DE219151C - - Google Patents
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- DE219151C DE219151C DENDAT219151D DE219151DA DE219151C DE 219151 C DE219151 C DE 219151C DE NDAT219151 D DENDAT219151 D DE NDAT219151D DE 219151D A DE219151D A DE 219151DA DE 219151 C DE219151 C DE 219151C
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- crockery
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Links
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- 230000035939 shock Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C3/00—Jacquards
- D03C3/24—Features common to jacquards of different types
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLIC
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schaft- oder Geschirrwächter zum Auffangen
der Schaftenden beim Herunterfallen infolge des Bruches eines Geschirrhakens, einer Schnur
usw., um alsdann den Webstuhl sofort stillzustellen. Man hat schon Vorrichtungen ersonnen,
die demselben Zwecke dienen oder beim Bruch eines Geschirrteiles ein ■ elektrisches
Signal ertönen lassen. Während im ersten Falle der Webstuhl außer Betrieb gesetzt wird,
geschieht solches im zweiten Falle nicht, sondern das Signal macht nur auf die eingetretene
Unregelmäßigkeit aufmerksam. Diesen Vorrichtungen gegenüber besitzt der vorliegende
Geschirrwächter eine ungemein einfache Bauart und .wird nur an einer Seite des Webstuhles
angebracht, von welcher aus derselbe das Geschirr überwacht, und zwar sowohl unter- wie
auch oberhalb der Schäfte, was die Sicherheit des Außerbetriebsetzens des Webstuhles wesentlich
erhöht.
Die beiliegende Zeichnung stellt den Geschirrwächter dar, und es ist Fig. 1 die obere
Ansicht, Fig. 2 die Seitenansicht, Fig. 3 die vordere Ansicht, während Fig. 4 und 5 Einzelheiten,
Fig. 6 und 7 Gesamtansichten sind.
Der Geschirrwächter besteht (Fig. 1, 2 und 3) aus zwei Seitenrahmen a, die durch Stelleisen b
je nach der Schaftstellung voneinander entfernt oder einander genähert werden können.
Die Stelleisen dienen auch zur passenden Anbringung des Geschirrwächters am Webstuhl.
In den Seitenrahmen α sind die Achsen c, die auch Rohre sein können, gelagert und tragen
an beiden Außenenden Hebel d und e;
das Hebelpaar d trägt die Stangen f. Beide Stangen f tragen die wagerechte Stange g.
Die Hebel e besitzen ebenfalls in gleicher Weise angeschlossen zwei senkrechte, aber größere
Stangen h und tragen auch diese in gleicher Weise die wagerechte Stange i. Letztere wie
die Stange g können auch Rohre sein. Die Stangen f und h werden durch an oder auf
den Seitenrahmen α stehende oder befestigte Führungen k geführt. Auf der hinteren Achse c
(Fig. j und 2) ist die Klinke I lose drehbar aufgesetzt, neben derselben, aber fest mit der
Achse verbunden, ist einerseits der Arm η angebracht ; sein unteres Ende 0 ist gegen und
über die Vorderseite des Stückes I gebogen. Auf der vorderen Achse c sitzt fest ein gleicher
Arm oder Hebel p, dessen unterer Teil q in derselben Weise an der anderen Seite sowie
vor dem Vorderteil des Stückes I anliegt.
In dem Ausschnitte m der Klinke I (Fig. 2,
3 und 4) liegt der Hebel r, dessen eine Seite am Rahmen α im Arm s drehbar befestigt ist.
An der anderen Seite ist der Hebel r etwa durch eine Schnur ζ mit einem Ende der Stoßklinke
t, deren Lager an der Webstuhllade befestigt ist, verbunden, u ist ein am Brustbaum
des Webstuhles angebrachter Winkelhebel, dessen eines Ende ν (Fig. 4 und 5) dem
freien Ende der Stoßklinke t gegenübersteht, dessen anderes Ende w mittels der Stange χ
mit dem Ausrücker des Webstuhles in Verbindung steht, y (Fig. 2) ist eine Spiralfeder,
die an der Klinke I und dem Webstuhle in
geeigneter Weise angebracht ist. Fällt ein Schaft mit dem Ende nach unten, d. i, auf
der Webstuhlseite, an welcher der Schaftwächter angebracht ist, so fällt dies Ende
auf die Stange g. Dadurch werden die Hebel d niedergedrückt, die bezügliche Welle c gedreht,
und es stößt der Arm p mit seinem unteren Ende q die Klinke I zurück. Die Folge davon
ist, daß der Hebel r frei nach unten fällt und
ίο die Stoßklinke t (punktierte Stellung in Fig. 4)
durch die Schnur ζ gerade stellt. Wird die Lade, an welcher die Stoßklinke t befestigt
ist, nach vorn bewegt, so stößt das freie Ende derselben gegen den Winkelhebel u, dreht denselben
und rückt mittels der Stange χ den Webstuhl aus.
Fällt dagegen ein Schaft an der dem Geschirrwächter entgegengesetzten Seite hinunter,
so steigt das dem Geschirrwächter zugekehrte Ende des betreffenden Schaftstabes in die
Höhe, stößt demnach von unten gegen die Stange i. Dadurch werden die Hebel e nach
aufwärts bewegt, die hintere Achse c gedreht, wodurch der Hebelarm p die Klinke / zurückdrängt.
Der Hebel r wird alsdann wiederum frei, zieht die Stoßklinke t. an und betätigt
auf gleiche Weise vorher den Ausrücker.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Geschirrwächter für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf einer Seite des Webstuhles die oberen Schaftstäbe zwischen zwei rechtwinklig zu ihnen angeordneten Fangstäben (i, g) bewegen, gegen welche beim Bruch eines Geschirrteiles der betreffende Schaftstab anstößt, wodurch unter Vermittlung von Klinken, Hebeln und Zugorganen eine am Ladenklotz drehbar befestigte Stoßfalle (t) so eingestellt wird, daß sie beim Vorgang der Lade gegen einen mit dem Ausrückzeug verbundenen Hebel stößt und dadurch letzteres in Tätigkeit setzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219151C true DE219151C (de) |
Family
ID=480302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219151D Active DE219151C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219151C (de) |
-
0
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