DE217569C - - Google Patents

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DE217569C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 217569-KLASSE 21 e. GRUPPE
HARTMANN & BRAUN AKT-GES. in FRANKFURTA1M1-BOCKENHEIm.
Schraubenspannfeder für Meßgeräte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1909 ab.
Für Meßgeräte, bei denen der bewegliche Teil eine geradlinige Bewegung ausführt, wie dies z.B. bei den elektrischen Meßinstrumenten des sog, »Kohlrausch-Typus« der Fall ist, werden bisher meist Schraubenfedern, die, um eine Torsion bei der Dehnung zu vermeiden, zur Hälfte nach der einen, zur Hälfte nach der anderen Richtung gewunden sind, zur Aufhängung des beweglichen Teils verwendet.
Alle Federn dieser Art oder auch solche, die nicht nach zwei Seiten gewunden sind, haben den Nachteil, daß sich das betreffende Instrument unnötig lang baut.
Dieser Ubelstand hat seinen Grund darin, daß, bevor die Ausdehnung der Feder durch die eigentliche Meßwirkung eintritt, schon das Gewicht des beweglichen Teils allein die Feder um- eine ganz bestimmte Strecke ausdehnt.
Besonders unangenehm macht sich dieser Nachteil bei solchen Instrumenten bemerkbar, bei denen das Gewicht des beweglichen Teils im Verhältnis zu der für die Messung benutzten Kraft ziemlich groß ist.
Der genannte Ubelstand läßt sich ganz oder wenigstens fast ganz dadurch vermeiden, daß man Federn verwendet, bei denen die einzelnen Gänge im unbelasteten Zustande mit einer in bestimmtem Verhältnis zu dem Gewicht des beweglichen Teils des Meßinstruments stehenden Kraft gegeneinandergepreßt werden.
Solche Federn lassen sich leicht dadurch
herstellen, daß man entweder, wie dies in Fig. ι der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, bei dem Wickeln der Feder den Draht oder das Band, aus welchem die Feder hergestellt werden soll, unter einem gewissen, der verlangten Vorspannung entsprechenden Winkel gegen die Wicklungsachse ζ der Feder geneigt heranführt, oder dadurch, daß man eine ohne Vorspannung, aber mit entsprechender Steigung gewickelte Feder lediglich umstülpt, indem man die einzelnen Gänge etwa durcheinander hindurchsteckt. Dieses Hindurchstecken kann beispielsweise mit einer Einrichtung vorgenommen werden, deren Einzelteile in Fig. 2 der Zeichnung dargestellt sind. Diese Einrich-' tung besteht aus einem möglichst dünnwandigen Rohr α mit einer Aussparung b und einem Zapfen c, an welchem das eine Ende der umzustülpenden Feder f mittels der Schraube d befestigt wird.
Die Umstülpung geschieht in der durch Fig. 3 veranschaulichten Weise. Es wird dabei die Feder f über das Rohr α gesteckt, so daß der Zapfen c mit der Schraube d bei der Aussparung b in das Rohr taucht. Nun wird der Zapfen c im Rohr α im entsprechenden Sinne unter gleichzeitigem Vorschieben gedreht, so daß sich die auf dem Rohr befindliche Feder, indem der Draht derselben über eine Kante der Aussparung gleitet, im Innern des Rohres um den Zapfen c wickelt. Nachdem die ganze Feder vom Rohr auf den Zapfen übergeführt ist, ist die Umstülpung beendigt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Schraubenspannfeder für Meßgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gänge der Feder im unbelasteten Zustande mit einer in einem bestimmten Verhältnis Zu dem an ihr aufzuhängenden Gewicht stehenden Spannkraft aneinander liegen.
  2. 2. Herstellungsverfahren von Spannfedern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraubenfeder umgestülpt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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