DE218486C - - Google Patents

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DE218486C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/46Electrically-operated clockwork meters; Oscillatory meters; Pendulum meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Finger-Pressure Massage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218486 KLASSE 21 e. GRUPPE
Dr. HERMANN ARON in CHARLOTTENBURG.
Regelungsvorrichtung für Elektrizitätszähler nach dem Uhrenprinzip.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1909 ab.
Die neueren Elektrizitätszähler nach dem Uhrenprinzip besitzen eine Regelungsvorrichtung, die dazu dient, Regulierungsfehler der Pendel dadurch aufzuheben, daß alle zehn Minuten durch die Bewegung einer Wippe ein Zahnrad in das Zählwerk dazu geschaltet und so seine Drehrichtung periodisch umgekehrt wird, so daß ein Vorlauf in der einen Umschaltperiode als Rücklauf in der anderen erscheint. Da außerdem die Stromrichtung in den Pendelspulen mit der Umschaltung des Zählwerkes umgekehrt wird, so werden bei belastetem Zähler sich auch die Regulierungsfehler innerhalb zweier Umschaltperioden auf- heben.
Es hat sich aber in der Praxis herausgestellt, daß trotz dieser Einrichtung ab und zu Leerlaufserscheinungen beobachtet werden, die dadurch entstehen, daß im Zählwerk un ■ regelmäßig wiederkehrende Hemmungen und Reibungen auftreten, die naturgemäß durch die Umschaltvorrichtung nicht vollkommen eliminiert werden können.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, auch diesen Leerlauf zn beseitigen. Der grundlegende Gedanke besteht darin, daß irgendeine Welle des Zählwerkes, die in unbelastetem Zustande um eine gewisse Strecke vor- oder zurückgegangen ist, immer nach einer paarigen Anzahl von Umschaltungen in eine bestimmte Stellung, die sogen. Nullstellung, plötzlich zurückgeführt wird. Da diese Regelung immer nach einer paarigen Zahl von Umschaltungen eintritt, so beseitigt sie nur den Leerlauf, der durch die unregelmäßigen Hemmungen entsteht, während die Regulierungsfehler nach wie vor durch die Umschaltvorrichtung aufgehoben werden. Man kann die Einrichtung so treffen, daß bei belastetem Zähler diese Regelung, die beispielsweise etwa alle zwei Stunden stattfindet, praktisch keine Bedeutung für das Meßresultat hat.
In Fig. ι und 2 ist eine Ausführungsform dargestellt. Die Welle α ist diejenige Welle im normalen Umschaltzähler, die, vom elektrischen Aufzug angetrieben, durch eine Feder jede zehn Minuten um eine Drittelumdrehung weitergeschnellt wird. Diese Welle steht durch die Zahnräder b und c mit der Welle d in Verbindung, auf der eine Scheibe e mit einer Nase f sitzt. Gegen diese Scheibe legt sich mittels eines Stiftes g ein doppelarmiger Hebel h, dessen unterer Arm einen zweiten Stift i trägt. Die Welle k ist eine Zählwerkswelle, deren Winkelgeschwindigkeit der Zählerbelastung proportional ist; sie sitzt auf der Umschaltwippe, die periodisch alle zehn Minuten von der Welle α aus entweder nach links oder nach rechts gestellt wird und in einer dieser Stellungen ein Zwischenrad zur Umkehrung der Zählwerksdrehrichtung dazu schaltet. Auf der Welle k befindet sich eine Kurvenscheibe I, die aus drei herzförmigen Linien zusammengesetzt ist; wird der Hebel h der Kurvenscheibe genähert, so wird der Stift i einen solchen Druck auf die Scheibe ausüben und sie soweit herumdrehen, bis er sich in der Mitte zwischen zwei Herzkurven befindet. Trifft also beispielsweise Stift i auf die Spitze m, so wird die Welle k um eine Sechstelumdrehung
herumgedreht werden, bis der Stift i in der Einbuchtung η liegt. Die Bewegung des Hebels h erfolgt von der Scheibe β aus dadurch, daß der Stift g durch die Nase f abgedrückt wird. In diesem gleichen Zeitpunkt ist durch die Stellung der Umschaltwippe das Zählwerk von dem Differentialwerk losgekuppelt, so daß die Drehung der Welle k nur auf das Zählwerk und nicht rückwärts auf das Differentialwerk übertragen wird.
Der Weg zwischen den Punkten m und η muß so gewählt werden, daß die Leerlaufsbewegung, die beispielsweise innerhalb der zwei Stunden auftreten kann, diesen Weg nicht überschreitet; dann wird das Zählwerk bei unbelastetem Zähler alle zwei Stunden dieselbe Stellung, nämlich n, wieder erreicht haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Regelungsvorrichtung für Elektrizitäts-
    zähler nach dem Uhrenprinzip zur Beseitigung von Leerlaufsabweichungen, die durch die Umschaltvorrichtung nicht aufgehoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß von der Umschaltwelle aus periodisch nach einer paarigen Zahl von Umschaltungen das Zählwerk plötzlich um eine Strecke vor- oder zurückgeschaltet wird, die so bemessen ist, daß sie zwar größer als die in dieser Zeit zu erwartende Leerlaufsabweichung ist, dagegen gegenüber der Vorwärtsbewegung des Zählwerks bei Belastung nicht in Betracht kommt, so daß bei unbelastetem Zähler das Zählwerk nach jeder Schaltung dieselbe Stellung wieder erreicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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