DE219294C - - Google Patents

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DE219294C
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pressure
valve
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piston
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DENDAT219294D
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English (en)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B11/00Parts or details not provided for in, or of interest apart from, the preceding groups, e.g. wear-protection couplings, between turbine and generator
    • F03B11/004Valve arrangements
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 88«. GRUPPE
ATORF & PROPFE in PADERBORN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. August 1909 ab.
Das in vorliegendem beschriebene Ventil dient zur Regelung der Zufuhr der Druckflüssigkeit (Öl, Wasser usw.) zur Regelsteuerung von Turbinen. Der Durchgang der Druckflüssigkeit durch das Ventil soll sich mit Hilfe des neuen Ventils selbsttätig regeln, so zwar, daß die Druckflüssigkeit der sie bewegenden Pumpe zeitweise wieder zufließt, die Pumpe also leer geht.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. ι ein Vertikalschnitt durch das neue Ventil; Fig. 2 veranschaulicht den Ventilkörper.
Der Raum b steht mit der ölpumpe eines Turbinenregulators in Verbindung, das öl, Wasser o. dgl. tritt durch die Öffnungen b' b' und a' a' eines Differentialkolbens d in den Raum a, von da in einen Windkessel und zum Steuerventil. Eine Feder e hält den Differentialkolben d unter einem gewissen Druck auf seinem Sitz, so daß erst bei einem gesteigerten Druck der Differentialkolben d von seinem Ventilsitz entfernt wird. Wird bei konstantem Betriebe von dem Regler der Turbine keine Regelarbeit geleistet, so wird auch keine Druckflüssigkeit verlangt, ein Zustand, der einem konstanten Betrieb entsprechen würde. Hierbei steigert sich der Druck durch die stets zugeführte Flüssigkeit. Erreicht der Druck eine gewisse Grenze, bei welcher die Spannung der Feder e überwunden ist, so wird sich der Kolben d heben, die Druckflüssigkeit geht nun durch die Öffnungen c c nach dem Raum f, von dem sie wieder nach der Pumpe zurückläuft. Die Pumpe wird nun ohne Druck leer laufen. Dieses Leerlaufen soll zeitweise eintreten, um nur so viel Druckflüssigkeit dem Reglersteuerventil zuzuführen, als nötig ist, und um den Druck nicht unnötig zu steigern. Eine volle Gleichmäßigkeit im Betriebe, welche zur Öffnung des vorliegenden Ventils führen würde, kommt kaum vor, es wird vielmehr stets etwas Druckflüssigkeit verbraucht, was schon durch Undichtigkeit eintreten wird; der Leerlauf der Pumpe wäre somit nicht erreichbar.
Um aber trotzdem zeitweise die Pumpe zu dem nötigen Leergange zu zwingen, ist in dem vorliegenden Ventil ein Differentialkolben eingesetzt.
Bei normaler Arbeit des Reglers, wenn also auch eine normale Menge, von Druckflüssigkeit zur Reglerarbeit verbraucht wird, sitzt der Kolben d fest auf seinem Sitz, das vorliegende Ventil wirkt lediglich als Durchflußkörper. Wird weniger Öl verbraucht, so steigert sich der Druck; der Kolben d hebt sich von seinem Ventilsitz ab und wird nun erst recht nach oben geschnellt, da er der Druckflüssigkeit eine größere Angriffsfläche bietet.
Nun arbeitet die Pumpe leer, und zwar so lange, bis der Druck durch kleine Entnahme von Druckflüssigkeit zur Regelarbeit oder auch durch Undichtigkeit so weit gesunken ist, daß die Feder e oder, wenn dieselbe durch ein Hebelgewicht o. dgl. ersetzt ist, dieses letztere den Druck überwindet und den Kolben wieder nach unten auf seinen Ventilsitz bewegt, wodurch der Leergang der Pumpe unterbrochen
ist. Dadurch ist der Ausgängszustand wiederhergestellt, und der Vorgang des selbsttätigen
Regeins kann sich von neuem wiederholen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ventil zur selbsttätigen Regelung des
    Durchflusses der Druckflüssigkeit für Regler
    Von Turbinen oder anderen Kraftmaschinen, gekennzeichnet durch einen Differentialkolben, welcher bei einem gewissen Verbrauch der Druckflüssigkeit als Durchgang dient und bei geringerem Verbrauch die Druckflüssigkeit zur Pumpe zurückleitet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    13EItLII*. 6EDRUCKf IN DER REICHSDRUCKEtIEi.
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DE (1) DE219294C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276823B (de) * 1957-09-27 1968-09-05 Standard Elektrik Lorenz Ag Elektrisches Bauelement, insbesondere Selengleichrichter, mit einem UEberzug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1276823B (de) * 1957-09-27 1968-09-05 Standard Elektrik Lorenz Ag Elektrisches Bauelement, insbesondere Selengleichrichter, mit einem UEberzug

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