar. Der Ausschnitt k ist zum Zwecke der Fadenzuführung
von hinten und ferner zu dem Zwecke vorhanden, daß die an der Spulmaschine befindlichen Fadenzuführungsregelrollen
mit dem Spulen- bzw. Garnkonus unbehindert in bekannter Weise in Berührung
treten können. Auch sind hier die beiden hinteren Gleitrollen sichtbar.
Diese aus Vulkanfiber bestehenden Röllchen sind um eine in h festgeschraubte Achse leicht
drehbar und ist infolge des hierfür gewählten Materials Ölung der Achse dieser Rollen nicht
erforderlich, so daß eine Beschmutzung heller Garne ausgeschlossen ist.
Fig. 4 ist die Darstellung der Vorrichtung von oben gesehen.
Fig. 5 veranschaulicht im Schnitt ihre Wirkungsweise, wobei die Spule u durch einpunktierte
Linien markiert wird.
P sind die beiden Paraffinstangen, von denen die linke in Hülse d die untere Konushälfte
bei m, die rechte in Hülse c die obere Konushälfte bei η paraffiniert. Der Pfeil
gibt die Drehungsrichtung der Spule an, während die Vorrichtung durch besagten Anschlag
am Mitlaufen verhindert wird.
Die sämtlichen Teile der Vorrichtung sind so gehalten, daß ein Beschädigen und Beschmutzen
des Garnes ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung für Spulmaschinen zum Paraffinieren der Fäden auf der Spule, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Spule ein der Kegelform derselben entsprechender Paraffinträger aufgesteckt ist, in den selbsttätig nachrückende Paraffinstangen eingesteckt sind, und der durch Vermittlung mehrerer Laufrollen von der sich füllenden Spule gehoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219346C true DE219346C (de) |
Family
ID=480483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219346D Active DE219346C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219346C (de) |
-
0
- DE DENDAT219346D patent/DE219346C/de active Active
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