DE21840C - Schwingen-Anordnung am Kulirwirkstuhl - Google Patents

Schwingen-Anordnung am Kulirwirkstuhl

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DE21840C
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Germany
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DENDAT21840D
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English (en)
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W. R. clauss in Chemnitz, Aue 32
Publication of DE21840C publication Critical patent/DE21840C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
W, R. CLAUSS in CHEMNITZ. Schwingen-Anordnung am Kulirwirkstuh
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. August 188a ab.
Wenn in einem Kulirstuhl das Röfschen nicht direct, sondern unter Vermittelung ungleicharmiger Hebel (der Schwingen) auf die Platinen wirkt, so kann unter Beibehaltung desselben Röfschens die Kulirtiefe bedeutend vergröfsert werden.
In sehr feinen Stühlen mit enger Nadeltheilung werden aber die Schwingen deshalb sehr dünn, weil nach der bisherigen Einrichtung die Platinen in Schlitzen derselben oder neben denselben hängen, also jedenfalls die Schwingenstärke schwächen. Dies ist bei der vorliegenden Anordnung vermieden.
Jede Schwinge α b, Fig. 1 und 2, liegt über ihrer Platine c in Führungen d e und, als einarmiger Hebel drehbar, um die Kante /; wird sie durch das Röfschen g gesenkt, so drückt sie die Platine c hinab, wird die Reihe dieser Platinen durch die gewöhnliche Platinenpresse wieder gehoben, so 'drückt jede Platine ihre Schwinge wieder in die obere Lage zurück. Das vordere Ende α der Schwinge ist entweder glatt und liegt stumpf auf der Platine c, oder es ist, wie ax in Fig. 2, mit einer Nuth (wie die Zschasche der Nadeln) versehen, um die Platine nicht zu verfehlen; immer aber ist letztere mit der Schwinge nie fest verbunden, wie es bisher gebräuchlich war.
Der Stuhl wird hierdurch geeignet, unter Zugabe der Rändermaschine, sofort als Ränderstuhl zu arbeiten, und er hat als solcher nur fallende Platinen, erspart also die Arbeit des Vertheilens und arbeitet folglich schneller als die jetzigen Ränderstühle, welche Schwingen und dazu stehende und fallende Platinen haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anordnung von Schwingen im Kulirstuhl derart, dafs dieselben mit ihren Platinen nicht fest verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    EEKLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT21840D Schwingen-Anordnung am Kulirwirkstuhl Active DE21840C (de)

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