DE2164331B2 - Wegmeßeinnchtung fur Schienen fahrzeuge - Google Patents
Wegmeßeinnchtung fur Schienen fahrzeugeInfo
- Publication number
- DE2164331B2 DE2164331B2 DE19712164331 DE2164331A DE2164331B2 DE 2164331 B2 DE2164331 B2 DE 2164331B2 DE 19712164331 DE19712164331 DE 19712164331 DE 2164331 A DE2164331 A DE 2164331A DE 2164331 B2 DE2164331 B2 DE 2164331B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- head
- rail
- travel
- magnetic
- transmitter
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 10
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 claims 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims 1
- 230000004807 localization Effects 0.000 claims 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 claims 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 5
- KGSSUTVUTPLSQW-UHFFFAOYSA-N Robustone Chemical compound C1=C2OCOC2=CC(C2=COC=3C=C4OC(C=CC4=C(O)C=3C2=O)(C)C)=C1 KGSSUTVUTPLSQW-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000005347 demagnetization Effects 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 description 2
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000011081 inoculation Methods 0.000 description 1
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000691 measurement method Methods 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 238000002255 vaccination Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/42—Devices characterised by the use of electric or magnetic means
- G01P3/50—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring linear speed
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L25/00—Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
- B61L25/02—Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
- B61L25/026—Relative localisation, e.g. using odometer
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
nicht ganz gleichgültig, ob die magnetischen Kennzeichen
in Richtung oder quer zur Fahrschiene geimpft werden. Besonders vorteilhaft ist es daher bei Fahrschienen
mit Triebrückstrom, daß jeder Sendekopf aus einem mit mindestens einer Spule versehenen Magnetsystem
mit zwei Polen besteht, die in Längsrichtung der Fahrschiene ausgerichtet sind. Hierdurch
wird in vorteilhafter Weise einer eventuellen Entmagnetisierung der Fahrschienen und damit einer vorzeitigen
Löschung der magnetischen Kennzeichen entgegengewirkt.
Normalerweise bleiben die magnetischen Kennzeichen nach dem Impfvorgang nicht unbegrenzte Zeit
erhalten, da mindestens durch Erschütterung der Fahrschienen eine Entmagnetisierung erfolgt. Um jedoch
sicherzustellen, daß eine Wegmeßeinrichtung keine fremden magnetischen Kennzeichen, also solche
eines vorausfahrenden Schienenfahrzeuges, verarbeitet, kann in vorteilhafter Weise an jedem Schienenfahrzeug
in Fahrrichtung vor dem Sendekopf ein durch einen Löschsignalgenerator gespeister Löschkopf
angeordnet sein, der ebenfalls mit der Fahrschiene magnetisch gekoppelt ist. Da unter Berücksichtigung
von Vorwärts- und Rückwärtsfahrten maximal zwei Sende-, zwei Empfangs- und zwei Löschköpfe vorgesehen werden können, wobei die
hintereinander angeordneten Köpfe in jeder Fahrrichtung jeweils mit einem Löschkopf beginnen, können
diese Köpfe entweder fahrrichtungsabhängig wechselweise oder aber auch stets gleichzeitig wirksam
geschaltet sein.
Auf einen fahrrichtungsabhängigen Umschalter für die beiden Empfangsköpfe kann in vorteilhafter
Weise dann verzichtet werden, wenn der Empfangskopf für die eine Fahrrichtung zwischen den Lösch-
und Sendeköpfen vorgesehen ist, die der anderen Fahrrichtung zugeordnet sind.
Der mit Hilfe des Sendekopfes die Fahrschiene impfende Signalgeber kann ganz allgemein aus einem
Impulsgenerator bestehen, der dann immer ein Ausgangssignal abgibt, wenn ihm eingangsseitig ein Triggerimpuls
ausreichender Amplitude zugeführt wird. Eine besonders einfache, zweckmäßige und robuste
Schaltung für einen Signalgeber, der auch hinsichtlich der Ansteuerung einen geringen Aufwand erfordert,
ist gekennzeichnet aus der gleichspannungsgespeisten Reihenschaltung eines ohmschen Widerstandes und
eines Kondensators, an den als Entladestromkreis über die Spule des jeweiligen Sendekopfes ein Thyristor
mit antiparallel geschalteter Diode angeschlossen ist. Dieser Signalgeber gibt in jedem Einzelfall, also
bei jeder Auslösung, einen einzigen bipolaren Impuls, also einen Wechselstromimpuls von einer Periodenlänge, ab. Die damit durchgeführte Impfung der Fahrschiene
mit Hilfe eines der beiden Sendeköpfe ergibt auf der Fahrschiene ein magnetisches Kennzeichen,
das sich teils durch eine positive und teils durch eine negative Magnetisierungsrichtung des Materials auszeichnet.
Derartige magnetische Kennzeichen werden bevorzugt, weil sie im Empfangskopf eine elektrische
Spannung erzeugen, die sich beim Vorbeibewegen des Empfangskopfes an den magnetischen Kennzeichen
unter Einbeziehung des Wertes Null zwischen zwei vorgegebenen Amplitudenwerten bewegt. Der Nulldurchgang
führt zu einer sehr genauen Fahrortermittlung. Andere magnetische Kennzeichen, die keinen
Wechsel in der Magnetisierungsrichtung der Fahrschienc
aufweisen, erzeugen lediglich Spdnnungsimpulse, die mit Hilfe von Amplitudendiskriminatorschaltungen
ausgewertet werden können.
Da es erwünscht ist, daß die Wegmeßeinrichtung möglichst unabhängig von der jeweiligen Fahrzeuggeschwindigkeit
fehlerfrei arbeitet, also beispielsweise auch noch im Schrittempo oder fast im Stillstand, wird
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in vorteilhafter Weise vorgeschlagen, daß in den Empfangsköpfen
zum Erkennen der magnetischen Kennzeichen an sich ίο bekannte Einrichtungen vorgesehen sind, die bei den
magnetischen Kennzeichen eine elektrische Ausgangsspannung abgeben, deren Amplitude unabhängig
von der Fahrgeschwindigkeit ist.
Einige bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch die Anordnung der einzelnen
Köpfe am Schienenfahrzeug,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der gesamten Meßeinrichtung
und
Fig. 3 die besondere Schaltungeines Signalgebers.
Fi g. 1 zeigt schematisch die Anordnung der einzelnen
Köpfe an der Unterseite des Schienenfahrzeuges in zwei Ansichten. Für die eine Fahrrichtung in Pfeilrichtung
1 sind ein Löschkopf LSI, ein Sendekopf 5Sl sowie in einem vorgegebenen Abstand A entgegen
der Fahrrichtung 1 hinter dem Sendekopf SSl ein Empfangskopf £1 vorgesehen. Entsprechendes gilt
für die andere Fahrrichtung in Pfeilrichtung 2. Dabei liegt der andere Löschkopf LSI in Fahrrichtung vorn.
Bei dieser Fahrrichtung ist ferner der Sendekopf SS2 wirksam geschaltet, hinter dem wiederum im vorgegebenen
Abstand A der zugehörige Empfangskopf £2 angeordnet ist. Die Sendeköpfe SSl und SS2 sind aus
einem U-förmigen Magnetsystem aufgebaut, das sich in Fahrrichtimg erstreckt und zwei Pole aufweist, die
mit der Fahrschiene S magnetisch gekoppelt sind. Auf den beiden durch das Magnetsystem gebildeten
Sehenkeln ist je eine Wicklung Ll, LlO bzw. L2, L20 angeordnet. Zum Impfen der Fahrschiene S mit magnetischen
Kennzeichen wird bei der Faliirichtung 1
über die Wicklungen Ll und LlO des Sendekopfes SSl ein kurz andauernder Strom geschickt. Mit Hilfe
des Magnetsystems des Sendekopfes SSl wird die Fahrschiene S dabei in Längsrichtung magnetisiert.
Für die Löschköpfe LSI und LS2 sind die gleichen Magnetsysteme verwendet worden, wie sie bereits für
die Sendeköpfe SSl und SS2 beschrieben wurden. Fig. 2 zeigt im Blockschaltbild die einzelnen am
Schienenfahrzeug angebrachten Köpfe in Verbindung mit diesen zugeordneten Baugruppen. Für bereits beschriebene
Einrichtungen wurden dabei dieselben Be/ugszeichen verwendet. Die beiden Empfangsköpfe
£1 und £2 sind mit dem Eingang eines Verstärkers V verbunden, an den ausgangsseitig einerseits ein
Zählwerk Z und andererseits ein Signalgeber SG angeschlossen ist. Der Signalgeber SG steuert über einen
fahrrichtungsabhangigen Umschalter US den einen oder anderen Sendekopf SSl bzw. SS2. Bei der gewählten
Schalterstellung für die Fahrrichtung 1 ist der Sendekopf SSl angeschaltet. Ferner ist eine Löschschaltung
vorgesehen mit einem Löschsignalgenerator LG, der die beiden Löschköpfe LSI und LS2 mit
einer höherfrequenten Wechselspannung dauernd versorgt. Die beiden Löschköpfe LSI und LS2 sorgen
durch Entmagnetisierung der Fahrschiene, also durch Beseitigung etwa noch vorhandener alter magnetischer
Kennzeichen anderer Schienenfahrzeuge, dafür,
daß der Empfangskopf £1 oder der Empfangskopf dere darin, daß nur sehr wenig Bauteile erforderlich
£2 ausschließlich dasjenige neue magnetische Kenn- sind. Ein Kondensator C liegt über einen ohmschen
zeichen aufnehmen kann, das durch den Sendekopf Ladewiderstand R auf positivem Potential einer
SSl bei der Fahrrichtung 1 bzw. durch den zweiten Gleichspannung. An den Kondensator C sind über
Sendekopf SS2 bei der anderen Fahrrichtung 2 un- 5 den Umschalter US entweder die beiden Wicklungen
mittelbar vorher in die Fahrschiene 5 geimpft wurde. Ll und LlO des Sendekopfes SSl oder — bei der
Bei der folgenden Beschreibung der Wirkungsweise Fahrrichtung 2-die beiden Wicklungen L2 und L20
der Wegmeßeinrichtung wird davon ausgegangen, daß des Sendekopfes SS2 angeschlossen. Andererseits
sich das Schienenfahrzeug in Fahrrichtung 1 aus dem sind die Wicklungen über einen Thyristor TH ge-Stillsland
bewegt. Ein vom Abfahrauftrag selbsttätig i» meinsam mit dem Kondensator C auf Masse gelegt,
abgeleitetes oder manuell vorgegebenes Startkenn- Antiparallel zu dem Thyristor TH liegt eine Diode D.
zeichen gelangt über die Klemme Kl auf den Signal- Wenn bei der Fahrrichtung 1 die Spulen Ll und LlO
geber SG sowie auf das Zählwerk Z, das dadurch in wirksam geschaltet sind, bilden diese zusammen mit
eine vorgegebene Grundstellung eingestellt wird. Im dem Thyristor TH einen Entladestromkreis des Kon-Signalgeber
SG löst das Startkennzeichen-einen ein- 15 densators C, der jedoch erst dann einen Entladestrom
maligen elektrischen Impuls aus, der über den Um- führt, wenn der Thyristor TH über seine Steuerelekschalter
US auf den Sendekopf SSl gelangt. Im selben trode ST gezündet wird. Dies tritt immer beim Emp-Moment
impft das U-förmige Magnetsystem des Sen- fang eines magnetischen Kennzeichens, also einer
dekopfes SSl die Fahrschiene S mit einem magneti- Wegmarke, ein oder dann, wenn über die Klemme
sehen Kennzeichen. Da in der Zwischenzeil keiner der 20 Kl (Fig. 2) das Startkennzeichen zugeführt wird,
beiden Empfangsköpfe £1 und £2 ein Ausgangssi- Dabei wird die Energie dieses Kondensators C mingnal
an den Verstärker V abgibt, bleibt das Zähl- dcstens teilweise im magnetischen Kreis des wirksam
werk Z zunächst in der eingestellten Grundstellung, geschalteten Sendekopfes gespeichert. Nach vollstän-
und der Signalgeber SG gibt kein Steuersignal weiter diger Entladung des Kondensators C treibt die Inaus.
25 duktivität des betreffenden Sendekopfes den durch
Wenn sich das Schienenfahrzeug um den vorgege- den Thyristor TH fließenden Strom so lange weiter,
benen Abstand A in Fahrrichtung 1 weiterbewegt hat. bis der Kondensator C mit umgekehrter Polarität
nimmt der Empfangskopf El das vorher in die Fahr- wieder aufgeladen ist. Daraufhin kehrt sich die Stromschiene
S geimpfte magnetische Kennzeichen als richtung um, wobei der Kondensator C wieder entla-Wegmarke
auf, die über den Verstärker V auf das 30 den wird. Der Thyristor TH ist für diese Stromrich-Zählwerk
Z und den Signalgeber SG gelangt. Hier- lung allerdings gesperrt, so daß der Strom nunmehr
durch wird das Zählwerk Z um eine Stelle weiterge- über die für diese Stromrichtung leitende Diode D
schaltet, und der Signalgeber SG löst erneut ein elek- abfließt. Da der Thyristor TH für weitere Schwintrisches
Signal für den Sendekopf SSl aus. Bei gungsvorgänge nicht erneut gezündet wird, gibt der
Weiterfahrt in Fahrrichtung 1 wird das durch den 35 Signalgeber SG nach jedem Auslösen nur einen einzi-Empfangskopf
El erkannte magnetische Kennzei- gen bipolaren Impuls ab, so daß das dabei in die Fahrchen
mit Hilfe des Löschkopfes LS2, der im Ausfüh- schiene S geimpfte magnetische Kennzeichen dergerungsbeispiel
auch bei der Fahrrichtung 1 wirksam stalt ist, daß beim Passieren des Empfangskopfes auf
geschaltet ist, gelöscht. Ein wesentliches Merkmal der diesen ein in der Polarität einmal wechselndes Ma-Wegmeßeinrichtung
besteht darin, daß beim Erken- 40 gnetfeld wirkt.
nen eines magnetischen Kennzeichens durch einen der Es ist zweckmäßig, den Wert des ohmschen Wider-
beiden Empfangsköpfe El oder £2 im selben Mo- Standes R so niedrig zu wählen, daß der Kondensa-
ment durch den Sendekopf SSl bzw. bei der anderen tor C bei den höchsten vorkommenden Geschwindig-
Fahrrichtung durch den Sendekopf SS2 ein weiteres keiten, also bei sehr schnell aufeinanderfolgenden
magnetisches Kennzeichen in die Fahrschiene geimpft 45 Zündungen des Thyristors TH, stets genügend aufge-
wird. Auf diese Weise ist der Abstand zweier magneti- laden ist.
scher Kennzeichen stets gleich dem fest vorgegebenen Es ist auch eine vorteilhafte weitere Ausbildung der
Abstand A. Wenn dieser beispielsweise 1 Meter be- Wegmeßeinrichtung möglich, bei der auf den Umträgt,
kann der jeweils seit Fahrtbeginn zurückgelegte schalter US und einen der beiden Sendeköpfe ver-Weg
direkt in Metern vom Zählwerk Z abgelesen 5° ziehtet werden kann. Bei dieser Wegmeßeinrichtung
werden. Diese Meßmethode ist unabhängig vom ist für beide Fahrrichtungen ein gemeinsamer Sende-Durchmesser
der Fahrzeugräder und damit von deren kopf erforderlich. Dieser ist in der Mitte zwischen zwei
Abnutzung. Außerdem können nunmehr keine fal- im doppelten vorgegebenen Abstand A voneinander
sehen Fahrortbestimmungen beim Schleudern oder angeordneten Empfangsköpfen vorgesehen. Die
Gleiten des Schienenfahrzeuges eintreten, da die 55 Empfangsköpfe bei diesem Ausführungsbeispiel kön-Wegmeßeinrichtung
vollkommen mechanisch unab- nen gleichzeitig wirksam sein, wenn in Fahrrichtung hängig von den Fahrzeugrädern arbeitet. vor diesen je ein Löschkopf liegt. Eine derartige An-
Fi g. 3 zeigt nähere Einzelheiten einer bevorzugten Ordnung der einzelnen Köpfe ist besonders dann von
Schaltungsanordnung für den Signalgeber SG. Der Vorteil, wenn der vorgegebene Abstand A klein ist,
besondere Vorteil dieses Signalgebers liegt insbeson- 60 z. B. 10 cm.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Wegmeßeinrichtung für Schienenfahrzeuge mit einer Abtastvorrichtung für magnetische
Kennzeichen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schienenfahrzeug in Fahrrichtung (1)
hintereinander ein mit der Fahrschiene (S) magnetisch gekoppelter Sendekopf (SSl) zum Impfen
der Fahrschiene (5) mit magnetischen Kennzeichen vorgesehen und zum Aufnehmen der
magnetischen Kennzeichen in einem vorgegebenen Abstand (A) hinter dem Sendekopf (551) ein
Empfangskopf (£1) angeordnet ist, der beim Empfang der magnetischen Kennzeichen ein
Zählwerk (Z) fortschaltet und einen mit dem Sendekopf (551) verbundenen Signalgeber (5G)
steuert, der außerdem jeweils beim Fahrtbeginn durch ein dabei vorhandenes Startkennzeichen
auslosbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Sendekopf(551) aus einem
mit mindestens einer Wicklung (Ll) versehenen Magnetsystem mit zwei Polen besteht, die
in Längsrichtung der Fahrschiene (S) ausgerichtet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schienenfahrzeug
in Fahrrichtung (1) vor dem Sendekopf (S51) ein durch einen Löschsignalgenerator (LG) gespeister
Löschkopf (L51) angeordnet ist, der ebenfalls mit der Fahrschiene (5) magnetisch gekoppelt
ist.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangskopf
(£1) für die eine Fahrrichtung (1) zwischen den Lösch- und Sendeköpfen (L52, 552) vorgesehen
ist, die der anderen Fahrrichtung (2) zugeordnet sind.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Fahrrichtungen
(1, 2) ein gemeinsamer Sendekopf mit in der Mitte zwischen zwei im doppelten vorgegebenen
Abstand (A) voneinander angeordneten Empfangsköpfen vorgesehen ist, vor denen in
Fahrrichtung jeweils ein Löschkopf liegt.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgeber
(5G) aus der gleichspannungsgespeisten Reihenschaltung eines ohmschen Widerstandes (R) und
eines Kondensators (C) besteht, an den als Entladest romkreis über die Wicklung (Ll, LlO) des
jeweiligen Sendekopfes (551) ein Thyristor (TH) mit antiparallel geschalteter Diode (D) angeschlossen
ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Empfangsköpfen
(£1, £2) zum Erkennen der magnetischen Kennzeichen an sich bekannte Einrichtungen vorgesehen
sind, die bei den magnetischen Kennzeichen eine elektrische Ausgangsspannung abgeben,
deren Amplitude unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit ist.
Die Erfindung betrifft eine Wegmeßeinrichtung für Schienenfahrzeuge mit einer Abtastvorrichtung für
magnetische Kennzeichen.
Zur genauen Fahrortbestimmung auf Schienen-
fahrzeugen dient eine bekannte Wegmeßeinrichtung, die entlang der Strecke eine in regelmäßigen Abständen
gekreuzte Doppelleitung erfordert, deren Kreuzungsstellen durch Auswerten einer auf den Schienenfahrzeugen
empfangenen Wechselspannung er-
kannt und zur Fahrortbestimmung gezählt werden (deutsche Patentschrift 1248091). Aus dieser Patentschrift
ist es weiterhin bekannt, den Standort eines Schienenfahrzeuges bzw. eines Zuges aus einer Wegmessung
mit Hilfe eines Fahrzeugrades zu bestimmen.
Hierbei werden die Radumdrehungen in sogenannte Wegimpulse umgesetzt, die von einem Zählwerk gezählt
werden. Die bekannte Einrichtung vereinigt beide Methoden zur Fahrort- bzw. Standortbestimmung.
Fehlmessungen, die nach Schleudervorgängen
oder Gleiten des als Meßrad verwendeten Laufrades des jeweiligen Schienenfahrzeuges sowie durch die
unvermeidlichen Toleranzen des Raddurchmessers eintreten können, sollen durch diese Einrichtung vermieden
weiden.
In neuerer Zeit sind zur Erhöhung der Förderleistung elektrische Lokomotiven entwickelt worden, die
jedoch keine Laufräder aufweisen, wobei also sämtliche Achsen angetrieben sind. Bei diesen Triebfahrzeugen
ist die Wahrscheinlichkeit des Schleuderns
oder des Gleitens dann besonders groß, wenn sie bis an die Grenzen der Haftreibung betrieben werden,
so daß eine Standortbestimmung durch Auswerten von Radumdrehungen vermieden werden sollte. Unter
diesem Gesichtswinkel betrachtet, ist mit Hilfe der bekannten Einrichtung eine Fahrortbestimmung mit
der erforderlichen Genauigkeit nicht gewährleistet. Eine Feinortung allein durch Kreuzungsstellenzählung
ist wegen der Vielzahl der dafür erforderlichen Kreuzungsstellen der Linienleitung und dem damit
verbundenen Aufwand nicht möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Wegmeßeinrichtung zu schaffen, dis zur genauen
Standortbestimmung ohne aufwendige und empfindliche Überwachungsschaltungen sowie ohne eine
Auswertung von Radumdrehungen des jeweiligen Schienenfahrzeuges auskommt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an dem Schienenfahrzeug in Fahrrichtung hintereinander
ein mit der Fahrschiene magnetisch gekoppelter Sendekopf zum Impfen der Fahrschiene mit
magnetischen Kennzeichen vorgesehen und zum Aufnehmen der magnetischen Kennzeichen in einem
vorgegebenen Abstand hinter dem Sendekopf ein Empfangskopf angeordnet ist, der beim Empfang der
magnetischen Kennzeichen ein Zählwerk fortschaltet und einen mit dem Sendekopf verbundenen Signalgeber
steuert, der außerdem jeweils beim Fahrtbeginn durch ein dabei vorhandenes Startkennzeichen auslösbar
ist.
Der besondere Vorzug der erfindungsgemäßen Wegmeßeinrichtung liegt nicht nur in der Unabhängigkeit
von angetriebenen und/oder gebremsten Rädern und dem damit verbundenen Schlupf zwischen
Rad und Schiene, sondern die Wegmeßeinrichtung ist auch weitestgehend unabhängig von eventuellen Änderungen
elektrischer Größen und Parameter.
Wenn die WegmeBeinrichtung bei Bahnen mit
elektrischer Traktion angewendet werden soll, ist es
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE793127D BE793127A (fr) | 1971-12-23 | Dispositif pour mesurer la distance parcourue et la vitesse d'un vehicule sur rail | |
| DE19712164331 DE2164331B2 (de) | 1971-12-23 | 1971-12-23 | Wegmeßeinnchtung fur Schienen fahrzeuge |
| FR7244764A FR2164639A1 (de) | 1971-12-23 | 1972-12-15 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712164331 DE2164331B2 (de) | 1971-12-23 | 1971-12-23 | Wegmeßeinnchtung fur Schienen fahrzeuge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2164331A1 DE2164331A1 (de) | 1973-06-28 |
| DE2164331B2 true DE2164331B2 (de) | 1973-09-27 |
Family
ID=5829086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712164331 Pending DE2164331B2 (de) | 1971-12-23 | 1971-12-23 | Wegmeßeinnchtung fur Schienen fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2164331B2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| PL413513A1 (pl) * | 2015-08-11 | 2017-02-13 | Akademia Górniczo-Hutnicza im. Stanisława Staszica w Krakowie | Sposób i urządzenie do bezkontaktowego pomiaru prędkości przemieszczania struktur ferromagnetycznych |
-
1971
- 1971-12-23 DE DE19712164331 patent/DE2164331B2/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2164331A1 (de) | 1973-06-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2020220A1 (de) | Fahrzeug | |
| WO2007085224A1 (de) | Vorrichtung zur erzeugung von positionssignalen für spurgebundene fahrzeuge, insbesondere magnetschwebefahrzeuge | |
| DE3104497A1 (de) | Fahrpositions-anzeigeeinrichtung | |
| DE2230353C2 (de) | Vorrichtung zur Überwachung einer von einer physikalischen Größe abhängigen Drehbewegung eines gegenüber einem feststehenden Körper drehbaren Körpers | |
| DE2164312A1 (de) | Einrichtung zur weg- und geschwindigkeitsmessung auf schienenfahrzeugen | |
| DE2164331B2 (de) | Wegmeßeinnchtung fur Schienen fahrzeuge | |
| DE2402719C3 (de) | Weg- und Geschwindigkeitsmeßeinrichtung für Schienenfahrzeuge | |
| DE2735422A1 (de) | Einrichtung zum erfassen einer fahrzeugposition | |
| DE2615424A1 (de) | Verfahren und meldesystem zum anzeigen einer zulaessigen grenzgeschwindigkeit | |
| DE2525070C3 (de) | Informationsleseeinheit fur von einem Forderer mitgeführte Steuerinformationen | |
| DE1678374A1 (de) | Bahn fuer elektrisch betriebene Modellfahrzeuge | |
| DE899671C (de) | Zugbeeinflussung mittels an der Strecke angeordneter Beeinflussungspunkte | |
| DE649487C (de) | Vorrichtung zur Sicherung von Eisenbahnen | |
| DE2110164C3 (de) | Einrichtung auf einem schienengebundenen Fahrzeug für Anlagen zur linienförmigen Informationsübertragung zwischen dem Fahrzeug und der Strecke | |
| DE2712658A1 (de) | Eisenbahn-sicherheitssystem unter verwendung der stromstaerke | |
| DE3624045A1 (de) | Einrichtung in einem fahrzeuggeraet zur zugbeeinflussung | |
| DE1405706B2 (de) | Einrichtung zur uebertragung von befehlen von oertlich ausgezeichneten beeinflussungsstellen am gleis auf ein schienenfahrzeug | |
| DE2139758A1 (de) | System zur spurfuehrung eines fahrzeuges | |
| DE843919C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Kontrolle der Verkehrsdichte, insbesondere beim Strassenverkehr | |
| DE3335747A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum ueberwachen der abstandsaenderung von insbesondere kraftfahrzeugen auf strassen | |
| DE756254C (de) | Eisenbahnsignalanlage | |
| DE2853334A1 (de) | Vorrichtung zur ueberwachung des strassenverkehrs | |
| DE853407C (de) | Verfahren zur gegenseitigen Beeinflussung zweier oder mehrerer in derselben Gleisanlage oder in verschiedenen Gleisanlagen elektrischer Spielzeugeisenbahnen verkehrender Fahrzeuge | |
| DE767919C (de) | Verfahren zur Richtungsbestimmung unter Verwendung eines rotierenden Funkfeuers | |
| DE1121106B (de) | Einrichtung fuer elektrische Triebfahrzeuge mit einzeln angetriebenen Treibachsen |