DE2166373C3 - Vorrichtung zur Vertilgung von Insekten - Google Patents

Vorrichtung zur Vertilgung von Insekten

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DE2166373C3 DE19712166373 DE2166373A DE2166373C3 DE 2166373 C3 DE2166373 C3 DE 2166373C3 DE 19712166373 DE19712166373 DE 19712166373 DE 2166373 A DE2166373 A DE 2166373A DE 2166373 C3 DE2166373 C3 DE 2166373C3
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Max Dr. Riehen Geiger (Schweiz)
Horst 8858 Neuburg Hautmann
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Description

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35
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vertilgung von Insekten, bestehend aus einem Trägerkörper, der mit einem Insektiziden WirkstofT und einem diesen stabilisierenden aromatischen Glycidäther behandelt ist.
Es ist bekannt, daß der insektizide Wirkstoff Dimcihyltlichlor-vinyl-phosphat (DDVP) unter Einwirkung von Feuchte, Sauerstoff und Licht im Laufe der Zeit in insektizid unwirksame Bestandteile zerlallt. Um diesen Zerfall iu verhindern, hat man dem Wirkstoff/war schon lipichlorhydrin als Stabilisator zugesetzt. Hpichlorhydrin verflüchtig! sich aber zu schnell und rei/t dabei die Schleimhäute (Hals. Nase. Ohren, Augen) und ist destialb ungeeignet, so daß man von diesem Wege wieder abkam.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesem /.erfall bzw. diesem Aufspalten des Wirkstoffs in insektiaid unwirksame Bestandteile entgegenzuwirken, also eine Vorrichtung zur Vertilgung von Insekten zu schaffen, lei welcher der Wirkstoff über eine lange Zeitspanne »irksarn bleibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelost, rfaß die Vorrichtung als Trägerkörper Zellstoff, als insekti
45 ziden Wirkstoff Dimethyl-dichlor-vinyl-phosprmt und als •iromatischen Glycidäther ein flüssiges, unmodifiziertes Epoxidharz auf Basis von 2,2-(4,4'-Dihydra.\ydiphenyI)-dimethyl-methan und Epichlorhydrin enthält.
Es hat sich tatsächlich gezeigt, daß bei Zusatz dieses Stabilisators der Wirkstoff weit weniger zerlallt, daß seine Wirkung über Jahre praktisch unverändert bleibt.
Zweckmäßig wird der Stabilisator in einer Menge von 5 bis 25 Gewichtsprozent, vorzugsweise Il Gewichtsprozent zugesetzt.
Es hat sich herausgestellt, daß bei Zusatz des Stabilisators ein Verdampfungsverzögerer*entbehrlich wird. Der Vcrdampfungsverzögerer kann also fortgelassen werden, da der erfindungsgemäße Stabilisator auch die Verdampfung verzögert.
Die Wirkung wird aber gesteigert, wenn ein Verdampfungsver/ögerer und ein Stabilisator zusammen angewendet werden, insbesondere das in der DT-OS 1941 (146 genannte I'olymerisalionsprodukt als Verdampfungsverzöücrer und der erfindungsgemäße Stabilisator zusammen angewendet werden. Es kann aber auch ein andersartiger Verdampfungsverzögerer /usimmen mit dem Stabilisator verwendet werden.
Der Träger besteht vorzugsweise aus ZellstolIplatten, die je Gramm Zellstoff mit etwa 0.4 g des Wirkstoffs imprägniert sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausrührungsbeispiels näher erläutert:
Es wurden Zellstoffplatten imprägniert mit einer Lösung von DDVP in Melhylcnchlorid, der 11 % des crfindungsgemäßen Stabilisators, bezogen auf DDVP, zugesetzt war, und zwar wurden auf diese Weise auf eine Zellstoffplatte von etwa 6 g Gewicht 2.46 g DDVP mit Stabilisatorzusatz aufgebracht.
Vergleichsweise wurde auf eine gleich große Zellstoffplatte von ebenfalls 6 g Gewicht ebenfalls 2.46 g DDVP aufgebracht, die mit Ii % Epichlorhydrin (ECM) stabilisiert war.
Die so präparierten Platten wurden verschlossen bei 6O0C 6 Tage gelagert. Danach wurden die Platten mit Melhylenchlorid extrahiert und der Gehalt des un/ersetzte'n DDVP (gaschromatographisch) bestimmt.
Dabei wurden bei der erfindungsgcmäß stabilisierten Probe noch 2.115 g unzersetztcs DDVP gefunden, während bei der ECI !-stabilisierten Probe nur noch 1.407 g unzersetzles DDVP vorhanden war.
Im folgenden werden Vergleichsversuchc zwischen dem erfindungsgemäßen Stabilisator und Stabilisatoren nach dem Stand c'er Technik beschrieben:
Λ. Verwendete Siabilisicrungssubstanzen
1. Epichlorhydrin.
2. 1.4-Biitaiidiol-diglycidyI-üthcr der Formel
CfI, CII CII; O CII2 CII, CIl, CH, O CW2 CII CH,
O O
im folgenden als LMB 714 bezeichnet:
3. eine Mischung aus (a) dem Reaktionsprodukt aus Epichlorhydrin und Bisphenol A der Formel
CH,—CHCH;
O-f
CH, CH,
OCHjCHCH2 OH O —
CH,
CH,
OCH CH, O
'J
mit einer Viskosität von ciwa 2(HX)O Zentipoise und einer Epoxyzahl von etwa 5,2AqIIiVaIeIUCn pro Kilogramm und (h) Kresyl-glyculyl-iither der Kormcl
O /- O — CH2 - ClI ■— CH,
in einem Gewichtsverhältnis von |a):(b) = 3: |. im folgenden als LMB 918 bezeichnen
4. Tetrahydrophthalsäure-diglycidyl-ester der hirmel
O ()
j!
C O (H2 CW CW2
C- O CH2 CW CW,
O O
im folgend'.π als LMB 919 bezeichnet:
5. 2-(.V.4'-Epoxycyclohcxyl)- l.3-dio\aNpirn-(5.5'|- 9.10-epoxy-undccan c'cr Ιο. nel
B. Herstellung der Verdampfungsproben
Jede der obenbezeichneten Stabilisierungssubstanzen wurde zur Imprägnierung eines unterschiedlichen Satzes von sechs Testplatten verwendet. Jede Testplatte bestand aus «-Zellulose und wog 6 g. Jede Testplatte wurde mit 2,5 g einiir Mischung von O,O-Dimethy|-O-(2,2-dichlorvinylj-pho.sphat (DDVP) und der bereifenden oben beschriebenen Stabilisicrungssubstanz imprägniert, wobei der Anteil der letzteren in der Mischung 5,7 Gewichtsprozent, bezogen auf DDVP, betrug. Die imprägnierten Platter wurden dann in einem Trockner bei 100 C getrocknet, in einen PVC-Aluminium-PVC-Schichtbchültcr versiegelt und bei 60 C 168 Stunden lang aufbewahrt.
Der Behälter wurde dann geöffnet, die Testplatten mit Methylenchlorid 4 Stunden Inng extrahier!, der Extrakt auf 500 ml aufgefüllt und dann einer Gaschromatographieanulyse in einem Gaschromatographen Model Nr. 1522-B. hergestellt bei Varian-Acrograpli Co.. Walnut (reek. California, unterworfen. Die Säulentemperatur des Gaschromatographen wurde bei 150 C gehalten, die Temperatur des Injektionsblocks bei 190 C und die Temperatur des Phosphordctcktorsbei 195 C: der Durchsatz der Gase durch die Säule belruii:
/W-~.. CH2 -O
-" H ClI -ι' Il
CH2 C)
im folgenden als LIIB 920 bezeichnet:
6. eine Mischung von («) des oben unter 3 la) bezeichneten Reiiktionsprodukt.s und (/>') des Rcaktionsprodukts der gleichen Formel 3 (a), jedoch mit einer Viskosität Von etwa 5200 Zentipoise und einer Lpoxy/ahl von etwa 5.5 /\i|uivalcntcn pro Kilogramm in einem Gewichts verhältnis von (a):(b) - 1:1. im folgenden .ils LMH 921 bereichnci.
Stickstoff . . . . . . 20 ml/Min
Wasserstoff. . . . . . 16 ml/Min
Luft 170 ml/Min
C. Die erhaltenen Resultate
sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt
I Si.ihili>ieruiii:-- Re-,1 Din
iMiniu ; siibM.in/ pn» PhniL'
I i lipichlorhvtlrin 1.407 g
2 LMB 714 1.585 g
3 LMB 918 1.685 g
4 LMB 919 1,825 g
5 LMB 920 1.738 g
6 i LMB 921 2,115«
Die Ergebnisse /eigen, daß der erfindungsgemäß verwendete Stabilisator den Stabilisatoren nach dem Stand der Technik überlegen ist. da in der Probe Nr. 6 wesentlich mehr un/erset/tes DI)VP gefunden wurde als in den Vergleichsproben.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Vertilgung von Insekten, bestehend aus einem Trägerkürper, der mit einem insektiziden Wirkstoff und einem diesen stabilisierenden aromatischen Glycidäther behandelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Trägerkörper Zellstoff, als Insektiziden Wirkstoff Dimethyl-dichlorvinyl-phosphat und als aromatischen Glycidäther ein ι ο flüssiges, unmodifiziertes Epoxidharz auf Basis von 2,2-(4,4'-DihydroxydiphenyI)-dimethylmethan und Epichlorhydnn enthält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wirkstoffs bis 25 Gewichtsprozent, vorzugsweise 11 Gewichtsprozent, des Epoxidharzes zugesetzi sind.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus ZellslolT-plaiten besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ZellslotTplatten je Gramm Zellstoff mit etwa 0,4 g des Wirkstoffs imprägniert sind.
DE19712166373 1971-07-16 1971-07-16 Vorrichtung zur Vertilgung von Insekten Expired DE2166373C3 (de)

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