DE217878C - - Google Patents
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- DE217878C DE217878C DENDAT217878D DE217878DA DE217878C DE 217878 C DE217878 C DE 217878C DE NDAT217878 D DENDAT217878 D DE NDAT217878D DE 217878D A DE217878D A DE 217878DA DE 217878 C DE217878 C DE 217878C
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- Germany
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- projectile
- screwed
- gas
- eyelet
- filling gas
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/20—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type
- F42B12/201—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type characterised by target class
- F42B12/204—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type characterised by target class for attacking structures, e.g. specific buildings or fortifications, ships or vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt die Einschränkung der Belastung der Militärluftfahrzeuge dadurch,
daß die im Kriegsfalle mitzuführenden Gasmetallflaschen so gebaut werden, daß sie nach
Abgabe des Ballongases auch als Geschosse verwendet werden können.
Auf der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι das Geschoß in Ansicht,
Fig. 2 das Geschoß im Schnitt,
ίο Fig. 3 die Gasmetallflasche in Aufsicht,
ίο Fig. 3 die Gasmetallflasche in Aufsicht,
Fig. 4 das Geschoß in Aufsicht,
Fig. 5 das Geschoß in Unteransicht,
Fig. 6 die Gasmetallflasche im Schnitt.
Die Flaschen bestehen in der Hauptsache aus einem hohlen, nach dem einen Ende zu
sich verengenden, dickwandigen Metallzylinder a, der an dem einen Ende durch einen
festen, mit öse b versehenen Boden geschlossen ist und der an dem anderen Ende durch
einen abnehmbaren Verschlußkopf c beliebig geöffnet oder geschlossen werden kann.
Der Verschlußkopf c hat eine Durchbohrung d zur Einführung — je nach der Art
der Verwendung als Gasflasche oder als Geschoß — eines Auslaßventiles e oder eines
Sprenggeschoßzünders f. Die Vertiefungen h sind bestimmt für die Klauen des zum Lösen
oder Befestigen notwendigen Schlüssels.
Die am Boden der Flasche angebrachte öse b dient zum Tragen der Flasche und zur
Anbringung eines Steuers g. Das Steuer besteht aus vier rechtwinklig aufeinander stehenden
Flügeln, die durch Winkelstreifen versteift und zur Erzeugung einer Drehbewegung
des Geschosses schraubenförmig gebogen sind. Die Verbindung mit der öse b geschieht durch
Schraubenbolzen, Gewinde oder Keil.
Das Steuer soll dazu dienen, der Längsachse des freifallenden, oder aus einem Lanzierrohr
mit Zügen gleitenden Geschosse eine möglichst senkrechte Stellung zu geben, das Überschlagen oder Seitwärtsneigen des Geschosses
in der Luft zu verhindern und das Aufschlagen auf den Zünder zu gewährleisten.
Nach Abgabe des Ballongases der Flasche an eine gasarme Kammer des Ballons wird
der Verschlußkopf abgenommen, die besonders mitgeführte Büchse i mit Ladung eingebracht,
das Auslaßventil mit einem Zünder vertauscht, der Verschlußkopf wieder aufgesetzt und das
Steuer befestigt. Das Geschoß ist dann zum Gebrauch fertig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Als Sprenggeschoß zu benutzende Metallflasche zum Mitführen von zusammengepreßtem Füllgas auf Kriegsluftschiffen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem zylindrischen Gefäß (a) besteht, das am Boden eine öse (b) zum Anbringen eines Steuerschwanzes (g) besitzt und am anderen Ende durch eine aufgeschraubte Haube (c) geschlossen ist, in deren Muttergewinde (d), je nach der Benutzungsweise, das Auslaßventil (e) für das Füllgas oder der Zünder (f) für die Sprengladung (i) eingeschraubt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217878C true DE217878C (de) |
Family
ID=479153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217878D Active DE217878C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217878C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2417342A (en) * | 1943-04-15 | 1947-03-11 | Lockheed Aircraft Corp | Combined drop tank and demolition bomb |
-
0
- DE DENDAT217878D patent/DE217878C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2417342A (en) * | 1943-04-15 | 1947-03-11 | Lockheed Aircraft Corp | Combined drop tank and demolition bomb |
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