DE217859C - - Google Patents

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DE217859C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D1/00Steam central heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Dampfofen nach vorliegender Erfindung wird die Strömungsenergie des Heizdampfes dazu verwendet, einen Ventilator zu treiben, der die Bewegung der zu erwärmenden Luft beschleunigt.
Als Heizdampf ist Abdampf, Frischdampf oder ein Gemisch von beiden verwendbar. Die Mischung beider erfolgt in einem Strahlapparat, der gleichzeitig den Übertritt von Frischdampf in die Abdampfleitung verhindert und eine Geschwindigkeitsregelung der Turbine ermöglicht.
Fig. ι zeigt als Beispiel einen Ofen im Höhenschnitt, Fig. 2 eine Draufsicht nach Abnahme der Haube.
Der in bekannter Weise als Röhrenkessel ausgeführte Heizkörper besteht aus dem Mantel a, den Böden b und c und den Röhren d. Er ist von einem Blechmantel e umgeben,
durch dessen Öffnungen f die kalte Luft eintritt, an den Heizflächen entlang streicht und durch die Haube g erwärmt ausströmt. Um dem Luftstrom beim Austritt eine bestimmte Richtung geben zu können, ist die Haube g drehbar angeordnet.
Der untere Boden c trägt einen Dampfwasserableiter h, durch den das Niederschlagwasser aus dem Kessel abfließt. Auf dem oberen Kesselboden ist eine Dampfturbine i angeordnet, deren stehende Achse einen Schrauben ventilator h trägt. Durch das Rohr I steht die Turbine mit einem Strahlapparat m in Verbindung, in dessen Düsensystem von innen die Frischdampfleitung η und von außen die Abdampfleitung 0 mündet, während der Druckraum p durch einen Kanal q und ein Ventil r mit dem Innenraum des Heizkörpers in Verbindung steht. Die Frischdampfleitung kann durch ein Ventil s, die Abdampfleitung durch ein Ventil t abgesperrt werden. Die Anordnung des Strahlapparates bezweckt, beim Heizen mit Frisch- und Abdampf die Einströmung des letzteren in den unter höherem Druck stehenden Heizkörper zu bewirken und gleichzeitig ein Überströmen des Frischdampfes in die Abdampf leitung zu verhindern.
Um eine Regelung der Umdrehungszahl der Turbine zu bewirken, ist der Druckraum p des Strahlapparates durch den Kanal q und das Ventil r mit dem Heizkörper verbunden. Durch das Offnen des Ventils r vermindert sich der Druck in I iind erhöht sich gleichzeitig derjenige im Kessel.
In gleicher Weise kann auch beim Heizen mit Frischdampf allein ein Teil des Dampfes direkt in den Heizkörper geleitet und so die Umdrehungszahl der Turbine vermindert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampfofen mit Dampfturbinengebläse für den Antrieb der zu erwärmenden Luft, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Heizung bestimmte Frisch- und Abdampf vor dem Eintritt in die Turbine einen Strahlapparat durchströmt, dessen Druckraum (ρ) durch eine besondere, absperrbare Leitung (q) mit dem Innenraum des Heizkörpers in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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