DE216712C - - Google Patents

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DE216712C
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levers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/02Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-ΛΙ 216712 -■ KLASSE 58 δ. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1908 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 6. Juli 1907 anerkannt.
die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist eine Hebelpresse mit beständig zunehmendem Druck; dieselbe soll hauptsächlich dazu dienen, aus festen Stoffen Flüssigkeit auszupressen.
Von den zu solchem Zwecke benutzten Hebelpressen arbeiten die meisten ruckweise, und es findet keine Steigerung des Druckes vom Beginn der.Arbeit bis zur Beendigung statt. Es ist jedoch in vielen Fällen von Wichtigkeit, mit der fortschreitenden Entwässerung des Preßgutes auch den Druck fortschreitend zu erhöhen, damit aus der nach und nach immer trockener und fester werdenden Masse die letzten Spuren von Feuchtigkeit ausgepreßt werden. Dies soll durch den Gegenstand der Erfindung ermöglicht werden.
Das Gestell der Presse besteht in bekannter Art aus einer Balkenverbindung und einer Grundplatte, auf die das Preßgut gestellt wird; die neue Einrichtung bestellt in der Anordnung und Ausgestaltung der Preßhebel, die einen vom Beginn bis zur Beendigung der Preßarbeit fortschreitend stärker werdenden Druck ausüben.
Die aufrechten Ständer des Preßgestells sind aus je drei in gewissem Abstande voneinander gehaltenen Balken zusammengesetzt. Durch die so gebildeten Zwischenräume tritt je ein Hebel ein, dessen Stützpunkt verändert und beispielsweise mittels einer Schraubenspindel gehoben oder gesenkt werden kann. Diese Hebel haben eine bogenförmig ausgehöhlte Laufbahn auf ihrer Oberkante, die einem Roll- oder Laufgewicht als Führung dient. Diese flach sattelförmige Krümmung ist so berechnet, daß das Laufgewicht sich beim Heben des Hebelarmes nach dessen Stützpunkt hin bewegt, sich neben diesen Stützpunkt stellt und sich dann beim allmählichen Herabgehen des Hebelarmes, entsprechend der Zusammendrückung des Preßgutes, vom Stützpunkte fort von selbst verschiebt, wobei es jedoch am äußeren Ende seiner Bahn nicht eher ankommt, als bis das freie Hebelende seine tiefste Lage erreicht hat.
Das Rollgewicht besteht aus einem wagenartigen Laufgestell, das durch Hinzufügung neuer Gewichte zunehmend stärker belastet werden kann. Die Belastung wird zunächst der Beschaffenheit des zu entwässernden Gutes angepaßt. Wenn man danach im Verlaufe des Preßvorganges den Stützpunkt des Hebels schrittweise tiefer herabsenkt, so gibt man jedesmal eine größere Belastung auf das rollende Gestell hinzu und verstärkt dadurch den Hebeldruck, je mehr das Preßgut trockener und fester wird.
. Diese Vorrichtung gestattet, beträchtliche Preßleistungen, die beständig verstärkt werden können, zu erzielen, ohne daß es nötig wäre,
während des Preßverfahrens mehr als drei- oder viermal, und zwar jedesmal nur während einiger Minuten, durch Zugabe von Gewicht und Verstellung der Hebelstützpunkte einzugreifen.
Eine Ausführungsform der Presse gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung als Beispiel dargestellt. Fig. ι und 2 zeigen die Presse in zwei verschiedenen Stellungen, indem bei Fig. 2, entsprechend der fortschreitenden Zusammendrückung des Preßgutes, Zwischenlagebalken unter die Druckhebel geschoben sind; die Laufgewichte zur Verstärkung des Hebel drucks sind in Fig. 1 nahe der Mitte, in Fig. 2 nahe dem Ende der Hebel angelangt. Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Presse gemäß der Stellung in Fig. ι. ι
Das Gerüst der Presse besteht aus den Ständern α und der Bodenplatte b, auf welche das Preßgut c gestellt wird. Auf letzteres wird eine Platte d gelegt, die aus einzelnen Balken bestehen kann und den Preßdruck verteilt.
Die Tragständer α setzen sich aus je drei aufrechten Balken oder Pfosten aus Holz oder Eisen zusammen. Durch die Zwischenräume β, f dieser Balken sind die Hebel g, g1 eingeführt, die ihrer Länge nach nebeneinander liegen und ihre Stützpunkte bei h und h1 haben, so daß sie beim Pressen im entgegengesetzten Sinne sich drehen.
Auf jedem der beiden Hebel g, g1 ist ein zur Aufnahme von Gewichten bestimmter Rollwagen i, i1 angeordnet. Die durch die Oberkante der Hebel gebildete Rollbahn für diese Wagen ist flach sattelförmig gestaltet. Bei Beginn der Pressung befinden sich die Wagen i, i1 nahe den Stützpunkten h, h1 ihrer Hebel g, g1, also nahe den Ständern a, und bewegen sich bei fortschreitender Zusammenpressung des Gutes von selbst gegen die anderen Hebelenden hin. Mit der Entfernung der Rollgewichte i, i1 von den Stützpunkten der Hebel nimmt aber der durch diese Belastung erzeugte Preßdruck in dem Verhältnisse zu, das durch den sich stetig verlängernden Hebelarm zwischen Stützpunkt und jeweiliger Belastungsstelle des Hebels bedingt wird. Der höchste Druck tritt also ein, wenn die Rollgewichte i, i1 von ihrem Augangspunkte nahe dem Hebelstützpunkte an dem entgegengesetzten Ende ihrer Bahn anlangen. Wenn dieses geschehen ist, werden die Hebelstützpunkte mittels der Schraubenspindeln h, h1 gesenkt und außerdem nötigenfalls zwischen die Hebelunterkanten und die Druckplatte d Zwischenstücke k, k1 eingelegt.
Infolge der Tieferstellung der Hebelstützpunkte nehmen nun die Hebel g, g1 eine ihrer anfänglichen Lage entsprechende Lage wieder ein, wobei die Belastungen i, i1 sich ebenfalls in ihre Ausgangsstellungen, nahe den Stützpunkten ihrer zugehörigen Hebel, zurückbewegen. Die Pressung erfolgt dann von neuem. Die Zwischenstücke k, k1 auf die je einer der Hebel drückt, können allmählich gegen die Ständer hin nachgerückt werden, oder es können zwei oder mehrere solcher Zwischenstücke aufeinandergelegt werden, um den Hebelangriff aufzunehmen, je nachdem das Preßgut mehr und mehr zusammengedrückt wird.
Das Verstellen der Spindeln h, h1 zur Veränderung der Lage der Hebelstützpunkte kann durch Kurbelgetriebe mit Kegelrädern I, m,n bewirkt werden oder auf irgendeine andere Weise.
An Stelle zweier Hebel g, g1 kann man natürlich auch deren mehrere nebeneinanderlegen, um den Preßdruck auf eine größere Fläche zu verteilen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hebelpresse mit fortlaufend sich steigerndem Druck, besonders zum Auspressen von Flüssigkeiten aus festen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß auf zwei oder mehreren in bekannter Weise mit ihren Stützpunkten im Preßgestell ' senkrecht verstellbaren Hebeln je ein Laufgewicht angeordnet ist, das sich in dem Maße, als das Preßgut unter dem Drucke zusammensinkt, von selbst auf dem niedergehenden Hebel nach dessen freiem Ende hin verschiebt und dadurch den Preßdruck vergrößert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR379697A (fr) 1907-11-15

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