DE217644C - - Google Patents

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DE217644C
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Germany
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locking
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cavity
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DENDAT217644D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C1/00Fastening devices with bolts moving rectilinearly
    • E05C1/02Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action
    • E05C1/04Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. ■- M 217644 KLASSE 68 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1909 ab.
Bei den bekannten Riegeln zum Schließen von Türen und Fenstern führt sich die Riegelstange in besonderen Schlaufen, die diese Stange umfassen. Hierbei kann es vorkom-
men, daß man sich beim Öffnen oder Schließen der Riegel leicht zwischen Schlaufe und Riegelgriff die Finger einklemmt, oder diese an den vorstehenden Kanten der Schlaufen verletzt. Die Führungsteile der Riegel liegen frei, sind
ίο daher dem Staub und Schmutz ausgesetzt, wodurch bald ein schwerer Gang der Riegelstange eintritt und bei der gebräuchlichen Anordnung einer Feder unter der Riegelstange wird diese vom Riegelblech abgedrückt, so daß hierdurch auch ein dem Staub usw. zugänglicher Zwischenraum entsteht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Riegel, bei dem die beregten Übelstände dadurch beseitigt sind, daß in der Riegelstange oder im Riegelblech ein in der Länge verlaufender Hohlraum vorgesehen ist, in welchen Führungsstifte für die Riegelstange hineinreichen und der zur Aufnahme der zwischen den Stiften angeordneten Schleppfeder dient.
In den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung ist die Ausführungsform des Riegels dargestellt, bei welcher die Riegelstange den Hohlraum be: sitzt, während die Fig. 5 bis 7 die Ausführung mit im Riegelblech angeordnetem Hohlraum darstellen.
Fig. ι ist eine obere Ansicht des Riegels; Fig. 2, 3 und 5 sind Längsschnitte, Fig. 6 ist ein Querschnitt nach A-B der Fig. 5, in Fig. 4 ist eine obere Ansicht des Riegels nach Fig. 1 bis 3 mit abgenommenem Riegeloberteil dargestellt, und die Fig. 7 zeigt eine obere Ansicht auf das Riegelblech des Riegels nach Fig. 5 und 6.
Auf dem Riegelblech α (Fig. 1 bis 4) sind zwei mit Köpfen versehene Führungsstifte b, b1 vorgesehen. Auf diesen führt sich mittels der Schlitze c, C1 die Grundplatte d der Riegelstange, deren in Form einer Schale gestalteter Oberteil f die Grundplatte d unter Bildung eines Hohlraumes h umschließt. In letzterem liegt die zum Andrücken des Riegels dienende Schleppfeder g, welche mit ihren Enden auf den Stiften b, bx geeignet befestigt ist und zwischen diesen derart Spannung hat, daß sie an der Grundplatte d die Riegelstange dicht auf das Riegelblech aufpreßt. Mit dem unter der Feder sitzenden rundlich gestalteten Vorsprung i, der auf den Teil d der Riegelstange drückt, wird diese in an sich bekannter Weise in der Offen- und Schlußstellung gegen ein unbeabsichtigtes Verschieben gesichert, indem der Vorsprung in Löcher 0 bzw. O1 einspringt. Die Verbindung der beiden Teile d und f erfolgt zweckmäßig am vorderen Ende mittels eines besonderen Niets r und am hinteren Ende durch den Bolzen des Griffknopfes k.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 bis 7 ist der Hohlraum h in das Riegelblech α verlegt und dieses ist mit den Schlitzen c, C1 versehen; ferner sind die Führungsstifte b, bx in der Riegelstange f befestigt und zwischen den in den Hohlraum reichenden Stiften liegt die Schleppfeder g. Auch sind die Führungsteile verdeckt und die Riegelstange wird dicht auf das Riegelblech aufgepreßt.
Durch die beschriebenen Einrichtungen ist ein völlig glatter Riegel ohne irgendwelche vorstehende Führungsteile geschaffen, so daß ein Einklemmen der Finger oder Verletzungen der Hände nicht mehr vorkommen können. Die Riegelstange geht dicht auf dem Riegelblech; auch erhält der Riegel ein gutes Aussehen ; seine Führungsteile sind gegen Staub gesichert und bei einer etwaigen Schmierung ίο der gleitenden Teile ist auch eine Berührung mit dem Schmiermittel und Beschmutzung durch dasselbe verhindert.

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch:
    i. Tür- oder Fensterriegel, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelstange (f) oder das Riegelblech (a) mit einem Hohlraum (h bzw. U1) versehen ist, welcher zur Aufnahme der zwischen den Führungsstiften (b, I1) angeordneten Schleppfeder (g) dient.
  2. 2. Tür- oder Fensterriegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Riegelstange auf Stiften (b, bj des Riegelblechs (a) in Schlitzen (c, C1) der Grundplatte (d) erfolgt, auf welche die Schleppfeder (g) drückt und die Riegelstange in an sich bekannter Weise in ihren Endstellungen in Löchern (0 bzw. O1) sichert.
  3. 3. Tür- oder Fensterriegel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstifte (b, bx) in der Riegelstange befestigt sind, das hohlgeprägte Riegelblech (a) mit Führungsschlitzen (c, C1) versehen und die Feder (g) im Hohlraum (U1) des Riegelblechs angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT217644D Active DE217644C (de)

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DE (1) DE217644C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262818B (de) * 1959-04-25 1968-03-07 Bloxvich Lock Stamping Verriegelungsteil an einem Verschluss fuer Fahrzeughauben
DE4016285A1 (de) * 1989-09-22 1991-04-04 Vormann August Gmbh & Co Schubriegelverschluss

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262818B (de) * 1959-04-25 1968-03-07 Bloxvich Lock Stamping Verriegelungsteil an einem Verschluss fuer Fahrzeughauben
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