DE217664C - - Google Patents

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DE217664C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B85/00Furniture convertible into other kinds of furniture
    • A47B85/02Tables convertible into drawing-desks

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVe 217664-KLASSE 34/. GRUPPE
MAX BISCHOF in STEGLITZ.
Verstellbarer Schreib-, Zeichen- und Staffeleitisch.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1908 ab.
Die Erfindung betrifft einen verstellbaren Schreib-, Zeichen- und Staffeleitisch mit zwei Arbeitsplatten. Eine Ausführungsart ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt den Schreibtisch mit etwas schräg gestellter Platte zum Gebrauch im Sitzen,
Fig. 2 bei Gebrauch als Stehpult,
Fig. 3 mit in Staffeleistellung gebrachter
ίο oberer Platte.
Die Fig. 4 bis 11 veranschaulichen Einzelheiten.
Der Tisch besteht aus der oberen, verstellbaren Tischplatte α und der auf dem Unter -
.15 bau befestigten unteren Platte 5.
Zur Führung der verstellbaren oberen Platte α dienen an der Tischrückwand befestigte Schienen, die in Klammern w und w1 gleiten, mittels federnder Sperrklinken 0 festgestellt und mittels über Rollen h geführter Seile I verstellt werden. Die oberen Enden der Schienen m sind an der oberen Tischplatte α gelenkig befestigt, die unteren Enden durch eine nach beiden Seiten überstehende Schiene k verbunden. In den Klammern w1 sind zwei Schienen χ verschiebbar befestigt und mit Nasen x1 versehen, welche zum selbsttätigen Ausschalten der federnden Sperrklinken 0 dienen. Am Schreibtischuntergestell ist eine an jedem Ende mit einem Kurbelzapfen c, c1 versehene Spindel d (Fig. 4) mittels einer Platte e gelagert. Auf der Spindel verschiebt sich ein Kloben f, der hierbei an der Platte e entlang gleitet. An einem Haken g (Fig. 4) ist ein Seil I befestigt. An der Unterfläche der oberen Tischplatte sind zwei Strebenpaare q und ν gelenkig angebracht. Die Streben υ liegen außer Gebrauch in Rinnen u der Platte α (Fig. 3), während die Streben q leicht abnehmbar befestigt sind und außer Gebrauch in Vertiefungen r1 der Unterplatte b liegen) In die Vertiefungen rx oder r% der Unterplatte b können je nach Bedarf auswechselbare Zahnstangen s eingelegt werden, mit welchen je nach Bedarf die Streben q oder ν in Eingriff gebracht werden.
Setzt man die 'Kurbel (Fig. 5) auf einen der Kurbelzapfen c, c1 der Spindel d und dreht diese, so wird der auf der Spindel an der Platte e entlang gleitende Kloben f rückwärts bewegt und zieht das am Haken g befestigte, durch die Rückwand des Schreibtisches über Rollen h zu den Haken i der Verbindungsschiene k geführte Seil I an, wodurch ein Anheben der Stützschienen m und mit diesen der Tischplatte α erfolgt.
Beil diesem Vorgang werden die in nach unten ^-schräg auslaufenden Nuten η der Stützschienen m ruhenden Sperrklinken 0 auf die Stützschienen gehoben und schnappen zur Entlastung des Seiles in der gewünschten Höhenlage wiederum durch Druck der Federn p in Nuten ein.
Soll die Platte α in Stehpulthöhe gebracht werden, so ist sie während des Ankurbeins vorn anzuheben. Hierbei fallen die Streben q herab und setzen sich in den in die Nuten r1 der Platte b eingelegten Zahnstangen s fest. Die Schräglage kann wunschgemäß eingestellt werden.
Wird die Einstellung der Platte a in Staffeleistellung gewünscht, so sind zunächst
70
die durch Federn t (Fig. 3) in den Rinnen u gehaltenen Stieben ν zu lösen, alsdann braucht die Platte α nur aufgerichtet werden, wobei sich die genannten Streben in die in die Nuten r2 der Platte b eingelegten Zahnstangen s ■festsetzen. Die Höhenlage der Platte α läßt sich hierbei von der Stirnseite der Platte aus durch die auf den Kurbelzapfen c1 der Spindel gesteckte Kurbel wunschgemäß regeln, ebenso ihre Neigung durch Verstellung der Streben ν in den Zahnstangen s. Die Platte b kann nun nach Ausfüllung der Nuten r1 durch die losgelösten Streben q gleichzeitig als Arbeitsfläche in Benutzung genommen werden.
Beim Herablassen der Platte α wird zunächst durch Aufkurbeln die Auslösung der federnden Sperrklinken 0 bewirkt. Dies geschieht in der Weise, daß die überstehenden Enden k1 der Verbindungsschiene k die in den Führungen w1 gleitenden Schienen χ aufwärts und hierdurch die Nasen x1 unter die Sperrklinken 0 schieben, wodurch diese aus den Nuten η gehoben werden. Hierauf gleitet die Tischplatte α unter Drehung der Kurbel abwärts, nachdem vorher die Streben q ausgehoben sind, für welche durch Versetzung der Zahnstangen s in die Nuten r2 die Nuten r1 freigemacht werden; die Platte α wird hierbei mit einer Hand gehalten. Die über die Platte b hinausragenden Schienen χ werden durch die Platte α heruntergedrückt und die Sperr klinken 0 hierdurch wieder gebrauchsfähig gemacht. Befand sich die Platte a in Staffeleistellung, so ist das Halten beim Herablassen nicht nötig, da alsdann die Streben ν so lange in den Zahnstangen s belassen werden können, bis die Platte hinten fast ganz heruntergelassen ist. Alsdann braucht man nur die Streben q an den an der Platte α befindlichen Scharnierblechen anzubolzen, die Streben ν in die Rinnen u zu bringen und die Platte α umzulegen.
Die Auslösung der Sperrklinken ο kann auch durch Aufwärtsbewegung der Schienen χ von Hand bewirkt werden.
Die herabgelassene Platte α liegt fest auf, da die Streben q und die Zahnstangen s die Nuten r1 und r2 der Platte b vollständig ausfüllen und die Streben ν in den Rinnen u der unteren Fläche der Platte α ruhen. Für die Gelenkstücke y (Fig. 7) sind ebenfalls Vertiefungen ζ (Fig. 3) in der Platte b vorgesehen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verstellbarer Schreib-, Zeichen- und Staffeleitisch, gekennzeichnet durch zwei übereinander angeordnete, gleichzeitig benutzbare Arbeitsplatten (a und b), von denen die eine fest am Gestell sitzt, die andere am Gestell nach zwei Seiten in verschiedenen Schräg- und Höhenlagen eingestellt werden kann.
2. Verstellbarer Schreib-, Zeichen- und Staffeleitisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellstreben (q) im Gebrauch einerseits als solche, andererseits losgenommen als Ausfüllung der für die Zahnstangen (s) erforderlichen Löcher (r 1J der Platte (b) verwendet werden, und daß die Verstellstreben (v) außer Gebrauch in Vertiefuugen (u) an der Unterseite der oberen Platte (a) eingelegt werden, so daß beide Platten zusammengelegt glatt aufeinander liegen.
3. Verstellbarer Schreib-, Zeichen- und Staffeleitisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einstellung der Stützschienen (m) für die obere Platte (a) dienenden Sperrklinken (0) durch eine Ausschaltevorrichtung (w1, x) in den End-Stellungen der Platte (a) selbsttätig aus- und eingeschaltet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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