DE217641C - - Google Patents

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DE217641C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C19/00Tyre parts or constructions not otherwise provided for
    • B60C19/12Puncture preventing arrangements
    • B60C19/125Puncture preventing arrangements disposed removably on the tyre

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217641 KLASSE 63 e. GRUPPE
HERMANN ZORNOW in HAMBURG.
Luftradreifen mit Metallschutzreifen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Luftradreifen, der in nachstehend geschilderter Weise mit einem metallenen Schutzreifen umgeben ist.
Der Reifen eines am Wagen befindlichen Rades berührt den Erdboden bekanntlich theoretisch nur in einer kurzen Querlinie, entsprechend der Berührungsbreite des Reifens, und bei einem elastischen Reifen konzentriert
ίο sich somit die entstehende Materialverdrängungsarbeit nur auf ein verhältnismäßig sehr geringes Volumen, und von dessen Größe hängt der Elastizitätsgrad ab, also, je größer das zu verdrängende Volumen sein wird, desto geringer wird, bei gleicher Arbeitsleistung, die Elastizität sein, und für den hier in Frage stehenden Verwendungszweck ist als Arbeitsleistung nur mit dem im wesentlichen konstanten Wagendruck zu rechnen.
Um dieser Theorie nun bei Umschließung eines Luftreifens durch einen in der Hauptsache unelastischen oder starren Stahlreifen in vollstem Maße Rechnung zu tragen, darf somit der zwischengelagerte Gummireifen an seiner Außenperipherie den übergelagerten Stahlreifen an seiner Innenperipherie nicht überall vollkommen dicht berühren, da sonst theoretisch ein voller Sichelquerschnitt an Gummi und Luftmaterial zu verdrängen wäre, womit naturgemäß dann die Elastizität des Rades eine schwere Einbuße erleiden würde.
Nach vorliegender Erfindung ist daher der
Luftgummireifen so ausgebildet, daß er an seiner Außenperipherie den übergelagerten Stahlreifen nur stellenweise berührt, und zur Erreichung dieses Zweckes ist der Gummiluftreifen an seiner Außenperipherie wellenförmig gestaltet.
Je nach Zahl der Berührungspunkte und nach Art der Ausbildung dieser Berührungspunkte kann mit dieser Konstruktion der Elastizitätsgrad des Rades je nach Bedürfnis, nach Art des Wagens und des Verwendungszweckes genau reguliert und im voraus festgesetzt werden. Zweckmäßig wird es im allgemeinen sein, die Zahl der Berührungspunkte nach Anzahl der Speichen zu bemessen und die Berührungsstellen an den Speichenstellen anzuordnen. Bei normaler Speichenzahl von zwölf Stück ergeben sich damit an der unteren Radhälfte jeweilig etwa drei ernste Berührungspunkte, bei denen Verdrängungsarbeit eintritt; die Gesamtverdrängungsarbeit ist damit sehr gering und, gleiche Radhöhe und entsprechende Profilausbildung vorausgesetzt, analog wie bei den Rädern mit freiliegenden Pneumatiks, ergibt sich dann bei dieser Konstruktion keine größere Verdrängungsarbeit als dort, also mit anderen Worten gesagt, die Radelastizität wird in beiden Fällen annähernd die gleiche sein, hier indessen mit dem Vorteil, daß sie genau regulierbar ist, und daß ferner der Luftgummireifen vollkommen geschützt liegt.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι einen Mittenlängsschnitt durch Felge, Luftgummireifen und Stahlreifen, Fig. 2 in der oberen Hälfte Außenansicht des Rades, in der unteren Hälfte Mittenlängsschnitt durch Felge, Luftgummireifen und Stahlreifen, wie in Fig. i. Fig. 3 bis 5 veranschaulichen die
Querschnittsprofile des Radkranzes in drei verschiedenen Ausführungen, für schwere, mittlere und leichtere Beanspruchung, und zwar beziehen sich diese Querschnitte immer j e zur Hälfte auf die Mitte einer Erhöhung oder eines Wellenberges, bei der also der Gummiluftreifen mit seiner Aufwölbung fest auf die Innenperipherie des Stahlreifens aufschließt, je zur anderen Hälfte auf die Mitte eines sogenannten Wellentales, in der also der Luftgummireifen die Innenperipherfe des Stahlreifens nicht berührt. Wie nun aus diesen Zeichnungen hervorgeht, ist der an seiner Außenperipherie wellenförmig ausgebildete Luftgummireifen 4 zwischen einer unteren Stahlfelge ι und einem überlagerten Stahlreifen 6 eingelagert, so zwar, daß er einerseits vollkommen, auch seitlich, geschützt liegt, so daß Beschädigungen durch äußere Einflüsse gänzlieh ausgeschlossen sind, daß andererseits aber dieser Luftgummireifen hinsichtlich Nachgiebigkeit frei spielen kann, in einem ganz bestimmt gegebenen Maße, und zwar ist dieses Maß der Nachgiebigkeit gegeben durch die Größe oder die Höhe des Spielraumes 8 zwischen den Stoßkanten der Seitenstege von Felge 1 und Reifen 6 und ferner auch durch die Konizität der seitlichen Berührungsflächen der Felge 1 und der seitlichen Schlußringe 7, so zwar, daß bei Erreichung des Elastizitätsmaximums sowohl die erstgenannten Stoßkanten an der Druckstelle sich berühren, wie dann auch die seitlichen Berührungsflächen von Felge 1 und Schlußring 7 aneinanderschließen.
Der Seitenschluß erfolgt im übrigen bei dem leichten Profil durch einfache Schlußringe 7, bei dem mittleren und schweren Profil durch profilierte Schlußringe, die um die Felge noch herumgreifen und deren Stoßfuge dann durch Verlaschung verbunden wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Luftradreifen mit Metallschutzreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftreifen (4) an seinem äußeren Umfange mit Erhöhungen Versehen ist, die gegen den Metallschutzreifen (6) anliegen, zu dem Zweck, die Elastizität des Reifens zu wahren.
2. Ausführüngsform des Luftreifens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenringe (7) des Metallschutzreifens (6) um die Felge herttmgreifen und durch Laschen. (12) miteinander verbunden sind1.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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