DE218170C - - Google Patents

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DE218170C
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piston
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air
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines
    • F02M2700/338Injection air compressors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 218170 KLASSE 46«. GRUPPE
GEORG BORISCH in ALTONA.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Zweitakt - Einspritzverbrennungskraftmaschine für flüssige Brennstoffe, bei welcher der Brennstoff in den Zylinderkopf mittels einer Luftpumpe durch Preßluft eingeblasen wird.
Die Einblasepumpe ist bei dieser Maschine derart angeordnet, daß dieselbe aus dem Kurbelkasten frische, verdichtete Luft erhält. Der Lufteinlaßkanal wird durch den Luftpumpenkolben derart gesteuert, daß er vor der äußersten Stellung des Luftpumpenkolbens geöffnet wird. Um nun zu" verhindern, daß der Arbeitskolben die in der Kurbelkammer verdichtete Luft durch öffnen des Verbindungskanales zwischen Zylinder und Kurbelkammer früher in den Zylinder treten läßt, also entspannt, bevor der Luftpumpenkolben seine Einlaßkanäle geschlossen hat und die Verdichtung beginnt, ist der Arbeitskolben von solcher Länge, daß er vor Öffnung des Verbindungskanales zwischen Kurbelkammer und Zylinder den Kanal zur Einblaseluftpumpe abschließt. Der Luftpumpenkolben läuft dem Arbeitskolben annähernd 20 ° voraus und öffnet derselbe seine Einlaßkanäle früher, als der Arbeitskolben den Zylinder und Kurbelkammer verbindenden Kanal öffnet. Der Arbeitskolben öffnet diesen Kanal ungefähr 450 vor1 seinem äußeren Totpunkt, in welcher Stellung der Luftpumpenkolben - den Hubwechsel noch nicht vollendet hat. Um nun die in der Luftpumpe befindliche verdichtete Luft nicht gleichzeitig mit der Luft des Kurbelkastens zu entspannen, muß der Arbeitskolben den zur Luftpumpe führenden Kanal abschließen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine solche Maschine durch Fig. 1 im Längsschnitt und Fig. 2 im Schnitt durch den Zylinder. In Fig. ι stellt α den ungekühlten, bei dem Gang der Maschine glühenden Zylinderkopf dar, in welchen der Kanal b mündet. In letzteren wird der Brennstoff durch Rohr c eingeführt. Rohr d führt die Einblaseluft in den Kanal b. e ist die Preßluftpumpe, f deren Kolben, g das federbelastete Druckventil, h der Einlaßkanal der Luftpumpe, i die Mündung dieses Kanales in der Kurbelkammer, k der Arbeitskolben, I der Verbindungskanal zwischen der Kurbelkammer und dem Arbeitszylinder, m die Kurbelkammer und η die Brennstoffpumpe.
Di^Arbeitsweise der Maschine ist folgende: /Beim Heruntergang des Kolbens k wird die ■"beim Kolbenaufwärtsgang durch ein Saugventil angesaugte Luft im Kurbelgehäuse verdichtet. Gleichzeitig bewegt sich der Kolben f der Einblaseluftpumpe nach unten und öffnet schließlich den Kanal h, worauf die Pumpe β mit verdichteter Luft aus der Kurbelkammer gefüllt wird. Bevor der Arbeitskolben k den Kanal I öffnet, schließt das untere Kolbenende den Kanal i, damit die Luft in der Pumpe e nicht entspannt wird.
„CL.
Den weiteren Abschluß übernimmt nach dem Beginn der Verdichtung der Luftpumpenkolben durch Verdeckung des Kanales h selbst und kann nun' der Arbeitskolben den Kanal i freigeben/ Jetzt erfolgt die Einspritzung des Brennstoffes in den Kanal b, wo derselbe bis zur Ausblasung verdampfen kann. Beide Kolben k und f verdichten die von der Kurbelkammer erhaltene Luft. In der Preßluftpumpe ist die Verdichtung höher, weil letztere mit verdichteter Luft angefüllt wurde. Wenn der Luftpumpenkolben das federbelastete Ventil g berührt, tritt das Einblasen des Brennstoffes in den Zylinderkopf α ein, und es beginnt die Verbrennung. Diese Luftpumpenanordnung kann außer bei Maschinen mit Zündraum bei jeder anderen Zweitaktmaschine angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 2u
    Zweitakt - Einspritzverbrennungskraftmaschine für flüssige Brennstoffe, bei welcher die Einblaseluftpumpe (e) aus der mit verdichteter Luft gefüllten Kurbelkammer (m) verdichtete Luft erhält, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Einblaseluftpumpe führende Kanal (i) vom Arbeitskolben abgesperrt wird, bevor der letztere den zum Zylinderraum führenden Überströmkanal (I) öffnet, und bevor der Pumpenkolben beim Verdichtungshub den Kanal (i) abschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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