DE192258C - - Google Patents
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- DE192258C DE192258C DENDAT192258D DE192258DA DE192258C DE 192258 C DE192258 C DE 192258C DE NDAT192258 D DENDAT192258 D DE NDAT192258D DE 192258D A DE192258D A DE 192258DA DE 192258 C DE192258 C DE 192258C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B3/00—Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ192258 -KLASSE 46«. GRUPPE
PAUL WINAND in CÖLN.
Verfahren zum Betriebe von Verbrennuhgskraftmaschinen.
Die Erfindung bezieht sich auf den Betrieb von solchen Verbrennungskraftmaschinen,
welche unter Luftabschluß arbeiten und daher mit einem Sauerstoffträger (Sauerstoff) von
stärkerer Oxydationsleistung als Luft, einem Brennstoff und einem geeigneten, die Temperatur
ermäßigenden »Verdünnungsmittel« betrieben werden, und bei denen der Sauerstoffträger
(Sauerstoff) und Brennstoff in flüssigem
ίο oder verdichtetem. Zustand in den Zylinder
eingebracht werden, so daß ein besonderer . Ansaugehub gespart werden kann. Das Verfahren
bezweckt, ohne Zuhilfenahme von Pumpen den Zylinder wirksam von heißen Rückständen zu kühlen und ein aus gekühlten
Rückständen und Dämpfen einer Kühlflüssigkeit bestehendes Verdünnungsmittel einzu-TTfingen.
Dieses Verfahren besteht darin, daß zwisehen
dem Verbrennungshub und dem Verdichtungshub einer Zweitaktmaschine zwei weitere Hübe eingeschoben sind. Diese Hübe
dienen aber nicht etwa zum Ansaugen der neuen und zum Ausstoßen der verbrannten
Ladung, wie bei den Viertaktmaschinen, sondern zum Überschieben der heißen Verbrennungsrückstände
in einen besonderen Behälter und zum Zurücksaugen der Rückstände aus diesem Behälter in den Zylinder unter gleichzeitiger
Einspritzung einer Kühlflüssigkeit (vorzugsweise Wasser) in den Zylinder.
Dieses Verfahren bietet einem ähnlichen Verfahren, bei welchem am Ende der Expansion
Wasser in den Zylinder eingespritzt wird, gegenüber den Vorteil, daß zur Kühr lung der Rückstände mehr Zeit zur Verfügung
gelassen wird und dadurch eine wirksamere Kühlung erreicht wird.
Fig. ι zeigt in einfachen Linien eine Ausführung
des Verfahrens, Fig. 2 gibt die zugehörige Raumdrucklinie. Die Maschine soll beispielsweise nach einem Einspritzverfahren
wie der Dieselmotor arbeiten. Bei Beginn des Kolbenvorganges wird auf der Strecke
i, 2 durch das Brennstofforgan α flüssiger Brennstoff eingeführt; derselbe verbrennt in
der im Zylinder enthaltenen heißen Mischung des Sauerstoffträgers (Sauerstoff), der Rückstände
und des Kühlmitteldampfes. Bei 2 ist die Einführung des Brennstoffes beendigt, esfolgt
die Ausdehnung unter Arbeitsleistung auf der Strecke 2, 3. Im Punkte 3 werden die Ausströmschlitze b freigelegt, und es entweicht
der Überdruck der Ausströmgase während der Strecke 3, 4, 5. Bei Punkt 5 schließen sich die Ausströmschlitze, es wird
das Überströmventil c geöffnet, und es werden durch dieses die den Zylinder anfüllenden
Verbrennungsrückstände vöh niedrigem Druck durch den Rückwärtshub des Kolbens in
einen Behälter d gedrückt während der ganzen Strecke 5, 6. Beim Kolbenvorwärtsgang strömen
durch das noch immer geöffnete Ventil die Rückstände in den Zylinder zurück. Entweder
beim Überströmen während der Strecke 5, 6 oder beim Rückströmen während der Strecke 6, 7 wird_jiurch Organe eine Kühlflüssigkeit
in die Rückstände eingeführt, so \ däß"""diese__dadurch' unter Dampfbildung ge- [ '
kühlt werden. Auf diese Weise wird der Arbeitszylinder während des Hubes 6, 7 mit
gekühlten Rückständen und Dampf der Kühl-
flüssigkeit erfüllt. Erst im Punkte 7 wird das Ventil c geschlossen und der Kolben verdichtet
bei seinem Rückwärtsgang das Dampfrückständegemisch, bis in Punkt 8 das gesteuerte
Ventil f den verdichteten oder flüssigen Sauerstoffträger eintreten läßt. Das GemischpVOrf
Wasserdampf, Verbrennungsrückständen und Sauerstoff erreicht dann bei Punkt ι eine solche Verdichtungswärme, daß
ίο der in Punkt ι eingeführte neue Brennstoff
entzündet wird, womit ein neues Kolbenspiel beginnt.
Es ist selbstverständlich auch möglich, daß erst der Brennstoff und dann der Saüerstoffträger
oder beide gleichzeitig eingeführt und daß statt mit langsamer Verbrennung mit
Verpuffung gearbeitet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Verfahren zum Betriebe von Verbrennungskraftmaschinen , welche mit einem Sauerstoffträger höherer Oxydationswirkung als Luft, mit Verbrennungsrückständen, die vermittels eines eingeführten flüssigen Kühlmittels gekühlt sind, sowie mit einem Brennstoff betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Arbeits- und Verdichtungshub der Maschine ein Überstrom- und Rückströmhub eingeschaltet wird, wobei im ersteren Hube das Überführen der heißen Rückstände in einen Behälter, beim zweiten das Rückströmen der Rückstände unter Einführung der zerstäubten Kühlflüssigkeit in den Zylinder erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE192258C true DE192258C (de) |
Family
ID=455587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT192258D Active DE192258C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE192258C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE910853C (de) * | 1943-03-14 | 1954-05-24 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Verfahren zum Betrieb von Gasmotoren |
-
0
- DE DENDAT192258D patent/DE192258C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE910853C (de) * | 1943-03-14 | 1954-05-24 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Verfahren zum Betrieb von Gasmotoren |
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